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am 3. April 2013
Lizenz zum Töten ist für mich der beste James Bond-Film,was zum einen an Timothy Dalton liegt,den ich für den besten Bonddarsteller
halte,der hier zur persönlichen Höchstform aufläuft und zum anderen an der tollen Umsetzung einer innovativen Geschichte.
James Bond auf einen brutalen Rachefeldzug zu schicken war ein riskantes Unterfangen für die Bondmacher,was damals vom Publikum
zu Unrecht nicht gewürdigt wurde.
In diesem Bondfilm ist deutlich mehr Action vorhanden als in irgendeinem vorherigen und diese ist absolut spitze und innovativ.
Die Highlights sind die tolle Pretitlesequenz,die Unterwasseraction und die anschließende Szene,in der Bond per Wasserski ein
Wasserflugzeug verfolgt und es schließlich kapern kann und natürlich der Endkampf,in dem Bond Sanchez' Tanklaster in
gigantischen Explosionen zerstört,welcher der beste Showdown der gesamten Bondreihe ist.
Die Geschichte bietet ein paar Wendungen,in denen Bond auch mal Probleme mit einem chinesischen Rauschgiftdezernat bekommt.
Carey Lowell als toughe CIA-Pilotin Pam Bouvier ist für mich das beste Bondgirl der gesamten Reihe und Talisa Soto als Bondgirl Nr.2
bringt die gestörte Hass-Liebe zu Männern von Lupe Lamore gut zum Ausdruck.
Robert Davi verkörpert den Bösewicht Sanchez schön fies,brutal und glaubhaft und auch sonst tritt Bond sehr vielen von Sanchez'
Helfern gegenüber,die von ihm brutaler als sonst ausgeschaltet werden.
Toll für Bondfans ist außerdem auch der längere Auftritt von Desmond Llewelyn als Q,ab dessen Auftritt Bond auch ein paar tolle
Gadgets(Signaturwaffe,Zahnpastatube mit Sprengstoff,Zigarettenpackung als Zünder) bekommt.
Michael Kamen(Lethal Weapon,Stirb langsam) komponierte zu diesem Film den besten Soundtrack der Bondreihe.
Fazit:Mein persönlicher Lieblingsbond.
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am 24. November 2012
Das zweite Bond Abenteuer mit Timothy Dalton musste zum Zeitpunkt des Kintostart, im August 1989, viel Kritik einstecken.
Besonders die härtere Gangart, die von den Produzenten eingeschlagen wurde, war vielen ein Dorn im Auge.
Durch die FSK 16 - Freigabe hatte der Film natürlich auch einen enormen Zuschauerrückgang gegenüber den vorherigen Bond-Filmen, die man alle ab 12 Jahren schon sehen konnte, zur Folge.
Ebenfalls sorgte die sehr kurze Filmpräsenz der Figuren "M" und "Miss Moneypenny" für Unverständnis bei den Kritikern.
Dabei hat "Licence to kill" nun wirklich viel zu bieten:
Eine typische "End 80er-Story" die bis zum Ende sehr spannend ist, interessante Drehorte und einen Bond-Darsteller, der seinen Part mehr als hervorragend meistert.
Hinzu kommt noch das die Figur "Q" (Desmond Llewelyn)den mit Abstand größten Auftritt in der gesamten Bond-Filmreihe hat.
Und die Bond-Girls..... sie waren zum Zeitpunkt des Filmstart die Besten seit einer halben Ewigkeit!!
Selbst die Bond-Schurken spielen ihre Rolle mit ganz viel Hingabe.
Fazit: Dieser Bond-Film mit Timothy Dalton ist ein ganz großer, der natürlich auch mit jedem Atemzug die Luft der 80er Jahre einatmet.
Absolute Kaufempfehlung!!!
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am 20. Dezember 2005
Lizenz zum Töten ist einer der besten Bondfilme aller Zeiten. Zum einen sind die Schauspieler (nicht nur Timothy Dalton)brilliant, für mich hätte die Rolle Franz Sanchez (Robert Davi) nicht besser besetzt werden können. Und natürlich sind auch die Bondgirls wieder mal erste Sahne.
Die Story ist, im vergleich zu den anderen Bondfilmen, wo es immer ums gleiche Prinzip ging, anders, denn diesmal startet Bond einen privaten Rachefeldzug - man lernt ihn so von einer ganz anderen, von einer "natürlicheren" Seite her kennen.
Nebenbei ist die Action im Film wieder mal vortrefflich, von "anspruchsvollen" Actionszenen bis zum "Geballere" ist in diesem Film alles dabei. Das große Finale mit den Tanklastern ist für mich das beste Ende eines Bondfilms überhaupt, so einen verbitterten Kampf um und auf die/den Tanklaster/n hat James Bond noch nie hingelegt!
Fazit: Genialer Bond-Streifen, wer Interesse an 007 hat, sollte diesen Film auf keinen Fall verpassen!
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am 28. Februar 2014
Wie war es doch damals Anno 89? Lizenz zum Töten verzichtete auf ein übermäßig hohes Filmbudget, sowie auf spektakuläre Schneelandschaften und warmherziges Miteinander. Ein eiskalter, gar harter Beitrag zur 007-Reihe, welcher im Übrigen auch endlich ungeschnitten vorliegt, was ihn in schärfster Bildqualität noch realistischer und brutaler erscheinen lässt (Blu-Ray).

