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am 10. August 2012
Als ich das Buch "Transit" erwarb, meinte Amazon, dieses von Landolf Scherzer könnte mich auch interessieren. Und das tat es. Da dieses Buch nicht 20 Jahre nach den Ereignissen geschrieben wurde, enthält es auch viel mehr Details, die mich interessieren: Wo hat er wie geschlafen, was empfand er auf dem Weg, welche Geschichten hatten ihm die Menschen zu erzählen? Ich liebe Geschichten die das Leben schreibt, weil die meist kursioser als die Phantasie der Literaten sind. Scherzers Buch bestätigt es wieder. Es weckte Erinnerungen an meine Reisen, die mich früher vor die selben Probleme stellten (Wo schlafe ich heute?) und zu interessanten Begegnungen führten. Die Gespräche Scherzers mit den Menschen bestätigten meine Befürchtungen über die Entwicklung im Osten der EU und sie zeigen, wie schnell der Firnis der Zivilisation abblättern kann und das Tier im Menschen zu Vorschein tritt, das ihn zu Handlungen veranlasst, die er später nicht mehr versteht oder bereut.
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Im Sommer 2008 war ursprünglich eine Tour mit Traktor und Wohnwagen geplant. Seinem Partner dem Traktorfahrer war die Angelegenheit nach einem Achsschaden zu heikel, so begab sich schließlich Scherzer auf Schusters Rappen allein auf den Weg durch Europas Osten. Fünf Wochen wanderte entlang der Grenzen zwischen Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien. Als "Gedankenstütze" machte er eine Reihe von Fotos die in dem Band enthalten sind.

Es war eine landwirtschaftliche, keine touristische Wegsstrecke. Tag für Tag ging es 15 Kilometer wechselnd an Maisfelder, Tabakfeldern und Getreidefeldern vorbei. Ab und zu kam dann ein Dorf, wo interessante und prägende Begegnungen am Wegesrand stattfanden. Es war heiß und staubig in diesen Augusttage. Eigentlich wusste Scherzer morgens nicht wo er abends schlafen sollte. Mal fand er Unterkunft in einem Kloster, mal in einem einfachen Dorfgasthaus, mal bei gastfreundlichen Zigeunern.

Nicht überall traf er auf lebenstüchtige und liebenswürdige Menschen. Neben irrationalen Hass auf Nachbarn lernte er auch Großherzigkeit kennen und überall traf er auf arbeitsuchende, umherziehende "Grenzgänger".

Das Buch ist ein vielschichtiges, lebendiges Porträt von einem Europa im Umbruch mit bizarren Beispielen der Globalisierung, neben modernster Technik viel osteuropäisches Improvisationstalent unter einfachsten Bedingungen in einem Multi-Kulti Alltag.

Wie jedes Buch von Scherzer beruht auch dieses literarische Ergebnis einer ungewöhnlichen Expedition auf Abenteuern im Alltag, die vorzüglich geeignet sind bestehende Vorurteile zu beseitigen. "Immer geradeaus", von Grenze zu Grenze, ist ein meisterhafter literarischer Report.
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am 5. März 2016
Ein typisches L. Scherzer Buch, völlig unvoreingenommen werden die Geschichten der Menschen erzählt die L.S. trifft.
Keine Belehrungen und kein erhobener Zeigefinger des Autors, sondern ein autentischer Bericht aus dem Leben.
Die Gegend die hier zu Fuß erkundet wird hat eine interessante Geschichte und wie viele Gebiete in Europa eine enge historische Verbundenheit. Meine Hochachtung auch vor den Strapatzen der Wanderung.
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am 30. April 2014
Wieder ein Landolf Scherzer wie man ihn liebt und schätzt. Sehr kurzweilig, informativ und so leichtfüßig geschrieben, wie die Wanderung in Wahrheit ganz sicher nicht war. Wenn man "Reiseberichte" liebt die, abseits vom Hochglanz von Merian und Baedeker, Land und Leute beschreibt, wie sie im Inneren ticken, dann ist man bei Scherzer genau richtig.
Sehr zu empfehlen, auch als Urlaubslektüre.
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Und läuft und läuft und läuft: Landolf Scherzer, der schon den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Thüringen, Bayern und Hessen abgewandert hatte, war wieder mal unterwegs: Diesmal die Grenzen von Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänen überwindend. Zu Fuß. Das mach mal, wenn Du immerhin auf die 70 zugehst, besser: Wanderst. Aber Scherzer marschiert ja nicht, er geht, von Gespräch zu Gespräch, von Begegnung zu Begegnung. Und während er so mit den Leuten, die er trifft, Gedanken austauscht, bewegt er sich und seine Leser.

