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Jane Eyre: Die Waise von Lowood. Eine Autobiographie Gebundene Ausgabe – 31. März 2008
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- ISBN-103866472285
- ISBN-13978-3866472280
- Auflagevollständig neu überarbeitet.
- HerausgeberAnaconda Verlag
- Erscheinungstermin31. März 2008
- SpracheDeutsch
- Abmessungen13.1 x 3.8 x 19.4 cm
- Seitenzahl der Print-Ausgabe640 Seiten
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Produktinformation
- Herausgeber : Anaconda Verlag; vollständig neu überarbeitet. Edition (31. März 2008)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 640 Seiten
- ISBN-10 : 3866472285
- ISBN-13 : 978-3866472280
- Originaltitel : Jane Eyre. An Autobiography
- Abmessungen : 13.1 x 3.8 x 19.4 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 47,999 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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- Nr. 6,755 in Literatur (Bücher)
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Die Spannungen auf Gateshead eskalieren, und Jane wird in das Internat Lowood geschickt, das von dem heuchlerischen Geistlichen Mr. Brocklehurst geführt wird. Aus einem nichtigen Anlass wird Jane von ihm als Lügnerin bezeichnet, worunter sie noch mehr leidet als unter schlechter Ernährung und Kälte. Bald findet sie aber eine Vertraute in Miss Temple, der verehrten Schulleiterin, und gewinnt eine ältere Schülerin, Helen Burns, als Freundin. Helen Burns ist gebildet, intelligent und sehr fromm. Sie erträgt die schwierigen Verhältnisse im Internat beinahe stoisch, während Jane ihrer Wut manchmal nur schlecht Einhalt gebieten kann. Dazu passt die ruhige Ergebung, mit der sich die an Tuberkulose leidende Helen Burns in ihr Schicksal ergibt, sie stirbt in Janes Armen, während viele andere Mädchen des Internats einer Typhus-Epidemie zum Opfer fallen.
Nach dieser Epidemie und nachdem Mr. Brocklehurst wegen ruchbar gewordener Verfehlungen von der Leitung des Instituts entbunden worden ist, verbessern sich die Verhältnisse dort. Jane erarbeitet sich durch ihren Fleiß eine Vertrauensposition und bleibt nach dem Ende ihrer eigenen Schulzeit als Lehrerin in Lowood, das sie seit ihrer Kindheit nicht verlassen hat. Erst als Miss Temple heiratet und Lowood verlässt, hält auch sie dort nichts mehr: Sie gibt ein Inserat auf und tritt eine Stellung als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall an.
Ihr Leben auf Thornfield beginnt sehr ruhig. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und Erzieherin der kleinen Adéle verbringt Jane die meiste Zeit mit der alten Hauswirtschafterin, Mrs. Fairfax. Von Letzterer erfährt sie bald, dass Janes Schülerin nicht etwa die Tochter, sondern das Mündel des Hausherrn Mr. Rochester ist. Das ruhige, für Jane allmählich als eintönig empfundene Leben auf Thornfield ändert sich abrupt, als dieser Hausherr auf seinem Anwesen eintrifft. Jane wird an den Abenden immer öfter von ihm eingeladen, ihm Gesellschaft zu leisten. Die beiden unterhalten sich angeregt und lernen einander besser kennen. Rochester erkennt bald, dass Jane auf Grund ihrer Unverdorbenheit und Aufrichtigkeit ein außergewöhnlicher Mensch ist, der ihm so vorher noch nie begegnet ist. Auch Jane, die bis dahin nie viel Kontakt zu Männern gehabt hatte, merkt ihrerseits, dass Mr. Rochester ihr auf Grund seiner Erfahrungen um Längen voraus ist und viel Verbitterung und Reue in sich trägt, er jedoch im Grunde ein guter und faszinierender Mann ist. Es stellt sich heraus, dass die kleine Adèle von Rochesters französischer Geliebten Céline Varens abstammt, die ihn mit einem Offizier betrogen hat, woraufhin er sich von ihr trennte. Einige Jahre später ließ sie ihr Kind, von dem sie vor dem Betrug behauptet hatte, es sei Rochesters Tochter, allein in Paris zurück. Rochester brachte es nicht übers Herz, Adèle ihrem Schicksal zu überlassen, obwohl er sich sicher ist, nicht der echte Vater zu sein. Während Jane und Rochester also mehr und mehr über die Lebensgeschichte des anderen erfahren, gewinnen sie schnell Respekt voreinander. Unterdessen spielen sich in manchen Nächten sonderbare Ereignisse ab, in deren Verlauf mehrere Personen, darunter Mr. Rochester selbst, verletzt werden. Der Leser bleibt hinsichtlich der Hintergründe ebenso im Dunkeln wie Jane Eyre. Während mehrerer Besuche von bekannten Aristokraten aus der Nachbarschaft, unter ihnen die unverheiratete Schönheit aus reichem Hause, Miss Blanche Ingram, veranstaltet Mr. Rochester ein umfangreiches Verwirrspiel mit Jane, in dem er vorgibt, um die Hand von Miss Ingram zu werben. Unter anderem gibt er sich als Wahrsagerin aus, die Jane bezüglich ihrer Gefühle für Mr. Rochester ausfragt. Jane, die sich langsam über ihre Liebe zu Rochester klar geworden ist, erträgt dies zunächst schweigend, hält das aber nicht lange aus. Sie will sich zwar damit abfinden, Thornfield zu verlassen, wenn das Paar dort einzieht, hält aber irgendwann das Warten nicht mehr aus, da offensichtlich keine Hochzeitsvorbereitungen getroffen werden. Unterdessen bekommt sie Besuch von einem Angestellten des Hauses ihrer Tante Reed, der berichtet, dass diese im Sterben liege und nach Jane gefragt habe. Sie fährt mit ihm und möchte am Sterbebett mit ihrer Tante Frieden schließen, doch diese zeigt sich weiter verbittert und unversöhnlich. Jedoch ist sie Jane gegenüber ehrlich, als sie dieser einen drei Jahre zuvor geschriebenen Brief von deren Onkel (wohnhaft auf der Insel Madeira) offenbart, in dem er den Wunsch äußert, Jane zu adoptieren und ihr nach seinem Tod seinen gesamten Besitz zu vermachen. Als Tante Reed ihr beichtet, besagtem Onkel von Janes angeblichen Tod berichtet zu haben, zeigt sich Jane dennoch versöhnlich und verzeiht ihr sofort. Zurück in Thornfield macht Rochester beleidigte Bemerkungen über Janes lange Abwesenheit, und Jane ist froh, wieder zu Hause zu sein, was sie ihm in einer ebenso spontanen wie kurzen Ansprache auch mitteilt. Doch bald holt sie der unangenehme Gedanke an Mr.Rochesters bevorstehende Heirat wieder ein, und so macht sie denn eines Tages auch Andeutungen, dass sie bald nach einer neuen Stelle als Gouvernante suchen müsse.
