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Kundenrezensionen

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Ich bin kein Devotee. Aber ich mag etliche Depeche Mode Songs. Ich bin also ohne die Erwartungshaltung eines allwissenden, alles sammelnden Fans an "Insight - Martin Gore und Depeche Mode" von Andre Bosse und Dennis Plauk herangegangen. Es ist ein gänzlich anderes Buch, als die Dave Gahan Biografie, die ich bereits gelesen hatte: Dave Gahan - Sein Leben mit Depeche Mode
Manche Rezensenten bemängeln dort, dass das Buch zu allgemein über Depeche Mode berichtet und zu wenig auf Gahan zugeschnitten sei. Das fand ich nicht. Die Gore Biografie dürfte die Erwartungshaltung vielleicht trotzdem noch stärker erfüllen als das Gahan-Buch, denn der Fokus liegt hier überdeutlich auf Martin Lee Gore.
Was könnte besser sein an Insight? Farbfotos wären schön! Bei der Discographie wäre es nett gewesen die Cover der Solowerke Gores nicht über die DM-Cover zu legen - für Fans aber wohl gut zu verschmerzen, da sie die Alben eh besitzen. Ausserdem hätte das Buch noch ausführlicher sein dürfen. Etwas in der Luft hängengelassen fühlte ich mich auch von der Info, dass Pet Shop Boy Neil Tennant in seinen Tagen als Journalist sehr eigenwillige Texte, mit Blick auf Nebensächlichkeiten schrieb - das klingt sehr interessant! Hätten die Autoren dann nicht aus Tennants Artikel über DM zitieren können, damit der Leser versteht, was mit dessen eigenem Stil nun genau gemeint ist?
Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit Bosse und Plauks Werk. Sprachlich, vom Vorwort abgesehen, angenehm zu lesen und durchweg sehr interessant! Plauk ist Chefredakteur vom Magazin Visions und traf Gore und seine Band mehrfach, am Ende des Buchs findet sich ein Interview, dass er am 22.2.09 mit Gore in Berlin geführt hat - sehr lesenswert, wie auch der Rest des Buchs.
Was es jetzt genau mit Gores Lack- und Leder und Crossdressing auf sich hat, konnte mir das Buch zwar nicht zufriedenstellend beantworten, dafür konnte ich, und das fand ich auch deutlich interessanter, mehr über den Songwriter Gore lernen. Er komponierte seine Stücke also auf einer Gitarre, trat damit später auch auf der Bühne auf, bekam zunehmend mehr Zuversicht in seine Fähigkeiten als Sänger, lernte später Gahans Wunsch nach mehr Beteiligung am Songwriting zu berücksichtigen, ist ein Velvet Underground Fan, mag Neil Young und Nirvana, schrieb mit Dream On einen Song, der ihn an Crosby, Stills und Nash erinnerte, überraschte Dieter Bohlen mit seinen Deutschkenntnissen und, und, und. Keine Ahnung ob die treuen DM-Fans bei so viel Unkenntnis meinerseits nur gelangweilt gähnen können, aber mir war das Allermeiste in diesem Buch neu und ich habe nun ein anderes, vielschichtigeres Bild von Martin Gore.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Analyse von Songs wie Enjoy the silence und Home durch den Musikwissenschaftler Dr. Michael Ahlers - ok, das lässt erst mal eine schnarchlangweilige, wissenschaftliche Abhandlung erwarten, ist aber wirklich sehr spannend. Und Balsam für Gore und seine Fans.
Die überwundene Alkoholsucht, die musikalischen Vorlieben seiner Töchter, der Einfluss von Vince Clarke, Daniel Miller und Alan Wilder, die Wandlung von der Avangarde zur Teenie-Pop zur Underground und schliesslich dann doch endlich zur von (jüngeren, statt Alt-Hippies) Kritikern und Fans verehrten Band zu werden - all das ist hochinteressant! Überraschend positiv liest sich Gores Einschätzung zum Internet-Download-Zeitalter. Es sei grandios, dass jederzeit praktisch alle Songs, die je geschrieben wurden mühelos für Jeden zugänglich sei, so wird er sinngemäss zitiert. Sicherlich tragen die treuen Devotees zu Gores Optimismus bei, in dem sie nach wie vor bereit sind für ihre Lieblingsmusik zu bezahlen.