Doch auf was der Film nicht verzichtet, sollte man auch achten, nämlich auf den grandiosen Hauptdarsteller, welcher am ehesten der Romanvorlage entspricht. Schier unmöglich zu glauben, dass dieser seiner Zeit womöglich voraus gewesene Action-Thriller seinen bombastischen Vorgänger übertrifft. Die Story bezüglich schwieriger Drogenpolitik war damals brandaktuell - Bonds Gegenspieler ist ein von Robert Davi meisterhaft verkörperter Drogenbaron, an welchem unser allseits bekannter Agent Blutrache zu nehmen vermag. Und nicht nur hier stimmt wieder die Besetzung, sondern auch bei des Killers boshaftem Handlanger und vor allen Dingen bei den beiden Bond-Girls. Ich persönlich halte Talisa Soto sogar für die schönste Frau der Filme, doch darüber lässt sich streiten ;-)
Doch damit nicht genug, hat doch der allseits beliebte "Q" erstmals einen längeren und intensiveren Auftritt.
License to Kill wirkt auch nach 25 Jahren weder angestaubt noch überholt und die dargestellte Entschlossenheit Dalton's ist sogar fast mit der eines Al Pacino in "Scarface" vergleichbar. Des Weiteren steckt dieses Werk voller nachhaltig im Gedächtnis bleibenden Zitaten und verfügt über eine bemerkenswerte Titelmusik, die den Zeitgeist der 80er sehr gut trifft.
Als noch faszinierender empfinde ich es, dass ich mit meinen 17 Jahren so begeistert von der Gesamtinszenierung des Films bin, was wohl damit zu begründen ist, dass der Film gewissermaßen zeitlos ist.

Als die Cineasten ihn damals beurteilen sollten, gingen die Ansichten sicher stark auseinander und rein kommerziell ist dieser Part der Bond-Reihe schon fast als ein regelrechter Misserfolg anzubetrachten. Dennoch hat der Film die Bond-Franchise zu prägen verstanden. Er schloss die Dalton-Ära ab und trug dafür Sorge, dass vor einer langen Pause nochmal viel geschah...
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am 15. April 2016
Obwohl er insgesamt nur zwei Bondfilme gedreht hat, zeigt Timothy Dalton doch, dass er einer der besseren Bonddarsteller war, indem er einerseits die "Gefährlichkeit" Bonds betont, aber doch ausreichend Charme besitzt, um die Figur dennoch sympathisch erscheinen zu lassen. In der Anlage ähnelt Dalton damit Daniel Craig als anderen Bonddarstellern. Insbesondere wich Dalton wohl zu stark von dem bis 1985 "tätigen" Bond Roger Moore ab, um das Publikum restlos von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Die beiden Filme mit Dalton gehören aber nach wie vor zu den stärksten Bondfilmen, wobei "Licence To Kill" mit der Zeit sogar gewinnt.
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am 12. April 2016
"Sie werden des Verbrechens in 139 Fällen angeklagt, Sanchez. Naja, das wären so um die 936 Jahre. Und diesmal werden Ihnen Ihre Bestechungspraktiken auch nicht weiterhelfen." - "Zwei." - "Was?" - "Zwei Millionen Dollar. Das Angebot gilt JEDEM, der mich hier rausholt!"

