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Jesus, der Kapitalist: Das Christliche Herz Der Marktwirtschaft Taschenbuch – 10. August 2012

3.7 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Grözinger, Diplom-Ökonom, arbeitet als Lehrer für Wirtschaftswissenschaften, freier Journalist und Übersetzer in England. Er ist Autor des Buches Wer ist Ron Paul? Der Kandidat aus dem Internet und verfasste seit 2001 zahlreiche Artikel im Magazin eigentümlich frei. Er hat bereits eine Reihe von Büchern aus dem Englischen übersetzt, darunter auch von Philipp Bagus Die Tragödie des Euro.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Durch Zufall bin ich beim Stöbern über dieses Buch gestolpert und der Titel hat mich sofort angesprochen. Mein Interesse war geweckt, denn von meinem bisherigen Wissen hätte ich Jesus eher als antikapitalistisch eingeschätzt. Zumindest haben etliche seiner Geschichten mit Geld zu tun und die „Reichen“ kommen da meistens schlechter davon. Außerdem hätte ich auch nicht erwartet ein Buch mit christlichem Inhalt in einem säkularen Verlag zu finden.

Dieses Buch möchte zum einen Christen den Kapitalismus näher bringen, aber auch allen anderen den christlichen Glauben von einer anderen Seite zeigen. Aber hat denn die Marktwirtschaft ein christliches Herz? Und wie hat das Christentum für den Wohlstand beigetragen? Aber man muss eigentlich nur einen Blick in die Welt machen. Im christlichen Europa gibt es den meisten Reichtum.
In diesem Buch findet man vorzügliche ökonomische Bibelexegese. Mir wurde mal wieder die Bibel von einer anderen Seite gezeigt. Sicherlich werde bei meiner nächsten Bibelauslegung auch auf dieses Buch zurückgreifen und ich hoffe auch, dass durch dieses Buch, Personen die von einer „Kirche“ enttäuscht wurden, vom christlichen Glauben eine andere Meinung bekommen. Nur beim Cover bin ich etwas zwiegespalten. Zum einen ist es zwar passend gewählt, allerdings bin ich nicht ganz der Fan davon, wenn alte Kunstwerke für neumodische Dinge „missbraucht“ werden.
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Format: Taschenbuch
Robert Grözinger (*1965) war fleißig. Für sein Buch hat er umfangreich recherchiert. Denn immerhin führt er zu seinem Text 438 Fuß- bzw. Endnoten an. Er ist auch ehrlich. Denn in seinem Buch kennzeichnet er die Zitate deutlich, die er von anderen Autoren übernommen hat. Es dürfte etwa mindestens ein Viertel des Textes aus solchen Zitaten bestehen. Doch vielleicht macht gerade das den Text interessant und aufschlussreich.

Das Credo seines Buches könnte man aus seinem „Schlussbetrachtungen“ entnehmen (S. 162 ff.): „Der Kapitalismus benötigt für sein Überleben das Christentum. […] Umgekehrt benötigt das Christentum den Kapitalismus, also eine wirklich freie Marktwirtschaft […] Doch realistisch betrachtet ist das, was heute die Summe der Christenheit darstelle, weit davon entfernt, ein Beschützer und Förderer der freien Marktwirtschaft zu sein. […] Der Kapitalismus schafft nicht das Reich Gottes auf Erden, aber unterstützt und schafft Freiraum für die Werte, die Grundlage dieses Reiches sind.“