Stille Wasser sind tief? Scheint so. Zwar keine Autobiographie, aber nah genug dran am Menschen und Künstler Martin Gore.
Vom Kirchengänger und Bankangestellten über den dritten Mann in der Band, hinter Gahan und Clarke, zum Musik-Genie. Von I just can't get enough zu Personal Jesus und Enjoy the silence. Eine mehr als beeindruckende Karriere! Respekt! Prima Buch!

239 Seiten, Hardcover, s/w-Fotos, Interview mit Martin Gore, Disco-, Video- und Tourografie, Hannibal 2010
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am 14. November 2010
Kennen Sie das? Es gibt ja Bücher, bei denen man sich wünscht, dass sie kein Ende haben. Obwohl man das ganze Buch sofort verschlingen möchte, teilt man sich den Lesegenuss ein, wie den Genuss einer guten Tafel Schokolade. 'Insight' gehört zweifelsfrei zu diesen Büchern.
Hier geht es um den Künstler und Menschen Martin Gore, der als Songwriter, Musiker und Sänger die Musikwelt seit Jahrzehnten wirklich bereichert.
Das Buch hat eine kleine Rahmenhandlung. Der Hauptteil ist gegliedert in die verschiedenen Epochen von Depeche Mode: Die Zeit vor der Entstehung der Band, die ersten Erfolge, die Entwicklung der Band (musikalisch und persönlich gesehen) und die Zeit von Depeche Mode im 21. Jahrhundert. Es handelt sich aber nicht um reines Depeche Mode-Buch, sondern der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Martin Gore und seiner Perspektive. Die Autoren reiten hier auch nicht auf irgendwelchen Skandalen oder Klischees herum: Sie erzählen die Geschichte des Songwriters und Sängers einer außergewöhnlichen Band. Dabei wird auch die Entstehungsgeschichte vieler Songs beschrieben (textlich und musikalisch), so dass man nach Genuss der Lektüre noch eine weitere Ebene dazu gewonnen hat. Wenn man dann den entsprechenden Titel hört, leben nicht nur die eigenen Assoziationen und Gefühle auf, sondern man weiß jetzt auch, wie das geniale Zusammenspiel von Text und Musik entstanden ist. Der Musikwissenschaftler Dr. Michael Ahlers analysiert einige der Depeche Mode Songs. Das ist hoch interessant und der Leser gewinnt noch mehr Sensibilität für die die Kunst der Kompositionen.
Komplettiert wird das Buch durch die Abbildung ausgewählter Fotos aus den verschiedenen Jahrzehnten ' hierbei gibt es einige interessante Überraschungen. Am Ende von 'Insight' steht ein Interview mit Martin Gore aus dem Jahr 2009. Es sagt viel aus über die künstlerische Arbeit von Depeche Mode und die Art des Songwritings. Ganz zum Schluss gibt es noch einen detaillierten Überblick von allen bisher veröffentlichten Werken (Audio und Video) von Depeche Mode ' auch die Soloprojekte von Dave Gahan und Martin Gore werden hierbei berücksichtigt.
Fazit: Eine wirklich gelungene Biografie. Es gibt keine langatmigen Ausflüge in irgendwelche Details und Geschichten, die keinen interessieren. Ganz klar empfehlenswert für alle DM-Fans. Aber auch für die Menschen, die sich für Musik interessieren und sich mit der Entstehung guter Musik auseinandersetzen. 'Insight' räumt auch mit den Vorurteilen auf: Depeche Mode ist keine 'düstere Band mit dem typischen 80er-Jahre Sound'. Sicherlich gibt es viele Texte und Melodien voller Melancholie und Sehnsucht, aber immer mit einer ganz klaren Lebensbejahung und einem guten Schuss Humor. Das haben Martin Gore, Dave Gahan und Andy Fletcher bereits schon in vielen Interviews bewiesen. Sie sind künstlerisch gesehen ihren Ansprüchen und auch einer Linie treu geblieben und schaffen trotzdem immer wieder den Spagat zu etwas Neuem oder einer Überraschung. Es gibt kein Album, das wie das andere klingt. Jede Platte bzw. CD hat ihre eigene Note. Auch die Ex-Mitglieder Vince Clarke und insbesondere Alan Wilder, die die Band in den 80er Jahren entscheidend mitgeprägt haben, bleiben nicht ungewürdigt!