Eigentlich wollte er mit dem Traktor eines Kumpels durch sieben osteuropäische Länder reisen, aber der Traktor machte es nicht mit und der Kumpel auch nicht. Was sollte das jemanden wie Scherzer anfechten? Jemand, der schon früh im Buch ein Vorurteil eingesteht: Die Zigeuner (und auch die Kroaten, die Serben, sagt ihm eine Ungarin, weil Nachbarvölker sich ja immer besonders gut verstehen, wie wir aus dem deutschen Verhältnis zu den Holländern und den Polen wissen) könnten ihm sein Geld klauen, also lässt er seinen Brustbeutel zum Genitalbeutel werden und schämt sich im Nachhinein. Weil, so lehrt uns das Buch und so dürfte es der ehemalige Redakteur des "Freien Wort" aus Suhl auch vorher gewusst haben, die Armen geben eher denn sie nehmen.

Und arm sind die meisten, denen er auf seiner Wanderung begegnet. Was eigentlich nicht sein darf: Denn alle Länder, die er durchwandert, haben doch vor Jahren den glücklichen Transfer vom Sozialismus zum Kapitalismus vollbracht. Wie sollten die den arm sein? Das erzählt er am Beispiel der Zigeuner, die er nicht Sinti oder Roma nennt, weil die es in diesen Ländern selbst nicht tun: "In Osteuropa und Ungarn wurden nach 1989 die meisten Zigeuner an den Rand der Gesellschaft getrieben". Aber ist der Kapitalismus denn nicht der Erfinder der Menschenrechte? Und vielleicht hat Scherzer diese Anmerkung aus einer trüben, postkommunistischen Quelle? Nein, er hat es aus einem Flugblatt der katholischen Kirche in Ungarn.

Manchmal schläft der Autor in Kirchen, nicht selten ist die Kirche der letzte Ort sozialer Kommunikation. Fast wie auf dem Land in Brandenburg, nachdem die Kulturhäuser und der Dorfkonsum weg waren, blieb die Kirche als Stellvertreter des Kulturbundes auf Erden. Doch gibt es neue Zentren der Kultur: Spar und Lidl fallen dem Wanderer mit ihren Wegweisern in Ungarn auf. Ein Weg, den er nicht gewiesen haben wollte. Waren die Kirchen denn nicht verschwunden im Sozialismus? "Wir beteten zwar in unterschiedlichen Kirchen. Wir Kroaten in der katholischen und die Serben meist in der orthodoxen, aber wir arbeiteten zusammen in einer Fabrik, und unsere Kinder gingen in den selben Kindergarten und später in die selbe Schule." Erzählt ihm eine Frau in Kroatien und auch, dass es früher, im alten Jugoslawien egal gewesen sei, ob man Serbe, Kroate oder Ungar war.

Immer wieder trifft Scherzer auf gemischte Verhältnisse: Mal ist der Serbe mit einer Kroatin verheiratet, dann wieder umgekehrt und irgendwann weiß einer über seine Mutter zu berichten, dass sie "zu einem Drittel kroatisch, zu einem Drittel ungarisch und zu einem Drittel wohl donauschwäbisch" sei. Da sagt doch der gesittete Mitteleuropäer: Balkanesich! Und wendet sich mit Grausen. Der Autor graust sich vor gar nix, er will alles wissen und möglichst aus den unmittelbaren Quellen. So als ob die normalen Leute wüssten, was für sie gut wäre! "Nach dem Krieg", vertraut dem Landolf Scherzer ein Kroate an, "in dem wir gegen die vorher mit uns in Jugoslawien vereinten Serben um unsere Freiheit gekämpft haben, mussten hier in Kroatien viele Betriebe schließen. Wir hatten zwar unsere Freiheit, aber über nacht keine Zulieferer und auch keine Kunden in Serbien mehr." Da würden die Herren Kohl und Genscher, die so erfolgreich für die Freiheit der Kroaten gekämpft haben, sicher sagen: Auch Freiheit von Arbeit ist eine.

