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Inkognito: Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns Broschiert – 8. Oktober 2013

4.5 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Nature:

"Ein kluges und fesselndes Buch - das Workout für Ihr Großhirn."

13.02.2012 / Der Spiegel:
Das Ich ist ein Märchen

"Der amerikanische Neurowissenschaftler David Eagleman erklärt das geheime Eigenleben des Gehirns, die Entthronung des Geistes und den permanenten Bürgerkrieg in unserem Kopf."

18.02.2012 / Die Presse:
Wo der Geist wohnt

"An einer Fülle anschaulicher und nicht selten überraschender Beispiele werden jene Zaubertricks unseres Gehirns vorgestellt, von denen wir kaum eine oder gar keine Ahnung hätten, würden sie nicht durch die unermüdlichen Forscherteams der Neurowissenschaft ans Licht geholt."

19.02.2012 / Basler Zeitung:
Wer ist der Boss?

"Anhand praktischer Beispiele, verschiedener optischer Täuschungen und Denkaufgaben wird dem Leser sehr praktisch und veranschaulichend vorgeführt, wie sein Gehirn eigentlich tickt."

24.02.2012 / Kurier:
Eigenleben im Kopf

"Ein Musterbeispiel für ein verständliches, geistreiches Buch über die Erforschung des Gehirns."

25.02.2012 / Die Welt:
Feuchter Computer namens Hirn

"Eine fesselnde Studie über das menschlichge Bewusstsein ... Eagleman weist überzeugend nach, wie wenig Einfluss wir letztlich darauf haben, wer wir sind."

26.02.2012 / SonntagsZeitung:
Der CEO und seine Zombies

"Hirnforscher David Eagleman zeigt mit faszinierenden Experimenten, wie unbewusste Prozesse unser Oberstübchen steuern ... Eagleman ist ein begnadeter Geschichtenerzähler ... ein intellektuell Getriebener, immer auf Draht."

01.03.2012 / Jüdische Allgemeine:
Ich ist ein anderer

"Das Buch ist ein glänzendes Beispiel für amerikanische populärwissenschaftliche Prosa, die komplexe Sachverhalte anschaulich und unterhaltsam präsentiert. "

01.03.2012 / Süddeutsche Zeitung:
Das menschliche Bewusstsein ist ein Aufsichtsratsvorsitzender

Der Leser erfährt "mancherlei Wissenswertes über die Funktionsweise, wenn nicht schon seiner selbst, so doch seines Gehirns, das, in welcher Weise auch immer, das Substrat all dessen bildet, wofür wir uns halten."

02.03.2012 / Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Ichverweigerer

"Eaglemans Buch kommt im angenehmen Plauderton ohne viel Fachvokabular daher ... ein guter Einstieg in das Thema Gehirnforschung."

15.03.2012 / Neues Deutschland:
Universum im Kopf

"Ein ebenso informatives wie unterhaltsames Sachbuch, das jedem nur empfohlen werden kann, der sich für die Erkenntnisse der modernen Neurowissenschaften interessiert."

30.03.2012 / Spektrum der Wissenschaft:
Wer steckt hinter meinem Ich?

"Ein Krimi über das Ich."

02.04.2012 / dpa:
Das geheime Eigenleben unseres Gehirns

"Nicht nur verständlich und zusammenhängend, sondern auch noch unterhaltsam ... eine bemerkenswerte Leistung."

12.05.2012 / Hamburger Abendblatt:
Buch der Woche

"Eagleman macht Neurowissenschaft zur fesselnden Lektüre mit einem Stakkato an Aha-Erlebnissen."

22.05.2012 / Deutschlandradio:
Was uns in Wahrheit steuert

"David Eagleman hat durch spektakuläre Experimente so etwas wie Popstarstatus unter den Hirnforschern erreicht. In seinem Buch fasst er im angenehmen Plauderton die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung zusammen." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Werbetext

Lernen Sie etwas Neues kennen: Ihr Ich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Einst dachten wir, dass sich das ganze Universum um uns dreht. Doch dann mussten wir entdecken, dass wir nur ein unbedeutender Teil eines gigantischen Universums sind. Dann folgten noch viele andere Desillusionierungen. Von der jüngsten berichtet dieses faszinierende Buch. Unser Bewusstsein, so schreibt der Autor, macht nur einen kleinen Teil unserer Gehirntätigkeit aus. Schlimmer noch: Was wir als bewusste Entscheidungen empfinden, erweist sich oft bei näherer Überprüfung als Resultat im Dunkeln liegender Gehirnaktivität, auf die wir keinerlei Zugriff haben.

