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am 5. April 2011
Fantastische Serie, in der es nicht so flott und technisch vorgeht wie in den moderneren Krimi-Reihen. Gerade aber das schwermütige Tempo, die teilweise banale, teilweise schon fast zufällige Arten, wie die Verbrechen zustande kommen spiegeln sich ganz stark in die Melancholie der einzelnen Charakteren. Irgenwie steckt jeder fest: Morse in seinem Single-Dasein in einer Welt die in seinen Augen hauptsächlich mit Banausen gefüllt ist; Lewis in seinem Sergeant-Job, die längst verdiente Beförderung immer gerade ausser Reichweite; der Polizeichef, gefangen in einen ewigen Budget-Krieg; und die Mörder/Opfer/Angehörigen, die mit einem Kapitalverbrechen konfrontiert werden, das dem Täter oftmals in ihrer Verzweiflung als einzigen Ausweg schien.

Manchmal hatte ich das Gefühl, es passiere kaum etwas in den doch knapp 2-stündigen Folgen, aber gerade diese Ruhe ist es, die diese Serie so perfekt für einen erholsamen Abend auf der Couch macht. Die Musik ist super, die Geschichten durchweg originell und gerade in ihrer Bodenständigkeit glaubhaft und die Darsteller, vor allem natürlich John Thaw, sind grandios.

Eine absolute Empfehlung. Und als DVD-Box ein sehr schönes Geschenk!

Antal Wahlers
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am 5. Mai 2009
In der halben Welt waren die einzigartigen Inspektor Morse-Krimis Kult - nur in deutschsprachigen Landen nicht, weil diese klasse Serie auf deutschen Kanälen kaum zu finden war. Morse und sein Seargent Lewis ermitteln in Oxford, der Stadt der imposanten Universitätsgebäude - schon die Kameraschwenks sind eine Augenweide. Der grummelige, aber geniale Junggeselle Morse und sein getreuer Gehilfe Lewis (der inzwischen eine eigene, fast ebenso erfolgreiche Serie bekommen hat) blicken hartnäckig hinter die Fassaden der im milden englischen Sonnenlicht leuchtenden Colleges und decken, oft gewürzt mit herrlich trockenem britischem Humor, die verzwicktesten Fälle auf. Die in Britannien unglaublich erfolgreiche TV-Serie basiert auf den Büchern des ehemaligen Oxford-Dozenten Colin Dexter, dessen zweites Hobby das Verfassen kniffliger Kreuzworträtsel ist. Dementsprechend wird dem Leser bzw. Zuschauer ein wenig Gehirn-Jogging zugemutet (das Ganze ist nicht so putzig wie die Inspector-Barnaby-Dorfgeschichten und logisch stimmiger als die oft mäandernden Elizabeth-George-Epen). Morse und Lewis werden von den herausragenden Schauspielern John Thaw (inzwischen leider, viel zu früh, verstorben) und Kevin Whately kongenial verkörpert. Die Qualität dieser Reihe ist einzigartig - Gott sei Dank gibt es sie auf DVD!
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am 1. April 2011
Großartige Britische Krimiserie ('87 - 2000), die wirklich nur im Original richtig zu genießen ist. John Thaw war einer der großen Britischen Mimen und seine Darstellung des introvertierten Chief Inspectors, Romantikers und Liebhabers klassischer Musik (Mozart und Wagner), Real Ales und guten Malts sowie des Times Crosswords ist für mich die beste dieses Genres. Kevin Whately, bekannt aus Auf Wiedersehen, Pet, sorgt als sein Sergeant für die richtigen Gegentöne zur stets abgehobenen Welt der Oxford Colleges. Großartige Bilder und in wirklich jeder Episode berührende klassische Stücke als 'Soundtrack'. Der Neueinsteiger sei gewarnt: Hier gibt es keine schnellen Schnitte und Ermittler, die ihre Sonnenbrillen dramaturgisch einzusetzen versuchen, und keine Nahaufnahmen skurril zugerichteter Leichen - genau das Gegenteil macht diese Serie so genußvoll.
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Aus Gründen, die ich nicht weiß, hat es "Morse" nie wirklich nach Deutschland geschafft. (Sein Nachfolger Lewis dagegen schon - gut!) In Großbritannien dagegen ist Morse ein Klassiker und ähnlich "Kult" wie Sherlock Holmes.
Morse ist der Urtyp aller einsamen Wölfe mit rauer Schale und einer guten Seele unter den Ermittlern, immer mehr an Gerechtigkeit und der Lösung eines Falls interessiert als an seiner eh schon ruinierten Karriere. Wallander von Henning Mankell ist solch ein Beispiel, er ist ohne Zweifel ein "Morse-Typ".
Morse lebt allein, ist ein zunehmend alter Zyniker, raucht und trinkt, hat diverse Affären mit Frauen, schafft aber nie, eine Beziehung aufzubauen, die hält. Er lebt letztlich für seinen Beruf und seine private Leidenschaft - schicke Autos. Zu seinem Sergeant Lewis ist er oft sehr grantelig, doch zugleich ist Lewis das für ihn, was einem besten Freund am nächsten kommt. Und der zunächst eher schüchterne und biedere Lewis lernt im Laufe der Reihe diesen leicht verbitterten, nicht immer einfachen Mann als Mentor zu schätzen.
In der Tradition von Holmes brilliert Morse mit akribischen Beobachtungen und eleganten, oft urplötzlichen Schlussfolgerungen, wenn sich ein Puzzle in ihm mehr und mehr zusammenfügt. Die Fälle, die Morse bearbeitet, sind in der Regel enorm verzwickt und vielschichtig, die Lösung immer eine Überraschung und doch völlig logisch, wenn man nochmal alles am Ende überdenkt.
Doch im Gegensatz zu dem nahezu unfehlbaren Vorgänger, irrt sich Morse auch immer mal wieder, verrennt sich in falsche Theorien oder durchschaut nicht immer sofort, wenn man ihn anlügt. Das macht ihn menschlich und die Serie modern.

