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Inka Gold: Roman Taschenbuch – 1. August 1997

4.2 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Interview mit Clive Cussler: Jetzt reinlesen [153kb PDF]

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Seit er 1973 seinen ersten Helden Dirk Pitt erfand, ist jeder Roman von Clive Cussler ein "New-York-Times"-Bestseller. Auch auf der deutschen SPIEGEL-Bestsellerliste ist jeder seiner Romane vertreten. 1979 gründete er die reale NUMA, um das maritime Erbe durch die Entdeckung, Erforschung und Konservierung von Schiffswracks zu bewahren. Er lebt in der Wüste von Arizona und in den Bergen Colorados.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die geheimnisvollen Eindringlinge Ein seetüchtiges Inkaboot 1533 A.D. Ein versunkenes Meer Sie kamen mit der Morgensonne von Süden. Schlaff hingen die rechteckigen Baumwollsegel unter einem strahlend azurblauen Himmel, als die Flottille aus Flößen flimmernd wie eine Fata Morgana über das funkelnde Wasser glitt. Keinerlei Befehl erschallte in der unheimlichen Stille, während die Besatzungen die Paddel eintauchten und durchzogen. Am Himmel stieß ein Falke herab und schwang sich wieder in die Lüfte, als wollte er die Steuermänner zu dem öden Eiland geleiten, das mitten aus dem Binnenmeer aufragte. Die Flöße bestanden aus Binsenbündeln, die an beiden Enden verschnürt und nach oben gezogen waren. Sechs solcher Bündel bildeten einen Bootsrumpf, der überdies mit einem Kiel und Streben aus Bambus versehen war. Der hochgezogene Bug und das Heck waren wie Schlangen mit Hundeköpfen geformt, deren Schnauzen gen Himmel wiesen, als wollten sie den Mond anheulen. Der Befehlshaber der Flotte saß auf einem thronartigen Sessel im spitz zulaufenden Bug des vordersten Floßes. Er trug ein mit Türkisplättchen verziertes Baumwollgewand und einen buntbestickten Umhang aus Wolle. Sein Kopf war mit einem Federhelm und einer Gesichtsmaske aus Gold bedeckt. Gelb schimmerten auch der Ohrschmuck, eine schwere Halskette und die Armreife in der Sonne. Selbst seine Schuhe waren aus Gold gefertigt. Ein Anblick, der um so erstaunlicher war, als auch die Besatzungsmitglieder nicht minder prachtvoll herausgeputzt waren. Voller Furcht und Staunen verfolgten die einheimischen Stämme entlang der Küste des fruchtbaren Landes rund um das Meer, wie die fremde Flotte in ihre Gewässer eindrang. Keiner schickte sich an, ihr Gebiet gegen die Invasoren zu verteidigen. Sie waren einfache Jäger und Sammler, die Kaninchen nachstellten, Fische fingen und ein paar wenige angesäte Pflanzen und Nüsse ernteten. Im Gegensatz zu ihren Nachbarn im Süden und Osten, die ausgedehnte Reiche gründeten, gehörten sie einer archaischen Kultur an. Sie lebten und starben, ohne ihren Göttern gewaltige Tempel zu errichten, und so sahen sie nun gebannt zu, als diese Verkörperung von Reichtum und Macht über das Wasser glitt. Einhellig betrachteten sie die Flotte als eine wundersame Erscheinung von Kriegsgöttern aus der Welt der Geister. Die geheimnisvollen Fremden nahmen keinerlei Notiz von den Menschen an der Küste, während sie weiter auf ihren Bestimmungsort zupaddelten. Sie waren in heiligem Auftrag unterwegs und ließen sich von nichts und niemandem ablenken. Ungerührt und ohne ihren verwunderten Zuschauern auch nur einmal den Kopf zuzuwenden, bewegten sie ihre Boote voran. Sie steuerten geradewegs auf eine aus dem Meer aufragende