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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
48
3,1 von 5 Sternen
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am 26. November 2008
wie ich den vorhergehenden Rezensionen entnehmen kann, spaltet das Buch die Leserschaft. Die Enttäuschten sind Jules-Verne-Fans, die Begeisterten sind Helge-Timmerberg-Fans.

Zugegebenermaßen hat das Buch mit der Reise des Phileas Fogg nur am Rande zu tun. Das liegt aber auch daran, dass Mr. Fogg eine literarische Figur ist und Jules Verne die Reise selbst nicht gemacht hat. Man kann sich also nicht auf die Suche nach Originalschauplätzen begeben. Timmerberg stellt dies aber auch gleich zu Beginn seines Buches klar.

Also interpretiert Helge Timmerberg die Reise sehr frei. Der Leser, der Timmerberg mag, und dem Reisen auch eine philosophische Komponente abgewinnt, kommt voll auf seine Kosten. Allerdings muss man wissen, dass Timmerberg als Person nicht ganz stubenrein ist. Von Sex, Drugs und Esoterik darf man sich also nicht abgestoßen fühlen. Wer gern über Reisen, Rauchen, GoGo-Girls und Diktatoren liest, wird nicht enttäuscht. Wer eine Nach-Reise des Jules Verne Abenteuers sucht, kann nur enttäuscht sein.

Meinen Geschmack hat das Buch voll getroffen. Armchair-Travelling für Backpacker und andere eher alternative Touristen. Einen Punkt Abzug für den zugegebenermaßen dreisten Marketing-Gag mit dem Titel.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. November 2008
Helge Timmerberg startet zu einer Reise, die er eigentlich gar nicht antreten will. Aber sein Vorhaben, Jules Verne auf seinen berühmten "In 80 Tagen um die Welt" in moderner Art zu folgen, ist nun einmal geplant und so zieht er los. Doch ein bisschen besser hätte er sich schon informieren sollen, denn gleich in Venedig stößt er auf ungewohnte Menschenmassen - es ist nämlich Karneval und ausser ihm befinden sich noch Tausende Touristen mehr in der Stadt, die ihm auf einmal so unsympathisch ist. Überhaupt hat sich vieles verändert auf der Welt, die er so gerne bereist und deren Völker er so geliebt hat. Widerwillig,trotzig,suchend, dies sind die begleitende Eigenschaften auf dieser, seiner vorerst letzten Reise und ebenso fühlte ich mich beim Lesen dann leider auch. Der Einband suggeriert Abenteuer, ebenso wie die im Buch enthaltenen historischen Bilder und Karten - nur leider findet keines solches statt.
Dennoch berichtet Timmerberg so sympathisch und zwanglos von dieser Reise und seinen Gefühlen, dass ich das Buch dann trotzdem gerne gelesen und auch oft laut aufgelacht habe, weil der Autor so erschreckend ehrlich ist und man ihm manche Situation so gut nachfühlen kann.
"Der Weg ist das Ziel" sollten diese 20 Kapitel eigentlich heißen, denn mit "In 80 Tagen um die Welt", der Nachahmung des berühmten Romans, hat er das Thema vielleicht ein bisschen verfehlt!
Fazit: Ein Buch für Timmerberg-Fans, kein Ratgeber für Weltenbummler oder Roman für Abenteuerliebhaber!
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am 14. April 2015
Schade, Timmerberg bleibt hier in dem doch sehr ambitionierten Unternehmen - hätte er es mal wenigstens versucht (!) - weit unter seinem eigenen Niveau. Da bleibt dann nicht viel, außer: die gute Idee, der berühmte Titel und sein salopper Schreibstil. Den mag ich eigentlich. Doch hier betreibt Timmerberg nicht nur Betrug an Kunden, die seine anderen Bücher nicht kennen, sondern er führt auch innerhalb des Textes mit billigen Tricks in die Irre und verprellt letztlich alte Freunde der Art wie Timmerberg die Welt sah und sie einst bereiste. What a drag it is getting old! Oder eben: Alt werden ist nichts für Jammerlappen.
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am 23. Mai 2013
Erwartet hatte ich ein Abenteuer, beginnt das Buch doch mit Andeutungen auf Ballonfahrten und Elefanten. Weit gefehlt.

Ein Großteil des Buches besteht aus Selbstmitleid des Autors, der Mittelteil (gut 150 Seiten) aus spirituellem Gefasel, die Beschreibung der besuchten Orte beschränkt sich zumeist auf die Hotelzimmer, Bars, den Alkohol- und Drogenkonsum.

