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Jan Delay

 

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Länge
 
Wacken Wacken
4:02
St. Pauli (Single Edit) St. Pauli
3:52
St. Pauli St. Pauli
4:27
St. Pauli Hammer & Michel
4:27
Sie kann nicht tanzen Hammer & Michel
3:27
Oh Jonny Oh Jonny
3:39
Klar (Album Version) Mercedes Dance
4:55
Liebe Hammer & Michel
6:14
Liebe Liebe
6:14
Wacken Hammer & Michel
4:02

Jan Delay - Hammer & Michel

Jan Delay - Hammer & Michel
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heute im radio: dj mad's soundfiles hip-hop! ab 22 uhr bei n-joy! http://t.co/BXMNCsZZub


Biografie

Für alle zu spät Geborenen, Taubblinden und Peter-Maffay-Fans noch einmal kurz im Zeitraffer: Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit unter anderem Denyo, DJ Mad und Pladin Mardin die Absoluten Beginner. Auf dem traditionellen Demo-Weg landet man bei Buback Tonträger, dem Label des ehemaligen Goldene-Zitronen-Drummers Ale Dumbsky, und veröffentlicht dort Schallplatten voll ungestümer
Sozialkritik und juvenil überbordender Kreativität. 1998 erscheint schließlich in der heute klassischen Dreierbesetzung und unter klarer Rückbesinnung auf das ... Lesen Sie mehr

Für alle zu spät Geborenen, Taubblinden und Peter-Maffay-Fans noch einmal kurz im Zeitraffer: Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit unter anderem Denyo, DJ Mad und Pladin Mardin die Absoluten Beginner. Auf dem traditionellen Demo-Weg landet man bei Buback Tonträger, dem Label des ehemaligen Goldene-Zitronen-Drummers Ale Dumbsky, und veröffentlicht dort Schallplatten voll ungestümer
Sozialkritik und juvenil überbordender Kreativität. 1998 erscheint schließlich in der heute klassischen Dreierbesetzung und unter klarer Rückbesinnung auf das 2-Turntables-2-Mics-ein-Flash-Prinzip das Album „Bambule“, das nicht nur ein sattes Stück Deutschrap-Folklore (Eimsbush Bassment, Mongo Clikke) in ein unbedingt zwingendes Gerüst aus Beats und Rhymes kleidet, sondern auch einen Boom epochalen Zuschnitts lostritt. Es ist der Summer of ’99, Hamburg der Mittelpunkt der Welt, und die Beginner die ersten Styler
unter Gleichen auf dem trojanischen Ritt durch Kartoffelvivakirmestechnoland.

In der Folge wird Eißfeldt zu Jan Delay und versöhnt eine ganze Generation erst mit Nena und dann mit Reggae, um schließlich in den Mercedes Dance SLK-2006 zu steigen, zwischendurch mit den Beginnern ein waschechtes Nummer-Eins-Album abzuliefern, und überhaupt so ein, zwei Takte beizutragen zur allgemeinen Entkrampfung im Spannungsfeld zwischen Soul, Funk, Fernsehen und den ewigen Stlprflln des germanischen Konsonantenwaldes. Mit seinem dritten Soloalbum „WIR KINDER VOM BAHNHOF SOUL“ zielt Jan Delay nun noch eine Etage höher, das erklärte Ziel heißt „Wetten, dass...?“ aufwärts. Denn there’s no business like business. Und there’s sowieso no disco like Disko Nr. 1.

