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Jabberwocky

4.2 von 5 Sternen 36 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Palin, Max Wall, Deborah Fallender, David Prowse
  • Regisseur(e): Terry Gilliam
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Mono), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Deutsch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hindi, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Isländisch, Portugiesisch, Griechisch, Hebräisch, Italienisch, Bulgarisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 18. Juni 2002
  • Produktionsjahr: 1977
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 36 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000066RPG
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gar schreckliche Zeiten sind angebrochen im Königreich von Bruno dem Fragwürdigen! In der düstersten Stunde des finstersten Mittelalters (wer hatte eigentlich damals das Licht ausgeschaltet?) treibt der gefürchtete Drache Jabberwocky mit glühenden Augen und gierigen Klauen sein schauriges Unwesen! Welchem mutigen Ritter mag es gelingen, die Bestie zu besiegen und das Königreich zu retten? Wer wird die Hand der schönen Prinzessin gewinnen? Könnte es der Knappe Dennis sein, ein Tölpel und Narr, der stets eine Kartoffel dabei hat und in die fette Griselda verliebt ist?
Vermag er das Königreich zu retten? Oder wird er am Ende von Nachttöpfen heimgesucht und muss sich von aufgespießten Ratten ernähren?

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Wir schreiben rabenschwarzes Mittelalter. Im Sumpf von Südengland hockt der frisch zum Manne gereifte Dennis (Michael Palin), Sohn des Küfers, und träumt von der großen weiten Welt, gleichbedeutend für ihn und alle anderen Dorfbewohner um ihn herum mit der acht unwegsame Meilen entfernten Stadt. Provinzproleten wie ihm bleibt dieses ummauerte Paradies leider verschlossen, es sei denn, man hat etwas Wertvolles einzuschleppen, wie z.B. jene alte Kartoffel, die Glückspilz Dennis als Andenken erhalten hat (besser gesagt, an den Kopf geworfen bekam) von der wohlgenährten Tochter seines Mentors, des Hinterwald-Krösus Meisters Fischfinger. Die Erdfrucht öffnet ihm das Tor in die Stadt und bietet dem von unstillbarem Ehrgeiz Brennenden die einmalige Chance seinen Traum zu verwirklichen und ein erfolgreicher Geschäftsmann zu werden. Zuvor allerdings müssen diverse Ritter besiegt, ein Drache getötet und die Tochter des Königs befreit werden.

