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Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte von [Blum, Andrew]
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Kabelsalat: Wie ich einem kaputten Kabel folgte und das Innere des Internets entdeckte Kindle Edition

3.6 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Blum schreibt anschaulich und verständlich. Seine Begeisterung darüber, wie fassbar das Internet ist, spürt man auf jeder Seite des Buches.“ (Saldo (CH))

„Das hier ist Internet zum Anfassen, ‚Kabelsalat‘ aufwändig, eindrucksvoll und unterhaltsam entwirrt.“ (Subway)

„Dem Autor gelingt es (…), dem Leser einen völlig neuen Blick auf und in das Netz zu verschaffen. (…) Blum macht das Internet sichtbar.“ (WDR5 "Leonardo", Andreas Lange)

„Blum gelingt ein echtes Kunststück: Selbst technische Analphabeten können sich das abstrakte Etwas namens Internet endlich vorstellen – und werden auch noch bestens unterhalten!“ (Ökotest)

Kurzbeschreibung

Das Internet zum Anfassen!


Wir sind ständig online, ziehen Daten aus der Cloud, alles funktioniert wireless. Was das heißt, hat Andrew Blum nie richtig verstanden. Als ein Eichhörnchen das Internetkabel in seinem Garten anknabbert, wird ihm klar: Das Internet ist ein Ding zum Anfassen. Er folgt dem Kabel und eine faszinierende Reise zu den verborgenen Orten und Knotenpunkten des World Wide Web beginnt: So analog ist digital.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2534 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (22. Oktober 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008RDOTAO
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #124.017 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Es ist schon faszinierend, welchen kurzen Zeitraum das Internet uns im Alltag begleitet und wie selbstverständlich es geworden ist. Dennoch bleibt es für die meisten kaum greifbar, was auch auf den Autor des Buches betrifft. Bis er sich - einem kaputten Kabel folgend - auf die Suche machte und herausfinden wollte, wo und was das Internet ist. Dabei öffnet die historische Zeitreise gerade erst geschlossene Türen der letzten 10-20 Jahre. Dennoch hat man das Gefühl, dass alles schon "so weit weg" ist. Auch auf die universitären Ursprünge geht der Autor ein. Insgesamt weitestgehend flüssig zu lesen, nur manchmal etwas langatmig. Ein paar mehr Fotos wären prima gewesen, aber leider - und wahrscheinlich auch aus Sicherheitsgründen - bleiben diese auf den Innenumschlag beschränkt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zu Schrödingers Katze und Pawlows Hund gesellt sich nun das Eichhörnchen von Andrew Blum als Anstoß für einen Erkenntnisprozess und die Verkörperung eines Erkenntnisgewinns. Vielleicht könnte man noch Newtons Apfel als nicht-animalisches Naturprodukt dazu nehmen.
Gemeint ist damit, dass es häufig nur eines ganz banalen Vorgangs bedarf, um eine außergewöhnliche Einsicht zu gewinnen. Ganz so groß mag der Erkenntnisgewinn hier nicht sein, denn in diesem Fall ist es die Einsicht in die physikalische Körperhaftigkeit des Internets, die durch das Eichhörnchen initiiert wurde, indem es ein Kabel anfraß und den Autor dazu veranlasste, seinem angefressenen Kabel in die Tiefen des Internets zu folgen: „Wirft man einen Blick hinter die Kulissen, so sind die Netzwerke des Internets genauso eng an reale Orte gebunden wie es die Eisenbahn- und Telefonnetze seit jeher waren.“ (S.20)
Jeder, der sich nicht allein damit zufrieden geben will, dass das Internet immer verfügbar ist und einen mit jedem beliebigen Teilnehmer auf der ganzen Welt verbinden kann, sondern sich fragt, warum das wohl so ist, erhält hier Antwort.
„Die vernetzte Welt verspricht reibungslose Kommunikation – die Aufhebung des Raumes. Um die Karte in elektronischer Form nach Milwaukee zu übertragen, genügte es, eine E-Mail zu schicken. Aber die Karte selbst war keine JPEG- oder PDF-Datei und auch keine Google-Maps-Karte mit Zoomfunktion, sondern etwas Greifbares und Dauerhaftes – das auf synthetischem Papier der Firma Yupo gedruckt, jährlich aktualisiert, für 250 Dollar verkauft, in Pappröhren verpackt und in die ganze Welt verschickt wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wie sehr und wie weit das Internet Teil des alltäglichen Lebens ist, sei es im Beruf oder auch rein privat zu Hause, das stellt sich vor allem dann heraus, wenn es einmal nicht zur Verfügung steht. Umgehend macht sich dann so gut wie jeder, dem der Blackout im Raume steht, auf, das Problem schnellstmöglich zu lösen. Mal mehr, mal weniger hektisch.