Bonds Freund, Felix Leiter, will heiraten. Vorher müssen die beiden noch schnell einen Drogenbaron hopsnehmen und schaffen es per Fallschirmsprung gerade noch rechtzeitig zur Trauung. Doch der südamerikanische Baron bricht aus, tötet die Braut und verstümmelt den Bräutigam ("Bitte verstehen Sie mich. Es ist nichts Persönliches. Es ist - rein geschäftlich."). Von nun an kennt Bond KEIN HALTEN mehr. Er will nur eins: RACHE...

"Wir werden ihn finden!" - "Wir sind nicht mehr für ihn zuständig. Ich meine, es gibt genug Länder, die ihm Schutz gewähren. Mit Auslieferung kommen wir nicht weiter." - Bond: "Es gibt ANDERE Wege!"

Lizenz zum Töten (Originaltitel: Licence to Kill) ist der SECHZEHNTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand. Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.
Lizenz zum Töten ist der ERSTE Bond-Film, für den NICHT der Titel eines Romans oder einer Kurzgeschichte Flemings verwendet wurde. Die Figur des Milton Krest taucht in der Kurzgeschichte "Die Hildebrand-Rarität" auf (erschienen in "In tödlicher Mission": Band 8 der Cross-Cult-Reihe) und den Hai-Angriff auf Leiter beschreibt Fleming bereits in "Leben und sterben lassen". Der Film sollte ursprünglich Licence revoked, also Lizenz ENTZOGEN heißen.

M: "Sie sollten bereits gestern Abend in Istanbul sein. Bedauerlicherweise hat die Affäre um Leiter Ihre, Ihre klaren Gedanken beeinflusst. Erfüllen Sie Ihren Auftrag! Ich erwarte, dass Sie noch heute im Flugzeug sitzen." - "Ich bin hier noch nicht fertig, Sir!" - "Das ist Sache der Amerikaner. Die sollen ihre Probleme selber lösen." - "Sir, die werden gar nichts tun. Ich, ich schulde es Leiter. Er hat so oft sein Leben für mich riskiert, dass ich..." - "Verschonen Sie mich mit diesem sentimentalen Gefasel. Er kannte das Risiko." - "Und seine Frau?" - "IHRE PERSÖNLICHE RACHE könnte dem Ansehen der Regierung Ihrer Majestät empfindlichen Schaden zufügen. Sie haben einen Auftrag! Und ich erwarte von Ihnen, dass Sie ihn objektiv und professionell ausführen." - "HIERMIT KÜNDIGE ICH meine Mitgliedschaft, Sir." - "Wir sind kein Country-Club, 007. [überlegt] Mit sofortiger Wirkung angenommen. IHRE LIZENZ ZU TÖTEN IST AUFGEHOBEN! Hiermit fordere ich Sie auf, mir Ihre Waffe zu übergeben. Sofort!"

"Es geht um mehr als um Ihre persönliche Rache!"