Als ausgewogene Mischung zwischen späteren Paranoia-Albträumen a la Brazil und dem unbeschwert respektlosen Slapstick des Flying Circus präsentiert sich der erste Kinofilm des amerikanischen Komikers, Wahl-Briten und gelernten Illustrators Terry Gilliam nach seiner Zeit bei der erfolgreichen Satiretruppe Monty Python. Nur wenige Mittelalterfilme -- selbst unter denen, die Ernsteres im Schilde führen -- wagen eine derart brutal-realistische Zeichnung kleinbürglicher Lebensumstände in Vor-Stromzeiten, selbst Polanskis Macbeth wirkt wie Disney im Vergleich zu diesem düsteren Abgrund aus Blut, Kälte und Scheiße. Nur gut, dass gerade auf diesem Morast die edle Blume Satire bzw. der vielbeschworene schwarze Humor am besten gedeihen. Jabberwocky zeigt Bilder wie kein anderer Ritterfilm, und er macht mehr Spaß als die meisten. --Thomas Abel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Film:
Mitten im finsteren Mittelalter...
Der Küferjunge Dennis Cooper (Michael Palin) lebt in der tiefsten Provinz, ist ausgesprochen naiv und nicht mit großer Weisheit und Intelligenz beschlagen. Zu seinem Pech hat er sich zudem unsterblich in die Tochter von Mr. Fishfinger verliebt, denn seine Angebetete und ihr Vater suchen lieber nach einer besseren Partie. Als schließlich der Vater von Dennis stirbt, sieht er sich gezwungen sein Glück in der Stadt suchen, und wird am Ende durch eine Reihe von Zufällen mitausgesandt, um das Ungeheuer 'Jabberwocky' zu besiegen.
Filmkritik:
Wenngleich mit Michael Palin und Terry Jones gleich Zwei aus der Monty Python Truppe in diesem Film mitwirken, beschreitet Regiesseur Terry Gilliam doch mit "Jabberwocky" seinen eigenen Weg. Zwar wird dem Zuseher respektloser Slapstick und schwarzer britischer Humor in bester 'Monty'-Tradition serviert. Aber zugleich wirkt 'Jabberwocky' auf mich narrativ geschlossener, vor allem aber weitaus düsterer und schmutziger inszeniert als etwa die 'Ritter der Kokusnuss'. Wie in vielen seiner späteren Solo-Werke setzt Gilliam m.E. neben Witz auch auf die Wirkung seiner (phantasievollen) Bilder, und scheut auch nicht wie später in 'Fear and Lothing Las Vegas' oder 'Brazil' vor alptraumartigen Szenen zurück. Und war der "Killlerhase" in "Ritter der Kokusnuss" noch einfach nur schwarzer Humor, so verbreitet der 'Jabberwocky' hier stellenweise "realen" Schrecken. (Sogar ein wenig Splatter wird dem Zuseher geboten.)
Diese Elemente lassen aus meiner Sicht den Film nie zu einer reinen schwarzen Komödie werden. Vielmehr ist 'Jabberwocky' ein eigenwilliges Gemisch aus schwarzer Komödie, Fantasy und einer Brise (Splatter)Horror.
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Format: DVD
Mit diesem Film verbinde ich viele wunderbare Erinnerungen. Das erste Mal sah ich ihn in den Siebzigern in Köln im Unicenter. Neben der Tatsache, dass mir der Film sensationell gut gefallen hatte, fand ich die Kassierin so nett, dass ich gleich für die Folge-Vorstellung eine weitere Karte kaufte ...
Dennis der Küfer, der mit der angebissenen Kartoffel seiner Angebeteten die grosse weite Welt erobert (immerhin 5 Meilen entfernt), die "rush hour" auf dem Schlosshof, der vergessliche König mit seinem Herold, der schliesslich ob seines Geschreis den "Kopf verliert", das Ritterturnier, in dem man ob der bespritzen Gewänder der Zuschauer den Grad der Verletzungen "ablesen kann" und zum Schluss das furchtbare Monster, dass ein ganzes Königreich in seinen Bann geschlagen hatte ... wunderbar.
Oft gesehen. Nie müde geworden.
Grosse Empfehlung für alle ... Monty Python Fans und Menschen mit schrägem Humor.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
"Jabberwocky" ist eine frühe(re) Regie-Arbeit Terry Gilliams abseits der Monty Pythons, wobei einige seiner berühmten Blödel-Kollegen (Michael Palin & Terry Jones) auch hier mit von der Partie sind. Der Streifen stammt aus dem Jahr 1977 und entstand nach den Python- Werken "Die wunderbare Welt der Schwerkraft" und "Die Ritter der Kokosnuss", liegt zugleich aber noch vor Gilliams großen Solo-Erfolgen "Brazil" (1985) , "König der Fischer" (1991) und "Twelve Monkeys" (1995).
Generell erinnert vorliegender Film in vielen Belangen an die britische Kult-Truppe. So einiges ähnelt (wenigstens in meinen Augen) speziell dem vorangegangenen "Die Ritter der Kokosnuss" (von 1974), weshalb "Jabberwocky" fälschlicherweise oft auch als Python-Film aufgefasst wurde. Nichtsdestotrotz ist es ein verhältnismäßig unbekannter Streifen, der sich meines Erachtens mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient hätte und für mich sogar zu den besseren Gilliam-Produktionen zählt.

Erzählt wird hier die Geschichte (die übrigens im tiefsten englischen Mittelalter spielt) von Dennis Cooper (Michael Palin), seines Zeichens Küfergeselle, der sich auf in die weite Welt macht (was ungefähr 5 Meilen entspricht), um Abenteuer zu erleben und Ruhm zu erlangen, womit er vor allem seine Angebetete - die fette Giselda, die sich nur fürs Essen interessiert - beeindrucken möchte.
Tatsächlich bietet sich für den Tölpel, der stets eine (angebissene) Kartoffel bei sich hat, die Gelegenheit als Held in die Geschichte einzugehen.
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Format: DVD
Gut, vielleicht weckt der Titel ein paar falsche Erwartungen, denn der Kampf gegen den Jabberwocky nimmt gerade mal die letzten paar Minuten des Films ein und ist nicht unbedingt ein Höhepunkt. Wie der eher unterbelichtete Dennis aber dazu kommt, unfreiwillig als Knappe am Kampf gegen das Monster teilzunehmen, ist ein urkomisches "Mittelalterepos". Der bizzare Humor resultiert aber nur zum Teil aus Übertreibung, vielmehr aber aus dem Gefühl, echtes Mittelalter vor sich zu haben: Der wenig ehrfurchtgebietende König beispielsweise haust in einer dunklen Höhle, wo ihm die Decke ins Essen bröckelt. Auch die Ritter machen in ihren schweren Rüstungen eine weniger heldenhafte als komische Figur - besonders bemerkenswert hier das Ritterversteckspiel. Wer sich gerne köstlich amüsieren und gleichzeitig herausfinden möchte, wie gut wir es heute doch haben, hat mit diesem Film wahrscheinlich keinen schlechten Griff getan.
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