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Magie und Macht in Italien (Merlins Bibliothek der geheimen Wissenschaften und magischen Künste) Gebundene Ausgabe – 12. November 2002

3.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

THOMAS HAUSCHILD, geb. 1955 in Berlin/West ist Professor für Ethnologie in Tübingen. Er forscht über kulturelle und körperliche Reserven gegen die Globalisierung und spirituelle Bewegungen im euromediterranen Raum. Er ist Autor zahlreicher Bücher wie "Hexen", "Der böse Blick", "Europäische Ethnologie" u. v. a.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Viele Wissenschaftler haben sich, meine ich, etwas zu weit von den alltäglichen und existentiellen Grundlagen menschlichen Handelns entfernt. Sie fixieren sich zu sehr auf die schriftlichen Überlieferungen und gelehrten Traditionen der magischen, religiösen und wissenschaftlichen Lehren, zu denen sie selbst so gerne beitragen. Aber die Einsichten derjenigen, die sich auf das bloße rohe Leben im Sinne der Naturwissenschaft berufen wollen, scheinen auch nicht sehr weit zu tragen. Irgendwo dazwischen spielt sich das ab, was wir Mensch nennen. So bleibt meine Theorie doch wieder eine luftige Angelegenheit - nicht unähnlich dem katholischen Schamanismus der Süditaliener, der sich für mich in gewissen Heiligenbildern versinnbildlicht, jenen großen Puppen. Mit freundlich-unheimlicher Miene schweben sie auf einem dicken Wolkenpaket aus Holz und Kalk einher, gute Gaben in den Händen, Stöcke oder Marterwerkzeuge, und irgendwo am Körper verstecken sie eine schreckliche Wunde."

Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Doch, ja - sowas sollen unsere StudentInnen lesen (um auf die rhetorische Frage des einen Rezensenten eine unrhetorische Antwort zu geben). Zugegeben, Hauschild's Buch ist anders als vieles, was einem sonst an anthropologischer und kulturwissenschaftlicher Fachliteratur geboten wird: die ethnographische Komponente ist stark betont, oft auch sehr persoenlich, wodurch der Text manchmal labyrinthisch erscheint, dicht mit Assoziationen, denen der Leser, die Leserin folgen mag oder auch nicht. Der theoretische Rahmen des Buches ist eher implizit und wird wenig diskutiert, ein Blick in die - reiche - Bibliographie zeigt jedoch, woher der Wind weht. Zugleich liegen in diesen Zügen aber auch der Reiz und das Potenzial des Buches: "Das Wissen der Ethnologen besteht aus dem, was wir nicht in unseren Anträgen auf Forschungsfoerderung vorhergesehen haben," sagt Hauschild (S. 9) - eigentlich eine Binsenwahrheit, doch selten reflektiert in der Praxis, die üblicherweise abgerundete, in sich geschlossene, widerspruchsfreie, theoriekonforme Texte zu produzieren sucht. Als jemand, der selbst gerade "aus dem Feld" zurück ist und sich mit disparatem, widerspenstigem Material konfrontiert sieht, das nun irgendwie zu ordnen und auszuwerten ist, eine Ermutigung, auch Brüche zuzulassen.
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Thomas Hauschild hat eines geschafft, was vorher noch nie ein Autor aus dem sogenannten akademischen Umfeld geschafft hat: Ich wachte mitten in der Nacht auf und gruselte mich. Ich war im Traum meiner Großmutter begegnete, sie legte ihre Hand auf meine Stirn und sagte: "Kind, wo hast du dein Taufkettchen gelassen?" Ich stammelte nur: "Die Paten, die Paten, die wollten es mir nicht geben..." und dann sah ich, wie sich meine Großmutter immer älter wurde und sich in eine Hexe verwandelte. Ich wachte schlagartig auf und war in Schweiß gebadet. Auf dem Nachtischchen lag "Macht und Magie in Italien" - doch diese Italien ist überall, ich fand meines in Berlin, fand es in der Erinnerung an meine Großmutter, die aus dem Sudetenland vor den Russen in ein kleines Dorf im Albvorland geflohen war. Sie zog zwei Töchter groß, mein Großvater kehrte nicht aus dem Russlandfeldzug zurück und meine Großmutter kurierte Zeit ihres Lebens die Krankheiten ehemalige Nachbarn aus dem Sudetenland. All das hatte ich viele Jahre lang vergessen und durch die Lektüre von "Macht und Magie" ist es mir wieder in den Sinn gekommen, leibhaftiger, als es mir lieb war. Die Erinnerung hat sich meiner bemächtigt. Und das seltsame daran, ich selbst habe meine Großmutter nur als Kind gekannt. Sie starb eine Woche nach meiner Taufe. Mit 13 ließen sie mich taufen, weil meine Großmutter, eine überzeugte Katholikin, nicht gern sah, dass der Enkel ohne Religion war. Meine Eltern, aus der 68er Generation, fügten sich seltsamerweise.
Wer sich auf eine Reise in die eigene Vergangenheit begeben möchte, wer erfahren möchte, was es sich mit Paten, mit Taufen, mit Sterberituale auf sich hat.
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Von Ein Kunde am 8. Dezember 2002
Dies ist eines der bestgeschriebenen, verständlichsten und zugleich tiefgründigsten wissenschaftlichen Bücher, das ich je gelesen habe. Das Werk des Ethnologen verzichtet völlig auf wissenschaftliche Fachtermini und hat statt dessen dutzende spannender, gruseliger und auch urkomischer Geschichten zu bieten - und alles ist selbst erlebt, wirklich so passiert! Wir lernen aus diesem Buch etwas über das Weiterleben schamanischer Traditionen in der christlichen Religion, aber es handelt sich nicht nur um das Aufspüren alter Kulturphänomene in neuen Verkleidungen, sondern es geht auch um die Modernität der Hexerei, um ihre Vernunft und ihre Wissenschaftlichkeit, die auf diese Weise wiederum spielerisch erweitert wird. Und wir lernen viel über das Weiterleben spannender nichtrationaler Weltbilder im neuen vereinten Europa - kurz es handelt sich um eines der besten Stücke "dritter Kultur" zwischen Wissenschaft und Literatur, das je in Deutschland produziert wurde und damit um ein reich bebildertes, spannendes ideales Weihnachtsgeschenk zu einem für die 700 Schmökerseiten erstaunlich niedrigen Preis.
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Von Ein Kunde am 1. Januar 2006
Das Buch ist echt sehr schwach, kaotisch, und ist leider teilweise lächerlich.
Methodologisch versteht man nicht, was ganau Hauschild dort getrieben hat. Das Bla-bla schafft nicht, das Buch volkskundlich oder medizin-anthropologisch akzeptabel zu machen.
Ich glaube, Hauschild hat hat vielleicht Vieles in Ripacandida nicht einfach begriffen, da er vielleicht nicht richtig süditalienisch kann... oder weil er dort insgesamt nur für eine kurze Zeit gelebt hat.
Und sollte das ein grosses Beispiel der post-modernen Ethnologie des dritten Millenniums in Deutschland sein?
Und sollten unsere Studenten so was lesen?
LÄCHERLICH!
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