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Inland Territory

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Produktinformation

  • Audio CD (13. Februar 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Decca (Universal Music)
  • ASIN: B001MGAZY2
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Irgendwo zwischen Folk und Pop, mit ein bisschen Klassik und Jazz, siedelt Vienna Teng selbst ihre Musik an. Die seit eineinhalb Jahren in New York lebende Sängerin liebt die Vielfalt der Einflüsse, die sie von überall annimmt und zu Eigenem verarbeitet. Das war schon auf dem Vorgänger-Album "Dreaming Through The Noise" so und wird mit "Inland Territory" noch deutlicher.

Ihre neue Platte handelt von persönlichen Beziehungen, und beschäftigt sich mit verschiedenen geopolitischen Szenarien. Teng denkt sich in andere Menschen und Schicksale hinein, reflektiert Familie, Beziehungen, letztlich ihre Existenz. Sie ist eine pragmatische Philosophin, erhebt ihre Stimme, erzählt Geschichten, nicht klagend oder anklagend, aber deutlich Position beziehend. Das macht "Inland Territory" zu einem persönlichen, bewegenden Album, das sich klar und mit Anspruch vom popmusikalischen Alltag abhebt. So wurde "Inland Territory" ein erstaunlich vielschichtiges, ehrliches Album, unmittelbar in der Wirkung und zugleich durch die beiläufig komplexen Arrangements voller kleiner musikalischer Überraschungen.

kulturnews.de

Alles fühlt sich ehrgeizig und dringend an, sogar in den leisen Liedern, sagt Vienna Teng über ihr neues Album. Das hört sich dementsprechend ehrgeizig an, wenn auch leider nicht dringend. Nahezu jeder Song vermittelt neue Stimmungen, behandelt unterschiedliche Themen; verschiedene Genres werden beliehen, gemixt und neu kreiert - "Inland Territority" will einfach zu viel. Es weist schöne Momente, aber mehr noch Redundanzen auf. Fraglos ist die 1978 in Kalifornien geborene Vienna Teng enorm begabt, aber noch nicht ausgereift. Sie singt von Politik, Religion, Beziehungen und der menschlichen Existenz. Sie tut das mal poppig, mal behäbig, mal wähnt man eine asiatische Madonna vor sich, dann wieder tritt sie als poetische Philosophin an, die sich mit bauschigem Streichersatz und perlendem Klavier ziert. Das ist zwar alles nett, doch es erreicht nie die Intensität und ästhetische Kontinuität ihres dritten Albums "Dreaming through the Noise" aus dem Jahr 2007. (jan)


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Mitterweile bin ich stolze Besitzerin aller VT Alben- und ich kaufe mir nicht viele CDs. Was mir an Vienna Teng besonders gefällt ist ihre klare, reine Stimme. Vienna Teng ist nicht nur Sängerin, nein, sie ist Musikerin. Und das hört man. Ihre Songs schreibt sie selber, und jeder (auch im Vergleich unter den verschiedenen Alben) ist einzigartig. Nicht nur von den Lyrics her, nein, auch musikalisch. Und das selbe gilt für die Alben.
Wer schon ein Album von Vienna Teng besitzt darf nie erwarten, dass eines gleich wie das andere klingt. Auch auf diesem hier hört man, dass sie sich schon wieder weiter entwickelt hat, neue Einflüsse in ihre Musik aufgenommen hat. Die Texte sind wie immer tiefsinnig, und man sollte sich die Zeit nehmen sich damit zu beschäftigen. Zugegebenermaßen hat mir die CD beim ersten reinhören nicht sofort gefallen. Ich war enttäuscht, weil oftmals die schönen Piano-Akustikklänge durch synthetische Keybordklänge "ersetzt" worden sind- das kenne ich von ihr so noch nicht. Aber nachdem ich mich mit der Musik auseinander gesetzt hatte, nachdem ich genau hingehört hatte, kam ich "hinter" die Musik. Denn es geht bei ihr auch immer ein bisschen ums hinhören. Ich finde nämlich nicht, dass es sich hierbei um Popmusik handelt. Popmusik ist für mich produzierte Musik, nicht musizierte Musik.

Jedenfalls möchte ich mal genau beschreiben, was ich gehört habe:
Erstens ist jedes Lied anders. Es gibt auf der CD das eine oder andere Lied(z.b.: White Light, The last snow fall, kansas), das wirklich hauptsächlich von E-piano, E-gitarre, Keybord und sonstigen synthetischen Klängen untermalt wird.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
In meiner Rezension zu "Dreaming Through The Noise" habe ich geschrieben, dass ich das Album zuerst unzugänglicher fand als seine beiden Vorgänger. Aber dafür - und das kann ich nun nach anderhalb Jahren immer-wieder-hören mit Gewissheit sagen - war seine Wirkung um so nachhaltiger, heute gehört es zu meinen ganz wenigen All-Time-Favourites. Super!

