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Jugend ohne Gott Taschenbuch – 1994

4.3 von 5 Sternen 112 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ödön von Horváth (eigentlich Edmund Josef) wurde am 9. Dezember 1901 in einem Vorort von Fiume, dem heutigen Rijeka in Kroatien, geboren. Er besuchte an der Münchner Universität psychologische, literatur-, theater- und kunstwissenschaftliche Seminare, begann 1920 zu schreiben und etablierte sich schon bald als Bühnenautor, unter anderem mit seinem Stück ›Geschichten aus dem Wienerwald‹. Während des Nationalsozialismus verschlechterte sich seine finanzielle Situation, da seine Stücke in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden durften. Er starb am 1. Juni 1938 und zählt heute zu den großen Klassikern der Moderne.

--This text refers to the Gebundene Ausgabe edition.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ein super tolles Buch und ein absolutes muss für alle!
Meiner Meinung nach sollte dieses Buch zu den Leseklassikern gehören.
Odön nimmt sich der Seelenlage einer ganzen Generation an.
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Format: Taschenbuch
Auf gerade mal 140 Seiten treffen Gesellschaftskritik, die persönliche Entwicklung der Hauptperson und ein kriminalistisches Rätsel aufeinander.

Und das in einer einfachen, aber prägnanten Sprache, die voller atmosphärischer Bilder ist. Man merkt die Lust Horvaths daran, mit der Sprache zu spielen, doch ohne poetisch-ausschweifend zu werden.

Der Lehrer als Hauptperson ist gefangen in einer Gesellschaft, die er ablehnt und an die er sich dennoch anpasst. Im Zeltlager mit seinen durch ebendiese Gesellschaft arg verrohten Schülern begeht er sehenden Auges einen folgenschweren Fehler. Ein Mord geschieht.

Das Buch schildert die Aufklärung dieses Mordes und die Veränderung des Lehrers, der zu "Gott" findet. Wobei das Wort "Gott" je nach Textstelle mit Moral, Wahrheit, Gewissen oder Schicksal übersetzt werden kann. Also auch für atheistisch eingestellte Leser (wie z.B. mich) trotz des Titels äusserst empfehlenswert.

Ein zeitloses Buch, das eine mitleidslose Gesellschaft und den Ausbruch einer Person aus ihren Zwängen darstellt. Gleichzeitig ist das Buch positiv-hoffnungsvoll und wird jeden Leser, der ein Gewissen besitzt, mehr oder weniger stark berühren.
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Format: Taschenbuch
"Jugend ohne Gott" gehört zu den umstrittenen Werken, die wegen ihres Inhaltes auf den Index in der Zeit des Nationalsozialismus gesetzt worden sind. Eigentlich kein Wunder; Ödön von Horváth konnte sich damals nicht mit diesen Gedankengut identifizieren. Seine kritische Sichtweise dieser Zeit wird mit diesem Werk mehr als deutlich gemacht.

In dem epischen Roman "Jugend ohne Gott", welches 1937 von Ödön von Horváth geschrieben wurde, geht es um einen 34 Jahre alten Lehrer an einer oberbayerischen Schule, der eine Klasse zu Zeiten des Dritten Reiches unterrichtet. Dieser versucht den Jugendlichen, die eine überzeugte Gemeinschaft der Hitler-Jugend darstellen, die moralischen Werte des Menschen näher zu bringen, geratet dabei jedoch in Schwierigkeiten mit deren Eltern und letztendlich auch mit der Schulbehörde. Ein schlechtes Verhältnis zu den Schülern entsteht. Dann nach nur wenigen Tagen macht die Klasse einen Ausflug in ein Waldgebiet, um dort in einem Zeltlager zu verweilen und über die Tage militärische Kenntnisse zu sammeln. Während des Aufenthaltes kommt es zu einem tödlich endenden Anschlag auf den Schüler N. Unter Tatverdacht fallen der Schüler Z, der zuvor einen Streit mit N gehabt hatte und dessen neue Freundin Eva, die sich mit einer Räuberbande in den Wäldern herumtreibt. Es kommt zu einem andauernden Mordprozess, an dem auch der Lehrer beteiligt wird. Doch die Wahrheit erweist sich als komplexer und tiefgründiger, als zueinst gedacht.