Die Fälle spielen alle in und um Oxford, doch nicht nur in der elitären Akademikerwelt, sondern auch unter den "einfachen Leuten", die in den verwinkelten Gassen der alten Stadt in billigen Wohnungen ohne Parkmöglichkeit und mit Einfachverglasung wohnen.

Die Besetzung für die Verfilmung war ein absoluter Glückgriff, sowohl, was Morse, als auch, was Lewis betrifft. John Thaw ist die perfekte Verkörperung des in Würde alternden Gentleman, Kevin Whately als Lewis so gut, dass man ihm, wie erwähnt, später sogar eine eigene Serie gab.

Die ersten Folgen aus den 1980ern wirken zugegebenermaßen mit heutigen Sehgewohnheiten vielleicht etwas langatmig, doch dafür sind die letzten Folgen umso brillianter. Mein persönlicher Favorit ist die vorletzte Folge, in der Morse vom Krankenbett aus einen Fall löst, der mehr als 100 Jahre zurückliegt. Hier tritt auch schon Laurence Fox als Lewis' Mitarbeiter Hathaway auf.
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am 5. März 2012
Die Krimireihe "Inspector Morse" gilt als Inbegriff der britischen Kriminalfilme. Die Rolle des kauzigen Morse, der gerne seinen Vornamen unterschlug, dem Whiskey und englischem Ale fröhnte, wurde herrvoragend verkörpert vom 2002 verstorbenen John Thaw. Sicher auch, weil sein persönlicher Lebensstil durchaus Parallelen aufwies. Wenige Wochen nach seinem 60. Geburtstag und einen Tag, nachdem er einen neuen Vertrag mit ITV über weiter Morse-Folgen unterschrieben hatte, erlag er einem Krebsleiden als langjähriger Raucher und Trinker. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen galt Thaw als die Idealbesetzung für diese Rolle, die somit zur Rolle seines Lebens wurde.
1987 wurde die Reihe mit "The Deads of Jericho" eröffnet (im Januar feiert ITV das 25-jährige Jubiläum mit einem TV-Special, das zeigt den Stellenwert, den Morse besitzt) und man merkt durchaus die sprachlichen Unterschiede zu modernen, britischen Krimi-Reihen wie "The Shadow Line" oder auch zu der Nachfolge-Serie "Lewis".

Einige meiner Vorredner haben schon die wichtige Frage in den Raum geworfen: Warum ist ist die Reihe um den kauzigen Inspector Morse nahezu weltweit ein Erfolg gewesen, nur im deutschprachigen Raum nicht?
Die hier angebotene Box, die ich bereits seit längerem besitze, zeigt es deutlich: Auch fast 10 Jahre nach Ende der Austrahlung im Jahre 2002 hat es der Sender ITV (oder dessen Vertriebsfirma) nicht geschafft, eine Box mit zumindest deutsche Untertitel mit anzubieten. So kann Chief Inspector Morse als Importware nur unter "ferner liefen" stehen.

Gut, die englischen Untertitel helfen schon sehr. Aber für den Großteil der Käufer dürften entsprechende Untertitel, wenn es schon keine Syncronisation gibt, dazu zu gehören. Das hier gesprochene Oxford-Englisch ist nun mal etwas überholt. Ich stelle sicher keine Ausnahme dar. Nur der regen Fangemeinde im Internet ist es zu verdanken, dass langsam anderssprachige Untertitel zu finden sind (Auch deutsche für die ersten Teile). Der Aufwand, seine DVDs auf PC umzuwandeln, um dann die Untertitel einzubetten, wie ich es ab und an tue, ist aber sicher nicht jedermanns Sache.

Technisch kann diese Box auch keine Offenbarung sein, 1987 und auch einige Jahre später waren Formate wie 16:9 und digitaler Standard halt noch nicht gegeben. Der Ton ist Dolby Digital Stereo und bei späteren 2.0 (halt aufgearbeitet), das Bild PAL im Format 4:3 und bei den ersten Folgen durchaus von nur ausreichender Qualität nach heutigem Standard. Da wird der interessierte Käufer bei einem aktuellen Preis von knapp 80.- sicher mehrmals überlegen.

