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In Stahlgewittern
Format: Audio CD|Ändern
Preis:26,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 5. August 2017
Ich bin auf dieses Buch eher durch Zufall bei Audible gestossen und habe sowohl das Hör- als auch das Kindle eBook.

Dieses Buch hat es in sich. Es fängt ganz hamlos an und beschreibt den Entusasmus der jungen Menschen auf dem Wege zur Front. So um die 1896 gebohren sind manche noch Teenager, viele Twens. Blumen und Gesänge aus einer sicheren Zeit begleiten den Weg ins "Abenteuer".

Die jungen Menschen vielieren ihren Entusiasmus schon recht schnell, die Wahrheit ist grausam. Der Alltag hart, dreckig und unmenschlich. In Massen zusammengedrängt, Tote und verstümmelte auf einen Haufen, jeden Tag, an verschiedenen Stellen der Front. Alltag, einfach brutal.

Ernst Jünger beschreibt das kühl und scahlich, und so ist es auch richtig. Es läuft einem der Schauer über den Rücken, wenn man das liest und hört. Schwer zu ertragen. Zu was sind Menschen in der Lage sich auf so vielfältige Weise umzubringen. Mit Granaten, mit Kugeln, mit dem Bajonett oder sonsttwie. Bestialisch. Ja, ja. süß und ehrenvoll.

Dieses Buch ist eine schonungslose und gut gemachte Darstellung (wenn man das so sagen kann) der Wirklichkeit. Ein Aufruf gegen den Krieg, wie unmenschliche können Menschen sein.

Ein Buch dass man ruhig mal gelesen oder gehört haben sollte. Man wird über den Krieg anders denken und froh sein, dass es bei uns ruhig ist. Trotzdem gibt es auf der Welt Kriege. Der Mensch lernt nicht dazu oder aus...... Wie auch immer.
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am 29. Mai 2017
Habe noch nie in einer solchen Ausführlichkeit über die Zustände des Graben- und Stellungskampfes im Ersten Weltkrieg gelesen. Besonders während der Herbst- und Winterzeiten waren die Soldaten unvorstellbaren und unlösbaren Herausforderungen ausgesetzt. Das Überleben war reiner Zufall.
Vor diesem Hintergrund wirkt es erbärmlich, wie heutzutage Kriegerdenkmäler würdelos besudelt oder von Kommunen respektlos als störend niedergerissen werden.
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am 4. Juni 2014
Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" ist für mich ein geschichtliches Zeugnis erster Güte. Er schildert darin seine Erfahrungen als junger Frontsoldat im Ersten Weltkrieg mit samt seinen Entbehrungen, Zerstörungen, Schrecken, Gasangriffen und unvorstellbaren Materialschlachten.
Das Buch ist insgesamt sehr nüchtern und sachlich geschrieben und dennoch mehr als eindringlich, denn die geschilderten Erlebnisse bedürfen in keiner Weise einer Emotionalisierung oder Dramatisierung sondern sprechen in ihrer Unfassbarkeit für sich. Zudem wird von ihm der Gegner nie dämonisiert und/oder entmenschlicht, wie dies in vielen anderen Kriegsbüchern oft der Fall ist. Ganz im Gegenteil spricht er meist mit großem Respekt und Anstand von den Kriegsgegnern.
Nicht zu leugnen ist in seinen Beschreibungen trotz aller Brutalität eine gewisse Faszination für den Krieg und den Kampf und das Soldatische. Ihm dies jedoch zum Vorwurf zu machen ist meiner Meinung nach nicht gerechtfertig, denn wie viele Extreme, ist wohl auch der Krieg speziell für junge Menschen Schrecken und Faszination zugleich. Jeder kann, darf und soll aus diesen Schilderungen zweifelsfrei seine Schlüsse ziehen, aber das Werk deshalb in die "rechte Ecke" zu drängen, geht meines Erachtens an den Aussagen und Einstellungen des Autors vorbei.
Obwohl der Beginn des Ersten Weltkrieges mittlerweile 100 Jahre zurückliegt, reichen seine Auswirkungen und Spätfolgen auch noch in die heutige Zeit hinein, denn der Lauf des gesamten letzten Jahrhunderts wurde durch diesen Krieg maßgeblich und entscheidend beeinflusst. Das vorliegende Buch ist ein wichtiges geschichtliches Zeugnis, das aufzeigt, was die Männer antrieb, erlebten und erlitten, die in diesem Krieg kämpften!
Absolute Leseempfehlung!!!!
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am 12. Januar 2015
Das Buch „In Stahlgewittern“ basiert auf den präzisen Front-Tagebuchaufzeichnungen Ernst Jüngers. Die Originalausgabe von 1920 wurde bis 1978 mehrfach überarbeitet. Der Text dieser hochwerigen Klett-Cotta-Ausgabe folgt der letzten Überarbeitung Ernst Jüngers.

Meines Erachtens überhöht Jünger keineswegs die Tapferkeit und kriegerisches Bewusstsein, sondern erzählt vielmehr von seiner individuellen Bewältigungsstrategie des Frontalltags und den schrecklichen Verlusten an Menschenleben. Jünger beschreibt sehr wortgewandt den Mikrokosmos seiner Einheit an der Westfront. So sind ebenso drastisch wie anschaulich die Gefechte, Scharmützel, Verwüstungen, Trommelfeuer, Giftgas, Tod, Verwundung, Verstümmelung, Angst, Mut, Grausamkeit, Anstand, Kameradschaft, Leichtsinn, und Verantwortungsbewusstsein dargestellt. Einige pathetische Ansichten zur Ritterlichkeit, Ehre und Kampfmoral muten heutzutage etwas naiv an, stehen vermutlich aber im historischen Zeitkontext.

