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James Bond 007 - Octopussy

4.4 von 5 Sternen 80 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Roger Moore, Maud Adams, Louis Jourdan, Kristina Wayborn, Kabir Bedi
  • Regisseur(e): John Glen
  • Komponist: John Barry
  • Künstler: Alan Hume, George MacDonald Fraser, Albert R. Broccoli, Richard Maibaum, Michael G. Wilson
  • Format: PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Spanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2004
  • Produktionsjahr: 1983
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 80 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000055WK2
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um die weiteren Hintergründe einer gigantischen Juwelenschieberei aufzuspüren, ist James Bond der geheimnisvollen Octopussy auf den Fersen. Sie ahnt nicht, dass sie von einem Wahnsinnigen hinters Licht geführt wird. Der russische General Orlov benutzt ihren Octopussy-Zirkus vorgeblich, mit ihm den geraubten Kreml-Schatz durch Europa zu schmuggeln. Tatsächlich dient er ihm nur als trojanisches Pferd für einen atomaren Sprengkörper, der auf dem Gelände der US-Airforce detonieren soll.

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Roger Moore näherte sich dem Ende seiner Regierungszeit als James Bond, während er Octopussy drehte, und tatsächlich erschien er auch schon etwas verbraucht. Doch der Film selbst brachte frischen Wind in die altehrwürdige Serie, durch sein munteres Tempo und ein handfestes Bösewichterpärchen. Maud Adams, die auch schon im Bond-Film Der Mann mit den goldenen Colt zu sehen war, spielt die Frau mit dem unwahrscheinlichsten aller Namen: Octopussy, während der alte Schmeichler Louis Jourdan (Der Fall Paradin, Gigi) ihren gewiefter Gangsterpartner gibt. Es gibt unter anderem eine Insel, die nur von Frauen bewohnt ist sowie eine fantastische Sequenz mit einem Faustkampf, der sich sowohl in als auch auf einem Flugzeug abspielt. Zudem besitzt die Story einen besonders emotionalen Einschlag, da 007 dieses Mal nicht allein deswegen den Auftrag übernimmt, weil er Im Geheimdienst ihrer Majestät arbeitet, sondern weil er auch auf persönliche Rache aus ist: ein befreundeter Doppel-Null-Agent wurde getötet.

In diesem Jahr 1983 erschienen übrigens gleich zwei Bond-Filme, nur durch einige Monate voneinander getrennt. Auf Octopussy folgte Sean Connerys Comeback in Sag niemals nie. Der Erfolg beider Streifen bewies, dass noch eine Menge Potenzial in der alten Lizenz zum Töten steckte. Moore hatte noch eine weitere Kraftprobe abzulegen -- Im Angesicht des Todes -- bevor er den Job an den Nagel hängte. Ach, und der Titel? Die Serie hatte bereits alle Titel der von Ian Fleming verfassten Romane aufgebraucht, und so stammte Octopussy von einer weniger bekannten Kurzgeschichte. --Robert Horton

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Die zahlreichen Bondfans, welche die Filme der frühen 80er kritisieren, verweisen dabei fast ausschließlich auf Roger Moores allmählich faltiger werdendes Äußeres, wobei ihnen ein Agententhriller der alten Schule, fast im Stile von "Liebesgrüße aus Moskau", entgeht. Demzufolge ist kaum ein Bond-Film so 'ernsthaft' geraten wie dieser: Britisches Flair (z.B. bei der Auktionsszene) wird vermischt mit der Exotik Indiens (nicht ohne dabei auf den erschreckenden Reich-Arm-Kontrast in diesem Lande aufmerksam zu machen). Die deutsch-deutsche Teilung wird ebenfalls thematisiert, ebenso die grausige Gefahr, daß sich BRD und DDR im Zuge des noch nicht beendeten "Kalten Krieges" gegenseitig hätten zerreiben können.

Die Action-Sequenzen in der zweiten Filmhälfte sind geradezu einzigartig und wirken wie eine einzige komplexe Fortbewegung, in deren Verlauf Bond ständig seine Kostüme (und damit auch seine Identitäten) wechseln muß. Am Ende ist er der Clown (mit traurigem Gesicht), der jedoch trotzdem die Welt rettet - eine Selbstironie, die bei Connery und Dalton niemals möglich gewesen wäre, bei Roger Moore aber konsequent ist.

Fazit: Ein großer, zudem historisch interessanter Bond-Film.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
"Wissen Sie was das ist?" - "Sieht wie ein Fabergé-Ei aus, eins der wertvollen Eier von Carl Fabergé. Ein Ostergeschenk für die russische Zarenfamilie. Sie sind sehr selten und unbezahlbar. Das hier enthält ein Modell der Kaiserlichen Staatskutsche." - "Kompliment, 007." - "Danke, Sir." - "Es ist aber eine Fälschung. Das da ist das echte. Es wird heute Nachmittag bei Sotheby's versteigert. Das ist das vierte Ei, das in diesem Jahr versteigert wird. Der Besitzer ist uns nicht bekannt. Ein anonymer Verkäufer mit einem Nummernkonto in der Schweiz. Ich schätze, dass der Verkäufer ein Russe ist. Und jetzt ist das hier aufgetaucht. Eine nahezu perfekte Fälschung. [...] Wenn es aus Russland ist, wäre es möglich, dass sie auf diese Weise versuchen, Devisen für irgendwelche Geheimunternehmen im Ausland aufzutreiben. Auf jeden Fall müssen wir herausbekommen, was sie vorhaben."