Eineinhalb Jahre lang hat sich Jan mit seiner Band und seinem Mit-Produzenten Kaspar „Tropf“ Wiens (Dynamite Deluxe, La Boom) im Boogie Park zu Ottensen, im Vox Klangstudio und im hauseigenen Verschlag eingesperrt, um in zahllosen spontanen Studioraves jeden einzelnen Takt zum veritablen Spektakel auszufuchsen. Mit Johnny Guitar Watson und Chic im iPod. Und mit der, in knapp 150 gemeinsamen Auftritten gewachsenen Gewissheit, hier demnächst ein Monster von der Leine zu lassen, das mindestens zwei
Spielzeiten lang alle Fußballstadien von Vechta bis Eimsbüttel verwüsten wird.
War „Mercedes Dance“ noch „ein neuer Jan, ein neuer Anfang“, so ist „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ die konsequente Fortführung, Verdichtung und ultimative Ausflashung einer über drei Jahre gereiften musikalischen Vision. Natürlich ist da noch immer der PE- und Just Blaze-geschulte Beatschmied. Natürlich ist da noch immer der Vollblutemcee, dem zu jedem Thema auf Anhieb drei blöde Sprüche und dreihundert noch bessere Reime
einfallen. Aber vor allem ist da ein Musikliebhaber, der seit frühester Kindheit mit einer heilsamen Vollfettdiät aus Prince, Bob Marley, Udo, Michael Jackson, Nina, Nile Rogers, Dexy’s Midnight Runners und Frank Zappa gefüttert wurde, und diesen Vibe der späteren Siebziger und frühen Achtziger nun mit einer Horde von Könnern und Kennern passgenau zu rekreieren sucht. Der jedes Detail vom Maßanzug bis zum Pressepromostörgelaber mit manischer Akribie verfolgt und dabei wundervolle Lieder schreibt, die zeitgemäß sind und doch zeitlos. Und der bei all dem die zwei Weisen aus dem Morgengrauen an seiner Seite weiß, die auch im Sommer 2009 noch den Shit tight machen: Tropf am Co-Flash, Sound und Mischer. Und ab der Mixphase Matthias Arfmann als Co-Produzent an der Erfahrung aus unzähligen Studio-Sessions mit den Kastrierten Philosophen, Patrice und den Beginnern. Plus Eiz am Stil. Plus Disko No. 1.

Entstand „MERCEDES DANCE“ größtenteils noch nach den Spielregeln von HipHop, so war vor allem die Rhythmusgruppe dieser hanseatischen Antwort auf Ocean’s 11 diesmal bereits an der allerersten Demorunde entscheidend beteiligt – Jost „J-Fresh“ Nickel an den Sticks, Jonas „Love Jones“ Landerschier an den Tasten, Loomis „Loomie Loo“ Green an den sechs und Ali „Big Al“ Busse an vier Saiten. Dazu wurde in bester HipHop-
Tradition ins eigene („Large“), gerne aber auch in alle anderen Hörner gestoßen, die die Johnny Blazers so auftreiben konnten. So blasen Lieven Las Vegas, Käptn Kacza und Johnny Johnson einmal mehr zur Jagd auf hüftsteife Babylonier, für die eine Trompete von Stefan Mross gespielt wird und ein Saxophon maximal von Joshua Redman. Einen sauberen Air Max machten schließlich die Delaydies Esther Cowens, Ngoné Thiam und
Myra Maud draus, denn Background-Vocals sind bekanntlich immer noch das Ahhh und Uuuh eines jeden anständigen Welthits.

Die Themenpalette ist dabei nach wie vor die ganz große, reicht von den Kleinigkeiten des Alltags (die Liebe, die Moral, das Leben) über all jene Mechanismen, die das Universum in ihrem Innersten zusammenhalten (die nächste Clubrunde Cuba Libre, Fremdscham über Geschmacksverirrte mit Ambitionen in der nterhaltungsbranche, gute Musik). Egal ob der Delay Lama auf „Kommando Bauchladen“ die globale Schreckensherrschaft von Starkie und Pimbucks geißelt oder mit „Hoffnung“ ein Liebeslied von
kristalliner Schönheit in die Booth haucht. Egal ob er auf „Oh Jonny“ das gewissenlose Arschloch um die Ecke einem kleinen Realitätscheck unterzieht, oder mit „Abschussball“ den ultimativen Soundtrack zum ganz normalen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit morgens um halb sieben auf der Tanzfläche liefert. Egal ob er am Meckern, am Huldigen, am Sezieren, am sich Verzehren oder einfach nur am Raven ist: Er tut es mit seiner ureigenen Sensibilität für großes Kino, dem weltfettesten Grinsen im Gesicht, und dieser Fähigkeit, die augenscheinlich schroffsten Widersprüche in vollendeter Harmonie zu vereinen wie Cap und Capper auf Afterhour. Schwarzer Humor und schwarze Mucke eben, schwarzer Block und schwarze Zahlen.
Nächste Station: Bahnhof Soul. Und da gibt’s dann... den derbsten Rave der Welt. Für immer und uns alle.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Für alle zu spät Geborenen, Taubblinden und Peter-Maffay-Fans noch einmal kurz im Zeitraffer: Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit unter anderem Denyo, DJ Mad und Pladin Mardin die Absoluten Beginner. Auf dem traditionellen Demo-Weg landet man bei Buback Tonträger, dem Label des ehemaligen Goldene-Zitronen-Drummers Ale Dumbsky, und veröffentlicht dort Schallplatten voll ungestümer
Sozialkritik und juvenil überbordender Kreativität. 1998 erscheint schließlich in der heute klassischen Dreierbesetzung und unter klarer Rückbesinnung auf das 2-Turntables-2-Mics-ein-Flash-Prinzip das Album „Bambule“, das nicht nur ein sattes Stück Deutschrap-Folklore (Eimsbush Bassment, Mongo Clikke) in ein unbedingt zwingendes Gerüst aus Beats und Rhymes kleidet, sondern auch einen Boom epochalen Zuschnitts lostritt. Es ist der Summer of ’99, Hamburg der Mittelpunkt der Welt, und die Beginner die ersten Styler
unter Gleichen auf dem trojanischen Ritt durch Kartoffelvivakirmestechnoland.

