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Die Jahre der Entscheidungen (Kafka ) Gebundene Ausgabe – 19. September 2002

4.6 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Franz Kafka hat es niemandem leicht gemacht. Seinen Lesern nicht, seinen Verlegern und Biografen nicht, und sich selbst am allerwenigsten. Er war nach eigenen Maßstäben ein Gescheiterter -- nur eine Hand voll Erzählungen betrachtete er als abgeschlossen, alles andere blieb Fragment. Trotzdem ist er zweifellos einer der wichtigsten und einflussreichsten Autoren der literarischen Moderne. Und insofern gibt es unzählige Aufsätze und Studien über den Prager Versicherungsbeamten und sein hauptsächlich in einsamen Nachtstunden entstandenes Werk. Was bisher jedoch fehlte: eine fundierte deutschsprachige Biografie. An dieser versucht sich nun der Literaturwissenschaftler Reiner Stach, dessen Interesse schon lange Kafka gehört (z. B. Kafkas erotischer Mythos von 1987). Die Jahre der Entscheidung ist der als erstes erscheinende mittlere Teil einer auf drei Bände angelegten Biografie.

Die Jahre der Entscheidung, das sind diejenigen von 1910 bis 1915. In ihnen erlebt Kafka einen ersten schöpferischen Durchbruch, als er in einer Nacht in einem Rutsch seine erste große Erzählung Das Urteil verfasst. Zwei der drei großen Romanfragmente stammen aus dieser Zeit, außerdem begann die "Hölle der Selbsterforschung" in Tagebüchern und Briefen. Prägend außerdem: das "schreckliche Doppelleben" zwischen Büro und Schreibtisch, die jahrelange, aber letztlich aufgelöste Verlobung mit Felice Bauer, sowie der Schrecken des ersten Weltkrieges. Und aus allen Fakten und Dokumenten heraus leuchtet die Aura der Fremdheit, des Andersseins, die diesen großen Gescheiterten umgibt.

Reiner Stach wagt viel mit seinem Projekt -- und siegt auf ganzer Linie. Weder verliert er sich, wie viele andere, in den Tiefen der Textanalyse. Noch erliegt er der Versuchung, die weißen Flecken von Kafkas Leben mit schriftstellerischem Eifer auszumalen. Trift dieser etwa nach langen Monaten intensiver Korrespondenz zum ersten Mal seine Verlobte Felice Bauer im Grunewald, hat der Biograf Mut zur Feststellung, dass wir darüber einfach so gut wie nichts wissen. Auch von der Detailversessenheit vieler Biografen, die trockene, schwer lesbare Abhandlungen zur Folge hat, ist bei Stach nichts zu spüren. Sein Schreibstil und seine geschickte Hand beim Zusammensetzen der vielen Mosaiksteinchen machen die 600 Seiten Text zu einem überraschend spannenden und angenehmen Leseerlebnis.

An dieser Stelle muss man auch den Verlag loben: Jahrelang unterstützte er die aufwändigen Recherchen Reiner Stachs (unter anderem spürte er Teile des Nachlasses Felice Bauers in den USA auf). Auch wenn Kafka einer der wichtigsten Autoren des S. Fischer Verlages ist, ist so etwas in Zeiten des Rotstifts nicht selbstverständlich. Umso schöner, dass sich das verlegerische Wagnis gelohnt hat. --Christian Stahl

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Reiner Stach, geboren 1951 in Rochlitz (Sachsen), arbeitete nach dem Studium der Philosophie, Literaturwissenschaft und Mathematik und anschließender Promotion zunächst als Wissenschaftslektor und Herausgeber von Sachbüchern. 1987 erschien seine Monographie ›Kafkas erotischer Mythos‹. 1999 gestaltete Stach die Ausstellung ›Kafkas Braut‹, in der er den Nachlass Felice Bauers präsentierte, den er in den USA entdeckt hatte. 2002 und 2008 erschienen die ersten beiden Bände der hochgelobten dreiteiligen Kafka-Biographie. 2008 wurde Reiner Stach für ›Kafka: Die Jahre der Erkenntnis‹ mit dem Sonderpreis zum Heimito-von-Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.

Literaturpreise:

2003 Kulturförderpreis des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land
2008: Sonderpreis zum Heimito von Doderer-Literaturpreis für seine Biographie Kafka – Die Jahre der Erkenntnis