Insel zu, deren steile, felsenbedeckte Hänge einen kleinen, etwa 200 Meter (656 Fuß) hohen Berg bildeten. Sie war unbewohnt und nahezu bar jeder Vegetation. Die am Festland lebenden Einheimischen nannten sie die Tote Riesin, da der Kamm des langgezogenen, niedrigen Berges einer in totengleichem Schlummer liegenden Frauengestalt ähnelte. Die Sonne, deren Licht ihr ein überirdisches Strahlen verlieh, trug ein übriges zu diesem Eindruck bei. Kurz darauf landeten die prächtig gewandeten Mannschaften mit ihren Flößen an einem schmalen, kiesübersäten Strand, der zu einem engen Felseinschnitt führte. Sie holten die gewebten Segel ein, auf denen riesige Fabelwesen prangten, Abbilder, welche die lähmende Angst und Ehrfurcht der einheimischen Betrachter noch verstärkten, und begannen damit, große Binsenkörbe und Tonkrüge zu entladen. Den ganzen langen Tag über wurde die Fracht in einem riesigen, aber ordentlichen Haufen am Strand gestapelt. Als am Abend die Sonne im Westen versank, war das Eiland von der Küste aus nicht mehr einzusehen. Nur mehr das schwache Flackern der Lichter konnte man in der Dunkelheit erkennen. Doch in der Morgendämmerung des neuen Tages ruhte die Flotte noch immer am Gestade, und der hohe Hügel aus Frachtgut war unangetastet. Am Gipfel des Berges auf der Insel waren Steinmetzen eifrig am Werk, die einen mächtigen Felsblock in Angriff nahmen. Während der nächsten sechs Tage und Nächte schlugen und hämmerten sie mit bronzenen Brechstangen und Meißeln mühsam auf den Stein ein, bis dieser allmählich die Gestalt eines geflügelten Jaguars mit dem grimmigen Haupt einer Schlange annahm. Als das Werk vollendet war, schien das groteske Tier förmlich von dem großen Felsen zu springen, auf dem es thronte. Während die Steinmetzen dergestalt beschäftigt waren, trugen die anderen nach und nach die schwerbeladenen Körbe und Krüge davon, bis keine Spur mehr davon zu sehen war. Eines Morgens blickten die Eingeborenen dann über das Wasser zu der Insel und stellten fest, daß sie verlassen war. Die rätselhaften Menschen aus dem Süden waren mitsamt ihrer Flotte aus Flößen verschwunden, im Schutze der Dunkelheit davongesegelt. Nur die mächtige steinerne Jaguarschlange mit den gefletschten Giftzähnen im weit aufgerissenen Rachen und den geschlitzten Augen, die über das riesige Land aus endlosen Hügeln jenseits des beschaulichen Meeres blickten, kündete von ihrer Fahrt. Rasch siegte die Neugier über die Furcht. Am folgenden Nachmittag paddelten vier Männer aus dem größten Dorf entlang der Küste des Binnenmeeres, die sich mit einem kräftigen heimischen Gebräu Mut angetrunken hatten, in einem Einbaum über das Wasser, um die Insel zu erkunden. Nachdem sie an dem schmalen Strand gelandet waren, sah man sie in den engen Felseinschnitt vordringen, der in das Innere des Berges hineinführte. Den ganzen Tag lang und bis weit in den nächsten hinein warteten ihre Freunde und Verwandten voller Sorge auf ihre Rückkehr. Doch die Männer wurden nie wieder gesehen. Selbst ihr Einbaum blieb verschollen. Die Furcht der Einheimischen nahm zu, als plötzlich ein schwerer Sturm über das beschauliche Meer fegte und es in eine tosende See verwandelte. Wolken, schwärzer, als je einer der Menschen dort sie gesehen, verdunkelten die Sonne. Mit der erschreckenden Dunkelheit ging ein fürchterlicher Wind einher, der die See in Schaum verwandelte und die Küstendörfer verwüstete. Es war, als sei ein Krieg