Eine Bibliothek ohne die Klassiker, auch wenn sie nicht den bevorzugten Lesestoff enthalten mögen, ist keine richtige Bibliothek. Wenigstens eine Ecke sollte für die Klassiker der Weltliteratur reserviert sein. Jetzt könnte man natürlich trefflich darüber streiten, welche Autoren und/oder Werke zu dieser Klassischen Literatur gezählt werden müssen. Es werden vielleicht nicht alle so sehen, aber für mich gehört ein Autor und sein Werk unbedingt auf die Liste: Theodor Fontane mit „Irrungen, Wirrungen“.
Theodor Fontane ist einer der klassischen Meister des gesprochenen Wortes und der präzise charakterisierten Figuren. In seiner genauen Beobachtung der Gesellschaft seiner Zeit zum Ausgang des 19. Jahrhunderts hin, gelingt ihm immer wieder eine treffende Enthüllung vorherrschender, enger Normen und damit eine ironisierende Form der Gesellschaftskritik. Durch seine Nähe zum „Puls der Zeit“ in Berlin (die meisten seiner Erzählungen und Romane spielen in Berlin) fließen genaue Betrachtungen jeweils aktueller Zeitströmungen und menschlicher Befindlichkeiten in seine Geschichten ein.
Die nichtstandesgemäße Liebe zwischen einem Baron und einer Schneiderin ist Gegenstand des Romans, der zum Zeitpunkt seines Erscheinens 1887 auf heftige Kritik, ja geradezu Ablehnung stieß; offensichtlich hatte er wohl einen „Nerv getroffen“. Heute ist kaum noch nachvollziehbar, dass das Verhältnis zwischen der Schneiderin und dem Baron als zu freizügig angesehen wurde. Auf Ablehnung stieß nicht nur, dass der Roman eine Beziehung zeigt und als unmoralisch beschimpft wurde; übrigens nicht nur von Konservativen, sondern auch von Linken, die jene Standesschranken (ihr Feindbild) unerschütterlich ansahen. Als regelrechten „Schlag ins Kontor“ der Bürgerlichen, wurde gesehen, dass Fontane die Frau aus niederem Stand nicht nur als gleichwertig, sondern in mancher Hinsicht sogar als moralisch überlegen darstellte.
Auch der weitere Verlauf des Romans und dessen Ende sorgten für Verdruss, denn die Entscheidung beider Protagonisten, jeweils „passendere“ Ehen einzugehen (zum Preis eines mäßig glücklichen Lebens), hielt der Gesellschaft auch noch einen anderen Spiegel vor. Die bornierte Unfähigkeit, Konventionen zu überwinden, so die Geschichte des Romans, ist schuld an der allgemeinen Unfähigkeit ein gesellschaftliches Glück zu erschaffen… und das im just mit militärischen Mitteln erzeugten, das Eiserne Kreuz verherrlichenden und kaiserliche heldenhaften Deutschland.
Nun, die einen mögen Fontane abgöttisch und andere wieder mögen ihn nicht sonderlich, weil sein Ton bieder/konservativ ist und er thematisch „schönfärbt“; anders als z.B. schriftstellerische Zeitgenossen aus Frankreich, die auch das Hässliche, Kranke und Verkommene thematisieren. Was ich damit sagen will: Das Verhältnis zu Fontane ist meistens gespalten. Niemals uneins wird man in der Einschätzung sein, dass die Werke Fontanes zu den großen Meisterwerken der Literatur des Realismus gehören… und als solche, gehören sie natürlich in jede gut sortierte Bibliothek. Ich hoffe, meine Bemerkungen waren hilfreich…
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Irrungen Wirrungen (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1. Januar 1986
von
Theodor Fontane
(Autor)
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Theodor Fontane
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ISBN-103150089719
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ISBN-13978-3150089712
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HerausgeberReclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag
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Erscheinungstermin1. Januar 1986
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SpracheDeutsch
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Abmessungen9.7 x 1.3 x 14.7 cm
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Seitenzahl der Print-Ausgabe184 Seiten
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Produktinformation
- Herausgeber : Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1. Januar 1986)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 184 Seiten
- ISBN-10 : 3150089719
- ISBN-13 : 978-3150089712
- Abmessungen : 9.7 x 1.3 x 14.7 cm
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Theodor Fontane (1819 -1898) ist der bedeutendste Erzähler des literarischen Realismus. Der gelernte Apotheker machte mit 30 Jahren das Schreiben zum Beruf, zunächst als Journalist und Theaterkritiker. Erst spät begann er erfolgreich Romane und Erzählungen zu schreiben. Seine Romane und Novellen, die vielfach verfilmt wurden, zählen zu den meistgelesenen Klassikern des 19. Jahrhunderts.
