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Kommentar: 19,0 x 12,0 x 4,8 cm, Broschiert Dtv, 1998,. 915 Seiten Cover kann abweichen, 4.Auflage:1998, 916 Seiten, O472,2
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Jahrmarkt der Eitelkeit oder Ein Roman ohne Held Broschiert – 1975

4.7 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Beginnt man, diesen Roman zu lesen, wird man sofort in die Vergangenheit, genauer ins London der viktorianischen Zeit, katapultiert. Allein schon das Vorwort gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen in diesem neunhundert Seiten dicken Wälzer erwartet.

»Dieses Buch ist ein üppiger, oft sarkastischer Gesellschaftsroman – allein seine Schilderung der Schlacht von Waterloo aus der Perspektive der Etappe ist ein historischer wie erzählerischer Leckerbissen.«
Katharina Döbler, rbb Kulturradio, Bücher für den Sommer 2009

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

William Makepeace Thackeray wurde 1811 in Calcutta geboren, wuchs als Halbwaise in englischen Internatsschulen auf und studierte in Cambridge Jura. Danach journalistische Versuche und Kunststudium in Paris. 1837 Rückkehr nach England, ab 1842 erste Veröffentlichungen unter Pseudonym. Er starb 1863 in London. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Top-Kundenrezensionen