unter den Mächten des Firmaments ausgebrochen. Mit unglaublicher Wut raste das tobende Wetter über die Küste hinweg. Die Einheimischen hegten keinerlei Zweifel, daß die Götter des Himmels und der Dunkelheit, geführt von der Jaguarschlange, sie für ihr Eindringen bestrafen wollten. Flüsternd sprachen sie davon, daß diejenigen, die es wagen, die Insel zu betreten, verflucht seien. Dann zog der Sturm so unverhofft, wie er gekommen war, am Horizont davon, und eine merkwürdige Stille breitete sich aus, als der Wind erstarb. Gleißend strahlte die Sonne auf das Meer herab, das wieder so ruhig war wie eh und je. Kurz darauf erschienen Möwen und kreisten über etwas, das am sandigen Strand der Ostküste angespült worden war. Als die Menschen das reglose Ding im zurückweichenden Wasser liegen sahen, näherten sie sich wachsam und blieben stehen, gingen dann vorsichtig weiter und sahen es sich genauer an. Sie stöhnten auf, als sie erkannten, daß es sich um die Leiche eines der Fremden aus dem Süden handelte. Er trug nur ein prunkvolles, besticktes Gewand. Die goldene Gesichtsmaske, der Helm und die Armreife waren verschwunden. Alle, die der schaurigen Szene beiwohnten, starrten erschrocken auf den Leichnam. Im Gegensatz zu den dunkelhäutigen Einheimischen mit ihrem blauschwarzen Haar hatte der Tote weiße Haut und blonde Haare. Leblos starrten seine blauen Augen ins Leere. Aufrecht wäre er einen guten halben Kopf größer gewesen als die erstaunten Menschen, die ihn nun betrachteten. Zitternd vor Furcht trugen sie ihn vorsichtig zu einem Kanu und betteten ihn sanft hinein. Dann wurden zwei der tapfersten Männer auserkoren, die den Leichnam zu dem Eiland bringen sollten. Kaum am Strand angelangt, legten sie ihn eilends in den Sand und paddelten wie wild zurück zur Küste. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Und wieder ein phantastisches Abenteuer unserer Helden Dirk Pitt und Al Giordino. Diesmal geht es um den internationalen illegalen Handel mit geraubten Kunstwerken der ausgestorbenen Andenvölker. Eher durch Zufall wird die NUMA dort hineingezogen, aber wie bei Clive Cussler üblich stürzen sich die beiden sofort hundertprozentig in das spannende Abenteuer. Mehr will ich nicht verraten, nur soviel, das dieser Roman zu den besten aus der Dirk-Pitt-Serie gehört. Pitt-Fans können blind zugreifen und auch für Seiteneinsteiger ist dieses Buch geeignet, was nicht bei jedem Pitt-Roman der Fall ist. Etwas kurioses gibt es zu diesem Roman noch zu berichten. Entgegen der Praxis, alle amerikanisch/englischen Einheiten in unser metrisches System zu übersetzen, werden sie hier im Original belassen und durch metrische Angaben in Klammern ergänzt. Da ich das Original nicht kenne, kann ich allerdings nicht sagen, ob das eine Laune des Übersetzers war oder von Cussler so beabsichtigt war.
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Format: Taschenbuch
Beim Anlesen des Dirk Pit Romans ist zuerst alles in den für Cussler erfogreichen Bahnen. Es wird wie immer rückblickend eine Episode aus der Frühzeit,in diesem Fall der Inkas, erzählt.
Dann taucht ein gewisser Tupac Amaru auf der einem Schmuglerring leitet der versucht im Dschungel alte Inkagräber auszuheben und die Kunstschätze an den Eignerstaaten vorbei illegal zu verkaufen.
Die Story mutet besonders real an, da auch der Endverbraucher, in diesem Fall der bemittelte Sammler mit seinen psychologischen Zwängen dargestellt wird.
