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am 23. Juli 2017
Eli Roth, Christoph Waltz, Brad Pitt- nur Drei Namen absoluter Ausnahmeschauspieler.
Alle und sämtliche Darsteller, die in diesem Hammer von Film mitwirken, haben aufrichtiges Lob verdient.
Liefern hier ein Schauspiel ab, dass in die Geschichte eingehen muß.
" Wissen Sie denn, welchen Spitznamen mir die Franzosen gegeben haben? " - " Das weiß ich. " - " Ja und was wissen Sie? " -
" Man nennt Sie den Judenjäger. " - Präzise. "
Was für ein Film, bereits zu Beginn. Ich spüre meine Angespanntheit ganz deutlich, denn mein Mund fühlt sich irgendwie trocken an.
INGLOURIOUS BASTERDS: Knallhart. Grausam. Gnadenlos. Tarantino.
" Sie können von mir nicht erwarten, dass ich Informationen herausgebe, die das Leben von Deutschen gefährden. " - " Tja,.......
weißt du, Werner, da liegst du falsch,- denn genau das erwarte ich. Wenn sich Deutsche in Bäumen verkriechen, muß ich das wissen.
Und wenn du mir das nicht sagst,...hörst du das? Sein Spitzname ist " der Bärenjude " ,.....er zerschmettert deutsche Birnen mit
`nem Baseballschläger. Ich frag` dich jetzt ein letztes Mal,....und wenn du dich dann immer noch ergebenst weigerst, schnappt der
Bärenjude sich seinen fetten Schläger und donnert damit solange auf dich ein, bis du tot bist.....".
Eiseskälte, eiskalt- INGLOURIOUS BASTERDS läuft gerade mal eine knappe halbe Stunde.....................
Schmerzen, Blut, Tod, eiskalte Blicke- so kaltbrutal, dass es mir saukalt bis ins Innerste kriecht vor Grauen.
" Inglourious Basterds ist eine Unverschämtheit. Eine Kriegserklärung. Ein Vergnügen- Tarantino inszeniert die Nazis als das,
was sie wirklich waren. " [ Claudius Seidl, Filmkritik 2009 ]

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Story:

Irgendwo im besetzten Frankreich:
Eine junge Frau namens Shosanna wird Zeuge, wie ihre Familie grausam hingerichtet wird.
Sie kann entkommen, vor dem Jäger der Juden, baut sich in Paris eine neue Identität auf.

Anderswo in Europa:
Eine gefürchtete Spezialeinheit macht Jagd auf Nazi- Skalps.
Und schmiedet mit der Geheimagentin und Schauspielerin Bridget ein Komplott-
Hitler und seine Helfer ausschalten. Doch Shosanna, die junge Frau,
hat ihre eigenen Rachepläne.....................................

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Mein mal wieder atemberaubtes Fazit:

In Kapiteln aufgeteilt, doch keines von ihnen büßt auch nur ein Minimum an Bösewichten ein.
" Wieviele haben Sie getötet? " - " Achtundsechzig am ersten Tag,......Hundertfünfzig am zweiten Tag,......
Zweiunddreißig am dritten Tag. "
Dazu ein sinnlich brillanter Score, der das Filmvergnügen zusätzlich auf monströse Weise unterstreicht,..............
lange bevor es kracht, knallt, scheppert und Hirn spritzt.
Als INGLOURIOUS BASTERDS in Berlin seine deutsche Premiere hatte, brach nach einer besonders fiesen Szene
unter vielen fiesen Szenen, riesiger Applaus für SS- Mann Hans Landa- ein Mörder, Sadist und Bildungsbürger der ganz
alten Schule- los. Man muß schon mit viel, sehr viel Humor an diesen Film herangehen, sonst könnte man Probleme mit ihm haben.
Und man könnte Tarantino Q. vorwerfen, dass er in Geschichte nicht sehr gut aufgepaßt hat, klar. Doch er erzählt SEINE Geschichte,
seine ganz eigene. Einzigartig daran ist sein durchtriebenes Drehbuch eben- die Szenen sind vor Spannung kaum auszuhalten.
Denn die eingeschworenen Fans wissen ja: Bei Tarantino kann eine augenscheinlich friedvolle Szene heftigst und aus dem Nichts explodieren.
" Mir scheint, ich habe ein Monstrum geschaffen,....haha,....ein überaus überzeugendes Monstrum.....".
INGLOURIOUS BASTERDS- eine Rachephantasie, die sich um die historische Realität nicht kümmert- weil für Quentin Tarantino
sowieso schon immer das Kino die bessere Wirklichkeit war. Und diese Unverschämtheit, die Geschichte einfach zu ignorieren,..........
hat meiner Meinung nach noch kein Film so gehandhabt.
Das Kino rächt sich an der ungerechten Wirklichkeit selber. Nicht nur an jenen Personen, die, bevor sie selber sterben mussten,
der Welt soviel Unheil und Tod brachten.
INGLOURIOUS BASTERDS- ausufernd und bei aller zur Schau gestellten Dreistigkeit ein unerhört kluger Film.

