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Kommentar: Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag - Suhrkamp Verlag 2. Auflage 2012 - 342 Seiten - Super Zustand - Abmessung: 20,5 cm x 13 cm
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Johann Holtrop. Roman Gebundene Ausgabe – 9. September 2012

3.3 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Rainald Goetz ... hat mit Johann Holtrop, das geschrieben, was seit Jahren immer wieder von ihm erhofft, in Andeutungen sogar versprochen und letztlich doch nicht wirklich erwartet worden war: einen großen Roman über das Deutschland der jüngsten Vergangenheit.«
Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE 05.09.2012

»Er will etwas Großes. Er ist ein Projekt, ein Werk, eine Kampfansage.«
Iris Radisch, DIE ZEIT 06.09.2012

»Ja, das Buch ist wichtig, denn für diese Geschichte braucht es einen wie Rainald Goetz.«
Christine Käppeler, der Freitag 06.09.2012

»...mit seiner hitzköpfigen Sprachgewalt,seinem kaltblütigen analytischen Furor, und seinem spröden Witz hat die Totalabrissbirne Goetz sich eindrucksvoll in ein Kaputtes System vergraben.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung 09.09.2012

»...ein Schlüsselroman über Aufstieg und Fall des früheren Bertelsmann-Vorstandschefs Thomas Middelhoff, eine genauestmögliche Mimikry an die Floskelsprache der Wirtschatfsapparate, eine fundamentale Abrechnung mit dem Kapitalismus als Lebensform am Beispiel seines Spitzenpersonals. Die Wiederkehr des Hasses als Motor des Erzählens.«
Richard Kämmerlings, WELT am SONNTAG 08.09.2012

»Goetz gelingt ein eindrucksvolles Gesellschaftspanorama. Zeitgemäßer kann ein Roman nicht sein.«
Maika Albath, Deutschlandradio Kultur 10.09.2012

»Humorvoll, ironisch, angriffslustig und wunderbar gehässig - sehr gelungen!«
Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung 10.10.2012

»Eine brillante Machtanalyse. Für mich der Buchpreis-Gewinner des Jahres.«
Julia Encke, 04.08.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rainald Goetz, geboren 1954 in München, studierte Medizin und Geschichte, lebt in Berlin.

Er hat bisher fünf Bücher geschrieben über die folgenden Themen: über PSYCHIATRIE den Roman Irre; über REVOLUTION die Stücke Krieg; über die RAF: Kontrolliert. Geschichte; über SPRACHE: Festung. Stücke; und über PARTY die Geschichte der Gegenwart Heute Morgen.

Mit seinem neuen Roman Johann Holtrop setzt Goetz das Buch Schlucht, eine Analyse der Nullerjahre, fort; bisher erschienen: Klage, loslabern, elfter september 2010.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Tobias Nazemi TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 7. Dezember 2015
Format: Taschenbuch
Ich konnte diesen Lackaffen ja noch nie leiden. Mit seinen halsabschneidenden Button-Down-Hemden, der randlosen Brille, seinen Krawattennadeln und Manschettenknöpfen. Alles Dinge, die so gar nicht gehen und auch schon in den 90ern nicht gingen. Die Rede ist von Thomas Middelhoff, alias Johann Holtrop, wie der Autor ihn in seinem Schlüsselroman nennt. Ehemaliger CEO der Bertelsmann AG (im Buch Assperg AG genannt) danach Arcandor-Chef (hier: Lanz AG) und zuletzt Untersuchungshäftling in der JVA Essen. An keiner Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft kann man den Aufstieg und Fall eines Top-Managers besser skizzieren als an Big T., wie Middelhoff in seinen Glanzzeiten genannt wurde.

Im Gegensatz zum Protagonisten kann ich den Autor Rainald Goetz gut leiden. Wie er erst neulich vor dem versammelten Hochkulturbetrieb bemerkenswert dilettantisch den Wanda-Klassiker „Bologna“ intonierte – das hatte was. Und nicht zu vergessen: seine blutige Klagenfurt Performance – legendär. Doch gelesen habe ich bisher nichts von ihm. Darum war ich auch ganz besonders gespannt auf diesen Roman aus dem Jahr 2012, dessen damalige Nicht-Nominierung zur Shortlist des Deutschen Buchpreises für allerlei böses Blut gesorgt hat. Aber das sind alte Geschichten, wie auch die von Big T.

