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Kundenrezensionen

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am 29. März 2014
Es handelt von dem Autor, der sich aufmacht die verschiedenen Kontinente zu bereisen und für Kost und Logis als Architekt, Designer oder Allrounder arbeitet. Die ersten 50 Seiten des Buches habe ich relativ zügig runtergelesen.
Doch dann bin ich der Geschichte sehr schnell überdrüssig geworden. Sie hangelt sich von Praktikumsbericht zu Praktikumsbericht ohne eine wirkliche Hintergrundgeschichte und roten Faden. Das zuverlässig wiederkehrende Element ist der Geltungsdrang des Autors, mit dem er sich beispielsweise innerhalb von 3 Tagen vom ungeliebten Praktikant zum "head of design" aufschwingt, indem er messerscharf die Schwachstellen im Betrieb einer internationalen Werft für Luxusyachten aufspürt. Auch in seinem nächsten Projekt schwingt er sich innerhalb von drei Tagen zum Chefgraphiker eines afrikanischen Fotografie-Festivals auf.
Die Beschreibung dieser Dinge wäre vielleicht nicht weiter störend, hätte das Buch ansonsten Substanz. Doch der Blick des Autors auf die bereisten Länder reicht leider nicht über stereotypen hinaus. Um zu erfahren, dass Indien chaotisch ist und man in Asien nicht offen Kritik übt, muss ich mir kein Reisebuch kaufen. Immer wieder betont der Autor auch, dass es nicht die Orte sind, die ihn glücklich machen, sondern die Menschen. Nur leider erfährt man über diese auch nur sehr Oberflächliches...
Dem Buch an sich würde ich einen Stern geben, aber da ich die Reise an sich interessant finde vergebe ich zwei.
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am 8. Mai 2015
Fabian Sixtus Körner traut sich das, was viele sich nicht trauen: Er hat den Mut seinen Traum zu leben, die Sicherheit des Jobs aufzugeben, Wohnung zu kündigen, Freunde zurückzulassen und in die Welt hinaus zu gehen um auf jeden Kontinent zu arbeiten. Wirklich bewunderns- nein sogar beneidensweise.
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am 30. März 2015
Fabian wohnt die meiste Zeit bei Bekannten oder Freunden und das hat mit einem Abenteuer nichts zu tun.
Die angenommenen Jobs entsprechen der Ausbildung und sind doch keine Herausforderung.
Die Flüge wurden von Ersparten bezahlt und nicht von den Gelegenheitsjobs und somit stimmt die Aussage "ohne Geld um die Welt" nicht.
Vieles wird schon im voraus mit dem Handy oder Laptop organisiert. Hier ist wieder einmal das Internet sehr hilfreich.
Leichte Unterhaltung, schnell mal gelesen aber nichts besonderes, wie ich es eigentlich erwartet hatte
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am 11. April 2014
Als ich den Buchtitel gesehen habe und die Beschreibung gelesen habe dachte ich: "Wow, endlich mal wieder ein gutes Buch". Doch leider wurde ich schon nach wenigen Seiten enttäuscht.
Das Buch ist kein Reisebericht, sondern ein Aneinanderreihen von Praktikumsberichten, viel Vitamnin-B von Freunden die dem Autor teilweise sehr gut bezahlte Jobs vermitteln, von denen die einheimischen nur träumen können. Mit Reisen hat das nichts zu tun. Und mit nur 255 € reist der junge Mann schon garnicht.

Meiner Meinung kann nur jemand diese "Berichte" toll finden der/die selbst bisher maximal einen 3 Wochen All-Inklusive-Urlaub gemacht hat bzw. für den ein Spaziergang im Wald schon zu einem gut geplanten Outdoor-Event mutiert. Da ist dann die Begegnung mit "Einheimischen" schon ein Abenteuer von dem man allen berichten muss oder man wundert sich dass es im Ausland Menschen gibt die kein Deutsch sprechen. Wenn man dem "Kind" nur einen englisch klingenden Namen gibt glauben viele dahinter verbirgt sich etwas Besonderes, klingt ja so toll. Die Bezeichnung "Journey Man" ist vollkommen falsch. Wenn dann müsste es "Journeyman" heißen, denn das heißt übersetzt "Geselle" und die gehen bekanntermaßen auf die Walz um Erfahrung zu sammeln. Doch dann sollte dies auch in der Buchbeschreibung so dargestellt werden!!!!

