Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. USt
Nur noch 7 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Jedermann ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden

Lieferort:
Um Adressen zu sehen, bitte
Oder
Bitte tragen Sie eine deutsche PLZ ein.
Oder
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von juergen5021
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: guter bis sehr guter Zustand, nur vorne mit kleinem Stempel, (7316a),
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Jedermann Taschenbuch – 1. März 2008

4.1 von 5 Sternen 70 Kundenrezensionen

Alle 6 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,99
EUR 6,59 EUR 0,01
Unbekannter Einband
"Bitte wiederholen"
EUR 5,00
64 neu ab EUR 6,59 25 gebraucht ab EUR 0,01

Diese Sommerschmöker gehören in die Strandtasche
Damit Sie nicht ohne gute Bücher im Gepäck in den Flieger steigen, haben wir für Sie aktuelle Sommerschmöker zusammengestellt, die Sie im Urlaub nicht mehr aus der Hand legen wollen. Zum Buch-Sommershop.
click to open popover

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

  • Jedermann
  • +
  • Die Demütigung
  • +
  • Empörung
Gesamtpreis: EUR 26,97
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Jedermann, das ist nicht zuletzt Teil des Namens vom Juwelierladen seines jüdischen Vaters. Jedermann, das könnte aber auch sein eigener Name sein: Drei Exfrauen hat er hinterlassen, zwei Söhne aus erster Ehe, die ihn hassen, eine Tochter aus zweiter, die ihn vergöttert. Diese Tochter, Nancy, war es auch, die alle an sein Grab gerufen hat. Bereits hier, bei der beschriebenen Beerdigung im Anfangskapitel, der letzten Konfrontation Jedermanns mit dem Tod, entfaltet der US-amerikanische Schriftsteller Philip Roth gekonnt die psychologische Zusammensetzung der Gruppe, die einzig durch die Person des toten Helden zusammen gehalten wird. Danach entfaltet er aus der Retrospektive das Leben eines Werbefachmanns und späteren Frauenhelden, sein Siechtum im Alter: eine Biografie, die in der Einsamkeit mündet und den Protagonisten zu einer Gestalt werden lässt, der er nie hatte sein wollen. „Würde es nicht jeder Durchschnittsmensch genauso machen?“ fragt sich der Held an einer Stelle des Buchs, nachdem er in die Gefangenschaft der Ehe geschlittert ist. Später wird er eine treu sorgende Frau heiraten, die er wegen eines wesentlich jüngeren Fotomodels verlässt. Und am Ende wird er dies wie vieles andere bereuen. Der Leser aber ist angezogen und abgestoßen vom Lebenswandel dieser Figur, von seinen Schwächen und Fehlern zugleich: das große Verdienst des sezierenden Blicks von Philip Roth.

Jedermann ist ein trauriges, fast schon deprimierendes Buch. Unerschütterlich beschreibt es das Altern als eine Aneinanderreihung von Abschiednahmen: Von Freunden, die sterben, von Lieben, die vergehen, von Gesundheit, die nicht wiederkehrt -- und damit vom Leben selbst. Dadurch aber wird Jedermann auch zu einem überaus ehrlichen Buch, das zudem -- dem Autor sei dank -- wieder einmal blendend geschrieben ist. Mit diesem Roman ist Philip Roth vielleicht noch radikaler als bei seinen Vorgängern gewesen und hat damit einmal mehr beweisen, dass er zu den großen alten Männern der US-amerikanischen Literaturszene gehört. Schon deshalb möchte man ihm ein langes Leben wünschen. Denn Bücher wie dieses zu schreiben gelingt nur den Wenigsten. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

Philip Roth, der große Erotomane und kalte Zyniker, entwickelt hier eine ungeheure Zärtlichkeit für das Leben an sich. (FAZ)

Ein erbarmungsloses und gleichwohl bewegendes Buch. (Neue Zürcher Zeitung)

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Roth-Buch in dem eigentlich nichts passiert. Kann man mal getrost 20 Seiten weiterblättern und man hat nichts verpasst. Besser ein ordentliches Buch kaufen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Helga Kurz TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 15. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es ist weniger der Tod, mit dem sich Philip Roth in seinem neuen Buch beschäftigt, als Krankheit und Siechtum im Alter. Dieser kurze Roman, der mit dem klaren, geschliffenen Stil einer Kurzgeschichte daherkommt, beschreibt den körperlichen Verfall und das Sterben eines Durchschnittsmenschen mit, für heutige Verhältnisse, unauffälliger Vita: Behütete Kindheit, Karriere in der Werbebranche, 3 gescheiterte Ehen. Söhne die ihn verachten, eine Tochter, die ihn trotz seiner Eskapaden stur liebt. Auch in seiner eigenen Einschätzung ist er kein "guter" Mensch. Sex bietet ihm immer wieder nur kurzfristige Erlösung und Ablenkung von sich selbst.