Dieses Buch liest man wirklich richtig gerne. Eine Biografie, bei der man merkt, dass die Autoren sich wirklich Gedanken gemacht haben. Ein sehr angenehmer Schreibstil. Bitte gerne mehr davon!
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am 18. Juli 2013
Das Buch ist sehr ansprechend aufgebaut, selbst als langjähriger Depeche Mode und Martin Gore - Anhänger, wird vieles hier offengelegt und macht die Entwicklungen innerhalb der Band auch jetzt nachvollziehbar. Der Mensch und der Künstler Martin Gore und auch die Stellung innerhalb der Band werden in einem sehr gut ausgewogenen Verhältnis dargestellt und beim Lesen findet man sich in unterschiedlichsten Stimmungen wieder. Die gelungenen Bilder runden die gut gewählte Sprache ab und regen einen auch durchaus an, das eigene Leben zu diversen Zeitpunkten einmal wieder aus der Gegenwart zu betrachten. Für uns ältere Martin - "Interessenten" ein absolutes Muss, für andere bestimmt auch sehr lesenswert, am besten nach einem Kapitel mal die passenden Songs hinterherspielen und wirken lassen! Schön, dass es noch Künstler gibt, die zu Selbstkritik fähig sind und das Menschsein deutlich machen können, danke Martin für viele mitreissende Texte und auch für die Bereitschaft, Einblicke nehmen zu dürfen.
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am 21. März 2013
Mein Lob an die Autoren André Boße und Dennis Plauk.
Das Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben und ich musste mir das Lesen einteilen, damit es nicht so schnell zu Ende geht. Es gibt einen tollen Einblick in das Leben von Martin Gore und die Geschichte von Depeche Mode mit vielen interessanten Details und schönen Fotos. Eingeteilt ist es nach den Alben von DM und zwischendrin werden einige Songs analysiert.
Interessant finde ich in diesem Buch auch, wie die Medien mit DM und Martin Gore umgegangen sind und noch umgehen. Das Buch endet einem Kapitel über "Sounds of the Universe" und einem Interview mit Martin Gore. Zum Schluss folgt dann noch eine umfassende Diskografie.
Jetzt wünsche ich mir dass das tolle Buch bis zu Delta Machine fortgesetzt wird...
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am 13. Mai 2013
Was sie schon immer über Martin Gore wissen wollten.
Hier kommt richtig gut raus, was Mart für ein eigensinniges Genie ist. Sehr introvertiert und so schüchtern.
Und so genial. Ich habe das Buch verschlungen, und wollte nicht dass es irgendwann endet.
Man ist allem so nah, als wäre man dabei gewesen. Ich verstehe Martin nun besser.
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am 9. September 2011
Dieses buch ist aus meiner Sicht gut geschrieben und gibt einen guten Überblick über das Leben und Wirken von Martin Gore. Das Buch hat für mich als Musikinterssierte neue Einsichten gebracht, wobei ich mich nicht als Depeche Mode Fan bezeichnen würde.
Einige Details gehen für mich am Thema etwas vorbei (so das Kapitel über David Bowie in Berlin), trotzdem ist das Buch sehr lesenswert.
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am 3. Januar 2011
Ein tolles Buch - ein Muss für Depeche Mode Fans

Martin Gore - ein Genie des 21. Jahrhunderts, der nie eines sein wollte und es doch ist.
Wer die Texte und die Musik dieses Genies liebt, hat längst verstanden wer dieser Mann ist, was ihn ausmacht - was er und seine Arbeit für Millionen von Fans bedeuten. Dieses Buch gibt die Bestätigung, die man bis dahin nur erahnen konnte. Martin Gore ist einer, den man zwischen den Zeilen verstehen muss und soll. Keine platten Attitüden, kein unüberlegtes Wort...auch wenn er es von sich -immer im Understatement - gern anders behauptet. Er hat etwas zu sagen - und das nicht nur mit "gereimten Worten" sonden Aussagen, gepaart mit perfektionistischer kaum kopierbarer Notenakrobatik, welche direkt in die Seele geht, weil sie tief und ehrlich aus seiner Seele kommt.
