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am 7. Februar 2001
Der Leser von Jhumpa Lahiri's Debütwerk „Interpreter of Maladies" wird von einer großen Themenvielfalt überzeugt, die ansprechend und faszinierend zugleich ist. Der multikulturelle Aspekt ist nur ein Thema von vielen; Gedanken über Heirat, Glück oder Alleinsein sind der Beziehung emigrierter Inder zu ihrem alten Heimatland in ihrer Bedeutung gleichgesetzt. Lahiri schreibt eben nicht nur über indisches Leben, sondern beschreibt eine Vielzahl von sympathischen Charakteren und deren private Probleme, die durchaus glaubwürdig gezeichnet wurden und denen sich der Leser nur schwer entziehen kann. Es ist außerdem die Breite an Situationen, die den Leser von Lahiris Talent überzeugt und ihn auf den kommenden Roman neugierig werden lässt. Der Wechsel zwischen den Perspektiven und sogar der kulturellen Identität spricht für eine tiefe Vorstellungskraft und ein Einfühlungsvermögen der Autorin, die nicht selbstverständlich sind. Die Figuren und deren Erlebnisse entspringen fast immer einem indischem Hintergrund, jedoch ist alles so beschrieben und erklärt, dass man sich dem multikulturellen Amerika näher fühlt und Probleme der Einwanderung besonders für Menschen der zweiten Generation besser versteht. Die Texte sind produktiv und so kann der Leser auch die dargestellten Geschehnisse aus dem spezifischen indisch-amerikanischen Kontext befreien und sie sich überall vorstellen. Genau das macht Lahiris Schreiben aus: ein komplexes Verständnis von der Art des Menschen, verpackt in einem Stil, der auch wiederholtes Lesen des gleichen Textes erlaubt und dessen Faszination sich nicht verliert.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Januar 2015
Als jemandem, der erst relativ spät im Leben so richtig Zeit für Bücher gefunden hat, passiert es mir gelegentlich, dass ich mich rückwärts durch einen Autor lese. So habe ich auch Jhumpa Lahiris Erstlingswerk, die Pulitzer-Preis-gekrönte Kurzgeschichtensammlung "Interpreter of Maladies", als letztes ihrer drei Bücher kennengelernt. Es ist, wie ich finde, tatsächlich ihr bestes.

Es überrascht bei ihrer eigenen Familiengeschichte nicht, dass sie ihre Inspiration fast ausschließlich aus dem "Kulturschock" bezieht, den indische Einwanderer in Amerika erleben (auch wenn sie selber als Tochter bengalischer Einwanderer in London geboren wurde). So ist auch der Titel der deutschen Ausgabe mit "Melancholie der Ankunft" zur Abwechslung mal gut gewählt, und die Ankunft sollte man nicht nur auf die neue Heimat, sondern auch auf neue Lebenssituationen beziehen, oft radikal neu, man denke nur an die von den Familien daheim ausgewählte Bräute, die sich nicht nur mit einem fremden Land, sondern auch mit einem ebenso fremden Mann arrangieren müssen, eine für uns selbstbestimmte Mitteleuropäer unvorstellbare, aber nach wie vor für Inder in Amerika typische Situation.

Es sind bei aller Kürze intensive, oft beklemmende Geschichten, mit stark gezeichneten Charakteren, stets an Wendepunkten ihres Lebens, und auf Happy Endings sollte man keinen allzu großen Wert legen. Es sind Geschichten in sehr unterschiedlichen Tonarten, von denen zwei, die ausschließlich in Kalkutta spielen und mit Amerika nichts zu tun haben, so aus dem Rahmen fallen, dass es fast überrascht, dass sie in dieser Sammlung auftauchen. Aber so bekommt der interessierte Leser noch ein paar kurze, nachdrückliche Impressionen vom täglichen Leben der kleinen Leute von Kalkutta.
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am 31. Juli 2000
When I first received a copy from my brother, who sent it to me from Amazon, I was not sure what this was about. Many Indian authors who live in the US and write about lives of Indians in the US had disappointed me earlier, especially a book by much coveted Mrs. Bharati Mukherjee. When I started reading the book, I was completely taken by surprise, by the nostalgic undertones, the romanticism of the immigrants towards their long lost home, and relations., and more. The first story did not strike me that much, where a couple's relationship goes through crescendo of a kind I am not familiar with but when that culminated in crisis I am more familiar with, I felt the strength in the story telling. However, the most moving stories for me, are "Mr. Pirzada came to dine", which portray's a tormented soul who is in the middle of a war, and watching the war on TV, happening in his homeland, and his family is stuck back there, "Mrs. Sen", the loneliness of a housewife of an Indian person who came to US to work at a University, and the last story, which trouched me the most.
Since then, I have gifted copies of this book to many relatives and friends. When I visited India this April, I took a copy for one of my Aunt, and just after I reached there, before presenting my Aunt with the gift, I read in the local newspaper that Jhumpa Lahiri won the Pulitzer award for this book. This of course underscored the importance of the book in the minds of people who were yet to read at that time. For people like me, my brother, my cousin, and all, who read it not so long ago, we still have the vivid memory of the great feeling and impact it has left on us.
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am 27. Juli 2000
Jhumpa Lahiri writes well, with a great economy of words, in a simple and direct manner. In a few pages, she is able to paint a few complete characters. Although she has a good knowledge of Calcutta and India for one who was brought up and lived all her life away from India, one or two things about India are not correct. The language of Orissa in not `Orissi' (Interpreter of Maladies) but `Oriya'---Orissi is a dance form of Orissa. It is `Mandeville Gardens' not `Mandeville Road' in Calcutta (This Blessed House).
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am 23. November 2000
Was kann Literatur leisten? Wenn die hoechste Leistung eines Schriftstellers darin besteht, Interesse fuer Menschen und Situationen zu wecken, die dem Leser fremd sind, dann hat Jhumpa Lahiri den Pultizer-Preis wahrlich verdient. Ihre Kurzgeschichten handeln von indischen Immigranten in den USA, eine dem "normalen" Europaer voellig gleichgueltige Gesellschaftsgruppe. Doch Lahiris Art zu erzaehlen, macht jede einzelne Story wertvoll. Meine liebste ist wahrscheinlich jene, die dem Band den Namen gab: Der "Uebersetzer der Krankheiten", ein indischer Touristenfuehrer, der nebenbei als Uebersetzer fuer einen Arzt arbeitet, trifft auf eine in die USA ausgewanderte Familie. Hier wird sichtbar, wie sehr wir alle von der Kultur unserer Umwelt gepraegt sind.
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am 27. Juni 2000
I loved reading Jhumpa Lahiri's 'Interpreter of Maladies'.
Being an Indian myself, I'm tired of reading books that package India's 'exoticism' to the West. Jhumpa Lahiri's stories do not revolve around the "Indianness" of the characters.India is always in the background, but the characters and their emotions are simply human.
In the 'Interpreter of Maladies', Ms. Lahiri's breathtakingly beautiful, yet simple style of storytelling tells you a story about people who just happen to be Indian.The narrative she employs is very humane, with a lot of attention to detail. The stories are strong and delicate at the same time.
I particularly enjoyed the title story 'Interpreter of Maladies' and the last story 'The Third and Final continent'.
Another aspect of her writing I particularly liked is that she doesn't drown the story in style. The narrative occupies centerstage and the story telling is natural, not contrived.
Looking forward to her next book
Mekhala Vasthare
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am 18. Februar 2014
Lahiri schreibt ruhig, lakonisch, einfühlsam, nüchtern, souverän, ohne Gimmicks. Jede Geschichte entwickelt einen Sog, dass man die Lektüre kaum unterbrechen möchte. Ein paarmal war ich den Tränen nah, obwohl Lahiri nie betont rührselig wird.