Die schöne neue, globalisierte Welt sorgt für gesunden Arbeitstourismus: Von den 18 Kindern einer rumänischen Familie, die der Wanderer in den Welten trifft, leben nur noch zwei in ihrem Land. Sechs Kinder leben in Österreich, zwei in Spanien, jeweils eins in Belgien, in England und den USA. Dass, so wird der Marktbewusste feststellen, ist Reisefreiheit. Aber dem in Rumänien verbliebenen Vater fällt nur ein: "Aber wenn ich tot bin, werden sie alle kommen. Alle." Dabei dringt doch die segensreiche, kapitalistische Modernisierung auch in den letzten Winkel. Nach Batina zum Beispiel, einem Grenzort von 1.500 Einwohnern, im Dreiländereck von Kroatien, Serbien und Ungarn gelegen. Da sitzt die ganze Familie Gasparlin abends vor dem Autorenn-Simulator und der Vater lenkt einen roten Ferrari über die Piste von Sao Paulo. Solch technischer Fortschritt wäre im alten Jugoslawien nie und nimmer denkbar gewesen. Vater, Mutter, Bruder und zwei Kinder leben von 150 Euro Stütze monatlich. Und von ihrer Ziege. Deren Milch bieten sie dem wandernden Schriftsteller an und auch selbstgezogene Tomaten. Wenn die Armen nur nicht so großzügig wären, schreibt uns Scherzer im Subtext auf, dann könnten die Großen sich zügig aus der Geschichte verabschieden. Für diesen beharrlichen Blickwinkel auf die Wirklichkeit ist ihm dringend zu danken.
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am 21. April 2010
Ich bin sehr interessiert an der Entwicklung in den anderen ehemaligen Ostblockländern,denn ich habe private Beziehungen dorthin.Die Wanderung wie Landolf Scherzer hätt ich am liebsten selber so gemacht.Denn mich interessiert nicht so sehr,wie die Hotels und die Einkaufs-und Geschäftsmöglichkeiten in anderen Ländern sind,sondern wie es den Menschen geht und wie sie miteinander umgehen.Und da ist das Buch doch wirklich ein Treffer.Vielen Dank!!!

Johannes HellImmer geradeaus: Zu Fuß durch Europas Osten
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... werden in diesem Buch "groß geschrieben". Es geht nicht nur um die reine Wanderung und die Schönheiten der Natur oder mögliche Sehenswürdigkeiten rechts und links des Weges, sondern es geht im Besonderen um die Begebenheiten mit den Menschen links und rechts des Weges.

der Autor:
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Landolf Scherzer wurde 1941 in Dresden geboren und ist als freier Schriftsteller in Thüringen tätig.

Langzeitreportagen "Der Erste" oder auch "Der Zweite" machten ihn bekannt.

Ein Buch ähnlich dessen, welches ich euch heute vorstellen möchte ist "Der Grenzgänger" - auch sehr lesenswert. Hier schreibt Scherzer seine Eindrücke nach einer Wanderung auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Bayern, Hessen und Thüringen nieder. Dieses Buch erschien im Jahr 2005.

Inhalt/Gliederung und eigene Meinung:
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Das Buch ist in:

- Dank und eine notwendige Vorbemerkung
- 17 Kapitel

gegliedert.

Die einzelnen Kapitel sind mit relativ langen Überschriften versehen. (Bsp.: Vom Sheriff Nr. 0037, der an der kroatischen Grenze Maisdiebe verfolgt, der Spur der toten Hunde und einem Vulkanisierer, der hofft, dass die EU in Kroatien keine besseren Straßen bauen lässt ......

Im Buch sind in unregelmässigen Abständen 50 Fotos eingefügt, die vom Autor während der Wanderung gemacht wurden. (schwarz/weiß)

Es war eine Fahrt mit einem Traktor geplant und es sollte durch sieben osteuropäische Länder gehen. Doch Traktor-Willi macht Landolf Scherzer einen Strich durch die Rechnung. So wurde aus der Traktor-Wohnwagen-Abenteuer-Reise eine Wanderung "IMMER GERADEAUS" durch Europas Osten.

Die vordere und hintere Buchklappe zeigt jeweils die route, die Herr Scherzer nahm und gibt an, welche interessanten Haltepunkte im Buch Erwähnung finden.

Das Buch zeigt Station für Station die Orte auf, wo Der GERADEAUSGEHER SCHERZER meint, interessante Erlebnisse für den Leser niederschreiben zu müssen.

Sehr unterschiedliche Begebenheiten mit noch unterschiedlicheren Menschen. Normalen Menschen - wie DU und ICH .... Menschen, die in diesen Ländern leben und versuchen zu überleben. Und ich weiß, ich hatte das Glück Herrn Scherzer auf seiner Lesung in Mühlhausen kennenzulernen und einige Worte mit ihm zu wechseln - dass er aus dieser Wanderung besonders auch für sich mitgenommen hat, dass man mit viel weniger auskommen kann, als man denkt. Er sagte, es muss nicht immer unbedingt ein besonderer Käse sein, den man haben muss, es muss nicht ein besonderer Wein sein usw. - die kleinen Dinge des Lebens sind es, die uns erfreuen sollten. Dies haben ihn die Menschen auf seiner Reise lernen lassen, die es nicht so "einfach" haben,w ie wir hier in Deutschland zum Beispiel, die doch immer jammern müssen.