Er ist nicht nur ein genialer Komponist und Texter- nein auch ein Philosoph und....für die, die ihn verstehen, ein "Personal Jesus" - wenn auch wider Willen!
Wir gebrauchen nicht nur unsere Ohren um zu hören, nein er verlangt nach unserem Verstand - um nachzudenken, um zu verstehen und zu verändern.
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am 29. Dezember 2010
Klasse Buch.
Keine Lobhudelei. Am Besten finde ich die Stelle, an der Dieter Bohlen Martin als "gay" bezeichnet, dieser sich dann zu ihm dreht und sagt:
"Dieter, alles Geschmacksache". hehehe.
Für ernsthaft interessierte Fans ein Leckerbissen, denn hier geht es vor allem um Martin, den genialen, introvertierten Sänger und Songwriter.
Muss ein netter Kerl sein und etwas eigenwillig. Aber sind wir das nicht alle? Ein bisschen verrückt?
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am 17. Oktober 2010
Da es sich nicht um eine bedeutende Ausgabe der Weltliteratur handelt, kann man so ein Werk natürlich nicht pointfully bewerten--allerdings haben die beiden Autoren g anze Arbeit geleistet, und zwar gleichermassen in Recherche und Ausdruck. Als Beispiel sei da das Kapitel " Music for the Arbeiterklasse " ( Depeche Mode live in Ost-Berlin am 07.03.1988 ) genannt. Nüchtern und prägnant wurde das Ereignis geschildert ohne das ganze mit politischen statements aufzublasen. Für mich persönlich ist es DER lost gig, die Veranstaltung, bei der ich als damals Ultra-fan am liebsten dabei gewesen wäre.
Dieses Buch bietet für die Alt-fans der 80-er Jahre auch endlich mal die Möglichkeit einer Verifikation; ich kann dazu nur sagen, daß die Beschreibung z.B. der Öffentlichen Wahrnehmung sehr realitätsnah ist. Natürlich gibt es auch Diskussionsmaterial--ich halte " Some Great Reward " z.B. als Aneinandersammlung von Single-B-seiten- und maxisingle-material und in dem Zusammenhang auch die 12 " -version von " It`s Called a Heart " für doch bedeutend und wegweisend; der track wurde DM-intern und extern immer verrissen, er sollte aber besser in einem Atemzug mit der 12 " (combination ) " Get the Balance Right " genannt werden. Das Kapitel 1984-1985 war ein besonderes und ist phantastisch beschrieben; lediglich dem Verweis auf ein grandioses Album kann ich nicht zustimmen!!
In den Jahren 1983 bis 1987 war ich das, was man heute wohl einen devotee nennt; begonnen mit der VÖ " Get The Balance Right " bis zur VÖ " Music For The Masses " und diese Jahre sind auch retrospektive etwas ganz Besonderes und hier ganz toll beschrieben.
Dieses Buch bietet aber auch allgemein Einblicke in das Berlin der 80 - er Jahre vor der Wende und der Entwicklung der Produktion und Vermarktung von Pop-musik. Sehr interessant auch die Blöcke Sezierung von Songs aus theoretischer Sicht durch Dr. Michael Ahlers.
Deutlich wird hier ansatzweise die Arbeitsweise von Martin Gore, nämlich im Kern intuitiv und authentisch. Beginnt man, das Buch von hinten zu lesen auf Seite 220, erkennt man schnell Denk-und Bewertungsweise des Meisters. Auf die Frage des Interviewers, wie Musik als Kunst denn in der heutigen Zeit vertrieben werden kann--also die allseitige Diskussion , ob downloads auf Dauer ok sind... da fällt das Wort Totschlagargument, aber im Kontext interpretiere ich ausschließlich positive vibes und eine absolut offene Haltung und genau das sind die Charakterzüge, die Martin Gore auszeichnen. Mit wenigen Worten schafft er eine Diskussionsplattform.

Dieses Buch können also auch all jene verschlingen, die sich neben Depeche Mode für Produktionstechniken und die Zukunft der Musikindustrie interessieren; da sind schon so einige Antworten auf die Probleme unserer Zeit versteckt.
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am 8. Juni 2014
Ich bin schon eine ganze Weile Depeche Mode-Fan aber hier erfährt man trotzdem noch was neues. Tolles Buch, dass jeder Fann gelesen haben muss.
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