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Jeanne oder Die Lerche. Taschenbuch – 1987

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Jeanne oder Die Lerche * Innen-Einband eine Name. Einband etwas angemalt mit roten Kugelschreiber * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service

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Top-Kundenrezensionen

Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 31. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
der menschliche Geist.

In Jean Anouilhs über 50 Jahre altem Stück findet sich - neben Schillers Die Jungfrau von Orleans und Georg Bernhard Shaws Die heilige Johanna - eine der bekanntesten Auseinandersetzungen mit dem Leben der Jean de Arc. Während Schiller (1801) die Geschichte als Drama mit historischer Glorie aufzog und Shaw (1925), im Gegensatz zu dieser romantischen Variante, eine menschlich psychologische Ausrichtung wählte, nutzt Jean Anouilhs in seinem Stück den Mythos Johanna, um sich insgesamt mit dem Problem des Göttlich(menschlich)en und der Erdenhoheit der Kirche auseinanderzusetzten.

Dafür lässt er die ganze Szenerie zwischen Farce und Wirklichkeit verschwimmen; statt die Geschichte linear zu erzählen ist das ganze ein Stück im Stück; Johanna ist bereits gefangen genommen und den Engeländern ausgeliefert worden; der Bischof, einer der Drei Prozessleiter, besteht darauf, dass sie ihren Weg noch einmal "nachspielt". So treten einige Charaktere auf und Johanna erzählt ihre Geschichte bis zu dem Moment, wo sie dem Dauphin begegnet und ihn bittet, Frankreichs Heer übernehmen zu dürfen. Das ist der erste Teil: Eine frechfromme Johanna, sowie ein paar Figuren und Handlungen, welche eindeutig mit dem Aberwitz kokettieren, machen diesen Teil zu einem ergötzenden Vergnügen.
(Sehr schön zum Beispiel die Szene, in der Johanna berichtet, wie ihr der Erzengel Michael erschien und sie zur Rettung Frankreichs kürt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schiller hat Jeanne in seiner "Jungfrau von Orleans" heroisiert, was seinen Charme hat und ihm noch heute zu Aufführungen verhilft, bei denen freilich nicht mehr viel Schiller ist. George Bernhard Shaw hat sie intellektualisiert und ein auf lange Sicht unspielbares Stück geschaffen: "Die heilige Johanna". Anouilh bleibt nun noch dichter an den Quellen, revolutioniert aber das Theater, indem er die Darsteller zum Teil des Publikums macht (sie stehen alle immer auf der Bühne). Das entspricht sehr der Crux von Jeanne d'Arc, dass sie nicht nur handelte, sondern dass quasi alle Blicke dieser damals werdenden Nation Frankreich auf sie geheftet waren, sie zu Lebzeiten schon eine Sage war. Die Engländer, die damals große Teile Frankreichs besetzt hielten, waren erschrocken von dieser Jungfrau und verteufelten sie. Letztlich gelang ein Prozess von biblischen Dimensionen, in dessen Verlauf sie der Hexerei für schuldig befunden wurde - und heute ist sie eine Heilige, bei Anouilh eine Vollbluttheaterfrau.
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Format: Taschenbuch
Die mir gut bekannte Autorenkollegin Vic Schlederer hat mich auf Jean Anouilh aufmerksam gemacht. Seltsam, dass ich zuvor noch nie etwas von ihm gehört hatte. Das vorliegende Theaterstück ist nämlich wunderbar amüsant und sprüht vor aberwitzigen Einfällen. Man merkt, dass es dem Autor sichtlich Freude machte, diesen großen Mythos der Jean d'Arc zu entlarven und zu karikieren. Dass Kirche und Könige und Generäle förmlich durch den Kakao gezogen werden, erfreut den heutigen Leser, hat aber natürlich nicht mehr diese Wucht wie noch zur Premiere vor über fünfzig Jahren (1953). Ich kann die Lektüre nur wärmstens empfehlen.
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