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am 7. September 2013
Über den Film ist schon viel geschrieben worden, meiner Meinung nach der beste von Terry Gilliam. Leider kursieren zur blu-ray auf einigen deutschen Rezensionsseiten negative Tests, die sich vor allem auf die Bildqualität beziehen. Daher möchte ich bemerken, dass die blu-ray den originalen Film hervorragend wiedergibt. Das Bild ist scharf und kontrastreich. Allerdings wird auch die Körnigkeit des Materials realistisch abgebildet. Hier wird nichts geglättet oder weggefiltert. Der Film sieht so aus wie damals im Kino. Dies ist in meinen Augen aber ein Vorteil. Sicher keine Referenz-blu-ray, aber richtig gut.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 19. August 2008
Wenn die Handlung eines Films nicht besonders realistisch ist, ihr Hintergrund aber bedeutungsschwanger daherkommt, dann bleibt dem Zuschauer viel Platz um seine eigenen Vorstellungen in dieses Phantasiewerk zu projizieren. Ex-Monty-Python-Regisseur Gilliam lässt kein Klischee aus, um die Märchenliebhaber unter den Zuschauern zu faszinieren. Allerdings ist der Film durch den ziemlich eigenwilligen Witz seiner Macher daneben so überdreht, dass ihn auch die Kulturphilosophen unter uns hinreißend finden werden.

Der schwer selbstverliebte, zynische und verbal-dominante Radiomoderator Jack Lucas treibt eines Tages mit seinen Sprüchen einen Geisteskranken in den Amoklauf. Daraufhin wird Lucas zum depressiven Alkoholiker, der sich am liebsten ersäufen würde. Der irre Penner Parry verhindert dies durch sein beherztes Eingreifen. Parry war in seinem ersten Leben Literaturprofessor und verlor seine Frau beim von Lucas herbeigeführten Massaker. Als Lucas das erfährt, beschließt er, dass es an der Zeit sei seine Schuld abzutragen. Damit beginnt ein Reigen seltsamer Ereignisse, der uns schließlich zum Happy End für alle führt.

Ohne Zweifel lebt dieser Film von den Leistungen seiner Darsteller. Besonders Williams besticht durch die Verkörperung von Irrsinn und Liebenswürdigkeit. Der Film wurde für fünf Oscars nominiert (Williams, Ruehl als Geliebte von Lucas, Drehbuch, Musik und Kulissen). Dass er nur einen bekam ist auch eine Botschaft. Allein Mercedes Ruehl konnte sich durchsetzen, wurde aber nie wieder herausragend eingesetzt. Während man die Figur des Parry noch als leidlich realistisch akzeptieren kann, scheint der Charakter des Jack Lucas wenig schlüssig zu sein. Erst ist er der coole Oberzyniker, den auch die von ihm indirekt ausgelösten Ereignisse nicht aus der Bahn werfen sollten, es aber plötzlich doch tun. Dann versinkt er in Selbstmitleid, Depressionen und Selbstmordgedanken, bevor er sich unerwartet zu einer Art Wiedergutmachung aufrafft, die nicht zu ihm passen will. Als er damit fertig ist, verfällt er wieder in seine ursprüngliche Karrierebahn, aus der er erst durch einen um Hilfe schreienden ihm bekannten Obdachlosen gerissen wird. In der Folge unternimmt er alles, damit er den im Wachkoma liegenden Parry retten kann und riskiert dabei sein Leben. Am Ende schließlich ist er ein guter Mensch geworden. Wie schön aber auch.