Mit Timothy Dalton (Prinz Barin in Flash Gordon, Hot Fuzz, Penny Dreadful) zum zweiten, aber auch letzten Mal als 007 (Bouvier: "Wie viele Leute haben Sie?" - Bond: "Sie und mich."),
Carey Lowell (Law & Order, von 2002-2013 mit Richard Gere verheiratet) als [sie selbst über ihre Rolle] "durch und durch moderne Frau" und ehemalige Army-Pilotin Pam Bouvier (absolut emanzipiert und taff, ich hab mich echt verliebt!) "Ganz ruhig. Ich trage eine kugelsichere Weste. Kevlar-Westen sind toll."
und Robert Davi (Der City-Hai, Stirb langsam, Predator 2, Maniac Cop 2, The Expendables 3) als Sanchez ("Señor Bond, Sie besitzen wirklich Cojones.").
Außerdem Talisa Soto (Don Juan DeMarco, Vampirella, seit 2002 mit Benjamin Bratt verheiratet) als Sanchez Geliebte Lupe Lamora
und Desmond Llewelyn (insgesamt siebzehn Auftritte) als Q (hier fast schon in einer Hauptrolle, einfach herrlich) "Ich hoffe Sie schnarchen nicht, Q."
Mit Don Stroud (Coogans großer Bluff, Sinola, Mike Hammer) als Colonel Heller,
Anthony Zerbe (Der Omega-Mann, Star Trek IX: Der Aufstand) als Milton Krest,
dem 22(!)-jährigen Benicio Del Toro (Die üblichen Verdächtigen, Snatch, Sin City, Savages, Sicario und Oscar-Gewinner 2001 für Traffic) als Dario (Sanchez Rechte Hand),
David Hedison (Die Fliege 1958) wieder als Felix Leiter (schon in Leben und sterben lassen 1973),
Frank McRae (Nur 48 Stunden, Lock up, Footballspieler der Chicago Bears) als Sharkey,
Everett McGill (Heartbreak Ridge, Twin Peaks, Alarmstufe: Rot 2) als Ed Killifer,
Cary-Hiroyuki Tagawa (Showdown in Little Tokyo, Die Wiege der Sonne, The Art of War) als Kwang,
Wayne Newton (Sänger und Entertainer, vor allem durch seine Shows in Las Vegas bekannt) als Fernsehprediger Professor Butcher,
Robert Brown (zum vierten und letzten Mal) als M und noch einmal Caroline Bliss als Miss Moneypenny (nach Der Hauch des Todes).
Regie führte im Jahr 1989 (mit einem Budget von 36 Mio. $) wieder, aber auch zum letzten Mal John Glen (DER Bond-Regisseur der 80er Jahre: drehte noch In tödlicher Mission 1981, Octopussy 1983, Im Angesicht des Todes 1985 und Der Hauch des Todes 1987).

133 Minuten VENDETTA. Spannend. Brutal. Menschlich. So muss (darf) ein Bond sein. Mit einem ganz tollen Bond-Girl und Q endlich in einer Hauptrolle. Absolut sehenswert - INFILTRATION IST ALLES! - und für mich Note 2
[Ich muss zugeben, als ich den Film damals als Teenager im Kino sah, fand ich ihn nicht so berauschend - warum auch immer. Heute, nachdem ich Flemings Romane und Kurzgeschichten kenne, mag ich den Film sehr. Bond hat ein menschlich nachvollziehbares Motiv und handelt durchaus bedacht. Pam Bouvier und Q setzen natürlich dem Ganzen noch die Krone auf! Aber das ist wie immer nur meine bescheidene Meinung.]

Der Titelsong "Licence to Kill" wird von US-Amerikanerin Gladys Knight gesungen (Platz 3 in den deutschen Charts, Gründungsmitglied der The Pips und Tante der 2001 verstorbenen Aaliyah aus Romeo must die).

Q: "Also wirklich, 007." - "Q, was zum Teufel machen Sie hier? Ich hätte Sie töten können!" - "Ich habe Urlaub. Ich dachte, ich sehe mal nach wie es Ihnen geht." - "Wie haben Sie mich gefunden?" - "Na wie schon. Moneypenny. Sie macht sich große Sorgen um Sie." - "Sie haben hier nichts zu suchen, Q. Fahren Sie nach Hause." - "Seien Sie doch kein Idiot, 007. Ich weiß genau, was Sie vorhaben. Und um es deutlich zu sagen: Sie werden meine Hilfe brauchen. Vergessen Sie nicht: Gäbe es keinen Q-Brunch, wären Sie schon lange tot. - Alles für einen Mann, der Ferien macht: Ein mit Sprengstoff geladener Wecker, der garantiert niemanden weckt, der ihn benutzt. Detonationszahnpasta. Sollte sparsam benutzt werden. Es ist das Allerneueste an Plastiksprengstoff." - "Etwas Plastik könnte ich gebrauchen." [Pam platzt herein] "Ich dachte, hier gibt es was aufzuräumen." - "Pam, das ist Q. Mein Onkel. Onkel, das ist Miss Kennedy, meine Cousine." - Q: "Ah, dann müssen wir verwandt sein." - "Freut mich." - Q: "So, jetzt passen Sie gut auf, 007. Das hier sieht aus wie eine ganz normale Kamera, nicht wahr?" - Sie: "Was für ein Film kommt da rein? Einszwanzig?" - "Nein, .220 Hochgeschwindigkeit. - So. Das ist eine Signaturwaffe. Und das ist ein optischer Handflächenleser. Und wenn ich das hier unten reinstecke und zwar hier, dann muss ich noch etwas einprogrammieren, und jetzt kann niemand außer Ihnen diese Waffe benutzen." - Sie: "Bitte lächeln!" - Q: "Nicht den Blitz! [Ein Laser zerstört das Bild an der Wand] Man sollte nie mit Dingen rumspielen von denen man nichts versteht. Damit hätten Sie ihn leicht töten können!"