Auf dem Weg zur Wahrheit verhilft dem Lehrer der entlassene Altphilologe Julius Cäser der versucht, die Ursachen und das Empfinden der Jugendlichen nachzuvollziehen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Icherzähler ist ein Lehrer in einer Schule des nationalsozialistischen Deutschlands/Österreichs vor Kriegsausbruch und unterrichtet dort die Unterstufe. Es ist die Geschichte dieses Lehrers und seiner persönlichen Weiterentwicklung. Er erzählt wie er sich dem Regime beugt, obwohl er es nicht mag. Langsam aber sicher lädt dieser Lehrer immer mehr Schuld auf sich. Nicht weil er Böses tut, sondern weil er Gutes unterlässt, aus Angst vor den Folgen der eigenen Courage. Allmählich empfindet er selbst die Situation als unerträglich - da entschließt er sich endlich, dass seine einzige Pflicht ist, der Wahrheit treu zu sein.
Die Kritik an den Mitläufern im Naziregime ist unüberhörbar und dennoch ist dies nur ein Nebenthema. Es geht um persönliche Verantwortung und Schuld; darum wie ein Mensch dieses Thema erlebt und wie er damit umgeht. In der Schilderung dieser existenziellen Probleme eines Menschen kann man Ansätze erkennen, wie sie später z.B. bei Camus wiederzufinden sind. Horvath jedoch zieht andere Schlüsse. Er geht vor Camus eigentlich einen Schritt weiter.
Ein großartiges Prosawerk, des Dramatikers Ödön von Horvath, der viel zu jung im Jahr 1938 in Paris einem Unglücksfall zum Opfer fiel.
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Format: Gebundene Ausgabe
---- Zum Hintergrund des Buches ----
"Jugend ohne Gott" war Ödön von Horvaths dritter Roman und entstand im Jahr 1937, also ein knappes Jahr bevor Österreich Teil NS-Deutschlands wurde. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Österreich seit 1933 - nach der Ausschaltung des Parlaments - faschistisch regiert wurde und jegliche Opposition im Lande seit dem Bürgerkrieg 1934 ausgeschaltet war (was vor allem die Sozialdemokraten & Kommunisten zu spüren bekamen). Der bei vielen Österreichern eher ungeliebte Austrofaschismus führte gewiss zu einer Art Abstumpfung gegenüber demokratischer Ideen, zudem schielten nicht Wenige immer hoffnungsvoller zum großen Nachbarn Deutschland, wo seit Hitlers Machtübernahme (1933) alles besser zu werden schien. Massiv betriebene positive NS-Propaganda, die aus Deutschland nach Österreich schwappte, trug das ihre dazu bei, dass immer mehr Menschen einen Anschluss befürworteten oder einem solchen zumindest keineswegs abgeneigt waren...

---- Allgemeines ----
Die Geschichte, die gleichermaßen junge als auch ältere Erwachsene anspricht, handelt von einem Lehrer, der (wie man aber erst im Anhang erfährt) beginnt Tagebuch zu führen (obwohl er sich eigentlich nicht für wichtig genug dafür hält) und aus seiner Sicht (in Ich-Form) die Geschehnisse, von denen der Roman erzählt, zu schildern. Besagter Mann sieht sich einer zunehmend verrohten Jugend gegenüber, die in der giftigen Atmosphäre (oftmals von der Außenwelt positiv bewerteter) ns-ideologischer Gedankengutsverbreitung zum (gefügigen) Werkzeug für fatale Weltanschauungen und Ideen heranerzogen wird.
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