Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Ist Erziehung sinnlos?: Warum Kinder so werden, wie sie sind Taschenbuch – 1. November 2002
- Seitenzahl der Print-Ausgabe672 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. November 2002
- ISBN-103499614693
- ISBN-13978-3499614699
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 1. Edition (1. November 2002)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 672 Seiten
- ISBN-10 : 3499614693
- ISBN-13 : 978-3499614699
- Originaltitel : The Nurture Assumption: Why Children Turn Out the Way They Do
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 537,922 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 92,718 in Schule & Lernen
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Judith Rich Harris hat selber keine Studien erstellt, sondern wertet (offensichtlich in sehr großer Fleißarbeit) vorhandene Studien und deren Ergebnisse/Nicht-Ergebnisse/Vorgehensweisen aus. Alleine ihre Aufzählung von großen und offensichtlichen Mängeln vieler Studien macht dieses Buch für mich sehr lesenswert. Sehr bemerkenswert finde ich Ihre Darstellungenn zu Eltern-Kind-Effekten und Kind-Eltern-Effekten (z. B.: ein schwieriges Kind nervt die Eltern und dies führt dazu, dass es schlecht(er) behandelt wird).
Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch ist trotz des großen Umfangs sehr gut zu lesen. Und witzig kann sie auch schreiben.
Ich finde die Ergebnisse der Autorin sehr plausibel/logisch/nachvollziehbar/offensichtlich. Mir hatte es noch nie eingeleuchtet, wie die Erziehung meiner Eltern einerseits meine vier Geschwister und mich umfassend/hauptsächlich geprägt haben soll, andererseits wir Geschwister sehr unterschiedlich sind. Die von Judith Rich Harris behauptete Erziehung/Prägung durch Gruppen von Gleichaltrigen (immer neben den Genen) erklärt dagegen (im Gegensatz zu "die Eltern machen die Kinder") viel mehr die Lebenswirklichkeit. Fünf Sterne.
Harris' Blick auf die Art, wie Kultur weitervermittelt wird, lässt auf plausible Art erkennen, dass viele Annahmen, von denen selbstverständlich ausgegangen wird, der Revision bedürfen. Harris weist die "Erziehungshypothese" - die Annahme, dass elterliche Bemühungen einen deutlichen Einfluss auf den Nachwuchs haben - zurück und zeigt, dass der Einfluss der Altersgenossen (peers) im weit höherem Maß für die Sozialisation der entsprechenden Generation wirksam ist.
Wer als Lehrkraft in der Schule etwas mehr bewirken will, als die Schulpflichtigen durch das System zu schleusen, findet nicht nur Aufklärung, sondern auch konkrete Hinweise zur wirksamen Veränderung der Praxis.
Das Buch liest sich ausgezeichnet, mir haben die eingestreuten Scherze sehr gut gefallen. Gerne würde ich es allen zur Lektüre empfehlen, die mit Kindern zu tun haben, sei es privat, sei es beruflich. Das Buch ist wunderbar!
Das im Kapitel Körperstrafen und Kindesmisshandlung. Ich fasse es nicht! Gut, 1998 hatten wir in Deutschland noch nicht das Recht auf eine gewaltfreie Kindheit im Gesetz verankert, aber in USA ist bis heute das Recht zu Prügeln in Schulen und Elternhäusern verbrieft.
Die Autorin bestreitet alle Ratschläge zeitgenössischer Autoren und fährt auf dieses genetische Märchen ab. Auch beim Thema Scheidungskinder. Kinder seien, wenn sie die "richtigen Gene" hätten, von Scheidungen ihrer Eltern nicht behelligt und überhaupt, läge es in den Genen, ob Kinder sich später scheiden ließen, wenn ihre Eltern geschieden seien. Das vererbe sich.
Fazit: wenn man sich den richtigen Partner mit "den richtigen Genen" sucht, den Prinz nämlich, dann kann man mit den Kindern machen, was man will, sie können nicht verdorben werden.
Was für ein Märchen! Und das mit so dermaßen vielen Worten in so einem dicken Schinken!
Eine andere einfache Feststellung (ich weiß nicht mehr woher): heute ist es für jeden logisch und einleuchtend, dass Körpergröße, Muskelkraft, Haarfarbe und Augenfarbe zu einem Großteil, oder, je nach Attribut, rein genetisch determiniert sind. Das Persönlichkeitsentwicklung einen großen genetischen Anteil haben soll, ist für viele, insbesondere Kritiker von Judith Rich Harris, bis heute schwer zu erfassen.