Wo Bill Bryson selbst am langweiligsten Ort der Welt noch eine kleine Perle zu finden vermag, erfährt man von Timmerberg wenig über Land, Leute und Geschichte. Man fragt sich, weshalb Timmerberg überhaupt losgefahren ist; leider fragt er sich das über 200 Seiten selbst und dreht sich dabei gedanklich ständig im Kreis.

Alles, was der Titel des Buches verspricht (und wenn man einen Verne-Titel einfach klaut, liegt die Latte verdammt hoch), wird enttäuschend umgesetzt; mit dem Flieger von Land zu Land düsen, über Hotelzimmer jammern und saufen ist keine Kunst. Von einem (Reise-)Journalisten erwarte ich da mehr.
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am 5. August 2012
Habe soeben alle Rezensionen hier gelesen - auch die kritischen- und kann im Grundsatz nicht wirklich vehement widersprechen.

Aber:
Am Ende aller Reise weißt Du doch wiederum die Erde rund ---

Wer sagte DAS noch mal ?
War ein ähnlich hohes Tier wie Jules Verne, und steckt für mich im Buchcover - das doch nur ironisch gemeint sein kann - schon mit drin, sozusagen als Untertitel.

Und am Ende von jahrzehntelangen Erdumrundungen halb aus Spaß an Abenteuern und halb als Auftragsschreiber hast Du am Rundsein der Erde nun wirklich keine Zweifel mehr, denn : je mehr es sich ändert, desto mehr ist es nun mal das Gleiche, wenn auch nicht wieder zu erkennen.

Wer sich von dem Cover des Buches etwas anderes verspricht ( ist doch wieder mal nur ein Helgejoke ) der hat selbst Schuld.
Weiß es in seiner Zukunft besser, und kann was anderes lesen- oder selber erst mal reisen und dann schreiben.
Passt doch.

Ich wusste, was mich erwartet, und ich habe gerne die 20 Tacken für die gebundene Ausgabe springen lassen, weil ich auf die Taschenbuchausgabe nicht warten konnte.

Und wurde NICHT enttäuscht.

Solange Helge seine Ausführungen nicht "In 80 Frauen um die Welt" betitelt, sind mir alle Titel recht.

Ich fand zum Beispiel Helges Auseinandersetzungen mit Hotelzimmern genial und sehr erfrischend.

Er richtet sein Augenmerk eben immer auf etwas Anderes, und wer ihn kennt, weiß das auch.

Und liebt ihn dafür, zumal er genial ist im schnoddrigen Abdrücken von saloppen aber sehr inhaltsreichen Spontanbetrachtungen auf die sonst noch keiner gekommen ist.

Und provoziert, um wieder mal als nicht lupenrein zu gelten.
Wie schön, dass das heute wieder so leicht möglich ist.

Schon am Anfang quiekte ich vor Vergnügen : wer aus verständlichen Gründen nur noch schwer aus den Startlöchern kommt und dann aber gleich sogar Berlin, die Deutsche Bundesbahn und ein Hotelzimmer in München zutreffend reflektieren und somit wieder spannend machen kann, der ist und bleibt ein Meister.

Vielleicht kein Meister im Verfassen purer Reiseberichte, aber eben ein Meister in der Themenabwandelung und im Betrachten vom dem, was gerade IST - Innen und Außen- egal wo.

Und ein Meister im Schreiben über das Reisen selbst; vielleicht mehr als über alles das, was noch Neugierige gesehen haben müssten - oder wenigstens mal was davon gelesen haben - oder auch über die 100 Orte, die man knicken kann.

Einem Experten wie Helge erschließen sich fremde Länder eben auch, wenn er die Unterkünfte kaum mehr verlässt.

Aber : der Leser erfährt immer noch genug über die bereisten Länder.

Mich interessiert heute am meisten das Reisen als solches, besonders wenn man das schwere Gepäck mitnimmt, was man bekanntlich immer mit nimmt auf jede Reise : sich selbst.
Womit dann eben auch das Starren auf Hotelzimmerwände spannender werden kann als alle Sehenswürdigkeiten . Für den, der sich traut, dieses Gepäck zu öffnen.
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am 13. Februar 2011
Gefährliche Lektüre , denn einige 1 Stern Rezensienten greifen offensichtlich emotional substantiell angegriffen, tief in die Schmutztüte und bewerfen den Autor mit reichlich dümmlichen Äußerungen, Diffamierungen und Diskriminierungen. Ein Kritiker muss das Buch sogar aus seinem Bücherschrank (!) verbannen statt es bei Desinteresse zum Altpapier zu geben.

Diese Reaktionen machen neugierig auf das Buch und auf die eigene nächste Reise. Wer kennt sie nicht, die Zweifel, die Selbstzweifel und den Optimismus, der schließlich immer wieder zurückkehrt. Gerade auf einer Reise, wo man so viele Eindrücke erhält und immer auf sich selbst zurückgeworfen wird.

Ich habe jede Seite genossen. Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben und schließlich erinnerte mich der Author, seine Erlebnisse und seine Gedanken an den Klassiker "Gammler, Zen und hohe Berge" von Jack Kerouac. Aber Vorsicht beim Genuss - auch Kerouac hat geraucht und sogar Wein getrunken.
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am 7. März 2012
Erwartet wurde ein Buch im Stil derer, die ich bisher kenne.
"Der Jesus vom Sexshop" war das erste Buch von ihm das ich mir kaufte, danach folgten weitere, die ich alle mochte.

Dieses Buch nun läßt jeden Wortwitz vermissen, es beinhaltet keine Reise- sondern eher eine Kneipen/ Hotelbeschreibung. Er deutet viele Dinge an, kommt aber nicht zum Kern.
Äusserst ungewohnt, nicht der Stil, den ich von Herrn Timmerberg erwartet hätte.

Nun bleib ich erstmal abstinent von ihm.

Keine Empfehlung für dieses Buch von mir!!!
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am 14. August 2009
Wieso habe ich mir das Buch gekauft? Weil ich seine alten Bücher recht gut fand.
Wieso habe ich es in den Mülleimer geworfen?
1. Der Titel ist billig Abzocke.
2. Ein alt gewordener Journalist, der seitenlang der Zeit nachtrauert, als es noch cool war, seine Mitmenschen mit seinem Zigarettenqualm zu belästigen, macht sich auf eine Reise, weil er sonst nichts zu tun hat.
3. Er trifft ein Paar (Pilot, Stewardess)im Karneval in Venedig, von dem er aber nichts wußte, und deutet ein flotten Dreier an. Irgendwo später marschiert er in ein Stripbar. Er ist ja so ein toller Hengst, ein übergebliebener Pseudohippie, der sein besten Zeiten nachtrauert.
4. Das alles gibt es auch in witzig und unterhaltsam, hier ist alles aber nur wirklich langweilig und irgendwie spießig.
5. Der Mülleimer war dafür der einzig sichere Ort, nachher verletzt sich noch jemand an diesem Buch.
Fazit: Man muss wissen, wann man aufhören soll.
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am 14. Juni 2008
das ist reiseliteratur im reinen wortsinn! eine queste, ' eine robinsonade ,' eine odyssee!
wir begleiten einen ewig rastlosen, der von zuhause flüchtet, eigentlich lieber bleiben möchte, angst vor der ferne und doch sehnsucht nach ihr hat. die zögerlichen ersten stationen konfrontieren ihn mit der goetheschen erkenntnis, dass man die liebe, die man zuhause gelassen hat, erst aus der ferne schätzen lernt -' keine allzu originelle feststellung.
timmerberg schafft es allerdings, den dingen eine leichtigkeit und melancholische robustheit zu geben, die den leser in seinen bann zieht, die situation am kretischen hotelzimmer miterleben lässt: ab einem gewissen alter ist er verflogen, der romantische zauber des ersten mal ' die lyrische poesie ist der rationalen prosa gewichen, situationskomik und saloppe sprache, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, wirken wohltuend locker. timmerberg ist der ironisch-romantische wanderer unserer tage ' nicht eichendorff, sondern heine.
dabei lernt der leser wieder hinzuschauen, seinen blick zu schärfen, mit offenen augen durch die welt zu laufen und am ende ein eigenes urteil zu bilden. er ist keiner dieser althippies, die mit winnetou-weisheiten hausieren gehen und den globalisierungskritischen blick vernebeln -' er weiß um die illusion des reisens und entdeckt dennoch in seinen wunderbaren metropolenbeschreibungen das abenteuer in unserer heutigen welt. wenngleich seine spirituelle suche an einigen stellen etwas nervt: grandios bleibt seine toleranzkritik und die schlichte botschaft am ende nach seiner rückkehr ins multikulturelle berlin.
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am 22. April 2016
Die Idee Jules Vernes nachzueifern ist gut, in 80 Tagen die Welt bereisen und anschließend ein Buch über die Erlebnisse zu verfassen. Die Erlebnisse von Timmerberg sind auch tatsächlich amüsant, allerdings scheint er in dieser Phase seines Lebens Probleme mit sich und dem Reisen zu haben, ist ständig hin- und hergerissen ob er wirklich los fahren solle, dann ob er wirklich weiterreisen solle, etc...diese ständige Thematisierung seiner inneren Zerissenheit nervt. Aus der Idee hätte man sicher mehr machen können. Im Vergleich zu den Büchern Shiva Moon und Jesus vom Sexshop ist dieses Buch um Längen schlechter.
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