Etwa drei Geschichten spielen komplett in Indien, unter einfachen Leuten in Bengalen. Die anderen Stücke ähneln sich etwas zu sehr: Sie handeln meist von Bengalen an der US-Ostküste, erfolgreichen Akademikern, sehr rationalen Menschen, gutes Essen spielt eine wichtige Rolle; auch die Bibliothekarlaufbahn ihres Vaters inspirierte Lahiri. Mitunter webt sie zwei disparate Themen in eine Geschichte, die dann nicht ideal harmonieren. Manche Erzählungen enden unspektakulär, um nicht zu sagen unrund. Vielleicht orientierte Lahiri sich hier vor allem an wirklichen Geschehnissen und achtete weniger auf die Erzählwirkung.

In der Regel mag ich keine Kurzgeschichten. Lahiris Roman The Namesake hatte mir aber so gut gefallen, dass ich mir auch diese mehrfach preisgekrönten Kurzgeschichten auf Englisch bestellt habe (englischer Titel Interpreter of Maladies, dt. Titel Melancholie der Ankunft). Und die Maladies-Geschichten ähneln sich nicht nur untereinander, sie erinnern auch deutlich an The Namesake. Die letzte Maladies-Kurzgeschichte wirkt fast wie eine Vorstudie zum Roman, der dann einige Jahre später erschien; dennoch haben mir die short stories sehr gut gefallen.
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am 13. Januar 2002
Wonderful book. It is a pity that all the stories come to an end. Each story could be an own book. It brings the spirit and culture of India and Indian life across. Delighted reading!
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am 23. Juli 2000
I picked up Interpreter of Maladies by chance while searching for another book I had in mind. The title drew me, and then, as I randomly opened the pages and browsed, the simplicity and ease with which she wrote further entrapped me.
It is strange that this book should be so successful, because its secrets are never revealed, its audience is made to twist into a racially structured mindset, and the stories in and of themselves are unremarkable. And yet by the time you have finished reading you find yourself choosing your favorite narratives, smiling over the direct and simple extended metaphors, appreciating the tightness of the language in such confined plots. It does not dazzle, it seeps into you.
She does tend to state the obvious, her vehicles for realization are often the same contrast in different settings, and with a little more work there could have been more depth. It lacks the universal inferences with which one hopes to become involved... It is not neccessary to be asian in order to understand these stories, but I would imagine much of the drollery of observation is lost if you are not (the plastic on the lampshades, the already poured cereal, the lament of "back home").
Worth a read, because unlike other authors, Lahiri does not claim ethnicity or shun it, she succeeds in making it just another dimension of life. We should learn to do the same.
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am 20. Juli 2000
I thought there was a lot to learn from Ms lahiri's book. Firstly - she completely resists the tendency to overwrite or overstate. Second - she does not attempt anything she can't complete in a single story. She is adept at pacing each one, filling the contained space of "story" in the traditional sense without overfilling. The smallness of character's lives or of the revelations that they experience in each story make her work, in content, several steps removed from Chekhov or Joyce - but perfectly well suited to contemporary readers. Her stories are modern rather than magical. I think what a writer can learn from her is how to write a story as an exercise - on any theme of gripping personal interest, but within the lines of what makes a 5000 word story publishable in various magazines. For me it was hard to relate to some of the perspectives she chose - I would have been more interested in writing from the perspective of the wife who "looks like Madhuri Dixit" in "Sexy" - more interested in the husband's friends than in Twinkle, more interested, again, in Mr. Kapasi's wife (although that story is really excellent). But this is all arbitrary - everyone writes from the point of view that interests them the most, and that's what Ms lahiri did, and so smoothly too.
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