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Indie Cindy (2lp+CD) [Vinyl LP] [Vinyl LP] Doppel-LP

4.0 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Vinyl, Doppel-LP, 25. April 2014
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Produktinformation

  • Vinyl (25. April 2014)
  • Erscheinungsdatum: 25. April 2014
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Doppel-LP
  • Label: Pixiesmusic (rough trade)
  • ASIN: B00J4SP9V4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Die Pixies sind ohne Zweifel eine der wichtigsten Indie Rock-Bands der 80er/90er Jahre. Sie ebneten den Weg für Gruppen wie Nirvana, Radiohead bis hin zu Pearl Jam. "Indie Cindy", ihr erstes Studioalbum seit "Trompe Le Monde" aus dem Jahr 1991, erscheint auf dem Band-eigenen Label Pixiesmusic (in Europa über [PIAS] Recordings). Die zwölf Titel wurden in den Rockfield Studios in Wales, UK aufgenommen und von Gil Norton, der bereits bei "Doolittle", "Bossanove" und "Trompe Le Monde" mit an Bord war, produziert. Das Album-Artwork stammtvom legendären Graphic Artist Vaughan Oliver, der schon für das Artwork aller vorangegangenenPixies-Veröffentlichungen verantwortlich war.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 25. April 2014
Format: Audio CD
Irgendwann muss man jüngeren Generationen mal erklären, warum wir so ein Gewese um den dicken Mann und seine Band machen, warum wir schier durchdrehen, wenn Charles Thompson aka. Frank Black aka. Black Francis seine alten Kumpanen um sich versammelt, mit etwas Glück jemand seine Stellenanzeige „Suche Kurzzeitbassistin mit minimalem Ego und maximaler Leidensfähigkeit“ positiv beantwortet und alle zusammen sich dann anschicken, über anderthalb Jahre ein paar Songs aufzunehmen und diese dann, verpackt in eine einen orangefarbenen Pappkarton, als die unglaubliche, die sensationelle Rückkehr nach über zwanzig Jahren zu verkaufen. Die Faszination der Pixies lässt sich Außenstehenden und/oder Spätgeborenen wohl schwer vermitteln – wen die sagenhaften „Surfer Rosa“ resp. „Come On Pilgrim“ und „Doolittle“ vor Jahren nicht in Flammen gesetzt haben, der wird wenig Verständnis haben für den Zirkus, der nun um die zwölfeinhalb späten Lieder veranstaltet wird.