Der Gesamtzusammenhang der Weltkriegsentwicklung bleibt weitgehend außer Betracht; wenn überhaupt, dann klingen kritische Töne zur Versorgungslage und Heeresleitung eher zwischen den Zeilen an. Insgesamt aber ein sehr realistisches und aufschlussreiches Buch über den Alltag an der Westfront.

Sehr empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Mai 2011
"In Stahlgewittern" ist das erste Buch Ernst Jüngers. Es beschreibt Jüngers Erlebnisse an der deutschen Westfront im Ersten Weltkrieg von Januar 1915 bis August 1918. Das Buch begründete in den zwanziger Jahren Jüngers Ruhm als Schriftsteller.

Ernst Jünger wurde im März 1895 geboren - das heißt, bei seinen ersten im Buch geschilderten Erlebnissen ist er noch nicht einmal ganz 20 Jahre alt.

Im Urteil der Zeitgenossen wie auch späterer Kritiker spiegelt sich die Zwiespältigkeit des Werks wider, das den Krieg zwar in all seiner Brutalität beschreibt, ihn aber weder ausdrücklich verurteilt noch auf seine politischen Ursachen eingeht. Man kann es daher als Antikriegsbuch, neutral oder sogar kriegsverherrlichend lesen - letzteres aber meines Erachtens nur mit viel bösem Willen. Fernab jeder politischen oder moralischen Parteinahme wird das Kriegsgeschehen bei Jünger in allen Details geschildert. Jüngers Sprache ist die eines neutralen Berichterstatters, unprätentiös und klar - was den oftmals schrecklichen Inhalt noch plastischer und grauenvoller hervortreten lässt. Etwa, wenn Jünger minutiös den Ablauf und die Folgen eines Giftgasangriffs schildert - oder das Leben im Schützengraben, wenn bei Dauerregen der Schlamm die Leichen der vorherigen Stellungsbesatzung zu Tage fördert.

Das Werk basiert auf den Tagebuchaufzeichnungen Jüngers, die er kurz nach dem Krieg zu einem Buch verarbeitete. Jünger schildert die Kampfhandlungen aus der Perspektive eines jungen Kriegsfreiwilligen, der sich nach seiner ersten, im Frühjahr 1915 in der Champagne erlittenen Verwundung zum Infanterieoffizier weiterbilden lässt und anschließend in der Gegend von Arras den Stellungskrieg kennenlernt. Im Zuge seiner Teilnahme an den Kriegsereignissen der folgenden Jahre (u. a. Schlacht an der Somme, Dritte Flandernschlacht, Schlacht von Cambrai, Deutsche Frühjahrsoffensive 1918) entwickelt er sich zum erfahrenen Stoßtruppführer, der zumeist an vorderster Front eingesetzt und mehrfach verwundet wird und hohe Tapferkeitsauszeichnungen erhält (die der Autor mehrfach erwähnt). Er begibt sich oftmals, häufig freiwillig und dem Anschein nach stärker von Neugier und Abenteuerlust als von Pflichtbewusstsein getrieben, in sehr gefährliche Situationen, die er oft nur mit unerhörtem Glück überlebt.

Alles in allem: Ein packender Tatsachenbericht über das Grauen des 1. Weltkriegs.
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am 16. Juli 2017
Das Buch ist sehr schwierig zu lesen. Ich musste sehr oft wochenlange Pausen einlegen weil ich den Inhalt nicht mehr ertrug. Es geht hier um die grausame ungefilterte Wahrheit des ersten Weltkrieges. Ernst Jünger beschreibt mit unglaublicher Kälte und Gelassenheit die grausamsten Szenen. Sein Schreibstil ist geradezu genial und sein kalter Humor lässt die harten Tatsachen als belanglose Geschichten erscheinen.
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am 17. Oktober 2016
Super geschriebenes Buch.Gleicht ein wenig einem Tagebuch,das die Soldaten in den Schlachten des 1. Weltkrieges im Westen beschreibt---ihre Begeisterung am Anfang 1914 nur keine Schlacht zu versäumen---ihre Angst 1916-1918 je furchtbarer die Wirkung der Waffen des Gegners sich entwickeln.Anschauliche Beschreibung der Verletzungen,Auswirkungen des Giftgases.Es gäbe noch viel zu sagen.Tolles Buch,toll erzählt.
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am 2. August 2017
Eindrückliche und fast schon sachlich - dokumentarische Darstellung eigener Kriegserlebnisse, sowohl militärhistorisch als auch psychologisch sehr spannend. Buch sticht aus dem ganzen Einheitsbrei deutlich heraus, weil es eben nicht ideologisch verbrämt ist.
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am 22. Januar 2018
Rezession zum Buch gibt es hier genug. Ich möchte hier lobend den Leser des Hörbuches hervorheben.
Gute Stimme und sehr gut vorgelesen!
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am 3. Oktober 2017
Bildgewaltig beschriebene Vorgänge und fesselnd von Beginn weg. Die Beschreibung des Soldatenlebens im Krieg und der Umgang mit dem Tod von Zeit zu Zeit ist einfach herausragend. Großartige Literatur.
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