Reisen hat etwas mit entdecken zu tun, sich treiben lassen, neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln von anderen Menschen und Kulturen. Dazu muss ich mich aber mal selbst auf Entdeckungstour begeben und die Komfort-Zone "Ich-kenn-da-jemanden" verlassen. Ein Schritt ins Ungewisse. Und das ist in dem Buch überhaupt nicht der Fall. Alles ist geplant und doppelt und dreifach abgesichert. Eigentlich geht es nur darum von einem Job zum nächsten zu kommen und das an möglichst vielen unterschiedlichen Orten. Und ja klar, je häufiger ich den Job wechsel desto mehr Erfahrung sammel ich und lerne unterschiedliche Leute kennen. Doch davon können einige Menschen ein Lied singen, auch ohne Deutschland jemals verlassen zu haben.

Ich ärgere mich dafür auch nur einen Cent augegeben zu haben. Den hätte ich lieber in eine meiner nächsten Reisen investiert.

Also Finger weg von dem Buch, wenn ihr schonmal wirklich auf Reisen gewesen seid. Ihr werdet enttäuscht sein!

Ein Pluspunkt: Der Titel und Untertitel sind gut gewählt um das Interesse zu wecken! Es sollte dann aber auch das im Buch gehalten werden, was auf dem Umschlag versprochen wird!
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am 23. September 2014
Bin sehr hin und her gerissen zwischen "nicht ganz so schlecht" und "gefällt mir nicht". Journeyman ist ein zweigeteiltes Buch - wie ich es empfinde. Der erste Teil des Buches ist sogar recht interessant und hat mich ganz schön gepackt. Der zweite Teil des Buches ist aber ganz schrecklich langweilig, langatmig und konfus.
Während "Journeyman" im ersten Teil des Buches Länder, Menschen und Jobs noch genau differenziert un auch zum Teil gut - wenn auch etwas oberflächlich und schnell - beschreibt, ist der zweite Teil des Buches nur noch Chaos. Man kann kaum noch richtig erkennen, was er tut, warum er es tut, wie er dazu kommt und mit wem er was wie arbeitet. Von "Arbeit" kann im zweiten Teil des Buches kaum noch geredet werden, da er sich eher von Party zu Party durch das Leben treiben lässt - die Frage, wie das genau finanziert wird, bleibt offen. Okay, die Länder durch die er reist, sind nicht bekannt für ihren teuren Lebensstil, aber trotzdem muss man von etwas leben und Geld verdient unser Journeyman definitiv nichts. Zumindest nicht in den fremden Ländern in denen er gerade ist.

Zweiter großer Kritikpunkt: der Autor verbiegt an manchen Stellen die Wahrheit ganz schön heftig (drücken wir es mal diplomatisch aus). Z.B. erzählt er zwar, dass er in unbekannte Länder reist und alles an Jobs annimmt, was er bekommt, aber bei genauerem Lesen merkt man, dass das nicht so ganz stimmt. Ständig unterstützt ihn jemand aus der Heimat - Verwandte, Freunde, ehemalige Professoren. Wie zufällig erreicht z.B. er ein Land (welches weiß ich nicht mehr) wo seine Schwägerin arbeitet und lebt - was für ein Zufall!!! Na ja, solche "Abweichungen" zwischen dem, was er erzählt und was tatsächlich passiert, machen das Buch eher unglaubwürdig.