Lauflänge: 147.28 Minuten ( mit Abspann ) !

Zusatzmaterial ( deutsche Untertitel ) :

- Erweiterte und Alternative Szenen= 11.25 Minuten!

- " Stolz der Nation " - kompletter Film!

- Trailer!
44 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Dezember 2017
Aber Amazon, kein Originalton? Für einen Film, in dem Sprachen so wichtig sind? Echt? In 2017? Technisch soll das super einfach sein.
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. September 2017
Inglourious Basterds (Unrühmliche Mistkerle) ist in 5 Kapiteln unterteilt.

Im 1.Kapitel wird der SS Standartenführer Oberst Hans Landa (Christoph Waltz) in die
Geschichte eingeführt.
Im 2.Kapitel stellen sich acht amerikanische,jüdische Elite-Soldaten vor, unter der Führung von
Lieutenant Aldo Raine (Brad Pitt), der selbst behauptet ein Nachkomme von Jim Bridger zu sein,
somit auch ein halber Indianer. Sie sind auf einer Tötungsmission aller Nazis.
Im 3.Kapitel lernen wir Shoshanna Dreyfus kennen, die unter dem Namen Emmanuelle Mimieux in
Paris lebt und ein Kino betreibt. Sie überlebte als Einzige das Massaker an ihrer Familie und
wartet auf ihre Rache.

In Kapitel 4 + 5 laufen die Fäden der ersten drei zusammen und die Prodagonisten treffen
unweigerlich zusammen.
Der Propagandafilm "Stolz der Nation" soll in Shoshanna's Kino aufgeführt werden und es werden die höchsten SS-Offiziere,
vorneweg Joseph Göbbels und Adolf Hitler erwartet.
Unwissend voneinander, wollen die Basterds und Shoshanna das vollbesetzte Kino in Schutt und Asche legen.
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Wer Tarentino kennt, weiß, wenns knallt dann knallts richtig, auch sonst gehts nicht zimperlich zu.
Das ist ein Film übern 2.Weltkrieg, ein Teil realitätsnah und ein anderer Teil ein Märchen.
Real sind die Deutschen, die Alliierten, die Juden, die Nazis u.a. und ein Märchen sind die meißten der
Handlungsabläufe, eben so wie, was, wenn es so passiert wäre.
Deshalb beginnt der Film doch auch mit: .....es war einmal
Eben auch wie viele Western so sind. Und deshalb hat er mich auch gut unterhalten.
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Christoph Waltz einfach genial gespielt als SS-Oberst Hans Landa, außerdem mit dabei,
Brad Pitt, Michael Fassbender, Eli Roth, Daniel Brühl, Til Schweiger, Gedeon Burkhard, Diane Kruger,
Sylvester Groth als Joseph Göbbels,
Martin Wuttke als Adolf Hitler,
Melanie Laurent als Shoshanna Dreyfus,
und
Rod Taylor als Winston Churchill

Die Bild und Tonqualität auf dieser BluRay war sehr gut
Bild: 1080p High Definition Widescreen 2.40:1
Ton: Deutsch: DTS Surround5.1 - Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch.
Um es realistischer auf der deutschen Tonspur zu machen, wurde bei französischen Gesprächen auch so gesprochen,
deshalb kommen zwischendurchmal deutsche Untertitel dazu.
ca. 154min.