Von Tanja Heckendorn TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Mitte des 19. Jahrhunderts spielt der Autor, William Makepeace Thackeray, ein Stück menschlicher Eitelkeiten auf dem Jahrmarkt des Lebens auf und hinterlässt der Nachwelt ein satirisches Original seiner damaligen Welt.
Hierzu hat er zwei der gegensätzlichsten Frauengestalten erfunden, die uns in der Literaturgeschichte begegnen. Die junge Becky Sharp ist fest entschlossen sich mit ihrem genialen Verstand und ihrer Skrupellosigkeit einen Platz in der Welt zu schaffen. Dagegen träumt die sanfte Amelia Sedley von einem Leben voller Liebe und Schönheit.
Ausgangspunkt der Geschichte ist die Begebenheit als die beiden jungen Damen eine ehrwürdige Schule für junge Mädchen verlassen. Amelia war dort die Lieblingsschülerin ihrer Lehrer gewesen und auch ihre Freundinnen lassen das liebe Mädchen nur ungern ziehen. Ganz andere Gefühle bringt man Becky entgegen, die dort nur unter der Bedingung, dass sie sich nützlich zu machen habe, überhaupt aufgenommen wurde und nun mit Freuden verabschiedet wird, um ihre neue Stellung als Gouvernante anzutreten. Becky hat aber eigentlich ganz andere Pläne. Schließlich kommt ihre Freundin Amelia aus einer reichen Kaufmannsfamilie und hat noch einen unverheirateten Bruder, der eben Karriere in Indien gemacht hat und nun in London weilt. Und auch Amelia, die ihre Liebe zu ihrem Verlobten, George Osborne, erneuert hat, wünscht sich nichts mehr, als dass auch Becky Glück im Leben zu teil wird. Doch einige sind wohl der Ansicht, dass sich die junge Dame nicht über ihren Stand erheben sollte.
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Format: Taschenbuch
Ein wenig skeptisch begann ich das Werk eines Zeitgenossen von C. Dickens, an den ich nicht so gute Erinnerungen hatte. Doch wollte ich unbedingt erst das Buch gelesen haben, bevor ich mir den Film ‚Vanity Fair' ansah. Und mal wieder wurde ich nicht enttäuscht. Der Roman stellte sich als so großartig heraus, dass ich gar nicht weiß, ob ich mir den Film überhaupt noch anschauen werde. Zu Beginn des Romans bedarf es einiger Konzentration, die verschiedenen Familien und Personen auseinander zu halten. Thackeray webt ein dichtes Netzt aus vorder- und hintergründigen Verbindungen, spinnt Intrigen und Ungerechtigkeiten. Er kann sich unglaublich gut in die Leiden und Bedürfnisse einer Frau - wie selten ein Mann -hineinversetzen. Er beschreibt rührende Szenen voller Sehnsucht und Liebe. Man leidet mit, obwohl die Geschichte schon so alt ist und sich seit dem so viel in der Gesellschaft verändert hat. Die Grundprobleme sind heute dieselben wie vor fast 200 Jahren. Auch stilistisch ist das Werk vollendet. Wer Bücher wegen seiner Sprache liest, kommt ebenso auf seine Kosten, wie diejenigen, die den Klatsch und Tratsch aus vergangenen Zeiten im alten London kennen lernen wollen.
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Format: Broschiert
Ich kann jedem, der ein wenig Ausdauer besitzt, diesen Roman wärmstens empfehlen! Gut, knapp 900 Seiten sind keine Kleinigkeit, aber dafür wird man reichlich belohnt. Die Frauenfiguren, vor allem Becky, ist eine "Powerfrau", die sich nicht von den strengen moralischen Konventionen des 19. Jahrhunderts unterdrücken läßt. Sie geht ihren eigenen Weg, ob es sich nun schickt oder nicht. Besonders gut hat mir Thackerays Stil gefallen. Er schafft es mühelos und mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit, das bunte Treiben des Lebens mit komischen und satirischen Mitteln zu karikieren. Auch Gesellschaftskritik bleibt dabei nicht aus. Besonders die Doppelmoral der damaligen Zeit nimmt der Autor aufs Korn. Manche Szenen sind so unglaublich witzig und zugleich bösartig, daß ich vor Lachen nicht mehr weiterlesen konnte. Mir gefiel besonders gut, daß die Lebensläufe zweier unterschiedlicher junger Frauen kunstvoll miteinander verwoben sind. Wie sich die schlaue, etwas amoralische Becky und die naive Amelia durchs Leben schlagen und versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, ist ebenso amüsant wie spannend. Wer also auf satirische Schmöker mit starken Frauen und die Epoche der Viktorianismus steht - hier seid ihr richtig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Thackeray behauptet implizit, die Eitelkeit sei die treibende Kraft in der Gesellschaft. Ein soziologischer Befund. Aber schon seine beiden Heroinen, Becky und Amelia, widerlegen den Befund insofern, als nur eine von ihnen durch die Eitelkeit getrieben ist, Rebekka, Becky Sharp nämlich. Eine wichtige Figur, Major Dobbin, ganz zuletzt noch Oberst Dobbin, ist ein ganz feine Persönlichkeit, Rawdon Crawley ist zumindest noch durch anderes getrieben und getragen, seine Kumpels nämlich, den Club, die Freunde und Joseph, Joe Sedley der Steuereinnehmer und der Bruder von Amelia, ist auch noch von der Kulinarik fasziniert, nicht nur vom gesellschaftlichen Aufstieg.

Der These entspricht ganz scharf nur Becky Sharp, verheiratete Crawley. Sie ist die flexible Zynikerin, die alle ihr zahlreichen Fähigkeiten skrupellos für den Aufstieg aus der Bohème-Herkunft in die adligen Zirkel einsetzt. Aber selbst sie hilft zuletzt bei gemeinnützigen Basaren mit.

Ganz nebenbei und wie es auch bei Dickens und der Austen zu finden ist, ist es ein Panoptikum der damaligen Gesellschaft, eine Geschichtsstunde, in der auch z.B. Napoleon vorkommt, das Bild der damaligen Engländer von Frankreich und Deutschland, denn als Aufführungsorte kommen auch Paris und das Rheinland in den Fokus und indirekt die englischen Kolonien, in deren Sumpfwinden Rawdon fern der Heimat stirbt. Die Exotik der distanten Zeit verbirgt aber nicht,inwiefern Thakeray auch zu uns redet und dass Vieles des "Jahrmarktes" weiterhin gilt.

Wie bei Henry James wird die Struktur z.B. mit den Gegenfiguren, die bei weitem nicht bei Becky und Amelia und ihren Söhnen endet und in der Heirat von Amelia mit Dobbin kulminiert, erst nach der Lektüre offensichtlich.
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