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Immerwahr: Roman Taschenbuch – 1. Oktober 2007

4.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabine Friedrich, 1958 in Coburg geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte 1989 in München. Seit 1996 lebt sie mit ihrer Familie wieder in Coburg. Ihr erster Roman ‚Das Puppenhaus‘ wurde 1997 veröffentlicht. Weitere Romane folgten, darunter ‚Familiensilber‘ (2005) und ‚Immerwahr‘ (2007). Im Jahr 2012 erschienen Sabine Friedrichs umfangreicher Roman über den Deutschen Widerstand: ‚Wer wir sind‘ sowie ihr ‚Werkstattbericht‘ über die Entstehung dieses Romans.


Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Im April 1901 hat Fräulein Dr. Clara Immerwahr den Höhepunkt ihrer wissenschaftlichen Laufbahn erreicht: Sie ist unbezahlte Laborassistentin in Breslau." (Klappentext)
Die promovierte Chemikerin hat keinerlei Chance, jemals ernsthaft wissenschaftlich zu arbeiten.
Durch ihre Ehe mit Dr. Fritz Haber, einem Kollegen, hofft sie, wenigstens so nicht völlig aus dem wissenschaftlichen Betrieb zu rutschen.
Anfangs kann sie ihrem Mann noch zuarbeiten, doch zunehmend wird sie in die Rolle der Hausfrau gedrängt, und ihr Mann wird immer abweisender.
Zumal Haber sich auf die Entwicklung von Giftgas im ersten Weltkrieg spezialisiert hat.
Clara steht also unter dem doppelten Druck, als Frau nicht ernst genommen zu werden und ethisch Einspruch erheben zu müssen.
Letztlich zerbricht sie daran.
Dass Clara nicht die Einzige ist, die darunter leidet, zeigen die kurzen Beschreibungen anderer Wissenschaftlerinnen, insbesondere von Mileva Einstein, die nach ihrer Trennung zu Einstein zurückkehrt.
Einstein ist voller Verachtung für die Mathematikerin an seiner Seite.
Die Originalzitate aus Briefen (S. 140ff) sind der bedrückendste Teil im Buch.
Der Ehevertrag, den Mileva unterschreibt, um mit ihren Kindern nicht ins Obdachlosenheim zu kommen, ist voller Erniedrigung für die Frau, die Einstein die mathematischen Grundlagen für seine Theorien geliefert hat.

Auch weitere Äußerungen von anderen Wissenschaftlern über Frauen und Ehe lassen einen eine Gänsehaut bekommen.

Was ich persönlich nicht so mochte: Das Buch ist als einziger Gedankengang geschrieben, den Clara am Abend der Beförderung ihres Mannes zum Hauptmann hat. Sie steht am Fenster und denkt nach. Dieser Schreibstil nimmt viel Dynamik weg und verhindert eine erzählerische Dramatik. Aber das ist Geschmackssache.
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Format: Taschenbuch
Dr. Clara Immerwahr, verheiratete Frau Prof. Haber. Ein Jahrhundert zu früh geboren. Stein auf Stein im Wege. Anders ist nicht auszudrücken, was diese Frau durchgemacht hat. Die erste Frau mit Doktortitel in Chemie, verzweifelt am Gesellschaftssystem ihrer Zeit. Sie hatte sich vorgenommen es zu schaffen wie Marie Curie: zusammen mit ihrem Ehemann Seite an Seite zu arbeiten UND eine Familie zu haben. Ihr Mann hielt sie jedoch nur auf Distanz und erdrückte sie mit den Konventionen ihrer Zeit. Dass er seine zweifellos ausgeprägten Fähigkeiten schließlich dazu benutzte, um Giftgas zu entwickeln, an dem im ersten Weltkrieg zigtausende starben, ließ sie seelisch noch mehr verkümmern und depressiv werden. Schließlich erschoss sie sich, weil ihr das Leben, besser das sinnleere und geistlose Dahinvegetieren, unerträglich geworden war. Wofür die ganze Lernerei, das Studium, der Doktortitel, doch nur für die althergebrachte Rolle und ein Dasein für Kinder Küche Kirche, das war für Clara so unerträglich, dass sie lieber gleich sterben wollte, als das noch jahrzehntelang mitzumachen. Ich habe Verständnis für Claras Entscheidung, so kann man nicht leben.
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Von HEIDIZ TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. Juli 2014
Format: Taschenbuch
Mit dem Vornamen Clara verbinde ich mutige Frauen, die ihrer Zeit voraus sind …

Clara Immerwahr war eine von ihnen …
Ich hatte das Buch gelesen und den habe auch den Film im TV geschaut. Beeindruckt über ihr Leben möchte ich nun das Buch bewerten, welches mir sehr gut gefallen hat.

Ende 1900 promoviert die Chemikerin Clara Immerwahr als erste Frau an der Universität zu Breslau. Sie heiratet ihren Kollegen Fritz Haber. Die Beziehung der beiden ist nicht einfach. Als dann noch ein Kind kommt wird es noch schwieriger, da Clara nicht zu Haus bleiben und ihrem Mann den Ruhm allein gönnen möchte. Während des 1. Weltkriegs arbeitet Claras Mann für das Kriegsministerium und findet es nicht schlimm, dabei zu sein bei der Entwicklung von Kampfgas, was Clara überhaupt nicht verstehen kann. Der Einsatz dieses Gases an der Front wird von ihm überwacht und er heimst kompletten Ruhm ein. Clara kann das nicht mehr ertragen …

Wissenschaftlich zu arbeiten ist für eine Frau in damaliger Zeit zu Beginn des Buches kaum möglich, ein Traum für Clara, die unbezahlt als Assistentin in Breslau arbeitet, obwohl sie, Chemikerin – viel mehr schaffen könnte. Als Frau von Fritz Haber wird es aber keinesfalls einfacher für sie, sondern im Gegenteil …

Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch sozusagen ein Rückblicken Claras ist, ein Nachdenken, über das was passiert ist bis zu dem Zeitpunkt, als ihr Mann befördert wurde.

Ich finde die Idee, die Biografie, den Lebensweg von Clara Immerwahr, aus ihrer eigenen Perspektive zu schildern, sehr angenehm und authentisch zu lesen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Die Geschichte der Clara Immerwahr ansprechend, interessant erzählt, vom Film stark abweichend, schönes Buch, guter Einblick ins Geschehen damaliger Zeit.
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Format: Taschenbuch
Ich habe soeben dieses Buch beendet, obwohl ich mehrfach davor stand, es abzubrechen. Der Inhalt ist schnell erzählt und wohl allgemein bekannt. Hat man den Klappentext gelesen, kennt man eigentlich schon Clara Immerwahrs Geschichte. Der Verdienst der Autorin besteht eigentlich darin, aus diesem Wenigen ein mehr als 200 Seiten starkes Buch zu machen. Dies gelingt ihr lediglich dadurch, viel belanglosen Text ohne jeglichen Informationgehalt zu erstellen. Natürlich finden sich in diesem Buch auch Informationen zu Personen im Umfeld Fritz Habers und Clara Immerwahrs. Auch werden hier der Zeitgeist und die Umstände, in denen Frauen in dieser Zeit gelebt haben, geschildert. Wenn man allerdings die wirklich interessanten und lesenswerten Teile dieses Buches zusammenfasst, hätten vielleicht 40 Seiten genügt. Für mich war die Literatur des Restes gepflegte Langeweile.
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