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Jim im Spiegel (Ravensburger Taschenbücher) Taschenbuch – 1. März 1998

4.8 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Inger Edelfeldt, geboren 1956, wuchs in Stockholm auf, wo sie heute als Autorin und Übersetzerin lebt. Neben zwei Erzählsammlungen veröffentlichte sie Jugendbücher, Theaterstücke und schrieb Vorlagen für Fernsehfilme. Ihre Arbeiten sind vielfach preisgekrönt.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Das Buch ist eines der besten, was ich zum Thema "Coming Out" je gelesen habe. Es gelingt dem/der Autor(in) sehr gut, das Thema an die Leser heranzutragen. Besonders die vor jedem Kapitel vorgestellte Sicht der Mutter verleiht dem ganzen einen besonderen Touch. Ich weiss nicht, ob das Buch, wie einige geschrieben haben, wirklich voll von Klischees ist. Ich bin fest davon ueberzeugt und kann es auch aus eigener Erfahrung sagen: Es sind wirklich sehr viele (wenn auch sicherlich nicht alle) Jung-Schwule so, wie im Buch beschrieben - naemlich Aussenseiter. Ich hoffe, dass das Buch dazu beitraegt, die Vorurteile, die leider immer noch viele Menschen gegen Schwule haben, abzubauen.
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Format: Taschenbuch
Jim ist ein ganz „normaler" Junge. Er war nie sonderlich beliebt in der Schule und hatte nur wenig Freunde. Um seine Eltern stolz zu machen, wird er zum Streber und macht sich dadurch noch mehr zum Außenseiter. Er hatte schon immer das Gefühl „anders" zu sein und nicht richtig in diese Welt zu passen. Zwischen der Ich-Erzählung von Jim, folgen immer wieder einige Passagen der Mutter, wie sie die ganzen Situationen erlebt hat und was sie über ihren Sohn denkt. Dadurch kann man sich besonders gut in das Familienleben hineinversetzen und lernt sozusagen zwei verschiedene Sichtweisen, nämlich die von Jim und die seiner Mutter die ihm sehr nahe steht kennen. Mit 15 Jahren findet er zum ersten Mal heraus, worin sich sein anders-sein gründet. Er verliebt sich in seinen langjährigen Freund Krister. Damit beginnt für Jim eine schwierige Zeit in der er nicht nur lernen muss zu sich selbst zu finden und für sich und sein schwul-sein einzustehen, sondern sich auch in der Schule vor seinen Freunden und vor seinen Eltern beweisen und durchsetzen muss. Glücklicherweise ist er in dieser problematischen Phase nicht alleine. In Mats findet er nicht nur einen wahren Freund, sondern auch den Menschen den er und der ihn über alles liebt. Die beiden leben eine glückliche Beziehung und beschließen sogar zusammen zu ziehen. Auch wenn es für Jim nicht immer leicht ist gegen den Strom zu schwimmen, so hat er ein liebevolles Zuhause, einen Menschen der immer für ihn da ist und ihm letztendlich hilft er selbst zu werden.
Jim im Spiegel ist eines der besten Bücher, dass ich je gelesen habe. Es ist gefühlvoll und zugleich witzig geschrieben.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ein wunderschönes Buch. Ich habe es mir als junger Schwuler in der blüte seines Coming Outs (ca. 1988) gekauft und mehrmals gelesen.
Jetzt, fast 25 Jahre später habe ich es vergeblich in meinen Juged-Heimatszimmer gesucht, aber nicht mehr gefunden, deshalb erneut bestellt um es wieder zu lesen.
Auch ein viertel Jahrhundert später gilt: ein sehr schönes Buch, klasse geschrieben. Auch wenn mir jetzt, als "REIFER" Mensch manche Situationen klarer dargestellt werden.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es ist in der Tat eins der besten Bücher zum Thema Coming Out das ich je gelesen habe. Es schildert sehr plastisch die Problematik des Jugendlichen Jim und seiner Eltern. Man kann sich richtig reinfühlen in die Geschichte und lebt sie mit. Ein echt tolles Buch, das ich auch sehr gerne verschenke.
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Von Ein Kunde am 17. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Vorweg: Das Buch ist m.E. unbedingt lesenswert, und ich will hier nicht bereits Gesagtes wiederholen... - Aber in Anbetracht der Begeisterung und Lobeshymnen der anderen Rezensenten möchte ich ein paar Aspekte anmerken, die mich persönlich an diesem Buch gestört haben - ohne es damit pauschal schlecht machen zu wollen:
Auch wenn Jim's Entwicklung, seine Reifung, seine Fragen und Zweifel wichtig sind, so vergeht doch knapp die Hälfte des Buches bis er merkt "hoppla, ich bin schwul". (Und gerade um die Zeit mit und nach dieser Erkenntnis geht es ja wohl im Kern.) Was man positiv als fundiert geschilderte Entwicklung werten könnte, erschien mir leider eher als langatmig...
Das war vielleicht auch durch die Tatsache bedingt (und da bin ich wohl der einzige hier?) dass ich die Story leider *nicht* als sonderlich mitfühlbar empfunden habe... Klar, ich kannte viele von Jim's Zweifeln, Hürden und Ängsten, aber ich habe weder mitgezittert noch mitgefiebert. Kein weiterer Gedanke an das Buch, wenn ich es mit eingelegtem Lesezeichen zugeklappt hatte... so "gefühlskalt" habe ich selten einen Roman dieses Genres gelesen.
Ich hatte den Eindruck, dass wir zwar viel über Jim's Gedanken, wenig jedoch über seine Gefühle erfahren. Über (zu) weite Strecken setzt sich Jim fast ausschließlich mit seiner Umwelt und deren Anforderungen an ihn auseinander, um erst gegen Ende den Blick auch auf seine essentiellen Bedürfnisse wie Liebe und Geborgenheit zu richten - schade. Das machte die Geschichte für mich letzten Endes dann doch etwas vordergründig und unglaubhaft...
Emotional erfrischend wird es aber, als Mats ins Spiel kommt...
Wie gesagt: lesenswert ist es auf jeden Fall!!
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Von Ein Kunde am 18. Dezember 1999
Format: Taschenbuch
Das Buch von Inger Edelfeldt schildert Jims Comming-Out sehr einfühlsam, wenn auch nicht fernab von Klischees. Jim wird als der stille, Mozart hörende Einzelgänger dargestellt, der sich im Lauf der Pubertät sein eigenes Schwulsein nach und nach eingesteht. In der vor jedem Kapitel kurz angeführten Sicht seiner Mutter wird auf das Geschehen eine weitere (spannende) Perspektive eröffnet. Die Story zwischen Matts und Jim ist romantisch-verträumt und versäumt sicherlich auf den Stress, den es in jeder Beziehung gibt, hinzuweisen, dass wäre aber auch zu viel für einen Roman. Insgesamt gelingt es Edelfeldt, die Lesenden für Jim einzunehmen und sowohl Eltern als auch Jugendliche positiv mit dem Thema "Schwul" vertraut zu machen. Schade, dass es keine Fortsetzung gibt...
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