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Jeder Augenblick ist ewig: Die Gedichte (dtv Literatur) Taschenbuch – 1. Juni 2012

4.1 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hier ist tatsächlich jeder Augenblick ewig, denn jeder Vers landet für immer im Herzen!«
Sabine Geest, Unser Magazin Juni 2012

»Ein leidenschaftliches Bekenntnis zu einem intensiv gelebten Leben.«
Helgard Bromberger, TOP München August 2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Konstantin Wecker, geboren 1947 in München, studierte Musik, Philosophie und Psychologie. 1977 machte ihn die Plattenveröffentlichung »Genug ist nicht genug« mit der Ballade vom »Willy« bekannt. Ungezählte Tourneen und Konzerte, Filmrollen, Filmmusiken und Musicals folgten. Er veröffentlichte u.a. die Bücher ›Uferlos‹, ›Der Klang der ungespielten Töne‹ und die Autobiografie ›Die Kunst des Scheiterns.‹ Konstantin Wecker lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München.


Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 9. Juni 2012
Format: Taschenbuch
Konstantin Wecker (Jg. 1947) ist der wohl bedeutendste Liedermacher Deutschlands und darüberhinaus einer der markantesten Künstler der Gegenwart. Dabei ist er nie der typische einsame Liedermacher mit der Gitarre gewesen. Seit Ende der 60er Jahre steht er auf der Bühne: solo oder im Zusammenspiel mit Hannes Wader, Reinhard Mey oder internationalen Künstlern wie Joan Baez und Mercedes Sosa. Am bekanntesten und erfolgreichsten waren seine frühen Lieder wie 'Genug ist nicht genug' oder die Ballade vom erschlagenen Willy.

Daneben trat Wecker auch als Komponist, Schauspieler und Autor hervor. Pünktlich zu seinem 65. Geburtstag ist im Deutschen Taschenbuch Verlag die Gedichtauswahl 'Jeder Augenblick ist ewig' erschienen. Die 250 Seiten präsentieren einen lyrischen Querschnitt von fast fünfzig Jahren. Die frühesten Gedichte hat Wecker als 16jähriger verfasst, die zwar jugendliches Rebellentum ('Das Wort muss eine Faust sein') aber auch schon realistische Weltsicht verraten. Einige davon sind seinen Vorbildern Rilke, Brecht und Benn gewidmet.

Die Gedichte der 80er Jahre sind nachdenklicher, dabei möchte Wecker 'weiterhin verwundbar sein' oder 'eine Insel finden'. Sie machen den Hauptteil der Anthologie aus. Die Gedichte der letzten zwanzig Jahre (nach der politischen Wende von 1989) zeigen wieder einen stürmischen Wecker voller 'Wut und Zärtlichkeit', der wie in seinen lyrischen Anfangsjahren immer häufiger das Versmaß und den Reim verlässt.

Überhaupt ist Wecker in seinen Liedern und Gedichten kein wortkarger Dichter. Eher ist er der barocke Typ, der den Überfluss an Worten, Gedanken und Gefühlen liebt. Jeder seiner Verse preist 'Leben, Welt und Dasein'.

Der bekannte Schriftsteller Herbert Rosendorfer leitet die Gedichtauswahl mit einem kurzen Vorwort ein.

Manfred Orlick
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Über die Zärtlichkeit (S.47)

"Ich würde gerne etwas Zärtliches
schreiben.
Kaum Fühlbares,
etwas,
das man gerade noch spüren kann.
Wie man den Blick eines lieben Menschen
auf der Haut spürt.
Dank,
auch wenn er nur gedacht ist,
auch wenn er nur ganz kurz
und im Vorübergehn gedacht ist.
Schlichtheit
(schlichte Menschen vergrößern einen Raum,
wenn sie durch die Türe treten).
Kinder spürt man,
auch die leisen Kinder,
bei denen man das Gefühl hat,
man müsste den Mund halten,
denn die wissen schon lange alles.
Herzlichkeit,
vor allem Herzlichkeit
(ich kenne Menschen,
die dich, mit einer Selbstverständlichkeit
in ihre Herzen aufnehmen,
dass dir schwindlig wird).
Von alledem würde ich so gerne
schreiben."

Konstantin Weckers Gedichte haben eine große Bandbreite von romantisch, nachdenklich, weise, über bissig, witzig, kritisierend zum liebevollen einfühlsamen Text und teilweise ist seine Wortwahl auch derb. Manche der Gedichte begeistern einen sofort, viele Gedanken brauchen etwas Zeit um zu wirken.

Gefallen hat mir auch das Gedicht "Die weise Rose" (S.137) es ist Sophie und Hans, Alexander und all den anderen gewidmet, deren Schlichtheit, Mut und Gottvertrauen Konstantin Wecker in dem Gedicht würdigt.

Seine Gedichte sind in dem Buch nach den Jahren ihrer Entstehung gliedert:
1963-1979 "Eine Menge Leben"
1980-1984 "Ich möchte weiterhin verwundbar sein"
1985-1989 "Jetzt eine Insel finden"
1990-1999 "Stürmische Zeiten, mein Schatz"
2000-2012 "Wut und Zärtlichkeit
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Genuss, diese wunderbaren Gedichte zu lesen, in sich aufzunehmen und weiter darüber nachzudenken. Ich kann die Lektüre jedem empfehlen
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Format: Taschenbuch
Seit Jahrzehnten schon ist der Sänger und Dichter Konstantin Wecker für viele Menschen mit seinen Texten und seiner Musik ein wichtiger Wegbegleiter ihres Lebens. Besonders die Generation der über 50 jährigen, die seine Karriere schon von Anfang verfolgt haben und sich nie wirklich satt hören konnte an "eine ganze Menge Leben", haben sein kulturelles und politisches Engagement immer geschätzt.

Sie haben bewundert, mit welcher Kraft er seine Lebenskrisen bewältigte und von seiner Poesie, mit der er das beschrieb, immer wieder für ihr eigenes Leben Nektar gesogen.

Von den frühesten Jugendgedichten bis hin zu späten, teilweise noch unveröffentlichten Gedichten, sind sie hier in diesem DTV-Band alle versammelt.

Bewegt haben mich viele davon, doch am nachdrücklichsten sind folgende Strophen aus dem Gedicht "Wut und Zärtlichkeit" hängen geblieben:

"Hoch gestiegen, tief gefallen,
zwischen Geistesblitz und Lallen
bin ich auf dem Weg zum Lieben
meinem Innern treu geblieben.

Denn mich führn auf meiner Reise
zum Verstehen viele Gleise.
Zwischen Zärtlichkeit und Wut
Fasse ich zum Leben Mut."

Ja, darum geht es beim Älterwerden, beim Reifen hin zu einem Leben, das Wecker so beschreibt:
"Menschen müssen sich verändern,
um sch selber treu zu sein.
Nur das Wechseln von Gewändern,
kann kein wahrer Wandel sein."
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