In einer stürmischen Nacht kündigt Mr. Rochester ihr an, dass es bald Zeit für sie sei, aufzubrechen, und dass er eine neue Stelle in Irland für sie gefunden habe. Daraufhin gesteht Jane ihm, dass sie es nicht würde ertragen können, von Thronfield und von ihm wegzugehen. Mr. Rochester, der auf dieses Liebesgeständnis gewartet hatte, leugnet nun, dass er je Interesse an Miss Ingram gehegt habe, und gesteht Jane ebenfalls seine Liebe. Diese ist zunächst skeptisch, glaubt ihm aber nach mehreren Nachfragen ihrerseits und Beteuerungen seinerseits bald. Er hält um ihre Hand an, sie willigt ein, und während ein Gewitter hereinbricht und der Baum, unter dem sich diese Szene abgespielt hatte, vom Blitz getroffen wird, laufen sie zurück ins Haus. In den folgenden Tagen gesteht Rochester Jane, dass er mit seinen vermeintlichen Verlobungsversuchen mit Ms. Ingram nur ihre Eifersucht habe wecken wollen und dass es nur sie sei, die er liebe. Noch einmal gibt es einen seltsamen Zwischenfall, als Jane eines Nachts in ihrem eigenen Schlafzimmer von einer Gestalt geweckt wird, die ihren Brautschleier zerreißt. Mr. Rochester tut dies wenig überzeugend als Einbildung ab. Die ca. einen Monat später stattfindende Hochzeit wird in einer dramatischen Szene durch einen Anwalt unterbrochen, der verkündet, Mr. Rochester sei bereits verheiratet. Seine geistesgestörte Frau sei Bertha Mason, eine Kreolin aus Jamaika, die versteckt auf Thornfield Hall lebe. Damit werden die mysteriösen Ereignisse der Zwischenzeit im Rückblick nachvollziehbar. Die Heirat zwischen Jane und Rochester wäre somit illegal, und nachdem Rochester den Anwesenden seine wahnsinnige Ehefrau (bewacht von der Bediensteten Grace Poole) im Nordturm vorgeführt hat, zieht sich Jane Eyre allein auf ihr Zimmer zurück. Als sie Wasser holen möchte, fängt Rochester sie vor ihrer Tür ab, und in der nächtlichen Szene, die darauf folgt, bittet er Jane, mit ihm in seine Villa am Mittelmeer zu ziehen und wie Mann und Frau mit ihm zu leben. Aber Jane ist nicht bereit, ihre moralischen Grundsätze und Selbstachtung zu opfern und als Geliebte Rochesters zu leben. Obwohl Rochester sie anfleht und erklärt, nicht ohne sie leben zu können, bleibt Jane bei ihrer Haltung. Sie flieht mitten in der Nacht und fast mittellos von Thornfield, ohne zu wissen, wohin sie sich wenden soll.
Und persönliche Ansichten hat Jane so einige. Sie war mir nicht immer sympathisch, manchmal etwas blasiert und herablassend sogar und schnell mit ihrem Urteil, aber zu Recht ist sie eine der bemerkenswertesten und stärksten Frauenfiguren in der Literatur. Besonders beeindruckt hat mich ihr unerschütterlicher Glaube an Gott, der immer stärker wird und an dem sie festhält in stürmischen Zeiten und auch, wenn ihre Entscheidung gefragt ist, die nicht immer so ausfällt wie ihr eigener Wille. Oder wenn das Glück bzw. ihr Gebieter und geliebter Rochester zum Greifen nah ist und doch so fern.
Man muss mir verzeihen, dass ich beim Lesen Ruth Wilson und Toby Stephens als die Protagonisten vor Augen hatte und daher und weil ich die Geschichte schon kannte, ein bisschen voreingenommen war. Das spricht aber auch für die tolle und hohe Qualität der Verfilmung und die feinfühlige Art, wie die Figuren in der BBC-Produktion dargestellt sind. Vielleicht werden sie dadurch sogar noch greifbarer und verständlicher.
Fazit: Ein schöner, anspruchsvoller und dichter Roman mit interessanten Charakteren. Für heutige Verhältnisse vielleicht etwas altmodisch und *fromm*, aber für mich als gläubiger Mensch enthält "Jane Eyre" viel Wahrheit und war gerade in Bezug auf die Liebesbeziehung realistischer als viele andere Bücher. Nicht zuletzt hat er mich rätseln lassen, gut unterhalten und zum Nachdenken gebracht.