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur John Glen und den Schauspielern bzw. Michael G. Wilson und der Crew,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Neun nicht verwendete Szenen 10:32, Bond '89 11:43, Auf dem Set mit John Glen 9:28, Am Drehort mit Peter Lamont 5:23, Location-Check mit Corky Fornoff 4:45),
007 Missions-Kontrolle (Interaktive Führung durch die Welt von Lizenz zum Töten: 007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte),
Missions-Dossier (Inside Lizenz zum Töten: Eine Dokumentation 32:01, Produktionsbericht: Hinter den Kulissen 4:57, Kenworth-Lkw Stuntfilm 9:31, "Licence to Kill" Musikvideo von Gladys Knight 4:27, "If you ask me to" Musikvideo von Patti Labelle 4:02),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 3:14),
Bilder-Datenbank (Überläufer-Fotogalerie)

"Können Sie nicht warten bis Sie gefragt werden?" - "Warum fragen Sie dann nicht?" - Pam und James

James Bond will return... (sechs Jahre später mit Pierce Brosnan) in Goldeneye.

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray und die Dvd.]
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TOP 500 REZENSENTam 13. Oktober 2011
Dieser Film bildete den ersten Versuch, die damals fast 30 Jahre alte Bond-Formel mal etwas aufzubrechen, wie es 2006 mit "Casino Royale" erneut konsequent gemacht wurde. Nur konnten sich 1989 viele noch nicht dafür erwärmen. An den Kinokassen in den USA stürzte der Film ziemlich so tief, wie 1974 "Der Mann mit dem goldenen Colt" und in Deutschland war es der erste seit den ersten beiden Bond-Filmen "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau", der unter der 3 Mio. Zuschauermarke im Kino blieb - zu unrecht.
In Punkto Action und Spannung geht der Film direkt in die vollen, wenn Bond und Kumpel Felix Leiter den Drogenbaron Sanchez in einem kühnen Manover zur Strecke bringen. Der Abschleppservice ala Bond und der Kommentar dazu: "Ich gehe ein bischen angeln" sind einfach genial.
Was folgt sind tolle Titeldesigns und einer der besten Bonds-Songs überhaupt.
Eine gelungene Idee ist, wie Leiter hier eine größere Rolle spielt, was der Glaubwürdigkeit nutzt, wenn er und seine frisch angetraute Frau Della ungebeteten Hochzeitsbesuch bekommen. Auch gekonnt eingeworfen ist hier eine für Bond-Kenner eindeutige Szene, wenn Della Bond ihr Strumpfband zuwirft, nach dem Motto, er werde auch als nächster heiraten. Die Reaktion Bonds erinnert gekonnt an das Ende von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Und das ist auch der emotionale Anker des Films, bei dem was Sanchez Leiter und Della antut. Bond-Fans werden sich auch hier wieder direkt denken können, dass Bond an Tracys Tod denkt, wenn er Della findet.
Robert Davi erweißt sich als Idealbesetzung als eiskalter Drogenbaron und gekonnte Fortführung, dass man die Bond-Gegner seit "Im Angesicht des Todes" deutlich verjüngte, als Lektion aus Connerys Renegaten-Bond "Sag niemals nie".
Dalton setzt seinen harten Kurs, den er mit "Der Hauch des Todes" etabliert hatte fort. Wenn er z.B. zynisch und ohne jegliche Mimik einen Verräter eliminiert, sah man Bond zuvor selten so kalt. Das Bond wie hier direkte Befehle missachtet, gab es vor "Der Hauch des Todes" nur in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät". Doch was Moneypenny bei letztgenanntem noch verhindern konnte, passiert hier ohne wenn und aber. Bond kündigt!! Bei Roger Moore wäre das undenkbar gewesen, beim Arbeitsverhältnis von M und Bond zu Connery-Zeiten nur in Ansätzen. Doch Dalton setzt einen gelungenen Kontrast und zieht die harte Linie voll durch. Kompromisslos eliminiert Bond seine Gegner, zerstört eine Drogenlieferung und klaut das Geld, das für deren Bezahlung gedacht war im Rahmen einer tollen Actionsequenz.