Und jetzt legt Vienna Teng also mit "Inland Territory" ihr neues Werk vor. Nach dem ersten Hören war die Ratlosigkeit groß, so vielschichtig waren die Eindrücke. Ich war schon ganz geneigt, der amazon-Rezension zuzustimmen ("...Inland Territority will einfach zu viel")... doch auch dieses Mal lohnt sich das intensive mehrfache Hören, und wie! "Inland Territory" ist definitiv kein Sequel zu einem der - allesamt brillanten - Vorgängeralben, dafür bietet es zu viel Neues.

Ich erinnere mich an ein anderes Album, das zur Zeit seines Erscheinens von vielen Kritikern wegen seiner stilistischen Vielfalt niedergemacht wurde: "A Night At The Opera" von Queen, auch wenn es aus einer ganz anderen Ecke der populären Musik stammt. Und heute gilt es weithin als Klassiker. Aber wenn "A Night At The Opera" wie eine riesige Sahnetorte ist, so mit allen Verzierungen, dann klingt Vienna Tengs neues Album wie ein Teller mit den leckersten Tapas - ebenso vielseitig, abwechslungsreich, mit Steigerung und großen Gefühlen, aber weitaus stilsicherer zusammengestellt und nicht so pappsüß. Zu einem guten Rotwein einfach die bessere Wahl.

Nach dem fünften oder sechsten Hören habe ich mich gefragt, welche Titel von "Inland Territory" denn dereinst auf eine "Best of..."-Scheibe müssten.
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Format: Audio CD
Vienna Teng ist eine US-amerikanische Pianistin, Sängerin und Singer-Songwriterin taiwanischer Abstammung. Im Alter von fünf Jahren spielte sie bereits Klavier, und komponierte zum ersten Mal mit sechs Jahren. 2002 erschien ihr Debüt-Album "Waking Hour" welches es bis auf Platz 5 der Amazon.com Bestseller schaffte; ihr zweites Album "Warm strangers" schaffte es gar auf Platz 2. Mit "Inland Territory" legt sie ihr mittlerweile viertes Album vor. Zu hören gibt es, für Vienna Teng typisch, ruhige Melodieführungen, vielschichtige Klavierarrangements und diese sinnliche, sanfte, glockenklare Stimme. Ihre Songs sind melodiöse Songgeschichten, vertonte Träume: Bilder werden oft nur angedeutet, aber die Emotionen, die sie in Erinnerung rufen, sind klar und deutlich. Es gibt aber neue Seiten an Vienna Teng zu entdecken, so weisen Songs wie "White Light" oder "Radio" radiotaugliche Popstrukturen mit hohem Wiedererkennungswert auf. Besonders gut gefällt mir Vienna's Akustikstück "Grandmother's Song" - hier schaut sie stilistisch mal eben bei KT Tunstall vorbei und man gewinnt schnell den Eindruck, dass ihr das äußerst leicht fällt.
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Format: Audio CD
.. um mit Inland Territory warm zu werden.
Nach Warm Strangers, Waking Hour und Dreaming Through The Noise war ich anfangs beinahe etwas enttäuscht, weil mich nach dem ersten Hören nur wenige Songs wirklich überzeugt hatten.
Wie gesagt, etwas Zeit.. nach zwei Tagen waren diese Zweifel verflogen. 'White Light' ist uptempo, 'Grandmother's Song' habe ich schon mitgesungen, 'Stray Italian Greyhound' ist der vielleicht beste Song 2009 (!), 'No Gringo' treibt beinahe bei einer Stelle fast schon Tränen in die Augen, 'Augustine' zaubert immer ein Lächeln - ich liebe das Album inzwischen natürlich ebenso wie die anderen drei von Vienna.
Richtig anfreunden konnte ich mich nur mit zwei Songs noch immer nicht: Kansas und St. Stephens Cross wollen mir einfach nicht warm werden. Wobei St. Stephens Cross eigentlich schon genial ist.
Nun gut, ein Song: Kansas.

Live den Großmutter-Song mitzuklatschen oder die Entstehungsgeschichte zu hören, ist natürlich noch ein Stück grandioser - typisch für Vienna Teng. Aber das Album legt die Grundlage und gehört in jede gute Sammlung.

Gnadenlose Empfehlung!
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