In der Folge wird Eißfeldt zu Jan Delay und versöhnt eine ganze Generation erst mit Nena und dann mit Reggae, um schließlich in den Mercedes Dance SLK-2006 zu steigen, zwischendurch mit den Beginnern ein waschechtes Nummer-Eins-Album abzuliefern, und überhaupt so ein, zwei Takte beizutragen zur allgemeinen Entkrampfung im Spannungsfeld zwischen Soul, Funk, Fernsehen und den ewigen Stlprflln des germanischen Konsonantenwaldes. Mit seinem dritten Soloalbum „WIR KINDER VOM BAHNHOF SOUL“ zielt Jan Delay nun noch eine Etage höher, das erklärte Ziel heißt „Wetten, dass...?“ aufwärts. Denn there’s no business like business. Und there’s sowieso no disco like Disko Nr. 1.

Eineinhalb Jahre lang hat sich Jan mit seiner Band und seinem Mit-Produzenten Kaspar „Tropf“ Wiens (Dynamite Deluxe, La Boom) im Boogie Park zu Ottensen, im Vox Klangstudio und im hauseigenen Verschlag eingesperrt, um in zahllosen spontanen Studioraves jeden einzelnen Takt zum veritablen Spektakel auszufuchsen. Mit Johnny Guitar Watson und Chic im iPod. Und mit der, in knapp 150 gemeinsamen Auftritten gewachsenen Gewissheit, hier demnächst ein Monster von der Leine zu lassen, das mindestens zwei
Spielzeiten lang alle Fußballstadien von Vechta bis Eimsbüttel verwüsten wird.
War „Mercedes Dance“ noch „ein neuer Jan, ein neuer Anfang“, so ist „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ die konsequente Fortführung, Verdichtung und ultimative Ausflashung einer über drei Jahre gereiften musikalischen Vision. Natürlich ist da noch immer der PE- und Just Blaze-geschulte Beatschmied. Natürlich ist da noch immer der Vollblutemcee, dem zu jedem Thema auf Anhieb drei blöde Sprüche und dreihundert noch bessere Reime
einfallen. Aber vor allem ist da ein Musikliebhaber, der seit frühester Kindheit mit einer heilsamen Vollfettdiät aus Prince, Bob Marley, Udo, Michael Jackson, Nina, Nile Rogers, Dexy’s Midnight Runners und Frank Zappa gefüttert wurde, und diesen Vibe der späteren Siebziger und frühen Achtziger nun mit einer Horde von Könnern und Kennern passgenau zu rekreieren sucht. Der jedes Detail vom Maßanzug bis zum Pressepromostörgelaber mit manischer Akribie verfolgt und dabei wundervolle Lieder schreibt, die zeitgemäß sind und doch zeitlos. Und der bei all dem die zwei Weisen aus dem Morgengrauen an seiner Seite weiß, die auch im Sommer 2009 noch den Shit tight machen: Tropf am Co-Flash, Sound und Mischer. Und ab der Mixphase Matthias Arfmann als Co-Produzent an der Erfahrung aus unzähligen Studio-Sessions mit den Kastrierten Philosophen, Patrice und den Beginnern. Plus Eiz am Stil. Plus Disko No. 1.

Entstand „MERCEDES DANCE“ größtenteils noch nach den Spielregeln von HipHop, so war vor allem die Rhythmusgruppe dieser hanseatischen Antwort auf Ocean’s 11 diesmal bereits an der allerersten Demorunde entscheidend beteiligt – Jost „J-Fresh“ Nickel an den Sticks, Jonas „Love Jones“ Landerschier an den Tasten, Loomis „Loomie Loo“ Green an den sechs und Ali „Big Al“ Busse an vier Saiten. Dazu wurde in bester HipHop-
Tradition ins eigene („Large“), gerne aber auch in alle anderen Hörner gestoßen, die die Johnny Blazers so auftreiben konnten. So blasen Lieven Las Vegas, Käptn Kacza und Johnny Johnson einmal mehr zur Jagd auf hüftsteife Babylonier, für die eine Trompete von Stefan Mross gespielt wird und ein Saxophon maximal von Joshua Redman. Einen sauberen Air Max machten schließlich die Delaydies Esther Cowens, Ngoné Thiam und
Myra Maud draus, denn Background-Vocals sind bekanntlich immer noch das Ahhh und Uuuh eines jeden anständigen Welthits.