Fazit.
Man versteht die bedeutungsschwere Botschaft. Viele, aber wohl nicht alle, werden diesen Film mögen.
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am 4. Februar 2013
Ein sehr empfehlenswerter, tief bewegender Film, der deutlich macht, welche Konsequenzen bewusste oder unbewusste Handlungen von uns Menschen für Folgen haben können.
Je tiefer man in dieses Gedankengut eintaucht, umso klarer wird es, dass ALLE unserer Taten oder Gedanken Folgen nach sich ziehen, über deren Ausmaß wir uns normalerweise keinerlei Gedanken machen. Das geistige Prinzip von Ursache und Wirkung wird hier auf eine sehr drastisch Weise deutlich gemacht.
Bis zu dem Moment, wo wir mit unseren eigenen tiefsten Tiefen, unseren Schattenseiten, konfrontiert werden und erkennen, dass nur eine "heilige" Handlung dem ein Ende setzen kann und wir so die Wahrheit hinter den Schleiern erkennen. Ab dem Moment, wo wir unser wahres Selbst entdecken und über unsere vermeintliche eingeschränkte Identität hinauswachsen, ist jede Handlung bewusst und heilsam. Für uns selbst, für alle Wesenheiten in diesem Universum und darüber hinaus.
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am 9. April 2013
Gilliam kennt man ja aus Monty Python Zeiten. Seine skurilen, teils opulenten Inszenierungen sind legendär. In diesem Film bringt er diese Attribute zur Hochblüte! Williams spielt sich wieder einmal selbst, aber das muss ihm auch erst einmal einer nachmachen. Bridges habe ich durch diesen Film kennen gelernt und ich wurde zum Fan.
Die Altersempfehlung würde ich unbedingt ernst nehmen, allen die diese Bedingung erfüllen und an Schauspiel als solchem interessiert sind und die Action dann mögen, wenn es der Geschichte dient, nicht umgekehrt sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt.
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am 24. März 2013
Zwei famose Hauptdarsteller in einer ihrer besten Filme, für Robin Williams vielleicht sogar sein bester Film. Ohne Klischees erzählt der Film eine sehr bewegende Geschichte, die unter die Haut geht. Sehr empfehlenswert !!!
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am 2. August 2003
Aufgrund eines zynischen Rates, den Jack Lucas (Jeff Bridges), Moderator einer Radiosendung gibt, richtet ein Amokläufer in einem Restaurant ein Blutbad an. Jack, der mit diesem Zwischenfall nicht zurecht kommt, verfließt in Selbstmitleid, und fängt an zu trinken. Aus einer fast aussichtslosen Situation wird er von einer heruntergekommenen Gestalt, der sich Perry "König der Fischer" (Robin Williams) nennt gerettet. Wie er herausfindet, war Perry nicht immer ein Penner, sondern eines der Opfer, seines leichtsinnigen Rates, der den Amoklauf erst ausgelöst hat. Jack möchte Perry helfen, aber Perry besteht darauf, das Jack ihm nur dadurch helfen könne, indem er ihm hilft, den "Gral" zu beschaffen. Bei einem Streifzug gibt Perry Jack preis, das er in eine Frau (Amanda Plummer) verliebt ist, die ein Mauerblümchen ist [Amanda Plummer spielt das ganz klasse, und wer sich nicht in die Frau verliebt, kann ich auch nicht helfen].
Jack arrangiert mit seiner Freundin ein Treffen, bei dem sich Perry und Lydia sich kennenlernen. Damit meint Jack, sei die Sache erledigt. Aber das Problem bleibt bestehen, und zudem, durch einen tragischen Vorfall, fällt Perry zum zweiten Mal in ein Koma.
Es hilft nichts, der Gral muß her.
Was ich hier in so profanen Worten geschrieben habe, muß man gesehen haben. Zauberhafte Szenen, von Terry Gilliam (Monty Python) in Szene gesetzt. Ein Sagenstoff, der in New York spielt.
Zum Beispiel die Szene in der Centralstation, dem großen Bahnhof in New York.
Ein wenig schade, das John de Lancie (Star Trek, Q) nur so eine unbedeutende Rolle hatte, aber es ging wohl auch nicht anders.
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am 18. Februar 2009
Dieser Film ist einer meiner Lieblingsfilme Skurril total verrückt und abgefahren. Diesen Film muss man einfach haben ohne wenn und aber.
Robin Williams in einer Glanzrolle.
Also wenn ihr ein Freund dieses Genres sind,müsst ihr einfach sehen. Da kann man nichts falsch machen. Habe einigen meiner Freunde diesen Film
empfohlen und alle waren begeistert.
Aber wie gesagt man muss auf diese Art Film stehen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. April 2013
Warum sind Menschen, wie sie sind - waren sie schon immer so oder was hat sie dazu gemacht? Das was man sieht ist nicht immer das, was wirklich ist. Zu diesem Thema hat mich dieser Film sehr angesprochen - von den Schauspielern toll dargeszellt.
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am 26. April 2010
Ein sehr tiefgründiger Film mit Robin Williams' typisch verrückter Art. Er ist sein Geld wert, jedoch würde ich ihn mir nicht 5x ansehen.
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am 26. April 2013
Einfach toll den Film im Original (Sprache) zu sehen.
Feinheiten kommen besser raus.
Doppeltes Vergnügen wenn man die Artussage kennt.
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