Eagleman beschreibt in seinem Text die Erkenntnisse von über hundert Jahren neurowissenschaftlicher Forschung ohne dabei wie andere Autoren der Versuchung zu erliegen, uns zu erzählen, welche Gehirnregionen aktiv sind, wenn wir irgendetwas tun. Im Gegenteil, solche Erklärungsversuche empfindet er als Blödsinn, weil er das Gehirn nicht für eine Art lebenden Computer hält, bei dem man nur die entsprechenden Programme finden muss, um es zu verstehen. Unser Gehirn arbeitet viel komplexer und leider auch überraschend anders, als wir uns das vielleicht vorstellen. Und darüber berichtet Eaglemans Buch.

Nachdem er im ersten Kapitel einige solcher Beispiele eindrucksvoll beschrieben hat, kommt er danach zu Sinnestäuschungen. Bei diesem Thema geht es ihm aber nicht darum, seine Leser zu beeindrucken, sondern um die Rolle und das Wechselspiel unserer Sinnesorgane und unseres Gehirns bei unserer Wahrnehmung. Wir sehen beispielsweise, so Eagleman, im Grunde nicht mit unseren Augen, sondern mit unserem Gehirn. Unsere Wahrnehmung funktioniert als Abgleich von eingehenden Daten mit den Erwartungen des Gehirns.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
David Eagleman liefert uns nach dem unterhaltsamen FAST IM JENSEITS mit INKOGNITO einen wahren par force Ritt durch die aktuelle Bewusstseinsforschung und seiner Deutung des Verhältnisses zwischen den sich überlappenden Entitäten wie Ich, Gedanken, Gehirn, Wahrnehmung, Bewusstsein und Unterbewusstsein usw. Aufgrund seiner soliden Ausbildung, guten Veröffentlichungen und Vorträgen zum Thema rund um die Welt sowie als Schüler des legendären Biologen Francis Crick ist er dafür gut qualifiziert wie man an dem sehr kurzweiligen aber wissenschaftlich korrekten Werk feststellen kann.

Einer der Grundgedanken Eaglemans ist, daß das Bewusstsein sozusagen nur eine Zeitung ist welche hilft in einer Art Zusammenfassung wichtiges von unwichtigem in der Fülle der täglich auf den Menschen einströmenden Informationen zu filtern. Das Gehirn surrt dabei rund um die Uhr und sammelt Daten auf allen - auch den untersten - Prozessebenen. Es arbeitet dabei im Verborgenen und steuert den Menschen inkognito. Das Bewusstsein selbst erfährt - vereinfacht gesagt - meist als Letzter was überhaupt los ist. Es steht also nicht wie oft kolportiert "im Mittelpunkt des Gehirns und hält die Fäden in der Hand", es ist Beobachter am Rande und "nimmt das Geschehen bestenfalls als leises Flüstern wahr".

Dafür liefert er eine ganze Armada von Beispielen aus dem menschlichen Alltag die wir alle gut nachvollziehen können. Es ist im positiven Sinne populärwissenschaftliche Prosa und es wird keinerlei Vorwissen vom Leser abgefordert, außer Offenheit sich den Gedankenexperimenten und Beispielen des Autors hinzugeben und seinen Schlußfolgerungen zu folgen.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 10. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn mir während der Lektüre von David Eagleman Buch immer wieder sein britischer Berufskollege Oliver Sacks in den Sinn kam, ist dies natürlich kein Zufall. Denn beide verstehen es großartig, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungsreisen in spannende Geschichten zu verpacken. Und dass der fast vierzig Jahre jüngere Eagleman die Kunst des Schreibens beherrscht, bewies er mit seinen spekulativen Kurzgeschichten über das Leben nach dem Tod. Inzwischen wurde sein Weltbestseller "Fast im Jenseits" sogar in 23 Sprachen übersetzt und als Vorlage für eine Oper verwendet.

Im Gegensatz zu Sacks erzählt Eagleman kaum eigenen Fallgeschichten, sondern Stories und Experimente, die wir in anderen Büchern zu diesem Thema ebenfalls finden. Aber Eagleman schreibt eleganter, erweist sich als Meister gelungener Übergänge und sorgt mit seinen Originalbeiträgen für die Höhepunkte. Dazu gehört zum Beispiel seine "Radiotheorie", die ich am liebsten im vollen Wortlaut zitieren würde, wenn es der Platz einer solchen Rezension zuließe. Denn wer Eaglemans Aufforderung nachkommt, sich als Buschmann in der Kalahariwüste zu sehen, wird kaum mehr behaupten, das Gehirn lasse sich allein mit den Gesetzen der klassischen Physik erklären. Zu stark und einleuchtend ist die von Eagleman erfundene Geschichte vom Transistorradio und seinem Geheimnis.

Geordnet ist diese geballte Ladung an Wissen in sieben Kapitel. Auf langatmige Einleitung verzichtend fordert Eagleman seine Leser gleich im ersten Satz dazu auf, sich im Spiegel zu betrachten und so einen Blick auf das eigene Gehirn zu werfen. Zumindest von außen. Was drin ist, folgt danach.
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