Um die wahren Hintergründe einer gigantischen Juwelenschieberei aufzuspüren, reist Geheimagent 007 nach INDIEN, wo er auf die geheimnisvolle Octopussy trifft, deren ZIRKUS ein russischer General benutzt, um den geraubten Kreml-Schatz durch Europa zu schmuggeln. In Wirklichkeit dient er ihm aber nur als trojanisches Pferd für eine Atombombe, die - als Unfall getarnt - in Deutschland explodieren und so zu einer einseitigen Abrüstung führen soll, damit Russland anschließend den Westen überrennen kann...
Kann Bond die bevorstehende Katastrophe verhindern? Uhr und Bombe ticken. Manege frei...

Octopussy (so auch der Originaltitel) ist der DREIZEHNTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (in der Cross Cult-Reihe ist es der 14.
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Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 9. Januar 2011
Format: DVD
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Nein, richtig schlecht ist fast kein Bond, auch dieser nicht. Leider jedoch ist er mindestens teilweise eine Resteverwertung mit Hang zu selbst für Bond zu verkasperter Exotik. Bereits in einem älteren Bond war einmal erwogen worden, eine Großwildjagd auf Bond zu veranstalten; dies hatte man aber als zu Tarzan-artig und nicht zu Bond passend verworfen. Nun, in "Octopussy", gibt es diese Skrupel nicht mehr, und man zauberte die Szene wieder aus der Mottenkiste. Zudem gibt es indische Reißbrett-Exotik per Verfolgungsjagd auf kleinen motorisierten Rikschas und Klopperei auf dem Marktplatz mit allen Klischees, die man dort zu finden glaubt. Was für ein Unterschied zum Vorgänger-Bond "In tödlicher Mission", der durch halsbrecherische Action wie einer Skier-Verfolgungsjagd auf einer Bobbahn glänzte! Zudem sind die Zitate aus früheren Bonds so massiv, dass es nicht mehr wir kurze Hommagen wirkt - diesmal vor allem "Goldfinger" betreffend: Das falsche Krokodil, unter dem sich Bond befindet, erinnert an eine falsche Ente in "Goldfinger", das Würfel-Duell an das Karten-Duell des älteren Filmes, einschließlich der Machtdemonstration, nachdem Bond seinen Gegner überlistet hat: Goldfingers Mann fürs Grobe zerquetschte Golfbälle, derjenige vom "Octopussy"-Bösewicht (Louis Jourdan als Prinz Kamal Khan) zerquetscht die Spielwürfel zu Staub.
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Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 4. März 2012
Format: DVD
Die "Licence to Kíll" führt James Bond (Roger Moore) in diesem 1983 von John Glen und Arthur Wooster (nicht identisch mit dem US-Astronauten) etwas flott gedrehten "OO7" auf der Jagd nach dem Fabergé-Ei nach Indien und später nach Karl-Marx-Stadt in der schönen DDR. Von dort soll ein 100-Kilotonnen-Mini-Nuke-Ei nach Westdeutschland geschmuggelt werden und dort versehentlich" explodieren.

Die Eile beim Dreh kam durch ein Wettrennen mit dem gleichzeitig produzierten "Never Say Never" ("Sag niemals nie") mit Sean Connery auf. Trotz der etwas dünnen Geschichte, den angestrengten Gags und dem etwas übergewichtigen, 56-jährigen Helden wurde Octopussy [1] der erfolgreichere Film und spielte seine Produktionskosten von 27,5 Millionen Dollar rund 15-mal(!!!) ein.

Der dreizehnte Bond überhaupt war der sechste Bond mit Roger Moore.

Gedreht hatte man wie üblich in 35 mm anamorph. Das Format des 131 Minuten laufenden Films lag - je nach Film-Material - bei 2,20:1 (70 mm) oder 2,35:1 (35 mm).

Wer den Film auf Blu-ray sehen möchte, muss die Sammlung James Bond Jubiläums Collection [Blu-ray] erwerben, die 22 Filme in einer Box vereint - davon 9 das erste Mal auf Blu-ray, unter welchen sich auch "Octopussy" befindet.

Oder man schaut zur rechten Zeit ins ARD-Programm...

Aus qualitativer Sicht lohnt sich die Blu-ray - zumindest bei Octopussy. Filme dieser Zeit kann man wohl kaum besser sehen - lediglich Roger Moore sieht etwas alt aus, aber das lag nicht an der Technik. Dennoch drehte man mit ihm zwei Jahre darauf noch "A View to Kill" ("Im Angesicht des Todes").
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