Lange Sequenzen des Romans sind der Streckenbewältigung z.b. Durchquerung einer Savanne gewidmet die aber mit Realaction fantastisch beschrieben sind.
Ein spannendes Buch in dem auch der mit seinem Privatjet agierende Bösewicht nicht vergessen wird.
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Format: Taschenbuch
Inka Gold ist mein dritter Dirk Pitt-Roman und sicher bis jetzt der beste. Es beginnt von Anfang an mit super Action und hält das Tempo bis zum Schluss durch. Dirk Pitt und Al Giordino sind unzerstörbar wie immer und trotzen jeder noch so schlimmen Gefahr und auch Rudi Gunn (der Bürogummi) zeigt einmal was in ihm steckt und trotzt seinen Peinigern.

Ich kann dieses Buch an alle empfehlen, die eine spassige, actionreiche Lektüre suchen, in der man auch noch etwas über die Inkas erfährt.
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Von Ein Kunde am 29. August 2000
Format: Taschenbuch
Ein echter Dirk-Pitt & Clive Cussler!! Auch wenn anfangs, wie in vielen Dirk-Pitt-Romanen Szenen aus einer Vergangenheit beschrieben werden, die etwas verwirren, wird das Geheimnis bereits nach den ersten Kapiteln gelüftet und man ist froh, dass die ersten Beschreibungen Erklärungen zum Geschehen in der heutigen Zeit geliefert haben! Natürlich leisten Dirk Pitt und sein bester Freund Al Giordino wieder mal Uebermenschliches im Sinne der Gerechtigkeit und um Verbrecher zu bekämpfen. Es ist Spannung pur! Man stellt sich die bildlichen Beschreibung so lebendig vor, dass man kaum bereit ist, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man nicht den Ausgang dieses Abenteuers kennt! Clive Cussler hat sich mit seinen Büchern und mit seinem Helden Dirk Pitt längst einen Platz in den Herzen seiner Leser erschrieben und seine Fans halten ihn für den Besten! Auch dieses Buch ist wieder der lebendige Beweis, dass Helden nicht sterben! Meine Empfehlung: Unbedingt lesen! Es wird keine Minute langweilig! Das ist ein Versprechen!!!
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Format: Taschenbuch
Dirk Pitt - was für eine schillernde Figur am Literaturhimmel. Natürlich wissen wir alle, wer Dirk Pitt ist: ein Angestellter der NUMA, der Nationalen Unterwasser und Marine Agency mit Hauptsitz in Washington D.C., Leiter für Spezialprojekte. Vor langer Zeit wurde er für unbestimmte Zeit von der Air Force, wo er den Rang eines Majors bekleidet, für den Dienst in der NUMA beurlaubt... mit ihm sein Stellvertreter und bester Freund aus der Kindheit, Albert Giordino.
Ihr Chef, der Gründer und Direktor der NUMA, Admiral James Sandecker, traut diesen Burschen seit Jahren zu, das Unmögliche, möglich zu machen, und die Welt zu retten.
Diese Abenteuer, in die Dirk Pitt sich immer wieder manövriert, haben ihm den Ruf eines Geheimagenten und unsterblichen Überlebenskünstlers eingebracht.
Natürlich ist Dirk Pitt wenn auch nicht im wörtlichen Sinn gutaussehend, doch sehr attraktiv für die Damenwelt, mit seinem kantigen Gesicht, den pechschwarzen gewellten Haaren und den grünen Augen, gross, schlank, muskulös, und so weiter...
In diesem Buch fährt Clive Cussler, der die Angewohnheit hat, sich selbst in nahezu allen seinen Dirk-Pitt Romanen eine winzige Rolle zu verschaffen, zu seiner Höchstleistung aus.
Die Geschichte beginnt mit einer "einfachen" Rettungsaktion im Dschungel in Südamerika... Natürlich ist nichts einfach, wenn es um Dirk Pitt geht...
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