Andrew Blum, der New Yorker Journalist, geht bei der „Problembewältigung“ allerdings eine Vielzahl von Schritten weiter als der normale Nutzer des Internet. Einer, der vor allem die Dinge sich „räumlich“ vorstellen will, der folgt dann zunächst einmal ganz einfach dem Kabel, welches das Internet in sein Haus transportiert und macht sich dann auf den Weg, der physischen Seite des Internet weiträumig nachzugehen. Nachdem der Techniker zunächst die Störquellen natürlich im Haus gesucht hat.
Wie kann das sein, fragt sich Blum zu Beginn, dass das „leistungsfähigste Informationsnetzwerk aller Zeiten“ von den Nagezähnen eines Eichhörnchens umgehend außer Kraft gesetzt werden kann?

Eine ganz andere Form von Reisebericht ist es somit, die Blum in seinem Buch vorlegt und, vorweg gesagt, eine durchaus interessante Reise, die Blum sprachlich verständlich zu schildern versteht. Getreu nach dem Zitat von William Gibson „Irgendwie wusste ich, dass der virtuelle Raum hinter all den Computerbildschirmen ein einziges Universum war“ (und noch ist, wie man im Buch nachlesen kann). Es gibt sie, die physische Welt hinter den Bildschirmen, eine „Welt aus Kabeln und den Räumen dazwischen“.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist unglaublich, wie langatmig man über interessante Themen schreiben kann. Es passiert mir häufiger bei amerikanischen Fachbüchern, daß ich das Gefühl habe, ab Seite 25 wiederholt sich das Vorhergelesene wieder... Daher nur 3 Sterne.
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Format: Kindle Edition
Der Untertitel "Wie ich einem kaputten Kabel folgte" ist hier wörtlich zu nehmen. Der Autor folgt dem physischen Internet tatsächlich buchstäblich bis in den dunklen Keller.
Das beeindruckende an diesem Buch ist das kindliche Staunen über das Internet als solches, das Andrew Blum hier glaubwürdig und zum Anfassen präsentiert. Leider unterliegt er dabei dem Irrtum, dieses Staunen allzu weitschweifig zu unterfüttern. Kommt er etwa in eine Stadt, besucht er nicht nur den dortigen Internetknotenpunkt, sondern findet auch noch die Zeit und den Raum, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt auszubreiten. Und wenn er auf Reisen ist, vergisst er auch nicht, das neueste vom krabbelnden Baby daheim berichten (Nachricht natürlich über das Internet versandt). Besuche bei Internetexperten der ersten Stunde führen zu weitschweifigen historischen Ausführungen, welche wirklich gesteigertes Interesse an der Materie voraussetzen.
Es ist diese Weitschweifigkeit, die mich an diesem lesenswerten Buch schließlich hat scheitern lassen. Ich habe hier einiges Interessante über das Internet und dessen dezentrale Struktur gelesen, musste mich aber nach jedem Unterbrechen mit größerer Anstrengung zum Weiterlesen zwingen, bis ich es schließlich ganz aufgegeben habe. Schade eigentlich.
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