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am 4. April 2013
Als langjähriger Rock/Metal-Fan und Musiksammler boykottiere ich MP3-Downloads eigentlich schon aus Prinzip, und würde mich im Zweifelsfall immer (!) für ein physisches Produkt entscheiden, das man anfassen und anschauen kann. Blöd ist es halt nur dann, wenn man die Alben gewisser Bands eben nicht im CD-Format kaufen kann, so dass die Mucke zwangsläufig runtergeladen" werden muss. Tja, was willste machen? In kritischen Einzelfällen beisst man dann eben doch in den sauren Apfel - hilft ja nix!
Auch das selbstbetitelte Mini-Album von IN DIVISION ist zunächst nicht als offizieller Tonträger erhältlich...aus guten Gründen habe ich beim Download diesmal aber keine Sekunde gezögert: So handelt es sich bei dieser neuen Band um die musikalischen Köpfe von THE RETALIATION PROCESS, die ursprünglich auch unter dem Namen NAYLED aktiv waren. Zunächst begann man als moderner Alternative/Metalcore-Act, ehe man dem eigenen Sound eine ungleich rabiatere Melo/Death-Frischzellenkur gönnte. Jeder interessierte Rock/Metal-Anhänger sollte in Frühwerke wie "Downfall" oder die fantastische "Antibody"-EP mal reingehört haben. Lohnt sich auf jeden Fall!
Mittlerweile hat sich das Hamburger Quintett hörbar vom Haudrauf-Sound alter Tage entfernt, so dass das 5-Track-Album "In division" wohl als kompletter Neuanfang zu werten ist - neuer Sänger und Gitarrist inklusive!
Alle Freunde des Mainstreams können schon mal anfangen zu jubeln...denn mit ihrer modern-elektronischen Melange aus FILTER , DREDG , 30 SECONDS TO MARS (ganz deutlich!) oder neueren KATATONIA ist einem möglichen Erfolg Tür und Tor geöffnet. Die 20-minütige Spielzeit ist zwar leider etwas knapp bemessen...aber immer noch lang genug, um das Potential von IN DIVISION gut einschätzen zu können: Keine Frage, da geht was! Mit Songs wie "Broken arrows" , "Recast the form" und "Never ending days" hat es sich der Waterkant-Fünfer richtig knackfett in der Alterna-Rock/Metal-Schublade bequem gemacht. Besonders gut gefällt hier vor allem die Kombination aus harten Gitarren und modern-elektronischen Synthies, die den Songs auch eine gewisse emotionale Tiefe verleiht. Beim Kopfhörer-Check gibt man sich diese Scheibe also auch gern mehrmals hintereinander, um neue, bisher unerhörte Passagen in sich aufzusaugen. Und dennoch ist beim Songwriting längst nicht alles Gold, was glänzt. Denn trotz einiger gutklassiger Riffs und netter Melodiechen bleibt nicht allzu viel hängen. Die wirklich brillianten Ansätze können nicht darüber hinwegtäuschen, dass teilweise - u.a. bei den unauffälligen Refrains! - noch genug Luft nach oben ist. Dazu passt auch der Sänger, der zwar insgesamt eine gute Figur abgibt - jedoch ohne große Eigennote. Für eine neu formierte Band absolut passabel...zum Bäume ausreißen taugt's halt aber noch nicht. Als glasklare Höhepunkte gehen dafür die Nummern "Pitch black sea" (tanzfähiger Hit!) und "Useless like a toy" (sogar fast noch besser!) durch, die der Band nicht nur in norddeutschen Rock-Diskotheken gute Chancen einräumen dürften. Rakete!
Beim Sound dieses Mini-Albums sind IN DIVISION kein hoher Risiko eingegangen, und haben sich die Dienste von Eike Freese gesichert, der als Produzent von u.a. OOMPH! , CALLEJON oder EISBRECHER schon ein gewisses Renommée hat. Für eine Modern-Rock-Band klingt der Sound daher natürlich wie maßgeschneidert. Des einen Freud, des anderen Leid: Alle Skeptiker werden nämlich zu Recht (!) bemängeln, dass die Songs kaum Ecken und Kanten haben. So knallen die harten Passagen zwar recht ordentlich, stören aber ein kleines Hoppelhäschen nicht mal beim Löwenzahn knabbern - zu sauber, zu steril, zu brav! Speziell bei den atmosphärischen Momenten passt diese Produktion dafür aber perfekt.
Fazit: Die Hamburger IN DIVISION liefern auf ihrem EP-Erstling eine solide Vorstellung ab, bei der alle Fans des kommerziellen, teils vertrackten Alternative-Sounds ein Ohr riskieren sollten. Für meinen Geschmack hätte das Ganze etwas mehr Schmackes haben können. Aber ihr seht dies vermutlich schon ganz anders. Aus alter norddeutscher Verbundenheit bekommt diese Band übrigens einen dicken Bonuspunkt. Reinhören schadet nicht - und runterladen ausnahmsweise auch nicht!
55 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2013
Fett produzierter Alternative Metal mit Elektroeinfluss und einer tollen Stimme! Macht allen Spaß, denen 30 Seconds to Mars und Muse zu soft sind. Reinhören!
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Januar 2013
Schöne Mischung, Korn lässt grüßen. Dazu eine Stimme, die man in dem Bereich nicht alle Tage hört. Eine gelungene EP, intelligent produziert! Daumen hoch!
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
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