Fazit: Den Tod hält jeder aus, viele fürchten ihn nicht einmal. Wie kann man aber den Weg dorthin aushalten, wenn er nicht kurz und schmerzlos ist? Wie tief wurzelt die Hoffnung in uns? Philip Roth hat sich sehr souverän und tiefgründig mit den Zumutungen des Alterns auseinandergesetzt. Leider werden in unserer infantilen Gesellschaft, die ewige Jugend zum Fetisch hat und ständige Verdrängung praktiziert, nur wenige Leser zu diesem Meisterwerk greifen. Schade.
Kommentar 55 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte keine Illusionen haben, denn es bietet keinen Trost, es liefert keine Hoffnung und das Ende ist endlos-traurig. Trotzdem gehört es zu den besten und faszinierendsten Werken, die ich je gelesen habe. Es ist die Angst vor dem Verlust des Existentiellen, die uns im Leben zu so vielen Fehlern und Ungerechtigkeiten führt, die uns Fehlentscheidungen treffen lässt und die den Drang zur ständigen Veränderung auslöst. Das ist Roths Thema und er beschreibt es an der unsteten und zum Teil ungerechten Lebensführung seines Protagonisten. Roth macht deutlich, dass derjenige, der sich dem Tod abwendet, indem er um sich herum stets neues Leben erfindet, am Ende seiner herzlosen Macht besonders ausgesetzt ist. Denn Trost findet nur der, der Menschen um sich hat, die ihn auf seinem langen Weg treu begleiten. Wer die zuvor aufgegeben hat, stirbt allein. Ein großes Buch!
Kommentar 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Roth' nur 170 Seiten kurzer neuer Roman ist eine einzige Sterbeszene, die mit dem Begräbnis beginnt und dann zurückschaut. Der namenlose einundsiebzigjährige Held, Sohn eines jüdischen Juweliers, blickt auf drei gescheiterte Ehen, eine Tochter und zwei Söhne, eine Karriere als Werbefachmann, diverse Wehwechen und schwere Operationen zurück. Er ist einsam, der Ruhestand stellt sich so ganz anders dar, als er es erwartet hatte, die Malerei macht auch keinen Spaß und erfüllt das Leben nicht, zumal er kaum ignorieren kann, im beschaulichen Seniorendorf von Alter, Verfall und Tod umgeben zu sein. Er fühlt sich nutzlos, gar als Eindringling, wenn er mit dem eigentlich geliebten, aber für seine körperliche Fitness verachteten großen Bruder Kontakt aufnimmt, oder mit der Tochter, den Söhnen, gar den Ex-Frauen.

Die Botschaft ist klar und simpel: Das Leben ist kurz, und dann sterben wir. Wie sich das Ende gestalten wird, hängt davon ab, was wir zuvor tun, aber große Hoffnungen auf einen beschaulichen Abgang sollte man sich nicht machen. Altsein ist grausam, vollgestopft mit melancholischen Momenten, Frust über den unbefriedigenden körperlichen Zustand, Trauer über verlorene Freunde und Familienmitglieder. Und überhaupt. Das Sterben beginnt schließlich mit der Geburt.

Bleibt die Frage, was all das soll. "Jedermann" verfügt sicherlich über weise Momente, bietet hier und da unterhaltsame Abschnitte, aber man sucht doch eher vergeblich nach dem, was jenseits der testamentarischen Rückschau vorzufinden sein könnte. Eine zuweilen deprimierende, über weite Strecken kunstfertige Schreibübung, die man aber einem anderen Autor nicht verzeihen würde.
1 Kommentar 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Taschenbuch
In meinen Zwanzigern traf ich eine 80-jährige, die mir sagte: In 80 Jahren liegen wir beide unter der Erde. (Sie meinte es gut, wollte mir vermitteln: lebe jetzt, getraue Dich was, sei mutig.) Die Leiden des Alterns, die schleichende Krankheit Tod trifft uns alle deswegen so hart, weil wir sie konsequent aus dem Leben verdrängt haben. Aus der Branche, die makellose Schönheit & Jugend zelebriert und bis zur totalen Erschöpfung vermittelt, der Werbung, stammt der Hauptdarsteller dieses Romanes. Er war Art Director, also Designer, der nach einem macht-vollen Aufstieg schlussendlich den Titel Creative Director führen durfte. In diesem Spannungsverhältnis werden seine schonungslosen, rück-blendenden Aussagen über sein Leben, das Altern und den nahen Tod noch plastischer und brutaler.

Die Aussage meiner 80 jährigen Nachbarin findet sich auch in diesem Buch wieder. Am Ende, bei der Teilnahme an einer Beerdigung denkt der Ich-Erzähler daran, dass die überwältigende Macht des Todes in 100 Jahren niemand mehr von den jetzt Lebenden übrig lassen wird. Das ganze Buch ist eine Art Testament, eine hemmungslose Abrechnung mit den Fehlern, aber auch den positiven Seiten des Er-Lebten. Ein Schock diese Aussage: ...der ätzenden Verzweiflung eines Mannes, der einst hochgemut im Mittelpunkt von allem gestanden hatte und sich jetzt im Mittelpunkt von Nichts befand. Der jetzt selbst ein Nichts war, nichts als eine unbewegliche Null, die zornig auf die Gnade der absoluten Auslöschung wartete.

Selten hat mich ein Buch derart mit der Axt getroffen, um das gefrorene Meer in mir (gem. einer Aussage von Kafka) zu zertrümmern.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden