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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
8
4,4 von 5 Sternen
In Cold Blood: A True Account of a Multiple Murder and its Consequences (Penguin Modern Classics)
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. Mai 2014
Selten hat mich ein Buch so sehr beeindruckt wie dieses! Man bracht ein paar Seiten um sich an den Stil zu gewöhnen, aber dann habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen!
Truman Capote beschreibt in einer erschreckend nüchternen Erzählweise die Umstände eines schrecklichen Mordes. Besonders schockierend ist die Tatsache, dass er sich dabei strikt an die Fakten einer echten Geschichte hält, die er in einer Vielzahl von Interviews und detektivischer Kleinstarbeit zusammengetragen hat. Dabei geht das Buch aber über einen Polizeibericht hinaus und beschreibt auch minutiös die vielen zwischenmenschlichen Beziehungen in der Kleinstadt im Mittleren Westen in dem sich die Geschichte zuträgt. Andererseits werden auch die Hintergründe der Mörder beleuchtet, ohne dabei diese eindeutig zu bewerten.
Dieses Buch zu den großen Werken der amerikanischen Literatur und gehört gelesen!
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am 29. August 2016
Wundervolles Buch, wunderbare, kraftvolle Sprache. Ein immer aktuelles Thema wird von allen Seiten intelligent beleuchtet; viel mehr kann Literatur nicht leisten. Mein Lesehighlight in diesem Jahr.
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am 31. Juli 2015
I think, that this is like one of the best books ever. It was hard to put it aside and I was reaching the final pages I had to stop myself from reading time and time again because I did not want to end the experience. Still I finished it and thus I can say that it is a powerful and insightful work on the innerworld not only of the murderers, but also of mankind and society in general. Highly recommend it.
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am 24. Mai 2016
I love Trumans' work. Strange thing is this edition has some grammar failures, lacking of a better word. There are some editing faults. On the other hand; a masterpiece for a few bucks? The main word being: a masterpiece in a simple edition.
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am 18. April 2006
Truman Capote's 'In Cold Blood' is enjoying a resurgence of popularity thanks to the Oscar-winning film depicting the author's life and work during the writing of this phenomenal piece. At one point in the film, the character Capote makes the statement that when he thinks about how good this book will be, he can hardly breathe. Perhaps it is because it is part of our history now, I don't consider the book to be that good, but it was a work fairly close to groundbreaking in its impact - it was a new genre, the narrative telling of a non-fiction event as if it were a fictional novel.

The narrative centres upon the murder of a Kansas family by two men, Perry Smith and Dick Hicock, who are in many ways far from typical killers, much less cold blooded killers. The family, the Clutters of Holcombe, Kansas, are far from typical victims, nor is this the kind of place such a murder would be expected. Capote does a remarkable job at an even-handed analysis and narrative treatment of all the characters, from the family itself to the townspeople and investigators, as well as the murderers themselves. Perhaps it is because he found an area of identification?

This is a psychological thriller of a sort - at least it would be, were it not a true life tale. Getting into the minds of the criminals and the investigators was no easy task for Capote, but what comes forth on the page is very crisp and insightful reporting, without the kinds of embellishments one might expect from a figure such as Capote when dealing with middle-America folk.

The question of why for the killing is still never fully resolved, despite Capote's attempt to set out all the story and psychological detail. Perhaps this is as strange as the interest Capote took in the subject in the first place, as well as the effect it had on him, and those around him, ultimately - while Capote himself never again finished a major project after this, that is also true of his assistant, Nell Harper Lee, whose book 'To Kill a Mockingbird' (done about the same time as 'In Cold Blood') was also her last major writing.

A worthwhile book in many ways.
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am 24. Juni 2011
In einer Kleinstadt in Kansas wurden Anfang der 60er Jahre alle vier Mitglieder einer Familie erschossen. Die Täter fand man nur durch Zufall. Ein Motiv für die Tat scheint es nicht gegeben zu haben. Oder doch? Dieser Frage geht Truman Capote ausführlich in diesem reportartigen Roman nach.
Dass er sehr fasziniert von dem wahren Fall war, besonders von einem der beiden Täter, Perry, ist auf jeder Seite spürbar. Sehr detailliert beschreibt er die Psychologie der beiden Täter, ihre Vergangenheit, ihre sozialen Beziehungen. Wie wird ein Mensch zum Mörder? Soweit, so gut. Stärken hat der Roman besonders im ersten Drittel, in dem abwechselnd der letzte Tag der einzelnen Familienmitglieder und derselbe Tag der Täter dargestellt wird. Die Szenen wechseln immer schneller, je näher sie sich kommen. Der Leser weiß, dass es passieren wird, und kann deshalb kaum atmen. Das zweite Drittel über die Suche nach den Tätern und dem Leben der Täter nach der Tat kommt, was die Spannung angeht, nicht an den ersten Teil heran. Psychologisch ist er aber wirklich interessant. Die Schwächen des Romans liegen im letzten Drittel. Der Prozess zieht sich ewig hin, der Gefängnisaufenthalt bis zum Vollzug der Todesstrafe ebenso. Capote streift immer wieder ab, erzählt die Geschichte der Mitgefangenen etc. Alles in allem fand ich den Roman gut, besonders sprachlich, aber nicht so herausragend, wie ich erwartet hatte. Dass Capote sich mit dem Titel gegen die Todesstrafe ausspricht und sich nicht auf die Täter bezieht, ist die große Überraschung.
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am 25. Mai 2010
In den längern Nchwehen des Capote-Films habe ich mich mal an diesem Buch versucht. Es ist der halb dokumentarische, halb literarische Bericht eines grausamen Mordes an einer wohlhabenden Farmer-Familie im Kansas der späten Fünfziger. Capote hat in langwierigen Recherchen (u.a. Interviews mit den beiden wegen der Tat verurteilten Mörder und mit den ermittelnden Polizisten) den Fall recherchiert und erzählt ihn chronologisch, vom Tagesablauf von Opfer und Täter vor der Tat, über die direkte Tatvorbereitung bis hin zur Exekution der Täter. Es werden dabei reine Fakten mit psychologischen Deutungen und klar fiktiven Inhalten (die aber nichts wirklich wichtiges erfinden, sondern nur echte Fakten illustrien sollen) gemischt. Erzählt wird recht linear, aber mit wechselnden Foki (Opfer, Täter, Polizisten). Die Sprache ist eher unterkühlt, reportagehaft, aber auch emotional und deutend.

Das Buch gilt ja als absoluter Klassiker und Begründer eines neuen Genres der Mischung aus Tatsachenreportage und Literatur. Ich muss sagen, ich kann das nicht ganz nachvollziehen. Mir kommt es im ganzen vor wie eine eindeutig literarische Schilderung, die der Autor versucht in Anklängen wie eine Reportage wirken zu lassen. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Fall real ist hätte ich es aufgrund der dramaturgischen und sprachlichen Machart nicht gedacht. Mich kann die Mischung aus heutiger Sicht auch nicht ganz überzeugen. Zur Zeit der Veröffentlich mag das anders gewesen sein.

Ebenfalls zeitbedingt finde ich die psychologische Sicht Capotes zu dünn (und die Frage des "Warum?" ist die Kernfrage des ganzen Buches). Er kann die Psychologie der Täter nicht wirklich erhellen, was man freilich z.T. den unterentwicklten Kenntnissen seiner Zeit ankreiden muss. Auch die Emotionen der Außenwelt (von Bevölkerung bis Polizisten) bleiben in der Schilderung für mich eher an er Oberfläche. Dem Versuch einer Hypothese für das Motiv der Tat weicht er eher aus. Die wenig 'erklärenden' Absätze sind kurz; mehreren vorher im Text sich ergebenden interessanten Spuren geht er nicht nach. Im ganzen erscheint weniger das Bild eines präzischen psychologischen Beobachters (was man ob der Bekanntheit des Buches vermuten würde) als mehr des Literaten, der mit atavistischer Gebanntheit vor dem grausigen Verbrechen steht und sich seiner dramaturgischen Gewalt nicht entziehen kann, was seinen Blick auf die Dinge trübt. Dieses makaber-verzerrte Angezogensein von der Grausamkeit scheint mir denn auch mehr Motivation für das Buch zu sein als das Bedürfnis die Dinge zu verstehen. Darin ist es aber sicher Ausdruck des Bewusstseins seiner Zeit. Heute würde uns das für Darstellungen in Printmedien von "Bild" bis "Stern" reichen, für eine literarische Darstellung ist es zu wenig.

Das Englisch ist weitestgehend gut zu verstehen. Zuweilen gibt es aber sehr spezielle Ausdrücke aus der Welt der Farmer in Kansas oder etwas verschwurbelte Sätze.

Fazit: Literaturhistorisch eine interessante Lektüre. Wenn es 150 Seiten kürzer wäre, eine aus dieser Sicht unbedingt lesenswerte Lektüre. Aufgrund der Länge und der aus heutiger Sicht geringen erzählerischen Ergiebigkeit muss man das aber nicht lesen.
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am 10. Juli 2011
Ein sehr lehrreiches Buch. Vor allem die Szenen im Gericht und im Gefängnis kann man sich sehr gut vorstellen. Nur zu empfehlen.
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