Im Großen und Ganzen? Hätte sich der Autor etwas genauer an die Tatsachen gehalten und den zweiten Teil seiner Reise genauso sorgfältig beschrieben, wie den ersten Teil, hätte mir das Buch sogar gefallen. So - weiß ich immer noch nicht...
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am 19. April 2015
Fabian reist um die Welt, von Kontinent zu Kontinent. Er arbeitet für Kost und Logis, mal als Fotograf, mal als Architekt oder Designer. Während seiner mehr als zwei jährigen Reise lernt er woanders Leben und sich anderen Arbeitsbedingungen zu stellen.

Zu Beginn erwähne ich, dass ich mir unter diesem Buch etwas ganz anderes vorgestellt habe. Ich habe lange überlegt ob ich die positiven oder negativen Aussagen an den Anfang stellen soll. Trotz meiner vielen folgenden negativen Bewertungspunkte hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und mit Fabian auf Reisen gehen. Einige Berichte waren eher etwas langweilig, einige wiederum total spannend. Der Suchtfaktor war da und ich wollte wissen wie es mit Fabian weiter geht. Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich leicht lesen. Zwischendrin wurden einige Farbfotos eingebracht, welche wirklich gut zum Buch passen und das Geschriebene bildlich aufleben lassen. Ich bewerte dieses Buch positiv, da mich die Geschichte während des Lesens sehr beschäftigt hat und auch Tage danach in meinem Kopf geblieben ist. Der Autor wirkt sehr sympathisch und freundlich.

Liest man den Klappentext, denkt man an eine abenteuerliche Berichterstattung, tausende Kilometer legt Fabian zurück. Busse, löchrige Boote, Rikschas... Davon bekommt der Leser leider herzlich wenig mit. Das große Abendteuer ist in diesem Buch leider etwas verloren gegangen. Er ist kein Abenteuerreisender sondern fliegt von Kontinent zu Kontinent um den nächsten Job anzutreten. Etwas geschummelt wird auch bei der Aussage, dass Fabian ohne Geld um die Welt reist, denn das stimmt nicht. Er erwähnt mehrmals, dass er für einen deutschen Auftraggeber arbeitet, welcher ihm regelmäßig Geld überweist, womit er dann u. a. seine Flüge bezahlt.

Fabian erzählt also von seinem Arbeitsleben in anderen Ländern und anderen Kulturen. Er findet immer einen Job und hat immer Vorgesetzte, für die er arbeiten kann. Die dafür nötigen Kontakte sind auch immer da, Freunde oder Verwandte haben immer einen passenden Tipp für ihn oder bereits einen Job organisiert - und so ist auch seine ganze Reise: organisiert. So kommt es auch, dass er innerhalb weniger Tage zum Chefgraphiker eines Festivals benannt wird. Diese Begehrtheit seiner Person und seiner Arbeit zieht sich wie ein roter Faden durchs ganze Buch. Sehr selbstlobend und auch unglaubwürdig wirkt es dann, als er in Indien die Sperrstunde aufhebt und eine Revolution auslöst.

Etwas zu kurz kommen auch die Berichte über die Länder selbst, über die Menschen, die dort Leben, über fremde Kulturen. Das hätte ich mir gewünscht. Fabian berichtet viel darüber, wie er sein Leben in einem anderen Land meistert, welche Hürden er zu bewältigen hat und wie sich die Leute benehmen, mit denen er zu tun hat. Ebenso fehlte mir der typische Reisebericht. Es waren eher Aufenthalts- oder Praktikumsberichte. Die Kapitelübergänge sind leider etwas zu kurz geraten und abrupt beendet worden, denn auf der einen Seite berichtet Fabian noch über seine Freundin, auf der nächsten Seite befindet er sich schon wieder auf einem anderen Kontinent. Reisebericht Fehlanzeige.

Fazit
Das Buch ist bestens geeignet um in Fabians Geschichte einzutauchen. Wer allerdings einen spannenden, abenteuerlichen Reisebericht erwartet, wird hier leider enttäuscht.
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am 22. Februar 2015
Der Autor mag vielleicht ein guter Designer oder Architekt sein, aber das schreiben sollte er doch lieber anderen überlassen.
Die ersten Kapitel noch mit recht viel Interesse gelesen, verliert sich dieses innerhalb des Buches immer mehr, welches zum Ende hin doch wieder ein bisschen besser wird.