Bonus:
mit Wendecover,
Erweiterte und Alternative Szenen,
"Stolz der Nation" kompletter Kurzfilm ca.10min.,
Diskussion am runden Tisch mit Quentin Tarentino, Brad Pitt und Elvis Mitchell,
Making of von "Stolz der Nation",
Gespräch mit Rod Taylor,
Die echten "Inglorious Bastards",(1978)
u.v.m.
ca. 90min.
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am 21. September 2015
Ein grandioser Film mit vielen bekannten Schauspielern.
Ein Muss für jeden Filmliebhaber!
Wer davon nicht fasziniert ist, hat wohl kein Hirn!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. April 2013
Ein guter Film, vorallem für Tarantino-Fans. An der Bild-Qualität und am Sound der BluRay habe ich nichts zu bemängelt.

Alles in bester Ordnung und kann den Film mit ruhigem Gewissen empfehlen.
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am 25. September 2017
Tarantino ist anders, ein unglaublicher Visionär mit seinen eigenen Parallellwelten. Und so wird hier internationale, vor allem aber unschöne deutsche Historie frei und provokant in eine packende, spannende, skurrile und schwarzhumorige Geschichte umgeschrieben.
Im besetzten Frankreich führt eine jüdische Elitetruppe gezielte Vergeltungsschläge gegen Nazis durch, jagt und tötet sie, sind als "Basterds" gefürchtet. Da die Pläne weitreichender werden, nehmen sie Kontakt mit der Resistance auf. Die geheime Mission führt schliesslich alle in ein Pariser Kino, dessen Besitzerin Shosanna allerdings schon ganz eigene Rachepläne hat......
Wenn in einer 20minütigen Dialogsequenz jeder rhythmische Schlag messerscharf und präzise getroffen wird, weiss man, dass ein Drehbuch seinen Meister gefunden hat. Diese grandiose, nervenzerreissende Spannung aufbauende Eröffnungsszene stimmt auf perfekte Art und Weise den Tonus des weiteren Films an. Christoph Waltz ist in der Rolle des Oberst Landa unumstritten das pechschwarze Herzstück des Films. Mit seinem kalten Lächeln, seinem anschmiegsamen Sprachduktus und vorgespieltem Charme wird er zu einer der einvernehmendsten Gestalten, welche die Leinwand-Hölle je hervorgebracht hat. Gebannt, abgestossen und fasziniert gleichermassen, folgt man jedem Wort dieses zynischen Soziopathen.
Die gesamte Besetzung ist auserlesen, spielt begeisternd. Brad Pitt in Hochform.
Sogar Til Schweiger wurde ideal eingesetzt, meist schweigend, doch als er mehr als einen Satz spricht wird er (zur Strafe?) erschossen.
Sämtliche Dialoge sind scharf, provozierend, tiefsinnig und oft einfach nur ein Fest für die Ohren.
Neben dem starken ersten Kapitel überzeugt die Szene in der alten französischen Taverne, bei der die Spannung ganz langsam durch ein Trinkspiel, bei dem man nebenbei alle Charaktere kennenlernt, auf ein Höchstmass aufgebaut wird um erneut zu überraschen und mitzureissen.
Im letzten Kapitel laufen die Fäden der Handlung zusammen und explodieren in einem finalen Rausch von Blut, Grausamkeit, Feuersturm und Rache. An Brutalität und Blutrünstigkeit in den Szenen wird nicht gespart, ein weiteres typisches Merkmal aller Tarantino-Filme.
Das Kino ist der Ort, der vieles erst ins Rollen bringt, Ort, der finalen Entscheidung, Ort, der Hoffnung für die einen, Ort des Verderbens für die anderen. Eine Hommage an das Kino, die so offensichtlich ist, dass sie manchmal schon übersehen wird.
Viele Regisseure machen Filme für den Zuschauer, andere für sich - z.B. Lars von Trier, und es gibt Quentin Tarantino, der Filme aus Liebe zum Film inszeniert. Ein unglaublich sehenswerter Film aus dem Jahr 2009.
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am 3. Juni 2015
Da der Film von Quentin Tarantino, habe ich ihn mir direkt gekauft, nachdem er erschienen ist. Ich ahbe den Film schon im Kino gesehen und war von der Schauspielerischen Leistung mehr als begeistert.

Zu Christoph Waltz muss man nicht viel sagen. Zu den anderen Schauspielern auch nicht so viel. Sie haben alle gut gespielt.

Was mir an dem Film gut gefällt, eigentlich gefällt es mit bei allen Tarantino Filem, ist die Detailtreue von bestimmen Scenen oder Charakteren.

