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Jeder ist ein Künstler: Neue Ideen und Techniken Gebundenes Buch – 16. Juli 2009

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4.5 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christine Richter arbeitet als freischaffende Künstlerin und bietet in ihrem Atelier Kurse für alle Altersgruppen an. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Jeder ist ein K�nstler


Wenn Sie den Buchtitel lesen, fragen Sie vielleicht: "Ich ein K�nstler? Wie soll das gelingen? Als Kind habe ich sehr gern gemalt und auch jetzt macht es mir riesigen Spa� aber die Ergebnisse entsprechen �berhaupt nicht meiner Vorstellung." - So oder so �lich k�nnten Sie eventuell empfinden. Was verbirgt sich hinter der �erschrift, die in abgewandelter Form bereits durch Pablo Picasso und Joseph Beuys bekannt ist? Picassos Zitat "Jedes Kind ist ein K�nstler" bezieht sich auf die gro� Hochachtung, die er dem Urspr�nglichen und Unbefangenen einer Kinderzeichnung entgegenbrachte. Picasso, der nach eigener Aussage schon als Kind zeichnen konnte wie Raffael und sich ein ganzes Leben lang bem�hte, wieder malen zu k�nnen wie ein Kind, sch�te ebenso die sogenannte "primitive Kunst" au�reurop�cher Kulturen. Er verglich Kinderkunst und Volkskunst mit seinen eigenen Arbeiten und versuchte so, das Geheimnis des Sch�pferischen zu ergr�nden. Wenn ein kleines Kind zeichnet, ist das neben der K�rpersprache eine seiner ersten M�glichkeiten, sich echt und unverf�cht auszudr�cken. Kinder sind wissbegierig und erkunden auch beim Malen ihre Welt fragend und spielerisch, ohne Interesse am dekorativen Ergebnis, wie es Erwachsene oft erwarten. Ihre Umgebung ist voller Wunder und sie staunen �ber ein G�ebl�mchen oder ein Holzst�ckchen genau so wie �ber ein Flugzeug oder eine Giraffe.
Joseph Beuys kreierte mit seinem Spruch "Jeder Mensch ist ein K�nstler" einen erweiterten Kunstbegriff. Er vertrat die Ansicht, dass jede soziale T�gkeit, die mit Leidenschaft und Kreativit�ausgef�hrt wird, etwas K�nstlerisches innehat. Jeder B�er, Autoschlosser, Friseur oder Wissenschaftler ist auf seinem Gebiet ein K�nstler, wenn er mit Ideenreichtum arbeitet.
Ohne Auslegung und nur auf das Malen bezogen wirkt die Aussage "Jeder ist ein K�nstler" tats�lich inflation� denn wenn jeder Pinselstrich eines Menschen ein Kunstwerk w�, w�rde es von K�nstlern nur so wimmeln.
In der bildenden Kunst bedarf es neben der Sch�pfungskraft also noch weiterer
Dimensionen. Eine Laienarbeit kann ein Kunstwerk werden, wenn durch die F�gkeit zur formalen Umsetzung aus Experimenten, Naturbeobachtungen, Erlebnissen und umgesetzten Gef�hlen etwas ganz Eigenes wird. Weder Bildung noch Wissen, weder handwerkliches K�nnen noch technische Raffinesse sind also Grundbedingungen von Kunst, sondern Kreativit� emotionale Ehrlichkeit und eine authentische Formfindung. Dabei d�rfen die Beispiele der Kunstgeschichte ebenso als Impuls f�r eigene Werke dienen wie ein Foto, eine aufw�hlende Begebenheit, ein Gespr�, Wut, Trauer, gl�hende Landschaften oder Liebesgl�ck und -leid. Gen�gen die im Vorfeld angef�hrten Inhalte, um dem Geheimnis von Kunst n�r zu kommen? Sicher nicht im programmatischen Sinne, wohl aber im Sinne einer klaren Stellungnahme. Ohne eine �berzeugende menschliche und k�nstlerische Haltung und das Ringen um den formalen und geistigen Gehalt entstehen bestenfalls plakative Arbeiten. Das Buch "Jeder ist ein K�nstler - Neue Ideen und Techniken" wendet sich an alle, die neugierig sind auf bildende Kunst und den lustvollen und gleichzeitig schweren Weg dahin. In diesem Band werden neben den klassischen bildnerischen Techniken und Hinweisen f�r das Naturstudium auch Tipps und Kniffe f�r Experimente und Nonsens vorgestellt. Mit den vorliegenden 30 Techniken und den 30 Techniken des Vorg�erbandes haben Sie eine breite Vielfalt von M�glichkeiten in der Hand, um allein oder in Gruppen spannende, neue k�nstlerische Wege zu gehen. Es ist mir bewusst, dass die vorgestellten Beispiele lediglich eigenes Erforschen anregen k�nnen, denn w�end der Gestaltung treten Fragen auf, die ein Umdenken und individuelle Probleml�sungen erfordern: Sie stellen fest, dass Sie sich unter Druck setzen oder haben ehrgeizige Vorstellungen, die Sie nicht erf�llen k�nnen. Das Material reagiert anders als gedacht, die Arbeitsbedingungen und zeitlichen Abl�e behindern das Flie�n der sch�pferischen Energie - wobei jeder individuell v�llig unterschiedlich auf die gef�hlten und mentalen Reize des Alltags, des Erlebens und des Lernens reagiert.
Lassen Sie sich Zeit zum Ausprobieren, auch wenn Ihnen die Arbeiten ungeschickt vorkommen. Andererseits sind �hetische Zufallsprodukte motivierend, sich weiter auf das Wagnis mit der bildenden Kunst einzulassen. Unsere Erinnerung ist von Farben, Formen, D�ften und Gef�hlen gepr�, doch wir nutzen oft Klischees, um das Erlebnis auszudr�cken. Alle Erwachsenen beeinflussen Kinder direkt oder indirekt. Wenn wir uns mit der Darstellung von Klischees zufrieden geben, weil wir nie hinterfragen, welche ungew�hnlichen, ganz eigenen M�glichkeiten vorhanden sind, beschneiden wir einen wichtigen Erkenntnisprozess. In diesem Buch werden Prozesse beschrieben, die auf Traditionellem aufbauen, Neues anregen, Techniken mischen und fehlerfreundlich sind. Bei all den k�nstlerischen Versuchen ist es wichtig, herauszufinden, was Ihnen bedeutend ist, was Sie brauchen und was Sie voran bringt. Mit Neugierde, Offenheit f�r Neues, Experimentierfreude, Konfliktbereitschaft und Geduld mit sich selbst, werden Sie nicht nur auf Ihrem Gebiet ein K�nstler sein, sondern auch in der Malerei zufriedene und begl�ckende Momente erleben.


