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am 17. Juli 2011
Herbert Rosendorfer ist ein begnadeter Erzähler, was man mit jedem Satz genießen kann. Aber er ist nicht nur ein begnadeter Erzähler, eine Fähigkeit die er bereits in zahlreichen anderen Werken bewiesen hat, sondern er ist auch ein verbissener Wahrheitssucher, und hier wird er als Historiker hoch interessant. Rosendorfer ist keiner, der die Geschichte erzählt, um deren Ruhmestaten aufzuzeigen, sondern er gehört zu jener Gattung von Gelehrten, die den Menschen und damit auch die Geschichte mit Distanz betrachten und die ganze Beschränktheit des Menschen erkannt haben und die große Blutspur, die der Mensch in seiner bisherigen Geschichte hinterlassen hat. In seinem Vorwort sagt Rosendorfer somit auch ganz klar und deutlich: "Die Weltgeschichte ist eine Blutspur. Sie hat auf dem Weg der Menschheit meist Tränen, Blut, Betrug, Verrat, Dreck und Eiter hinterlassen. ... Ein goldenes Zeitalter hat es nie gegeben. ... Der hauptsächliche Geruch, der aus der Tiefe der Jahre heraus weht ist Gestank. ... Die Großtaten der Geschichte gingen alle auf Kosten geknechteter, blutender, zerquetschter kleiner Leute. ... Daß die Menschen aus der Geschichte lernen, ist ein Aberglaube, das ist fast noch nie passiert, allenfalls hat man das Falsche daraus gelernt.'"
Und so schildert Rosendorfer elegant und mit einer unglaublichen Sachkenntnis und Hintergrundwissen die Deutsche Geschichte, historische Zusammenhänge und Hintergründe von den Anfängen ca. 100 vor d. Zeitenrechnung bis zu Friedrich den Großen, den er, obwohl er ihn nur kurz erwähnt, da die Hörbuchfolge hier endet, wohl für den aufgeklärtesten, klügsten und fähigsten Herrscher auf deutschem Boden hält. Eigentlich wird in diesem Hörbuch nicht nur die deutsche, sondern fast die gesamte europäische Geschichte abgehandelt, so daß es sich hierbei um ein sehr umfangreiches Werk handelt. Wer wenig Zeit zum Lesen hat, kann sich tiefgreifendes historisches Wissen in Form dieses Hörbuchs nebenbei beim Autofahren wieder einmal zu Gemüte führen. Aus der Geschichte sollte man immer wieder zu lernen versuchen, auch wenn Rosendorfer die Menschen für historisch wenig lernfähig hält. Trotzdem gibt es natürlich immer wieder welche, die sich um ein solides historisches Wissen bemühen, und die sollten zu Rosendorfer greifen. Also: 5 Punkte ohne einen Punkt Abstrich. Ein herrliches Werk. Sollte man aber zur breiteren Verwendung ein wenig billiger machen.
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am 29. Mai 2012
Unbedingt empfehlenswert!! Bei der heute fast ausschließlichen Konzentration auch im Schulunterricht auf diese "verfluchten 12 Jahre", ist ein umfassender Blick auf 2000 Jahre Deutscher Geschichte ein Erlebnis der sehr seltenen Art:
geistreich, kenntnisreich, nachdenklich; hübsch, daß zu jedem Kapitel zusätzlich
etwas Kultur- und Sittengeschichte geboten wird.
Leider hört diese auch für bereits "vorgebildete" Gechichtsliebhaber mit Genuß und Kenntnisgewinn zu hörende Darstellung etwa 1786 auf.
Ich würde dem Autor sehr wünschen, daß er Zeit und Kraft findet, die Darstellung der letzten 200 Jahre noch zu schaffen.....

Natürlich kann man auch bei Hr.Rosendorfer den "wunden Punkt" leicht finden:
die Papstkirche ist durchgehend "verrottet" oder "stößt einen Fäulnisgeruch aus";
etwas weniger ätzende Kritik wäre wahrscheinlich genug und vielleicht wirkungsvoller gewesen..... aber in der Tendenz liegt er auch da nicht falsch, meine ich.
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am 10. September 2009
Informativ und unterhaltsam, mit einem Schuss Sarkasmus, besonders dann, wenn es um die (traurige) Rolle der Amtskirche geht. Brilliant vorgelesen von G. Heidenreich.Die Serie, bestehend aus 8 Folgen (Volumes) umfasst die Zeit der deutschen Geschichte (mit Blick über den Tellerrand hinaus wo erforderlich) bis 1700. Das beigefügte Booklet erleichtert die Orientierung. Hoffe schon jetzt auf weitere Folgen die jüngere deutsche Geschichte behandelnd.
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am 23. März 2015
Fünf Sterne hätte es gegeben, wenn der Autor sich nicht immer wieder zu den drastischen Ausfällen gegen die Kirche hätte hinreißen lassen. Selbst der eine oder andere Atheist dürfte an der einen oder anderen Stelle peinlich berührt sein. Ansonsten absolut zu empfehlen!
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am 6. Februar 2010
Rosendorfers Werk hört sich wirklich sehr flott und spritzig. Keine Spur von verstaubter Geschichte. Dass er sich mit der betrüblichen Rolle der Amtskirche auseinandersetzt, ist ok. Aber er gleitet allzu oft in einen Jargon übelster Polemik gegen die katholische Kirche ab, dass es sogar dem zuhörenden Protestenten zuweilen richtig auf den Wecker geht. Dafür gibt's dann - insbesondere weil die Polemik dann schon auch unsachlich wird - einen Stern Abzug.
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