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4,3 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTER
Verifizierter Kauf
21 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 9. März 2021
Verifizierter Kauf
Irrungen und Wirrungen ist fast schon sprichwörtlich geworden in Bezug auf das chaotische Durcheinander der Liebe, des Beziehungsreigens und des Zerrissenseins zwischen zwei Herzensentscheidungen.
Zurück geht diese Sprichwörtlichkeit auf den vorliegenden kleinen Roman Theodor Fontanes, der in den 1870er/1880er Jahren angesiedelt in Berlin spielt und sich um die letztlich unglückliche Liebesaffäre des Leutnants Botho von Rienäcker mit Lene Nimptsch, der Tochter einer Berliner Wäscherin, dreht. Sozial eine Mesalliance; dessen sind sich die Protagonisten auch nur zu sehr bewusst. Gerade Lene gibt sich keinerlei Illusionen über die Zukunftsfähigkeit dieser Verbindung hin, während Botho letztlich die innerliche Spannung zwischen Konvention und echten Gefühlen für sich nicht auflösen kann. Materiellen und standesbezogenen Konventionen schlussendlich gehorchend, heiratet Botho die adlige Käthe (weitläufige Verwandtschaft dazu) zu der er sich trotz ihrer äußerlichen Reize kaum wirklich hingezogen fühlt. Wo Lene Tiefe und echte Herzenswärme erkennen lässt, tritt bei Käthe das sinnlose Geplapper einer höheren Tochter, die nie erwachsen wurde. Botho verzehrt sich; zwar er versucht Käthe ein guter Mann zu sein, aber sein Herz gehört für immer Lene. Als Lene den Prediger Gideon heiratet, durchaus auch nur eine Verbindung der Vernunft, steht Botho die Hinfälligkeit seiner Gefühle klarer denn je vor Augen.
Fontane schuf ein kleines Sittengemälde der frühen wilhelminischen Epoche, er beschreibt die Macht, die Standesdünkel, Herkunft, Konvention und Tradition über das Leben der zumeist adligen Offiziere und Gutsbesitzer ausüben, eine Macht, die in der bürgerlich-liberalen Epoche aber zunehmend anachronistisch erscheint. Botho ist nicht der Einzige, der sich in Herzensdingen zerrissen sieht. Fontane bedient sich gerne der Sprache, um komplexere Zusammenhänge vereinfacht zu symbolisieren; geradezu exemplarisch in der Gegenüberstellung der militärisch knappen, "preußischen" Sprechweise der Offiziersklubs und der "Gedienten" mit der reinen Sprache des Herzens und des Verstandes aus dem Volk.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das natürlich in Umfang und Tiefe nicht an ähnlich gelagerte Werke Jane Austens heranreicht; dafür geht Fontane zu oberflächlich mit der Gefühlswelt der Protagonisten um, zuviel ist der Phantasie der Leserin anheimgegeben.
Dennoch gerne 4*.
Zurück geht diese Sprichwörtlichkeit auf den vorliegenden kleinen Roman Theodor Fontanes, der in den 1870er/1880er Jahren angesiedelt in Berlin spielt und sich um die letztlich unglückliche Liebesaffäre des Leutnants Botho von Rienäcker mit Lene Nimptsch, der Tochter einer Berliner Wäscherin, dreht. Sozial eine Mesalliance; dessen sind sich die Protagonisten auch nur zu sehr bewusst. Gerade Lene gibt sich keinerlei Illusionen über die Zukunftsfähigkeit dieser Verbindung hin, während Botho letztlich die innerliche Spannung zwischen Konvention und echten Gefühlen für sich nicht auflösen kann. Materiellen und standesbezogenen Konventionen schlussendlich gehorchend, heiratet Botho die adlige Käthe (weitläufige Verwandtschaft dazu) zu der er sich trotz ihrer äußerlichen Reize kaum wirklich hingezogen fühlt. Wo Lene Tiefe und echte Herzenswärme erkennen lässt, tritt bei Käthe das sinnlose Geplapper einer höheren Tochter, die nie erwachsen wurde. Botho verzehrt sich; zwar er versucht Käthe ein guter Mann zu sein, aber sein Herz gehört für immer Lene. Als Lene den Prediger Gideon heiratet, durchaus auch nur eine Verbindung der Vernunft, steht Botho die Hinfälligkeit seiner Gefühle klarer denn je vor Augen.