Die Themenpalette ist dabei nach wie vor die ganz große, reicht von den Kleinigkeiten des Alltags (die Liebe, die Moral, das Leben) über all jene Mechanismen, die das Universum in ihrem Innersten zusammenhalten (die nächste Clubrunde Cuba Libre, Fremdscham über Geschmacksverirrte mit Ambitionen in der nterhaltungsbranche, gute Musik). Egal ob der Delay Lama auf „Kommando Bauchladen“ die globale Schreckensherrschaft von Starkie und Pimbucks geißelt oder mit „Hoffnung“ ein Liebeslied von
kristalliner Schönheit in die Booth haucht. Egal ob er auf „Oh Jonny“ das gewissenlose Arschloch um die Ecke einem kleinen Realitätscheck unterzieht, oder mit „Abschussball“ den ultimativen Soundtrack zum ganz normalen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit morgens um halb sieben auf der Tanzfläche liefert. Egal ob er am Meckern, am Huldigen, am Sezieren, am sich Verzehren oder einfach nur am Raven ist: Er tut es mit seiner ureigenen Sensibilität für großes Kino, dem weltfettesten Grinsen im Gesicht, und dieser Fähigkeit, die augenscheinlich schroffsten Widersprüche in vollendeter Harmonie zu vereinen wie Cap und Capper auf Afterhour. Schwarzer Humor und schwarze Mucke eben, schwarzer Block und schwarze Zahlen.
Nächste Station: Bahnhof Soul. Und da gibt’s dann... den derbsten Rave der Welt. Für immer und uns alle.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Für alle zu spät Geborenen, Taubblinden und Peter-Maffay-Fans noch einmal kurz im Zeitraffer: Geboren 1976 in Hamburg-Eppendorf, gründet Jan-Philipp Eißfeldt 1991 mit unter anderem Denyo, DJ Mad und Pladin Mardin die Absoluten Beginner. Auf dem traditionellen Demo-Weg landet man bei Buback Tonträger, dem Label des ehemaligen Goldene-Zitronen-Drummers Ale Dumbsky, und veröffentlicht dort Schallplatten voll ungestümer
Sozialkritik und juvenil überbordender Kreativität. 1998 erscheint schließlich in der heute klassischen Dreierbesetzung und unter klarer Rückbesinnung auf das 2-Turntables-2-Mics-ein-Flash-Prinzip das Album „Bambule“, das nicht nur ein sattes Stück Deutschrap-Folklore (Eimsbush Bassment, Mongo Clikke) in ein unbedingt zwingendes Gerüst aus Beats und Rhymes kleidet, sondern auch einen Boom epochalen Zuschnitts lostritt. Es ist der Summer of ’99, Hamburg der Mittelpunkt der Welt, und die Beginner die ersten Styler
unter Gleichen auf dem trojanischen Ritt durch Kartoffelvivakirmestechnoland.

In der Folge wird Eißfeldt zu Jan Delay und versöhnt eine ganze Generation erst mit Nena und dann mit Reggae, um schließlich in den Mercedes Dance SLK-2006 zu steigen, zwischendurch mit den Beginnern ein waschechtes Nummer-Eins-Album abzuliefern, und überhaupt so ein, zwei Takte beizutragen zur allgemeinen Entkrampfung im Spannungsfeld zwischen Soul, Funk, Fernsehen und den ewigen Stlprflln des germanischen Konsonantenwaldes. Mit seinem dritten Soloalbum „WIR KINDER VOM BAHNHOF SOUL“ zielt Jan Delay nun noch eine Etage höher, das erklärte Ziel heißt „Wetten, dass...?“ aufwärts. Denn there’s no business like business. Und there’s sowieso no disco like Disko Nr. 1.