Malen als Aktion, ohne zu wissen, was am Schluss dabei herauskommt, aus purer Lust am Tun - das ist der H�hepunkt einer Weiterbildungsveranstaltung f�r Erzieherinnen. Gerade diese Berufsgruppe neigt dazu, die �ersicht behalten zu wollen, und das Aufgeben jeglicher rationaler Kontrolle beim Malen f�t schwer. Spontan, unbewusste Empfindungen sp�rend und seelischen Eingebungen folgend, werden Flecken (franz�sisch: taches), Farbspritzer und Tropfen zu Papier gebracht. So wie die Energie flie�, flie� auch die Farbe. Rhythmische Pinselspuren, aufgerissene Linien, lebhafte Schw�nge, sanftes Tupfen - in rasanter Schnelle entsteht ein Farbgeflecht mit wechselnder Tiefe und Verdichtung. Yurgen Schoora, der Kursleiter, setzt einen wilden Impuls mit kraftvollen kreisenden schwarzen Pinselstrichen um. Nach dem ersten Entsetzen freunden sich die Frauen mit dem "schwarzen Loch" an, denn das Dunkle geh�rt genauso zum Leben wie das Helle und bringt das Licht erst richtig zum Leuchten.


Material:
Gro�r Bogen Zeichenkarton, breite Borstenpinsel, Acrylfarben, eventuell durchl�cherter Plastikbecher mit Strick zum Verspritzen verd�nnter Farbe
Ein besonders nachhaltiges Kunsterlebnis entsteht, wenn sich die Kursteilnehmer jeweils f�r eine Farbe entscheiden und in dem Moment die Verantwortung f�r das ganze Blatt �bernehmen. Es beginnt zum Beispiel das Gelb, das Orange f�hrt fort, gefolgt von Rot, Gr�n, Blau und Violett. Schwarz und Wei�am Schluss beruhigen das vibrierende, knallbunte Etwas. Zwischenzeitlich halten die Zuschauer aufgeregt die Luft an, wenn zum Teil "sch�ne" Stellen �bermalt werden, aber alles ist erlaubt. Der Akteur soll weder getadelt noch animiert werden, er ist dann der alleinige K�nstler und darf seiner Intuition ohne R�cksicht auf die Gruppe folgen. Kinder betrachten das "action painting" als Spiel.


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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENT
17. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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20. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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