Fazit: Britische Krimiserien genießen in Deutschland einen herrvoragenden Ruf. Solange es ITV aber nicht schafft, dem deutschen Fan zumindest eine Box mit Untertiteln anzubieten, wird Morse leider auch weiterhin nur eine Nebenrolle dabei spielen. Bleibt für hiesige Fans nur zu hoffen, dass im Zuge des 25-jährigen Jubiläum vielleicht etwas passiert. Aufgrund dieses Mangels und des recht hohen Preise für eine qualitativ ältere Serie gebe ich 4 von 5 möglichen Sternen.
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am 13. Februar 2015
Gute Aufbereitung des Bidlmateriales aber leider teilweise sehr schwer verständliche Sprachwiedergabe. Oft einfach auch nur genuschelte Sprechweise, daher leider sehr häufig die Untertiel erfoderlich welche aber sehr kurz eingeblendet werden und nur etwas für jemanden sind der sehr gut Englisch lesen kann.
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am 8. Mai 2016
Ich schaue mir gerade Folge drei dieser Collection zum dritten Mal an! Genial! Da ich ab und zu unter Schlaflosigkeit leide, ist Inspector Morse IDEAL kurativ als Narkosemittel geeignet! Ich hoffe dennoch, daß ich zumindest nun beim DRITTEN Anlauf über die Hälfte des Films hinaus komme, denn die ersten beiden Folgen konnten mich in Sachen staubtrockener Humor, flache aber ereignisarme Handlung vollauf überzeugen!

Wer Barnaby gut findet, wird Morse LIEBEN!
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am 19. September 2011
Zunächst muß nochmal darauf hingewiesen werden, daß es sich um eine rein ENGLISCHE Version handelt, es gibt KEINE deutsche Fassung!

Animiert durch eine Vorschau auf einer unser "Lewis - Der Oxfordkrimi" DVD's haben wir uns auch für den Vorgänger Morse interessiert, bei dem "Lewis" noch den Assistenten von Morse spielt.
Kürzlich habe ich das Morse Boxset direkt aus England kommen lassen, da ich es dort bei Amazon.co.uk über einen Kollegen und durch den guten Euro-Wechselkurs viel günstiger bestellen konnte.

Man sollte über solide Sprachkenntnise verfügen um den Wortwitz des grandiosen britischen Humors auch ausreichend erfassen zu können.
Der Ton ist z.b. manchmal so, daß man das Gesprochene durch Nebengeräusche schlecht versteht, was sich negativ auf das Hörverständnis auswirkt.
Es gibt aber Abhilfe, wenn man die englischen Untertitel einblendet, dann kommt man sehr gut mit.
Morse & Lewis sind ein Klasse Paar, die sich bei ihren verbalen Attacken gegenseitig nicht schenken.
Spannung und Humor sind hier kunstvoll miteinander verwoben.
Morse spielt den skuril-schrulligen Chef und Lewis den Familienvater und "Normalo", der schon mal "freiwillig" Überstunden einschiebt, damit er nicht zuhause Gardine aufhängen oder anstreichen muß.

Erfreulich ist hier auch, daß man nicht mit unnötig viel Blut und Verstümmelungen konfrontiert wird. Der Inhalt der Story und die Personen stehen hier im Vordergrund und nicht eine computeranimierte Effekthascherei, wie wir sie aus den amerikanischen Ermittlerserien kennen.

Die Bildqualität ist m.E. selbst bei den alten Folgen OK, aber ich bin auch nicht so anspruchsvoll wie andere hier und weiß, daß ich keine HD-qualität erwarten darf.

Eigentlich Schade, daß es "nur" 33 Folgen mit Morse a 100 Minuten gibt.
Zum Glück gibt es da aktuell noch "Lewis & Hathaway" ....
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am 4. Dezember 2016
Wenn man nur Lewis kennt fehlt einem manchmal was. Morse sollte man gesehen haben. Allerdings haben die CD's leichte macken beim abspielen (Ton oder Bild für ein paar sekunden weg) aber was soll's jetezt weis man den Werdegang von Robbi Lewis.
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am 6. Juli 2016
Inspector Morse: Krimis in Oxford, Englisch für Fortgeschrittene. Wer Wortwechsel Schusswechseln, wer Sprachstile Splatter, wer Gedankengänge Autorennen vorzieht, ist hier richtig aufgehoben. Die Gewöhnung an regionale und klassenspezifische Dialekte und Akzente erfordert einige Konzentration. Aber Gewöhnungsmaterial ist im Überfluss vorhanden. Morse entstammt einem England, das bereits zur Gegenwartszeit der Serie - außer in den Mauern von Oxford - nicht mehr existierte, wie er selbst beweist.
Empfohlen für Freunde des Britischen und für Leser des Oxfords Advanced Learner's Dictionary!
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