Eineinhalb Jahre lang hat sich Jan mit seiner Band und seinem Mit-Produzenten Kaspar „Tropf“ Wiens (Dynamite Deluxe, La Boom) im Boogie Park zu Ottensen, im Vox Klangstudio und im hauseigenen Verschlag eingesperrt, um in zahllosen spontanen Studioraves jeden einzelnen Takt zum veritablen Spektakel auszufuchsen. Mit Johnny Guitar Watson und Chic im iPod. Und mit der, in knapp 150 gemeinsamen Auftritten gewachsenen Gewissheit, hier demnächst ein Monster von der Leine zu lassen, das mindestens zwei
Spielzeiten lang alle Fußballstadien von Vechta bis Eimsbüttel verwüsten wird.
War „Mercedes Dance“ noch „ein neuer Jan, ein neuer Anfang“, so ist „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ die konsequente Fortführung, Verdichtung und ultimative Ausflashung einer über drei Jahre gereiften musikalischen Vision. Natürlich ist da noch immer der PE- und Just Blaze-geschulte Beatschmied. Natürlich ist da noch immer der Vollblutemcee, dem zu jedem Thema auf Anhieb drei blöde Sprüche und dreihundert noch bessere Reime
einfallen. Aber vor allem ist da ein Musikliebhaber, der seit frühester Kindheit mit einer heilsamen Vollfettdiät aus Prince, Bob Marley, Udo, Michael Jackson, Nina, Nile Rogers, Dexy’s Midnight Runners und Frank Zappa gefüttert wurde, und diesen Vibe der späteren Siebziger und frühen Achtziger nun mit einer Horde von Könnern und Kennern passgenau zu rekreieren sucht. Der jedes Detail vom Maßanzug bis zum Pressepromostörgelaber mit manischer Akribie verfolgt und dabei wundervolle Lieder schreibt, die zeitgemäß sind und doch zeitlos. Und der bei all dem die zwei Weisen aus dem Morgengrauen an seiner Seite weiß, die auch im Sommer 2009 noch den Shit tight machen: Tropf am Co-Flash, Sound und Mischer. Und ab der Mixphase Matthias Arfmann als Co-Produzent an der Erfahrung aus unzähligen Studio-Sessions mit den Kastrierten Philosophen, Patrice und den Beginnern. Plus Eiz am Stil. Plus Disko No. 1.

Entstand „MERCEDES DANCE“ größtenteils noch nach den Spielregeln von HipHop, so war vor allem die Rhythmusgruppe dieser hanseatischen Antwort auf Ocean’s 11 diesmal bereits an der allerersten Demorunde entscheidend beteiligt – Jost „J-Fresh“ Nickel an den Sticks, Jonas „Love Jones“ Landerschier an den Tasten, Loomis „Loomie Loo“ Green an den sechs und Ali „Big Al“ Busse an vier Saiten. Dazu wurde in bester HipHop-
Tradition ins eigene („Large“), gerne aber auch in alle anderen Hörner gestoßen, die die Johnny Blazers so auftreiben konnten. So blasen Lieven Las Vegas, Käptn Kacza und Johnny Johnson einmal mehr zur Jagd auf hüftsteife Babylonier, für die eine Trompete von Stefan Mross gespielt wird und ein Saxophon maximal von Joshua Redman. Einen sauberen Air Max machten schließlich die Delaydies Esther Cowens, Ngoné Thiam und
Myra Maud draus, denn Background-Vocals sind bekanntlich immer noch das Ahhh und Uuuh eines jeden anständigen Welthits.

Die Themenpalette ist dabei nach wie vor die ganz große, reicht von den Kleinigkeiten des Alltags (die Liebe, die Moral, das Leben) über all jene Mechanismen, die das Universum in ihrem Innersten zusammenhalten (die nächste Clubrunde Cuba Libre, Fremdscham über Geschmacksverirrte mit Ambitionen in der nterhaltungsbranche, gute Musik). Egal ob der Delay Lama auf „Kommando Bauchladen“ die globale Schreckensherrschaft von Starkie und Pimbucks geißelt oder mit „Hoffnung“ ein Liebeslied von
kristalliner Schönheit in die Booth haucht. Egal ob er auf „Oh Jonny“ das gewissenlose Arschloch um die Ecke einem kleinen Realitätscheck unterzieht, oder mit „Abschussball“ den ultimativen Soundtrack zum ganz normalen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit morgens um halb sieben auf der Tanzfläche liefert. Egal ob er am Meckern, am Huldigen, am Sezieren, am sich Verzehren oder einfach nur am Raven ist: Er tut es mit seiner ureigenen Sensibilität für großes Kino, dem weltfettesten Grinsen im Gesicht, und dieser Fähigkeit, die augenscheinlich schroffsten Widersprüche in vollendeter Harmonie zu vereinen wie Cap und Capper auf Afterhour. Schwarzer Humor und schwarze Mucke eben, schwarzer Block und schwarze Zahlen.
Nächste Station: Bahnhof Soul. Und da gibt’s dann... den derbsten Rave der Welt. Für immer und uns alle.

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