flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 25. Mai 2018
Schwer zu beschreibender Irrsinn, der in seiner Abgedrehtheit an eine Mixtur aus Douglas Adams Humor und Robert A. Wilson's Symbiose aus Zen Buddhismus, Philosophie, Quantenphysik, psychedelischen Drogen, Anarchie und tiefer Ironie darstellt.

Handlung:
Retro pesktiv berichtet David einem Reporter seine unglaubliche Geschichte. Und die klingt ungefähr so: Nachdem er sich versehentlich die Droge Soja Soße injiziert hat, verändert sich sein Leben dramatisch. Nicht nur, daß in seiner Wahrnehmung Dinge auftreten, die auf der Zeitachse erst in der Zukunft liegen, kann er nun unter anderem auch Dämonen aus anderen Dimensionen sehen und Gedanken lesen.
Nach und nach erfährt John, daß die Droge lebt und die Menschen als Wirt benutzt um sich zu verbreiten. Mit Hilfe seines Freundes John, der ebenfalls mit der Soja Droge infiziert ist, und der armamputierten Amy, durchschreiten sie eine magische Tür, hinter der sich ein Dimensionsportal versteckt hält. Als sie dieses passieren, erfahren John und Dave, daß dort eine Parallelwelt existiert, die erst 1862 eine andere Richtung eingeschlagen hat, als ein Farmer bei einem Kreuzungsversuch von einem Esel und einem Stier, in der einen Welt vom Stier getötet und in der anderen überlebt hat. Der überlebende Farmer hat in der Parallelwelt ein Wesen erschaffen, welches unendlich klug ist und an das Wissen der Bewohner der anderen Dimension möchte, indem es sich diese einverleibt. John und Dave sollen ihm nun verraten, wie er zwischen den Dimensionen hin und her wechseln kann.
Der Polizist jedoch, der Ihnen das magische Tor gezeigt hat, hat ihnen gleichzeitig den Auftrag mitgegeben, das Dimensionstor zu zerstören. Zu diesem Zweg hat er ihnen eine selbstgebastelte Bombe, gefüllt mit einer Gegendroge mit auf den Weg gegeben.
Bei der Begegnung mit dem Ungeheuer kommt es zum interdimensionalen Showdown auf Leben und Tod....

Diese Inhaltsangabe ist jedoch nur ein blaßer und stark vereinfachter Abriss dessen, was auf den Zuschauer an Absurditäten und Verrücktheiten einpraßelt und vermittelt in keinster Weise die Anarchie und den Witz der Erzählung. Wie in den Büchern des Kultautors Robert A. Wilson (Illuminati), folgt die Handlung keinem rationalem Muster, gedanklichen Begrenzungen oder erkennbarer Sinnhaftigkeit. Im Gegenteil geht es vielmehr darum, die Lust an entfesselter Kreativität bis zum Rande der eigenen Ekenntnismöglichkeiten auszuschöpfen.
So wird in erster Linie auch nicht versucht, den Zuschauer im klassischen Sinne mit einer spannenden, dramatisch ausgetüftelten Geschichte, gespickt mit allerhand psychologischen Finessen, zu unterhalten, sondern sich einzig und allein an der Freiheit zu erfreuen, die hinter den Gewohnten, meist rationalen Denkmustern lauert, und diese zu zelebrieren.
Das bei diesem Ausbund der Phantasie und der fast minütlich hakenschlagenden Handlung, der Erzählrhytmus dabei manchmal auf der Strecke bleibt, ist fast zwangsläufig. Insgesamt erinnert er daher auch mehr an eine Fahrt über ein Hoppelsteinpflaster, als ans Gleiten über einen ruhigen langsamen Fluß. Dennoch zerflettert der Plott Don Coscarelli nicht unter seinen Fingern und er schafft es die Balance zwischen Verwirrung und Nachvollziehbarkeit der Geschehnisse aufrecht zu erhalten.
Da der Film auch immer wieder durch kurze aber explizite Splattereinlagen aufgelockert wird und philosophische Fragen aufwirft, die an Säurediskussionen von Acidheads erinnern, droht der paranoide Irrsinn des Filmes nie Gefahr sich totzulaufen oder zum reinen Selbstzweck zu verkommen.

Trotz der Genialität der literarischen Vorlage, dem bedachten Können des Regisseurs und dem Durchweg zufriedenstellenden Leistungen der Schauspieler fehlt es dem Film manchmal ein wenig an Biß. Er krankt etwas an der lakonischen und fast beiläufigen Erzählweise Coscarellis, sowie der ständigen Unaufgeregtheit und stoischen Ruhe der Hauptdarsteller. Hier hätte mir etwas mehr Emotion und Prominenz der lustigen, sowie blutigen Scenen besser gefallen.
Die Specialeffects sind insgesamt auf B-Movie Niveau, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da hier andere Prioritäten gesetzt werden und dies außerdem dem trashigen Grundtenor des Films, sowie seiner Abgrenzung zum Blockbusterkino voll entspricht.

Auf Grund des Understatements, dem das Attribut "cool" nur bedingt angeheftet werden kann, hätte dieser Film, der nur ein spezielles Publikum ansprechen (dafür aber auch entzücken) wird, wohl nur vier Punkte verdient.
Da aber auch ein Hund mitspielt, gibts die volle Punktzahl.