Ja, in unserer schnelllebigen Zeit ist das alles schon sehr lange her. Man wundert sich, wie schnell man Typen wie Rolf Breuer, Mark Wössner, Josef Ackermann und Leo Kirch schon wieder vergessen hat. Alles Charaktere, die in diesem literarischen Top-Business-Drama unter anderen Namen vorkommen. Genauso wie Hubert Burda, Maria Furtwängeler, Liz Mohn, Friede Springer und Mathias Döpfner.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ist das nicht ein tolles Wort? Man findet es auf Seite 223.
Nachdem Rainald Goetz kürzlich den Büchner Preis erhielt, habe ich ihn nun erstmals gelesen. Dieser Roman aus dem Wirtschaftsleben schien mir die interessanteste seiner Schriften.
Gelangweilt habe ich mich kein bisschen. Eine Mischung aus Durchblick, mit viel Vitriol, und mancher Übertreibung, durch einen realitätsnahen Plot zusammengehalten. Sympathisch ist das nicht, aber konsistent. Witzig ist das wohl auch nicht gemeint, aber so voller Verachtung für die Welt in der wir leben, daß es schon wieder beeindruckt. Sowieso, Zitat Goetz: der böse Mensch ist witzig.

Das klingt im Tonfall sehr nach Thomas Bernhard, oder auch mal Eckard Henscheid, ist aber sprachlich nicht ganz auf deren Niveau, sondern meist recht platt, mitunter sogar daneben. Ein Fußgänger, kein Flieger, schon gar kein Wortschmied. Ist das einen Büchner wert? Ich weiß nicht. Ich hatte doch mehr erwartet. Die Bodenständigkeitsverblödetheit ist aber schon toll, oder? Warum aber muss Goetz gleich anschließend so über die Wetterau herziehen?

Der Roman soll sich auf Bertelsmann und Middelhoff im Jahr 2001/2 beziehen. Die Hauptperson, der Middelhoff-Typ, wird als arrogant asoziales Ekel, als überwiegend und zunehmend inkompetenter Blender, als drogenabhängiger Entscheidungshysteriker beschrieben. Die Behauptung, daß die Firmenkultur und die Führungsmethodik von Verachtung geprägt gewesen seien, kann ich wohl glauben. Der Konflikt zwischen der Deutschen Bank und Leo Kirch wird auch eingearbeitet, kaum verschlüsselt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Man fordert Gerechtigkeit: Zu Holzschnittartig, zu blöd, zu intrigant, zu einseitig seien die Figuren in diesem Roman gezeichnet. Gefordert wird also Gerechtigkeit und eine fein ausdifferenzierte Darstellung von Figuren und Strukturen, die im wirklichen Leben täglich tausende von Leuten übergehen - ein Glück, dass Goetz sich solcher Ausdifferenzierung, deren Forderung immer auch eine Affirmation des Bestehenden ist, nicht schuldig gemacht hat. Dass es in Firmenleitungen, Vorständen etc. auch sympathische, gebildete Menschen, gute Väter, Ehemänner, Mülltrenner gibt: geschenkt, bei dem was Goetz mit diesem Roman darstellen möchte, ist das ganz unerheblich (und nebenbei waren selbst die fiesesten Charaktere der Weltgeschichte nebenbei oft gute Ehemänner und Literaturliebhaber etc.).
Was Goetz beschreiben will und hervorragend nachzeichnet ist eine in ihrer inneren Rationalität im Ganzen vollkommen irrationalen, irren Struktur des guten alten sich immer wieder modernisierenden Kapitalismus und eben auch, dass wer darin bestehen will und muss selbst zum Irren, Irrationalen werden muss - dass er und seine Unternehmungen dabei dennoch prächtig funktionieren können, ist kein Widerspruch, im Gegenteil. Und so ist es eine Freude, eine Wohltat, einen Anstachelung , wenn mit Rainald Goetz jemand dieses System und die Typen, die es hervorbringt mit angemessener Härte, Hohn und ja Einseitigkeit darstellt - alles andere wird ohnedies jeden Tag zur Erhaltung des Immergleichen medial verbreitet.
Ich selbst stand dem Roman lange misstrauisch gegenüber: Ein Unternehmerroman!
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