Das Buch ist sehr oberflächlich geschrieben, ich würde mir mehr Details vor allem über die Länder und die Kulturen wünschen oder beispielsweise darüber wie man in diesen Ländern so schnell ein Arbeitsvisum bekommt.
Stattdessen lobpreist der Autor sich größtenteils selbst, hangelt sich innerhalb von 3 Tagen von einem einfachen Praktikanten zum obersten Design-Manager, wird direkt zum Chefgrafiker eines Fotofestivals ernannt und zettelt so ganz nebenbei in Indien eine Revolution an, indem er die Sperrstunde wieder aufhebt.
Viele Tipps auf seinen Reisen bekommt er von Bekannten oder Verwandten so das er doch äußerst selten auf sich alleine gestellt ist. Und wenn es dann doch mal so passiert, wie die letzten zwei Wochen in seinem Ägypten-Aufenthalt verzweifelt er fast daran, wobei gerade das doch den Reiz einer solchen Reise ausmachen sollte.
Auch die längere Pause, die er in der Mitte der Reise einlegt, sich bei seiner Familie "ausruht" grenzt nicht wirklich an ein Abenteuer, welches das Buch anfänglich zu versprechen scheint. (Eigentlich sind es 2 Reisen)

Auch bleibt mir schleierhaft wie der Autor das Geld, z.B. für all seine Flüge beschafft oder wie er sich Anfangs in Indien die ersten vier Wochen Urlaub mit seiner Freundin oder zwei Monate Auszeit in der Dominikanischen Republik, und das scheinbar ohne Geld, leisten kann. Er erledigt zwar Aufträge von seinem Laptop aus unterwegs, aber um was es sich dabei genau handelt wird leider nie genannt.
Natürlich hat der junge Mann auf seiner Reise viel von der Welt gesehen und für sich viele persönliche Erfahrungen gesammelt, was ihm natürlich Anerkennung zollt. Ein Buch darüber hätte er trotzdem nicht schreiben müssen oder dieses etwas aufregender gestalten können.

Für Menschen, die Deutschland, außer Mallorca, noch nie verlassen haben, mag das Buch vielleicht interessant sein, aber für reiselustige weltoffene Menschen ist es das leider nicht.
2 Sterne für das Buch, einen zusätzlichen gebe ich für die Fotos zwischendrin, die gut gemacht sind. Die QR Codes im Buch mit der Verlinkung zu den Videos sind ein ganz nettes Feature.
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am 13. November 2015
Leider entspricht das Buch nicht dem, was die Kurzbeschreibung verspricht.

Mich hat beim Kauf angesprochen zu erfahren, wie er mit ein paar hundert Euro tatsächlich um die Welt gereist ist. Schnell stellt sich aber die Frage, wie kann man, wenn man z.T. nicht einmal für Kost und Logis arbeitet, fliegen und die Reisekosten bewältigen?
Ich bin selbst einige Monate gereist und weiß, was das kostet.

Am Anfang ist noch ein Foto mit dem Kontostand veröffentlicht, jedoch ein falscher "Beweis", da sich später herausstellt, dass hauptsächlich vim Ersparten gelebt wird.