Ab diesem Zeitpunkt hebt sich "Lizenz zum Töten" auch ganz weit über die Masse typischer Rachthriller heraus. Bond handelt nicht blindwütig, sonden mit Köpfchen. Setzt er doch das von Sanchez geklaute Geld gegen diesen ein und findet in der Pilotin Pam eine Waffengefährtin. Und noch jemand eilt zu Hilfe - Q. Wie schon bei "Octopussy" war es hier eine tolle Idee, Q mehr in Bonds Abenteuer zu involvieren. Und Q ist auch der einzigste, der Bond hier wirklich in seine Schranken weisen kann, wenn er auf eine Bemerkung von Bond hin sagt: "Gäbe es keinen Q-Branch wären sie schon lange tot." Denn darauf weiß selbst Bond keine Antwort.
Die Filmhandlung ist einfach clever aufgebaut, wie Bond wie bei einem Schachspiel seine Züge macht und Sanchez Leute nach und nach gegen ihren Boss ausspielt und das Vertrauen des Drogenbarons gewinnt, um ins allerheiligste vorzudringen.
Und das Finale von "Lizenz zum Töten" gehörte mit zu den besten von Bond. Gelang es doch Schlachten gegen überlebensgroßer Gangster wie Blofeld z.B. in "Man lebt nur zweimal" mit einem recht real anmutenden Gangster wie Sanchez zu kombinieren, wenn Bond Zerstörung über dessen Drogenfabrik bringt, bevor es mit einem halben Dutzend Tanktrucks richtig rund geht. Wie die Trucks sich Rennen liefern oder irrsinnige Stunts vollführen, Autos platt machen, Feuerwände durchbrechen und Pam mit ihrem Flugzeug da noch mitten drin rum wuselt ist grandios, was durch einen der perfektesten Einsätze des Bond Themes in der ganzen Serie noch unterstützt wird.
Und Sanchez ist hier auch erst der erste Bond Gegner, der recht spät erkennt, wer ihm wirklich ans Leder will.
"Lizenz zum Töten" ist ein harter Bond-Film, der für sich einmalig ist und bedenkt man, wie "Casino Royale" 17 Jahre später eben für diesen harten Stil gefeiert wurde, ist es unverständlich, dass "Lizenz zum Töten" im Kino damals so abgestraft wurde, denn es gibt sehr sehr viele Parallelen. Vielleicht waren die Zuschauer damals einfach noch nicht reif für diese Art Bond.
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Mit seinem zweiten Bond-Werk "Lizenz zum Töten" hat sich Timothy Dalton für mich endgültig als überzeugender Übergangsbond in der Liste der mittlerweile sechs Bonddarsteller etabliert. Bereits im ersten Dalton-Film "Der Hauch des Todes" erkannte man, dass die Produzenten ein härteren Bond präsentieren wollen, der sich bis hin zur Daniel Craig-Ära halten sollte. In diesem Bond-Film, der übrigens an den Kinokassen neben "Der Mann mit dem goldenen Colt" mit das schlechteste Einspielergebnis hatte, begibt sich Bond auf einen persönlichen Rachefeldzug gegen den Drogenbaron Sanchez. Robert Davi spielt die Rolle von Sanchez wirklich überzeugend (Der Schauspieler war unter anderem noch in der Serie: "Der Profiler" zu sehen). In diesem erneuten Action geladenen Bond Film bekommt man kaum Luft zum Durchatmen. Der Film wirkt auf mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, denn es passiert immer was Neues. Das Katz- und Mausspiel, das Bond mit seinem Widersacher spielt, wird