Und sicher wird sich auch manch eingeschworene „Altelfe“ mit den aktuellen Stücken schwer tun, denn natürlich ist nach gefühlten siebzig Black’schen Soloplatten und diversen Neubesetzungen nicht das Feuer der Anfangsjahre zu erwarten. Wer ehrlich ist, der wird sogar zugeben müssen, dass selbst „Bossanova“ und „Trompe le Monde“ schon ihre Durchhänger hatten – legt man diese als Vergleich zugrunde, ist „Indie Cindy“ tatsächlich ein ordentliches, ein gelungenes Album geworden. Denn Black und Kollegen – Bassistin Paz Lenchantin war bei den Aufnahmen noch nicht im Dienst – geben sich alle Mühe, das Vertraute auch nach so langer Zeit zum Klingen zu bringen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Indie Cindy ist ein gutes Album. Punkt. Die Pixies haben zwischen 1987 und 1991 Musikgeschichte geschrieben, und ihr neues Album kommt qualitativ nicht an die früheren Großtaten heran. Na und? Der Kritikpunkt, dass die Pixies früher besser waren, zählt für mich nicht. Welche Band ist schon vor allem für ihr 5. Album bekannt? Ich finde es toll, dass es dieses Album gibt. Eine Band, die nur noch tourt, aber nichts mehr veröffentlicht, wirkt immer so, als hätte sie keine Ideen mehr und auch nicht die Courage, nach früheren Großtaten möglicherweise zu enttäuschen.
Indie Cindy klingt auch nicht wie die früheren Pixies-Alben, aber schließlich klangen auch die ganz unterschiedlich: Das ungeschliffene, Steve Albini-produzierte Surfer Rosa, das gesittetere Krach meets Melodie und erste Gil Norton-Werk Doolittle, das surfige Bossanova und das metallische Trompe le Monde. Was offensichtlich ist: Indie Cindy setzt auf einen kompakteren Sound. Früher waren die Instrumenteneinsätze der Pixies fast chirurgisch. Da war der wandernde, hervortretende Bass von Kim Deal und die Gitarre, die nur dann hervorstach, wenn es nötig war. Indie Cindy dagegen hat in Sachen Instrumentalisierung einen einheitlichen Sound; die Instrumente ergeben ein Ganzes, ohne separat hervorzustechen.
In einer Rezession (ich glaub im Rolling Stone) habe ich gelesen, die Songs auf Indie Cindy wären zu lang. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Natürlich gibt es keine Unter-2-Minuten-Ausbrüche in der Art von Broken Face, Allison oder Tame mehr. Aber es sind nur 2 Songs auf Indie Cindy länger länger als 4 Minuten, der Rest liegt zwischen 3 und 4 Minuten.
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Format: Audio CD
Nun sind sie also endlich auch auf Tonträger wieder da. Die Reunion nach einem Dutzend Jahren Abwesenheit wurde von alten Fans zwiespältig gesehen,denn eine Zeit lang waren ja gar keine neuen Tracks geplant. Nach und nach entstanden dann doch drei EPs zu je vier Stücken, die man dann auf der Webseite der Band herunterladen konnte...was ebenso nicht jedermanns Sache war. Nun kann man diese drei EPs also auch gebündelt als CD kaufen, was mich schon irgendwo mit Freude erfüllt. Niemand rechnet wohl mehr mit einem absolut bahnbrechenden Meisterwerk, wie es die ersten 2-3 Platten der Pixies (für mich persönlich) waren- und das wird auch nicht geboten. Die 12 Tracks mit einer Laufzeit von 45:56 Minuten sind solides Material, durchaus breit gefächert und insgesamt zufriedenstellend. Die Aufmachung des orange-neonfarbenen Aufklapp-Digipacks ist schön skurril, und sogar ein auffaltbares Textblättchen liegt bei. Herz, was willst Du mehr? Denn, mal ehrlich, selbst wenn die Pixies etwas für ihre Verhältnisse nicht ganz perfektes vorlegen ist das immer noch besser als ein ganz großer Teil der Veröffentlichungen anderer Bands. Kann man durchaus kaufen.
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Format: Audio CD
Wenn man sich die einschlägige Presse anschaut, kann man teilweise nur den Kopf schütteln. In der "Welt" ist beispielsweise zu lesen "wer die Pixies mag, hat solche Musik immer gehasst". Es werden Vergleiche zu Truck Stop (aha?!) gezogen. Teilweise habe ich den Eindruck, dass manche sogenannte Musik-Journalisten mit einem Verriss zum Album sich selbst beweihräuchern wollen. Letztlich ist es auch eine Frage der Erwartungserhaltung. Anfang der 90er hat mir persönlich ihre Musik die Welt bedeutet. Ich würde nicht so weit gehen, dass die Pixies mein Leben verändert haben, aber doch meine Art und Weise Musik zu hören. Das gesamte Material von 1987 bis '91 hat auch den Test der Zeit gut überstanden und sind immer noch gerne bei mir gehört. Die Frage nach der Reunion 2004 "kommen neue Songs?" hat man sich immer halb hoffend halb bangend gestellt. Den einen neuen Song "Bam Thwok" hat man 2004 größtenteils ignoriert. Befürchtungen sie zerstören ihren eigenen Mythos sind nicht gerechtfertigt. Als Pixies-Fan möchte man die Songs haben. Und man muss nicht beginnen, die CDs verschämt hinter anderen Bands zu verstecken. Im Pixies-Universum gäbe es folgerichtig 4 Sterne. Auch für die Veröffentlichungspolitik - erst die ep's dann die gleichen Songs auf ein Album packen, kann man einen Stern in Abzug bringen. Da es aber darum geht, die Qualität der Platte selbst im Kontext von anderen Neuveröffentlichungen zu bewerten, kann es nur 5 Sterne geben. "bagboy", "another toe in the ocean", "Magdalena" "greens and blues" und einige mehr haben immer noch das besondere Etwas. Natürlich fehlt Kim Deal. Aber Frank Black schreibt noch tolle Songs, die in guten Momenten immer noch eine wunderbare Mischung aus Pop, Surf & Hard(Rock) bilden.
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