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Jene Gräfin Larisch: Marie Louise Gräfin Larisch-Wallersee. Vertraute der Kaiserin - Verfemte nach Mayerling Gebundene Ausgabe – 1. April 2006

4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Brigitte Sokop, in Frankenthal in der Pfalz geboren; stellte ihre in Theorie und Praxis erworbenen bibliothekarischen Kenntnisse in den Dienst gezielter Geschichtsforschung.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Brigitte Sokop hat hier wirklich ein wunderbares Buch geschrieben, welches das abwechslungsreiche Leben der Marie Louise von Wallersee, verh. (1) Gräfin von Larisch, (2) Brucks und (3) Meyers, behandelt. Aus der Liasion zwischen den ältesten Bruder der Kaiserin Elisabeth von Österreich, Herzog Ludwig, und der Schauspielerin Henriette Mendel hervorgegegangen, wird sie als Jugendliche zur Lieblingsnichte der kaiserlichen Tante ernannt und wird deren "Vertraute". Als sie (mehr oder weniger unbewusst) in das Drama von Mayerling hineingezogen wird, wird sie nicht wieder am Hof empfangen und ihr ganzes restliches Leben (immerhin gut 50 Jahre!) kämpft sie um ihre Rehabilitation, getreu dem Motto: "Der Zweck heiligt die Mittel".

Das Buch ist außerordentlich interessant geschrieben, die Sachkenntniss der Autorin beeindrucken und die Geschichte jener Gräfin Larisch, die... sehr packend.

Unbedingt lesen!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine Hauptschuld am tragischen Tod des Kronprinzen Rudolf von Habsburg und seiner Geliebten Mary Freiin von Vetsera im Jagdschloss Mayerling am 30. Januar 1889 wurde von bestimmten Kreisen des Kaiserhofes und später auch in der Mayerling-Publizistik immer wieder der Gräfin Marie Louise Larisch-Moennich, geb. als Freiin von Wallersee am 24. Februar 1858, zugeschrieben. Diese war eine besondere Vertraute Kaiserin Elisabeths gewesen, verlor aber durch die Mayerling-Ereignisse ihren besonderen Status. In der Folge verbrachte sie ein wechselvolles Leben, bis sie am 4. Juli 1940 im St. Servatiusstift in Augsburg starb. Die Historikerin Brigitte Sokop stellt in detaillierter Weise die Lebensgeschichte der vielfach verfemten Gräfin Larisch dar und zeigt auf, dass sich einseitige Urteile über diese vielschichtige Person verbieten. Neigt sie in jungen Jahren zur Ehrsucht und Verschwendung und wird sie im Zuge ihrer Rehabilitationsbemühungen sogar zur erfolgreichen Erpresserin hoher Geldsummen am Kaiserhaus, so läutert sie die Teilnahme am Ersten Weltkrieg als selbstlos dienende einfache Rot-Kreuz-Schwester und ist sie künftig - mit Einschränkungen - auch in bescheidenen und einfachen Lebensverhältnissen zufrieden. Mit manchen Schicksalsschlägen hat sie zu tun; sie geht in Würde ihren Weg und bewahrt ihr neu errungenes Gottvertrauen. Ein lesenswertes Buch für alle, die wichtige Persönlichkeiten gegen Ende des österreichisch-ungarischen Kaiserhauses kennenlernen wollen!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
"Jene Gräfin Larisch", die nach der Tragödie von Mayerling trotz flehendlicher Bitten nie wieder von Tante "Sisi" empfangen wurde, wird dem Leser sehr menschlich dargestellt. Zeit Lebens litt sie darunter, die Tochter einer Schauspielerin zu sein. Gerade deshalb wurde sie wohl von der Kaiserin, deren Bruder Maries Vater war, lange Zeit sehr gefördert. Die "Schlagengrube" des Wiener Hofes wird interessant dargestellt, ebenso die Mode in der Kaiserzeit. Die Autorin zeigt auch die gegensätzlichen Aussagen verschiedener Personen, der Presse und auch dem von Gräfin Larisch verfassten Buch "Kaiserin Elisabeth und ich" auf.
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Von Kisanth am 12. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Im Prinzip kann ich den Vor-Rezensenten nur zustimmen. Brigitte Sokop hat sich sehr viel Mühe gegeben, eine gut recherchierte und kritisch-faire Biographie über "jene Gräfin Larisch" zu schreiben. Warum dann nur 3 Sterne? Es gibt 2 Punkte, die ich trotz der sonst hervorragenden Arbeit der Autorin bemängeln muss.

Punkt 1
Da ich dieses Werk auch als Nachschlagewerk nutze, wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn Sokop Fußnoten angegeben hätte. Wenn die Herkunft ihres Zitates nicht im Text erwähnt wird, tappt man im Dunkeln. Und überprüfbar sind diese Zitate dann natürlich auch nicht.
Für Leute, die dieses Buch aber "nur" zum Lesen brauchen, mag das irrelevant sein. In diesem Fall können sie der Bewertung einen Stern dazugeben.

Punkt 2
Dieser bezieht sich auf den Inhalt.
Trotz der Sympathie, die man als Autor einer Biographie sehr häufig für "sein Thema" entwickelt, bemüht sich Brigitte Sokop möglichst objektiv zu sein. Sie hinterfragt die Äußerungen Marie Larisch und übt auch durchaus Kritik an ihr. Allerdings scheint sie mir dennoch in manchen Punkten doch etwas zu vertrauensselig in Bezug auf Larischs Behauptungen zu sein.
Auch Sokops kaum zu verbergende Abneigung gegen Gräfin Marie Festetics ist fast schon penetrant. Ihre kritischen Kommentare der Hofdame gegenüber klingen meist mehr wie gehässige Sticheleien und wirken unpassend. Ihre Behauptung, Marie Festetics hätte nichts von Sisis dichterischen Ambitionen gewusst z. B., ist schlicht falsch. Gegenüber dem Historiker Heinrich Friedjung erwähnte die Gräfin Festetics, dass es von der Kaiserin Aufzeichnungen, Gedichte etc. gebe.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das sehr ausführlich geschriebene Buch behandelt die ganze Lebensgeschichte der Marie Wallersee-Larisch wie ich es bisher nirgends gelesen habe. Das Buch zeigt aber auch eine andere Kaiserin Elisabeth, nämlich eine kalte und skrupellose, berechnende Frau und Tante. Die ihre Nichte an sich zog und beschenkte und dann als sie ihr nicht mehr bequem war eiskalt fallen lies.

Hier wird ausserdem deutlich wie viele Menschen mitschuldig waren an der Tragödie von Mayerling und nicht nur die von vielen als Sündenbock hingestellte Marie !

Ein lesenswertes Buch !!
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