Bild und Ton sind auf Topniveau, wobei die Vorzüge des DTS HD MA 5.1 auf Grund des dialoglastigen Tons kaum zur Geltung kommen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 2. Juli 2016
Das Mediabook ist mit einem ordentlichen Cover versehen und eine wertige Ausführung, welche im Regal ordentlich aussieht. Der Umfang des Mediabooks und Qualität der Discs ist makellos. Der Film selbst ist Geschmacksache und Geschmäcker sind verschieden! Der übliche Mainstream-Gugger wird hier sicherlich kein Gefallen finden, aber jemand, der es etwas skurril möchte, wird hier bestens bedient!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 23. August 2016
Warum ich diesen Film gekauft habe? Die abgedrehten Bewertungen waren schuld. Man muss dieses Werk selbst gesehen haben. Einfach bescheuert gut ;P
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 18. März 2016
nicht schlecht, obwohl etwas billig gemacht sonst ganz gut, obwohl man Dons wahr berufung ist Phantasmdas böse der Eisverkäufer der schiesst.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 29. Juli 2015
Also ich finde den Film ziemlich gut und hab reichlich gelacht,ganz sicher nicht jedermanns Sache aber mir hat er gefallen und ein Kollege der sich die BD mit angesehen hat auch.Das Mediabook ist auch nicht schlecht muss nicht in jeder Sammlung vorhanden sein aber kann.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 18. September 2013
Ein genialer, spannender und witziger Film von Don Coscarelli, bei dem man sicherlich nicht sagen kann, dass man ahnt oder gar weiß, was als Nächstes passieren wird. Und immerzu musste ich bei dem so schönen schwarzen und ironischen Humor schmunzeln und lachen. "This door can never be opened!" Mit diesem oder anderen herrlich skurrilen Einfällen konnte der Film - zumindest bei mir - gute Punkte sammeln.

Sicher hat der Film keinen tiefen Sinn, ob also Analytiker und Philosophen ihren Schädel durch diesen Film zum arbeiten bringen ist eher fraglich, aber der Film macht Spaß, die Personen haben ihren eigenen unvergesslichen Charakter und sogar die Spannung bleibt auf einem guten Niveau. Und am Ende ist dann jemand der Held, bei dem man es echt nicht erwartet hat. Man sitzt hinterher im Kino und denkt sich "WTF?!", aber will den Film eigentlich gleich noch einmal sehen. Gut gemacht!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 16. Oktober 2014
Was soll ich sagen? Seit DAS BÖSE habe ich wenig Filme von diesem Regisseur gesehen, obwohl in der Sammlung noch ein paar davon stehen, aber die werde ich mir jetzt in den nächsten Wochen zu Gemüte führen. JOHN DIES AT THE END ist eine knallbunte und niemals langweilige Achterbahnfahrt durch die Fantasie :-)
Wir haben keine Erwartungen gehabt, eher haben wir uns gedacht, daß uns jetzt ein schlechter Film erwartet. Doch nach wenigen Minuten blieb uns der Mund offenstehen und wir konnten einfach nicht genug kriegen von diesem filmischen Spaßtraum. Sehr schöne Ideen, lustige Momente, ein wenig Splatter und hervorragende Schauspieler, allen voran Paul Giamatti. Der hat zwar keine Hauptrolle, ist aber als Nebenfigur echt cool. Davon würde ich gern mehr sehen. Mal sehen ob BUBBA HO TEP auch so knallig ist, ich freu mich auf jeden Fall auf mehr Filme von dem Regisseur. Von der Handlung reden wir hier mal nicht, das muß einfach jeder mal selbst gesehen haben. Immer wenn man meint, abgedrehter kanns nicht werden, haut der Regisseur Don Coscarelli noch einen druff. Einen Gimmick muß ich noch spoilern: Der lebendige Schnurrbart war so geil gemacht, daß wir minutenlang gelacht haben und uns den Bauch halten mussten. Einfach nur geil.
Klare Kaufempfehlung !!! Und bitte keine Teenie-Komödie erwarten, dieser Film ist definitiv kein Mainstream sondern völlig durchgeknallt.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 24. Juni 2013
Eine Filmrezession erspare ich mir hier, für Liebhaber von Filmen wie Fear and loathing in Las Vegas wird dieser Film ein Schmankerl sein, ziemlich durchgedrehte Story, der man aufmerksam folgen muss, aber ein Vergnügen, diesen Film anzusehen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 29. Juni 2013
Wenn man sich an einen Film dieser Machart heran traut sollte man offen sein.
Er entspricht nicht dem typisch Hollywoodlichen style.
Man sollte nicht zu viel verraten.
Ansehen und gefallen lassen oder eben nicht.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 21. August 2013
Zugegeben, im Nachhinein offenbaren sich doch einige Lücken in der Handlung, die ehrlich gesagt auch recht dünn ist. Aber das ist hier nicht unbedingt wichtig, denn der Film unterhält, ist unglaublich komisch und bietet sehr viel Spaß. Es ist wie eine einzige Droge, die langsam ihre Wirkung entfaltet.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Juan of the Dead [Blu-ray]
9,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken