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Introduce Yourself

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Produktinformation

  • Audio CD (17. Januar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner (Warner)
  • ASIN: B000046QA6
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FAITH NO MORE

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Faith No More beginnen ihre Karriere 1985 mit We Care A Lot. Der Titelsong findet sich auch zwei Jahre später auf dem Nachfolgewerk Introduce Yourself wieder, das in einigen Musik-Lexika irrtümlich als Debüt geführt wird, weil es die erste Scheibe war, mit der die Band größere Beachtung fand. Im Vergleich zu den späteren Alben mutet das Zweitwerk teils noch recht chaotisch an, zeigt jedoch schon deutlich, welches Potenzial in der Band steckt. Einige Trademarks wie die schwebenden Keyboard-Teppiche und Jim Martins Metal-Riffing sind zwar bereits vorhanden, jedoch fehlen noch Mike Pattons markante Vocals. Faith No More arbeiteten zu dieser Zeit nämlich mit Sänger Chuck Mosley, der kurz nach der Produktion wegen Alkoholproblemen gefeuert wurde, zwischenzeitlich bei den Bad Brains einstieg und dann mit Cement ein schwaches Debüt und einen überraschend guten Nachfolger (Man With The Action Hair) zuwege brachte. Neben dem bereits erwähnten "We Care A Lot" ragt noch die Single "Anne´s Song" heraus. Sollte man schon kennen! --Marcus Schleutermann


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Format: Audio CD
Fast alle Trademarks, die Faith No More zwei Jahre später bei "The Real Thing" zum Durchbruch verholfen haben, sind auch schon 1987 auf "Introduce Yourself" vorhanden. Nur Mike Patton ist halt noch nicht dabei. Auf Faith No Mores Zweitwerk singt, wie schon beim Debüt, Chuck Mosely. Dessen kehliger, irgendwie lallender Gesang ist letztendlich ein triftiger Grund für mich, diesem Album nicht die volle Punktzahl zu verpassen. Wobei die Stimme jetzt gar nicht mal stört, sie ist halt nur gewöhnungsbedürftig, oder -- positiv ausgedrückt: -- einmalig.

Auf instrumentaler Seite ist beeindruckend, daß "Billy, Roddy, Mikey...Jim!" bereits damals ihren jeweils unverkennbaren Stil gefunden hatten. Die Gewichtung der einzelnen Instrumente ist wie beim Nachfolger äußerst ausgewogen, das heißt Jim Martins Gitarre darf durchaus noch an prominenter Stelle im Gesamtklang sägen. Für die gute Produktion zeichnet übrigens Matt Wallace verantwortlich, der vom Erstling bishin zu "Angel Dust" alle Alben FNMs betreute und maßgeblich an deren typischem Sound mitgearbeitet hat.

Die Kompositionen sind noch nicht ganz so eingängig wie im weiteren Verlauf der Karriere, das vielleicht noch ein Kritikpunkt. Es gibt aber sicherlich auch Leute, die diesen damals doch noch eher "wilden" Stil dem Pop-Appeal der späteren Alben vorziehen. Wer sich für Faith No More interessiert und bisher nur die Alben ab "The Real Thing" oder später kennt, muß hier mindestens mal reinhören.