Für einen Taranino Fan eine klare Kaufempfelung
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am 17. März 2017
......kann dieses Kunstwerk als Heiligen Gral des Slasher/Märchen/Actioner/Drama/Persiflage- Genres betrachten!

Hat sich QT mit diesem exquisiten Vernichtungs-Märchen einen blutigen Scherz erlaubt? Mitnichten, denn er persifliert die absurde Ideologie der Herrenmenschen mit blutendem Augenzwinkern! Er schreibt die Geschichte um, gelegentlich gibt es wahre Historie, und er betreibt eine Spiegelung bzw. Aneignung deutscher Gewaltexzesse! Hätten sich die Juden damals der Verrohung hingegeben, wäre der Überlebenskampf vielleicht erfolgreicher gewesen! Stellvertretend dafür wird in IB eine Einheit von US-Skalpier-Künstlern hinter die Linien geschickt, um sich der Wonne der gerechten Gewalt zu ergeben.

Wenn Aldo Raine (B. Pitt) gütig versucht, dem tapferen Werner die Behandlung des Bärenjuden (E. Roth- bekannt für seine sensiblen Horrorfilme) zu ersparen, dann fühlt man endgültig mit diesen feinen Kerls. Des Bärenjuden Behandlung mit dem Baseballschläger ist lediglich konsequent und Nazis umlegen geht schon OK- da erntet man keinen Widerspruch, und die Kunst des Hakenkreuz-Ritzens in die Stirn könnte man als Antwort auf den Judenstern deuten!

Oberst Landa (C. Waltz), der die Nazis längst nicht mehr Ernst nimmt, manifestiert gleichzeitig die kranke, soziopathische und perfide "Kultur" der Weltbeherrscher in seiner Person. Rhetorisch über allen schwebend, akzentuiert bis zur Perfektion, pseudo-kultiviert sowie ständig unterschwellig lauernd, gibt dieser Pfeilgiftfrosch-Charmeur eine Galavorstellung des maliziösen Grauens! Gern lässt er auch töten oder macht das selbst- das geht aber in Ordnung, denn fehlgeleitete Zyniker machen das so!

Daniel Brühl gibt den netten Schlingel, um sich später als Killer Zoller zu entpuppen. Brillant, wie QT aus Mamas Liebling langsam eine Person macht, die eher für rostige Stimmung sorgt. Als kultiges Highlight - QT-Filme leben durch ihre kultigen Einzelszenen ewig - dürfte man locker-lächelnd die Begebenheit in der Keller-Taverne bezeichnen! U.a. hier werden feingliedrige Dialoge geboten, scharf wie ein Skalpell und spannungsgeladen, dass mir meine Gedanken vor Begeisterung kreuz und quer umher rannten, oft rempelten sie sich über den Haufen! August Diehl glänzt als Sturmbandführer mit diabolischer Lässigkeit in diesem Feuerwerk der guten Laune und brutal knisternden Dialoge, wodurch ich als passiver Situationist meine Nachos vor Begeisterung massakrierte!

QT -Filme brennen sich gern durch die Gewaltszenen ins Gedächtnis, weil eruptiv, obgleich nie die Überhand gewinnend, da die eleganten und brennenden Dialoge dominieren. Man kann QT für diesen Film sicher auch kritisieren, muss es aber nicht, denn hier gibt es ein Märchen, wie sie meistens sind: Blutig und gnadenlos! Wer die feinere Variante möchte, sollte SEIN ODER NICHTSEIN schauen (Original)! So bleibt nur folgendes zu konstatieren:

Solch ein Film war ein Traum von wenigen. Er wurde eine Hoffnung für viele. Nun ist er eine Notwendigkeit für alle Fans von Märchen und QT!
(recht frei nach K. Adenauer)
1313 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Dezember 2016
Der film ist großartig und immer wieder klasse
Ich bin nur enttäuscht, dass es den nicht im Originalton gibt
Christoph Waltz sollte man auch noch die vierte sprache meistern lassen
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Dezember 2012
-und nicht mehr oder weniger
Ist für mich aber immer noch der schlechteste Tarrantino-Film, den ich kenne. Schafft es aber gerade noch so in meine top 100, denn es gibt soooo viele schlechtere Filme.
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