erst zum Ende von Sanchez aufgedeckt. Die Szene mit der Über/Unterdruckkammer, dann der Zweikampf mit Sanchez' Handlanger, der in der Drogenfabrik von der Maschine zerquetscht wird und auch das Finale mit den Tankern, wo Sanchez am Ende durch Bonds Feuerzeug verbrennt - unterstreicht eindrucksvoll die etwas brutale Machart dieses Bondfilms. Da wundert man sich nicht, dass der Film erst ab 16 Jahren freigegeben war. Die Bondgirls spielen solide, ohne groß zu brillieren. Der Titelsong "Licence to Kill" von Gladys Knight gehört neben einigen anderen ("For your eyes only", "Moonraker", "The spy who loved me" und v.a.) zu den stärkeren Bondsongs. Fazit: Fünf Sterne für einen Bondfilm, der mit Timothy Dalton einen würdigen Nachfolger präsentierte und eine neue Bond-Arä einleitete. Ob man ihn schließlich als würdigen Bonddarsteller annimmt, ist im Endeffekt jedem selbst überlassen.
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Hervorzuheben besonders Robert Davi als Widersacher Bonds: Drogenbaron Franz Sanchez. Er streichelt keine Nacktkatze, sondern trägt einen juwelengeschmückten Leguan auf der Schulter - und reiht sich nicht unter den zahlreichen (manchmal zu) überkandidelten Bond-Widersachern ein. Ein glaubwürdiger Charakter und nur dezent "larger than life": gewalttätig, intelligent, charmant und ziemlich "macho".
Dalton als Bond, der diesmal nicht im Dienste seiner Majestät, sondern als Rächer agiert, ist der facettenreiche Rolle voll gewachsen: Schauspielerisch ist er vermutlich der beste Bond - ich wüsste keinen Bond-Darsteller, der u.a. Wut und Verstörung so überzeugend gespielt hat, wie Dalton in diesem Film.
Die Action wirkt auch aus heutiger Sicht schlicht spektakulär, gerade weil sie noch nicht, bis zur Unkenntlichkeit aufgeblasen, am Computer generiert bzw. nachbearbeitet wurde. Immer noch unglaublich ist das Finale mit den Tanklastzügen.
Die gezeigte Action und manch' andere Darstellung ist für Bond-Verhältnisse sehr hart und trat seinerzeit in den Medien auch einige Diskussionen los. Die neue Drastik in Sachen Gewaltdarstellung verleiht diesem Bond aber eine gewisse Ernsthaftigkeit und einen größeren Realismus. Das Töten wirkt weniger beiläufig, sondern so dreckig, wie es nun einmal ist - was Bonds "Wirken" dabei aber fraglos auch weniger elegant anmuten lässt.
Ein neuer Realismus also - und somit durchaus ein Vorläufer der Craig-Bonds. 1989 war das Publikum aber allem Anschein nach noch nicht für einen derartigen Bond bereit, was die schlechten Einspielergebnisse belegen.
Dass dieser Film auch zahlreiche humorige Momente, zwei tolle, durchaus charaktervolle Bond-Girls (Carey Lowell und Talisa Soto), einen sympathischen Q (Desmond Llewelyn) und einen "frühen" Benicio del Toro (als sadistischer Handlanger Sanchez') zu bieten hat, sei auch nicht unerwähnt.
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am 31. Oktober 2012
Lange habe ich damals bei seinem Erscheinen gezögert. "Death Wish" auf Bond - braucht's das !?!
Die Roger Moore Ära war gerade zu Ende und Dalton hatte mit DER HAUCH DES TODES einen grandiosen Einstieg gefeiert. Eine Story die an Tiefe und Komplexität für einen Bond schon mehr als ungewöhnlich war - und gerade mit Dalton exzellent funktioniert hat. Schauspieler, Locations, Musik - alles vom Feinsten.
Und nun - eine dämliche Rachestory. Na, darauf hat die Welt gewartet!
Selten habe ich mich so getäuscht!