Auch ich habe aus diesem Buch die Erkenntnis gezogen, dass man viel zu materialistisch eingestellt ist, dass man mehr LEBEN sollte ....

Aber nicht nur dies habe ich während des Lesens erfahren, sondern auch, dass man sich immer bewußt sein sollte, dass man froh sein kann, ein Dach über dem Kopf zu haben, nicht jeden Abend suchen zu müssen, wo man übernachten kann ...

Scherzer zeigt dem Leser Menschen, die mit wenig Geld und ein bisschen Anbaumöglichkeiten überleben. Wie die Lebens- und Arbeitsumstände sind kommt auch im Buch sehr gut zur Geltung. Aber auch, wie einem Wanderer zumute ist, der jeden Tag bzw. jeden Abend aufs Neue eine Übernachtungsmöglichkeit suchen muss, der wenig Geld zur Verfügung hat und einfach von Haus zu Haus geht, bei den Menschen anklopft, oder in Kirchen übernachtet. So kann man die Einwohner eines Landes oder Landstriches wohl am besten kennenlernen und so kann man ganz gewiß auch ein realtistisches und wahres Bild in einem Buch zeichnen - eine Homage an ungarische Flurwächter, rumänische Fußballtrainer, gastfreundliche Roma.

Scherzer erzählt diese Geschichten von den Menschen, die er links und rechts seines Weges hat kennenlernen dürfen. Jeder hat seine Geschichte, es sind Geschichten, die nichts völlig unnatürliches bieten oder besonderes, es sind einfach Menschen, die Scherzer über den Weg liefen, ihm Unterschlupf boten oder einfach ein bisschen mit ihm plauderten, aus ihrem Leben Preis gaben.

Aber Scherzer zeigt auch die politischen und wirtschaftlichen Mißstände aufs Deutlichste und bringt diese mit den Menschen in Zusammenhang, weil sie untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Menschen haben sich arrangiert mit den Umständen, die wir oftmals nicht begreifen können. Die primitiven Bedingungen, unter denen hier bei uns überhaupt nichts mehr laufen würde sind das eine und die Lebensumstände hinsichtlich des Wohnens usw. sind das andere.

Jedenfalls kann man sagen, dass dieses Buch dem Leser sehr viel geben, lässt er sich auf die Geschichte - die Geschichten - ein.

Fünf Wochen war Landolf Scherzer in Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien unterwegs und hat natürlich in diesen fünf Wochen sehr viel erlebt. Dementsprechend dicht ist die Handlung der Kapitel. Es gibt immer wieder etwas zum Staunen und Kopf-Schütteln. Man ist hin und her gerissen über die vielen Eindrücke, die Scherzer seinen Lesern auf l eicht verständliche und eindrückliche Weise mitteilt.

Er schreibt sehr flüssig und verständlich in Alltagssprache, und ich finde, auch das macht das Buch sehr lesenswert. Scherzer ist ein sehr netter, aufgeschlossener und freundlicher Mensch und das kommt auch im Buch sehr gut rüber.

Das Buch kann als Reisebeschreibung aber auch als Osteuropäisches Porträt bezeichnet werden. In jedem Fall ist es etwas Besonderes.

kurze Leseprobe an dieser Stelle:
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Milan versucht mir zu erklären, dass Nikola ein "Nematschiki", ein Deutscher, ein Donauschwabe ist. Doch als ich Nikola frage, ob er noch Deutsch sprechen kann, schüttelt er den Kopf. Die Hitze und das Bier haben mich betrunken gemacht. Ich muss endlich etwas essen, hole Brot und Käse aus meinem Rucksack und biete dem hinkenden Invaliden Milan und dem Donauschwaben Nikola davon an. Sie lehnen lächelnd ab. In eine lange Stille hinein, in der er wahrscheinlich nachgedacht hat, sagt Nikola plötzlich: ...

Man sieht, dass Scherzer sehr bildhaft und detailliert schreibt. Man kann seine Gedanken sehr gut nachvollziehen und auch seine Gefühle gegenüber den Menschen, denen er begegnete. Ein sehr zu Herzen gehendes Buch, aus dem Herzen geschrieben....
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am 19. Juli 2016
Sehr gut beobachtet, es ist als ob man alles selbst erlebt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Kann ich empfehlen.
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am 11. September 2012
Beim Lesen habe ich immer wieder verwundert daran denken müssen wie alt der Kerl ist, der diese Strapazen auf sich genommen hat. Im Pfadfinderalter kann man so einen Schwachsinn vielleicht mal machen, aber nicht wenn man ein Stück über 60 ist. Dennoch es lohnt dieses Buch zu lesen, und es macht Freude dem Alten auf seiner bekloppten Wanderung zu folgen.
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