Anspieltipps: "Faster Disco", "Chinese Arithmetic", "Introduce Yourself"
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Format: Audio CD
Bei dem 2. Album von FNM war Mike Patton noch nicht Sänger der Band. Er sorgte erst ab dem nachfolgenden Album "The Real Thing" mit seiner unvergleichlichen Stimme für den Durchbruch der Band.
Die Grundbesetzung war jedoch auch hier schon wie später, z. B. Mike Bordin an den Drums, was für den Erfolg der Band mit Sicherheit ein wichtiger Faktor ist.
Der erste Sänger, Chuck Mosley, der auf diesem und dem vorangegangen Album "We Care A Lot" zu höhren ist, verleiht der Musik einen ganz anderen Stil; eher in Richtung Independent. Auch kommt das Keyboard von Roddy Bottum mehr zum Einsatz und prägt den Stil etwas ins Mystische.
Man darf also beim ersten Anhören der CD nicht zu sehr davon ausgehen, Stücke im vertrauten FNM-Stil zu höhren zu bekommen; man muß sich neu darauf einlassen können. Mit dieser etwas neutraleren Einstellung wird man nach einiger Zeit typische Stilelemente von FNM heraushöhren und dennoch FNM ganz anders erleben.
Ein MUSS für alle FAITH NO MORE-Fans!
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Format: Audio CD
Es gibt viele Menschen, denen FNM nur mit Mike Patton am Mikro gefallen haben. Er war zweifelsohne der bessere Sänger (und Songwriter) als Chuck Mosley. Aber es gab ein Album aus der Prä-Patton-Ära, bei dem mich das weniger störte. "Introduce Yourself" war es nicht, das finde ich grauenvoll. Es sind zwar hier und da bereits vorweggenommene "Real Thing"-Ansätze zu erkennen, aber die Songs, der Sound und nicht zuletzt Mosley sind einfach nicht vergleichbar mit dem, was später kam. Nein, ich meine das echte Debut "We Care A Lot" von 1985. Das hatte einen wesentlich besseren Sound. Das Songwriting und der Gesang sind zwar auch in diesem Fall kaum der Rede Wert, aber auf dem Album sind die Synthesizer einfach so schön simpel und düster, dass ich mir die Platte manchmal reinpfeife, um mich fertig zu machen...;-)

"Introduce Yourself" kriegt 2 Sterne, da es immerhin den Song "We Care A Lot" enthält (auch wenn er auf dem ersten Album wesentlich besser produziert war). Und es ist unverkennbar Faith No More. Mehr aber auch nicht. Die folgenden Alben waren dafür ausnahmslos klasse.
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Format: Audio CD
Sie kennen schon "Angel Dust"? Dann hören Sie sich mal dieses Album an. Meiner Meinung nach gibt es von Faith no more nix besseres. Mir persönlich hats vor allem "We care a lot" angetan, aber eigentlich gibts es kein schlechtes Stück auf dem Album. Unbedingt kaufen.
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Format: Audio CD
Faith No More war und ist die Band eines Bassisten. Sie ist Billy Goulds Baby, er gründete die Band 1982 mit dem Drummer Mike 'Puffy' Bordin. Eine Band also die sich um eine Rhytmusgruppe arangierte und peu à peu an Mitstreitern gewann. Doch im Kern bleib FNM die Band eines Bassisten der sich gegen die egomane und selbstdarstellerische Haltung einiger Musiker (besonders im Rockbiz der 80er) wehrte. Die üblichen Rampensäue Gitarristen und Sänger fügten sich in dieses Konstrukt ein oder hatten verloren. So verwundert es nicht, dass die Band häufig gemeinsam an den Songs gearbeitet hat, viele Stücke zwischen den Musikern entstanden und alles irgendwo ineinandergriff.
Entsprechend fiel das Ergebniss aus. Viele der bekannten Stärken von Faith No More waren bereits auf Introduce Yourself(dem Zweitwerk der Band) zu vernehmen. Groovende Rhytmen, raumfüllende Keyboardteppiche und ungewöhnliche Songs mit Ohrwurmcharakter.
Der Unterschied zu späteren Veröffentlichungen(lässt man mal das Metalalbum The Real Thing außen vor) liegt mehr im Sänger, als im restlichen Bandgeschehen. Chuck Mosley, 1987 bereits abhängig von legalen und illegalen Rauschmitteln, klang rauher, unkontrollierter und gewöhnungsbedürftiger als der spätere Sänger. Sein Gesangsstil war unorthodox und weit näher am Punk und Hardcore als der Pattons. Von daher fügte sich die Band, die kaum einen Stil ausließ gut in das schwellende Post-Hardcore-Genre.
Das Debüt, erschien bei Mordam, einer Firma die nicht von ungefähr das Büro neben dem von Jello Biafras Alternate Tentacles hatte.
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