Auch geht mir tatsächlich diese Selbstdarstellung auf die Nerven, wie es schon in anderen Rezessionen geschrieben steht. Das freigeistliche allround Talent... Naja bla bla bla. Nach einem drittel habe ich das Buch zur Seite gelegt, weil ich es einfach nur langweilig und reizlos fand und es mich aufgeregt hat, dass dem interessierten Leser im Grund nicht das beschrieben wird, wie es versprochen steht - mit nur ein paar hundert Euro um die Welt....
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am 6. Dezember 2015
Im sprachlichen Stil und auf dem intellektuellen Niveau eines mäßigen Mittelstufenaufsatzes beschreibt ein Hipster seine oberflächlichen Ferienerlebnisse und versucht uns die Welt zu erklären.
Teilweise bringt das niedrige Sprachniveau ein paar bemerkenswerte Stilblüten hervor.
"Gegen nächtlichen Lärm, Vergewaltigungen und Zwangsprostitution muss etwas unternommen werden."
Kann man in einem Satz unterbringen und damit auf eine Stufe stellen, muss man aber nicht.
Richtig ärgerlich wird das Buch dann, wenn der Autor Unwahrheiten verbreitet (Kubaner dürfen angeblich nicht mit Touristen reden) und seine sehr schlichte Weltsicht als allgemeingültig hinstellt.
Insgesamt stellt sich mir die Frage, worin die Aufgabe der beiden Lektorinnen bestand, die Herr Körner angeblich zur Seite stehen hatte und ob heutzutage wirklich jedes drittklassige Reiseblog als Buch herausgebracht werden muss. Damit macht sich nicht zuletzt auch ein Verlag unglaubwürdig und letzten Endes auch überflüssig.
Ansonsten stimme ich den restlichen 1-Stern Rezensionen größtenteils bei und möchte deshalb die dort bereits angesprochenen Punkte nicht noch einmal aufgreifen.
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Fabian Sixtus Körner, alias "Journeyman", war auf der Walz, mit über 60 Stationen quer durch eine bunte Welt. Der Designer arbeitete ausschließlich gegen Kost und Logis. Dabei entwarf er T-Shirts, Poster, designte Produkte, filmte oder fotografierte. Seine Filme auf youtube machten ihn berühmt, er gewann Preise für gesellschaftskritische Filme und seine Filme sind immer lebendig und spannend. Er führte einen täglichen Blog vom anderen Ende der Welt und seine Frage war immer wieder: "Wie erleben Berufskollegen in aller Welt ihren Job?" Darüber hat er nun auch ein bemerkenswertes Buch geschrieben und schon das Titelbild verrät den Inhalt: Design und exotische Ambienten!

Nach seinem Innenarchitekturstudium in Frankfurt, fing der 30 jährige als Freelancer an, langweilte sich bei einer geringen Auftragslage und so kam ihm die Idee mit der Walz. Als Asket brauchte er nicht viel zu leben und so bot er seine Dienste auf der ganzen Welt unentgeltlich an - nur für Kost und Logis. Sein erster Job war es, in Shanghai für das berühmte Archittekturbüro Chipperfield Gebäude zu restaurieren. Damals, 2010, hatte er 225 Euro auf seinem Konto und einen Rucksack mit Stativ, Kameras und einem Laptop. In Kuala Lumpur brachte ihn schliesslich der Chef der alljährlichen "Design Week" bei sich zu Hause unter. Den aufregendsten Job aber, erzählt er in seinem Buch, hatte er jedoch in Bangalore. Dort wurde er angeheuert, um einen vertikalen Garten für eine klassische Gebäudefassade zu entwerfen. Die gesamte Wand bestand aus Supermarktregalen, sie sollte nach einem berühmten Vorbild begrünt werden. Mit zehn Mitarbeitern schlief er im Gebäude auf dem Betonboden. Nichts war ihm zu hart, nichts zu aussergewöhnlich, als dass er es nicht gemacht hätte. Seine Neugier, seine Abenteuerlust trieb ihn ständig an und gleichzeitig produzierte er immer wieder neue Ideen.

Der Autor beschreibt im Buch recht humorvoll und unterhaltsam sein Leben als "Taglöhner", als "Handwerker auf der Walz" mit Laptop und Aktentasche. Auf seinen Reisen veränderte er sich, sein Erfahrungsschatz wurde immens groß, sein Stil immer farbenfroher. Asiatische und südamerikanische Stilelemente sind in seine Arbeit eingeflossen und werden sicher sein zukünftiges Erscheinungsbild als "made by Körner" stark prägen!

Eine ungewöhnliche Idee, ein sehr sympathischer Autor, der sich mit seiner Reise, mit seinen Filmen und diesem Buch auf exzellente Weise profiliert hat! Ein Buch für Künstler, Lebenskünstler, Architekten, Designer und alle die, die es werden wollen!

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