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts sind zwei gewichtige Biographien über Franz Kafka erschienen. Eine von Rainer Stach, Kafka-Experte und Publizist, die andere von Peter-André Alt, Professor für Literaturwissenschaft. Welcher ist der Vorzug zu geben?
Zunächst einmal ist der Widerspruch zu bestätigen, den Stach in der Einführung seiner auf drei Bände angelegten Biographie feststellt: dass nämlich der Autor, der wie kein anderer die Literatur der Moderne und eine ganze Generation von Schriftstellern prägen sollte, bisher mit keiner großen Biographie in deutscher Sprache bedacht wurde - freilich von der Biographie über Kafkas frühen Jahre von Klaus Wagenbach aus den 50er Jahren abgesehen. Nun sind es gleich zwei, beide sind ungeheuer gelehrt, in Form und Stil könnten sie jedoch unterschiedlicher nicht sein.
Beginnen wir mit Stachs Biographie. Sie ist angelegt auf drei Bände. Ihr erster trägt den Titel "Die Jahre der Entscheidungen", behandelt lediglich die Jahre 1910-1915, und ist im Umfang bereits so stark wie Alts einbändige Biographie, nämlich etwa 650 Seiten. Stachs zweiter Band umfasst die letzten Jahre Kafkas und der noch nicht erschienene Band über Kafkas Anfänge wartet auf die Freigabe des Nachlasses von Max Brod. Macht sich der dreifache Umfang Stachs in der Tiefe der Erkenntnis über Kafka bezahlt? Ich meine nein! Der übergroße Umfang der Biographie ist dem Verfahren Stachs geschuldet, der in seinem Schreiben den Menschen Kafka szenisch aufleben lassen will. Über weite Strecken scheint der Leser Kafkas Umwelt, seine Gefühlswelt usw. aus dessen Perspektive wahrzunehmen. Das braucht natürlich immensen Raum und ist auf die Dauer ermüdend.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
mit großem abstand die beste biographie, die ich jemals die ehre hatte, lesen zu dürfen.
stach faltet kafkas leben vor den staunenden augen des leser auf wie eine landkarte, auf der zum ersten die wesentlichen ereignisse aus kafkas leben eindringlich (und vor allem: nachvollziehbar und schlüssig) geschildert werden; zweitens auch die epochenbezogenen ereignisse nicht zu kurz kommen, statt dessen lebendig und zugänglich raum erhalten; und schließlich drittens auch die werke kafkas in selten prägnanter art und weise an ihrem platze ausgeleuchtet und in ihrer sprachlichen, künstlerischen und autobiographischen vielfältigkeit verdeutlicht werden.
dies alles verdichtet sich zu einem buch, das spannend wie ein roman ist und viele fragen zu kafka beantwortet - den "menschen" kafka ebenso nahebringt wie den "künstler" (was ja, auch eine qualität dieses buches, kein gegensatzpaar ist, sondern eine ineinander übergehende, einander bedingende wesenheit, die sich entwickelnde facetten und probleme aus sich selbst erzeugt, aber auch auf die welt reagiert und diese benötigt).

stach arbeitet mit sprachlicher brillianz, humor, präzision und bestechendem fachwissen, das schon in der einleitung hell aufglänzt und bis zum ende nicht nachlässt. ich freue mich sehr auf die weiteren zwei bände!
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist die Wiedergeburt eines Autors, der jahrzehntelang unter den Deutungen und persönlichen Eitelkeiten von Exegeten verschüttet wurde. Im Buch von Stach taucht jener Autor wieder auf den ich in seinen Werken und seiner Biographie kennen und schätzen gelernt habe. Deutschlehrer sollten Stach lesen. Dann wären sie vielleicht eher bereit, Kafka auch im Deutschunterricht zu behandeln. In diesem Sinn ist Stach auch ein Heilmittel für alle GermanistikstudentInnen, die jahrzehntelang durch Tertiärliteratur vieles über Kafka aber nichts von ihm gelernt und die vor allem gelernt haben, ihn zu hassen. Wer Stach schätzt sollte übrigens gleich Oliver Jahraus "Kafka" lesen.
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Von Ein Kunde am 21. Juli 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich vor 15 Jahren als junger Student Kafkas "Process" las, sein beklemmendes, alptraumhaftes und so unglaublich faszinierendes Hauptwerk, habe ich mich gefragt: was war das für ein Mensch, der so etwas zu schreiben imstande war? Diese hervorragende, tief bewegende Biographie beantwortet diese und viele andere Fragen. Ein atemberaubender, erschütternder Lebensabschnittsbericht.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch wenn der Biograph in der Einführung zu diesem wirklich imponierenden Werk mit Blick auf Kafka den Begriff der Genialität für einen Schriftsteller als anrüchig bezeichnet und Musil zitiert, der meinte, ein Rennpferd möge genial sein, ein Schriftsteller hingegen wolle nicht gelobt sein für das, was ihm nur zufalle, würde ich diesen ersten Teil von Stachs dreibändiger Kafka-Biographie in seiner konzeptionellen und inhaltlichen Dichte als diesem Diktum zurechenbar bezeichnen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie der Process und das Schloss entstanden... Kafkas riesige Schwierigkeiten während und nach dem ersten Wedltkrieg. Alles genau und leicht geschrieben, mit eigenartigem Stil. Unvergesslich bleibt das grosse - man möchte sagen endgültige - Werk über Kafka.
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Format: Gebundene Ausgabe
Eine brilliant geschriebene, detailliert in Szene gesetzte und vor allem eine für zukünftige Lebensbeschreibungen anderer Autoren Maßstäbe setzende Biographie Kafkas, die mich als Germanistikstudent gelehrt hat, Werk und Autor nicht durch simplifizierende und daher bequeme Kategorien und Attributen zu belegen, sondern die psychische Einheit, die zwischen Werk und Autor besteht, als vielschichtig und wohl nicht endgültig entschlüsselbar zu begreifen. Die von Stach ambitionierte "Synthese aus Synthesen" ist auf beeindruckende Weise gelungen.
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