Fontane schuf ein kleines Sittengemälde der frühen wilhelminischen Epoche, er beschreibt die Macht, die Standesdünkel, Herkunft, Konvention und Tradition über das Leben der zumeist adligen Offiziere und Gutsbesitzer ausüben, eine Macht, die in der bürgerlich-liberalen Epoche aber zunehmend anachronistisch erscheint. Botho ist nicht der Einzige, der sich in Herzensdingen zerrissen sieht. Fontane bedient sich gerne der Sprache, um komplexere Zusammenhänge vereinfacht zu symbolisieren; geradezu exemplarisch in der Gegenüberstellung der militärisch knappen, "preußischen" Sprechweise der Offiziersklubs und der "Gedienten" mit der reinen Sprache des Herzens und des Verstandes aus dem Volk.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das natürlich in Umfang und Tiefe nicht an ähnlich gelagerte Werke Jane Austens heranreicht; dafür geht Fontane zu oberflächlich mit der Gefühlswelt der Protagonisten um, zuviel ist der Phantasie der Leserin anheimgegeben.
Dennoch gerne 4*.
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Rezension aus Deutschland vom 17. Januar 2019
Verifizierter Kauf
Es wird die Geschichte der klugen, bürgerlichen Lene und eines Barons erzählt, die sich im 19. Jhdt. lieben lernen. Von Anfang an äußert Lene offen, dass sie aufgrund der unterschiedlichen Herkunft der Liebenden nicht an die Zukunft dieser Liebe glaube, aber die Gegenwart dankbar genieße. Ihr Baron widerspricht ihr, fügt sich schließlich aber doch den tatsächlichen oder vermeintlichen Sachzwängen, als er von seiner Mutter aufgefordert wird, eine Adelige aus reicher Familie zu heiraten, um die materielle Existenz seiner Herkunftsfamilie zu sichern.
Mit dieser Frau, die er als oberflächlich empfindet und mag, aber nicht liebt, lebt er fortan, während Lene schließlich einen bürgerlichen Mann kennen lernt und diesen heiratet.
Ihre große Lebensliebe können beide so nicht verwirklichen, die Sehnsucht bleibt aber bis zuletzt spürbar.
Es werden berührende Dialoge zwischen Lene und ihrem Baron wiedergegeben, darin wohl das zentrale Motto des Buchs: "Dann lebt man ohne Glück."
In seiner untergründigen Traurigkeit mitunter schwer zu ertragende große Literatur, erstaunlicherweise im Kindle-Shop zum Nulltarif.
Mit dieser Frau, die er als oberflächlich empfindet und mag, aber nicht liebt, lebt er fortan, während Lene schließlich einen bürgerlichen Mann kennen lernt und diesen heiratet.
Ihre große Lebensliebe können beide so nicht verwirklichen, die Sehnsucht bleibt aber bis zuletzt spürbar.
Es werden berührende Dialoge zwischen Lene und ihrem Baron wiedergegeben, darin wohl das zentrale Motto des Buchs: "Dann lebt man ohne Glück."
In seiner untergründigen Traurigkeit mitunter schwer zu ertragende große Literatur, erstaunlicherweise im Kindle-Shop zum Nulltarif.
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Rezension aus Deutschland vom 21. Februar 2019
Verifizierter Kauf
Die Schüler_innen muss man als Lehrkraft oft mit Effi Briest quälen (Abiturvorgabe), ich bin davon überzeugt, dass der Zugang zu Autor und Zeit über Irrungen, Wirrungen schöner gestaltet werden könnte, da die Gefühlswelt der Protagonisten offener dargestellt und das fehlende Happy End leichter nachvollziehbar ist. Ich persönlich lese den Roman zum dritten Mal.
Folglich an alle Effi Briest Gegner: Gebt Fontane eine Chance mit diesem Werk! Lene ist einfach bezaubernd.
An dieser Ausgabe ist nichts zu beanstanden. Das Cover ist nett ausgewählt.
Folglich an alle Effi Briest Gegner: Gebt Fontane eine Chance mit diesem Werk! Lene ist einfach bezaubernd.
An dieser Ausgabe ist nichts zu beanstanden. Das Cover ist nett ausgewählt.
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Hedonist
5,0 von 5 Sternen
Five Stars
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 24. September 2016Verifizierter Kauf
Fontaine is one of the best novelists ever.
K. Jackson
4,0 von 5 Sternen
A fitting companion piece to Fontane's "Effi Briest"
Rezension aus den Vereinigten Staaten vom 24. Februar 2014Verifizierter Kauf
I had recently re-read "Effi Briest." I enjoyed it the second time as much as the first. So, I thought I should try "Irrungen, Wirrungen." It did not disappoint.