Fanatischen Kritikern der markwirtschaftlich kapitalistischen Wirtschaftsordnung mögen solche Aussagen die Zornesröte ins Gesicht treiben. Und religiös bibelwortgläubigen Christen ergeht es vielleicht ebenso. In seinem Buch räumt Grözinger mit der Meinung auf, dass die Bibeltexte und besonders das Neue Testament antikapitalistisch seien und tief von sozialistischem Gedankengut durchdrungen wären. Er legt dar, dass manche Gleichnisse (Vertreibung der Händler aus dem Tempel, Arbeiter im Weinberg, Gleichnis von den Talenten etc.) eigentlich die positive Einstellung des Christentums zum Kapitalismus belegen. Grözinger findet auch (S.
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Von Hubert Milz TOP 500 REZENSENT am 10. September 2013
Format: Taschenbuch
Die Bibel und die Marktwirtschaft: Diesem Thema widmet sich Robert Grözinger (RG), indem er die polit-ökonomischen Aussagen der Bibel [Altes Testament (AT) und Neues Testament (NT)] in den Kontext der Theorien der "Österreichische Schule der Ökonomie" (ÖS) stellt, dies ist die einzige ökonomische Schule, welche uneingeschränkt die Theorie des freien Marktes vertritt. Anzumerken ist, dass RG ein bekennender Christ, ein Freiheitsfreund und Austrian Economist ist.

Am Dekalog des AT entwickelt RG eine Argumentationskette, die zeigt, dass der Dekalog
- geradezu das Manifest für eine spontane Ordnung liefert , und die Marktwirtschaft ist eine spontane Ordnung;
- die Freiheitsgrade des einzelnen Menschen negativ definiert, ebenfalls in der Lehre der Marktwirtschaft ist die Freiheit negativ definiert;
ergo ist schon der grundlegende Text der Bibel eine tragende Mauer für die Lehren der Marktwirtschaft.

Anhand der vielen Textstellen des AT vom rechtem Maß und richtigem Gewicht stellt RG wiederum eine grundlegende Analogie zur Markttheorie dar: Die Heilige Schrift sieht die edlen Metalle (Gold, Silber, Kupfer) als das natürliche Maß für den Handel, für den freiwilligen Tausch. Das natürliche Tauschmittel (Geld) in der Markttheorie der ÖS sind ebenfalls - wie in der Bibel - die Edelmetalle, vorzugsweise Gold und Silber.

Mittels dieses Ankers kann RG belegen, dass das heutige staatliche Papiergeld-Zwangssystem im Sinne der Bibel und der ÖS nichts weiter ist als Scheingeld - ein falsches Maß, ein falsches Gewicht!
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Von Andreas Tögel TOP 1000 REZENSENT am 3. September 2012
Format: Taschenbuch
Wenn man die hierzulande von christlichen Organisationen zu Phänomenen wie Privateigentum, Zins und Profit abgegeben Stellungnahmen betrachtet, kann einen der Verdacht beschleichen, bei dem aus Nazareth stammenden Religionsstifter habe es sich um den ersten Sozialisten der Menschheitsgeschichte gehandelt.

Geradezu provokant mutet daher der Titel des vorliegenden Buches an. Der Autor, durchforstet sowohl Altes wie auch Neues Testament und kommt zum Schluß, dass die Bibel zu nichts weniger taugt, als zur Apologie des Sozialismus - also zur Legitimierung hoheitlich erzwungener Einkommens- und Vermögensumverteilung. An keiner Stelle des Bibeltextes werde explizit die Verfügung über Besitz und Eigentum (z. B. Geld) angegriffen - sofern dessen Erwerb auf redliche Art erfolgt sei. Nach Paulus wäre lediglich die Liebe zum Geld", nicht aber das Geld selbst die Wurzel allen Übels" (1 Timotheusbrief 6, 10).

An keiner Stelle der Heiligen Schrift würde die Verfügungsgewalt eines rechtmäßigen Herrn über sein Eigentum, das Erzielen von Profit, oder das Nehmen von Zins kritisiert. Das Gegenteil sei richtig, wie der Autor z. B. anhand des GleichnisŽ von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20, 1-16) und des GleichnisŽ von den anvertrauten Talenten (Matthäus 25, 14-30) belegt. Unmißverständlicher könne die unumschränkte Verfügungsmacht des Eigentümers über seine Habe und die Rechtmäßigkeit und Vorteilhaftigkeit des Erzielens von Profit gar nicht gutgeheißen werden.
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