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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
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am 4. April 2014
Es ist immer wieder erstaunlich was auch heute noch für gute Musik live dargeboten wird.Dieses Jack Bruce Album ist dafür
ein guter Beweis. Über 2 Silberscheiben gibt es musikalisch einen bestens aufgelegten Altmeister der seine Instrumente und
die Stimme sehr gut in Szene setzt auch gibt es an den musikalischen Fähigkeiten der Begleitband nichts auszusetzen. Wirklich ganz
toll finde ich die Bläsersection auf dieser 2012er Liveaufnahme. Vermiest wird das gute Gesamtwerk durch die äusserst bescheidene
Aufnahmequalität, mit den heutigen techn. Möglichlichkeiten (2012!) müßte nach meiner Meinung da mehr machbar sein.
Schade!
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Jack Bruce & His Big Blues Band Live 2012

Zwei Jahre Cream brachten Weltruhm. White Room, Sunshine of Your Love, Spoonful. Welthits. In der Bilanz stehen bis heute 35 Millionen verkaufte Tonträger. Bevor sich der große Erfolg mit dieser zur Legende erhobenen Band einstellte, hatte es eine andere Entwicklung gegeben. Ganz jung zuerst Cello, viel später der Bass. Aus dieser Sozialisation stammt der Satz, den er nie revidierte, Johann Sebastian Bach habe die besten Basslinien geschrieben. Das behaupteten noch andere Bassleute, sie können es beurteilen. Der Schotte mit dem harten Akzent spielte zuvor, als er London erkundete, in den Bands von Alexis Korner und John Mayall, das waren die Kaderschmieden des folgenden weißen Blues und des Rocks. Was er lernte und sich herausarbeitete war die Entwicklung des Bass zu einem gestaltenden Element in dem Genre. John Entwistle von den Who interpretierte seine Rolle so und John Simon Asher "Jack" Bruce.

Die großen Erfolge erlebte Jack Bruce zusammen mit Ginger Baker und Eric Clapton. Die Band rockte die Welt für zwei kurze Jahre, dann gingen die drei Alpha Dogs wieder ihre eigenen Wege. Ginger Baker, den Freak, trieb es nach Afrika, Eric Clapton blieb da, wo das Geld verdient wurde und Jack Bruce wurde politischer. Seine Texte nahmen ernst zu nehmende lyrische Formen an, und mit seinem Bassspiel versuchte er immer wieder Elemente des Jazz in die Halle des Populären zu locken. Was ihm mal gelang und mal scheiterte. Dennoch sind die Jahrzehnte, die ihm bis zu seinem Tod blieben, eine wunderbare Illustration seines musikalischen Lebenskonzeptes, bei dessen Rückblick die Cream-Geschichte nahezu als Unfall erscheint.

Um einen Musiker, der soeben verstorben ist, zu würdigen, können entweder die großen Erfolge aufgezählt oder die eigenen Lieblingsstücke präsentiert werden. Oder etwas, das die Werkstätte des Lebens offenbart. Im Jahr 2012 trat Jack Bruce & His Big Blues Band auf. Da war er 69 und gezeichnet. Dennoch ist der Auftritt bemerkenswert, weil er die Titel, die die großen Erfolge markierten, genauso gespielt werden wie die vielen anderen Werke, die in den späteren Jahren entstanden. Zudem hat er in der Big Blues Band, die seinen Namen trug, das realisiert, was er immer im Auge hatte: Der Bläsersatz baut die Brücke zur Avance an den Jazz. Spoonful mit einem Posaunensolo, da wird deutlich, dass schon die Konzeption des Stückes derartige Passagen im Ohr hatte, vor über vierzig Jahren, nur war die Zeit in den westlichen Mittelstandsclubs für so etwas noch nicht reif. Theme from an Imaginary Western ist so eine andere Geschichte, da kommt der Poet zum Vorschein, der die Reise beschreibt, nicht die geographische, sondern die existenzielle, die sich erzählen lässt als eine Reise durch die Natur wie der Erkenntnis, mit allen wunderbaren Erscheinungen, die selbst den vermeintlichen Weg zeichnen. Oder Deserted Cities, wieder völlig anders. Da inszeniert der Musiker das Onomatopoetische der Metropole und der Texter plaudert mal so eben das Wesen der Big Cities aus: Konzentration, Konfrontation und Diversität, das ist schon nahezu genial. Dass so etwas abseits des Mainstreams goutiert wurde, liegt in der Natur der Sache. Und, nahezu zum Abschluss, White Room, die Referenz an die Entfremdung des Individuums in den Zeiten seiner Inthronisierung, musikalisch präsentiert, wie es sich gehört, etwas erschöpft und lakonisch. Der Blick auf die Welt durch einen scharfen, an ihr ermüdenden Geist.
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am 26. August 2012
Seit Cream verfolge ich die Karrieren dieser Musiker. Besonders die von Jack Bruce.
War ich in der Vergangenheit doch ein wenig enttäuscht, dass es nichts Neues von ihm gibt. Seven Moons ist ja auch schon ein paar Jahre her.
Endlich dieses Album! Es ist nicht unbedingt alles mein Stil. Aber es überzeugt mich. Die Qualität der Aufnahme ist über jeden Zweifel erhaben. Und der Kauf lohnt sich allein wegen der alten Cream-Titel! Niemand kann "Born Under A Bad Sign" so passend singen wie Jack Bruce. Vielleicht noch Homer Simpson ("The Simpsons Sing The Blues" von 2001).
Darüber hinaus klingt Jack Bruce life viel besser. Er ist einfach eine Rampensau. ;-)

So lautet mein Fazit: Kaufen! Und geniessen.
Hoffentlich kommt da noch mehr.
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am 24. August 2012
Jack Bruce hat wie kein anderer Rock- und Blues Bassist das Bassspielen geprägt und auch durch seinen Gesang eine unverkennbare Note in seinem über 50 Jahre währenden Musikerleben hinterlassen; er wird demnächst immerhin 70!
Die beiden Cds, etwas über 100 Minuten, glänzen nicht durch neue Stücke, alle Stücke sind hinreiched bekannt, sie bekommen jedoch eine eigenständige Note durch die Bläser und die oft 10 Minuten dauernde Spiel- und Improvisierweise. Die Stimme kommt wohl aufnahmetechnisch stellenweise etwas schwach durch, die Begleitmusiker gefallen hinsichtlich Schlagzeug und Gitarre, sind aber weitgehend unbekannt und wahrscheinlich 2/3 jünger als der Chef. In White Room ist man überrascht dass kein Gitarrensolo sondern ein Schlagzeugsolo einsetzt. Alle Stücke sind gut wenn auch nicht sensationell; Neighbor, Neighbor ist wohl eine der besten Versionen die es gibt. Kurzum, wer Jack mag kann sich an den Stücken freuen und erkennt sogleich die Abweichungen. Ein echter Jack Bruce Fan kann die wichtigsten Stücke eben 100 X hören und das ist gut so.
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am 18. November 2012
69 Jahre und noch so viel Power, ein muss für jeden Jung gebliebende und die Band dabei einfach Wow.

Unbedingt Anhören.
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