Dieser Film übertrifft seinen herausragenden Vorgänger sogar noch. So alt und platt die zugrunde liegende Idee auch sein mag, so liebevoll inszeniert und wendungsreich ist dagegen ihre Umsetzung.
Dalton wirkt in der Rolle, des nach außen hin harten und unbarmherzigen - im Inneren jedoch aufs Empfindlichste getroffenen - nach Vergeltung sinnenden MENSCHEN Bond, zu jedem Zeitpunkt glaubhaft. Man leidet mit ihm und fiebert mit ihm.
Im Gegensatz zu Filmen wie Death Wish - oder gar dem unsäglichen, vom Grundplot her verwandt angelegtem, EIN QUANTUM TROST - wütet er sich dabei jedoch nicht wie ein geistloser Berserker durch die Landschaft. Ganz im Gegenteil. Bond geht hier mit einer kalten Sachlichkeit zu Werke, die einem Geheimagenten Ihrer Majestät geziemt. Raffinesse, eiskalte Planung und sogar Intriegen innerhalb der Organisation des Gegners sind seine Waffen.

Natürlich hätte diese Vorgehensweise bei einem Bond-Film ebensogut ein grandioser Reinfall werden können. Um so einen Plot wirklich glaubhaft umsetzen zu können, braucht es schon einen Gegner vom Format eines Fröbe oder Brandauer. Und diese sind bekanntlich dünn gesät.
Hier haben die Produzenten mit Robert Davi einen wahren Glücksgriff getan. In der Rolle des Drogenbarons Franz Sanchez, steht er an Dominanz den eben Genannten kaum nach. An glaubhaft gespielter Härte übertrifft er diese sogar noch, so dass er mit diesen beiden Giganten durchaus in einem Atemzug genannt werden darf.

Trotz des, für einen Bond seinerzeit ungewöhnlichen Grundthemas, ist es den Produzenten gelungen alle üblichen (und geliebten) Bond-Elemente gekonnt einzuflechten. Action vom Feinsten ist reichlichst vorhanden. Die Henchmen sind überzeugend furchteinflößend, die Location vom Feinsten, die beiden (ja, es sind wirklich nur zwei! ;-) Bondgirls mit die glaubhaftesten und atraktivsten der gesamten Reihe. Vor allem Carey Lowell gelingt es deutlich Präsenz zu zeigen, und sich neben einem hervorragenden Dalton durchaus zu behaupten.

Im Gegensatz zu den neuen Bonds mit Daniel Craig, waren die Produzenten seinerzeit jedoch noch der Meinung, dass gerade ein solcher 007 Film ohne eine gewisse Prise Humor nicht funktionieren kann.
Zwar kommt durchaus die eine oder andere zynische Bemerkung über Bonds Lippen, doch musste man, der Glaubhaftigkeit zu Liebe diesmal darauf verzichten, ihn das Bond-übliche Augenzwinkern zuzugstehen, mit dem gerade sein Vorgänger Roger Moore doch so reichhaltig ausgestattet war.
Man behalf sich eines Kunstkniffes. Nahezu sämtliche Gags ergeben sich entweder aus der Situation, oder sie werden anderen Personen, in der jeweiligen für sie typischen Weise, in den Mund gelegt. Hier ist wohl auch der Grund zu suchen, warum Q in diesem Film eine weitaus größere Rolle zugestanden wurde, als in allen übrigen Bonds. Dieser beliefert Bond nicht nur mit den üblichen Gadgets, sondern ist zum ersten Mal tatsächlich am Geschehen beteiligt.
Auch andere Nebenfiguren, wie der aufs herrlichste gespielte Vorprediger des Meditations-Zentrums, sorgen immer wieder für den einen oder anderen Lacher, so dass der Film niemals umkippt, und zu dem zuvor befürchteten düsteren Rachestreifen wird - sondern ein Bond bleibt.

Ach ja, am Rande bemerkt: Noch ein Novum hat dieser Film zu bieten.
Sind wir es doch gewohnt, dass Bond vom MI6 oftmals, mit großem Aufwand, mit einer neuen Identität versehen wird - nur um dann gleich beim ersten Zusammentreffen mit seinem Gegenspieler sofort enttarnt zu werden, so gelingt es ihm hier zum ersten (und bislang auch einigen) Mal, diese Tarnung bis fast gegen Ende des Filmes aufrecht zu erhalten. Und das einfach nur dadurch, dass er sich, als sich selbst ausgibt ;-)

Es gäbe sicher noch viel zu sagen, doch mochte ich nicht spoilern. Für alle, die diesen Film noch nicht gesehen haben - unbedingt kaufen! Es lohnt sich!

Definitiv mein persönlicher Lieblings-Bond.
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