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Im Visier: Ein Ex-Agent enthüllt die Machenschaften des BND Gebundene Ausgabe – 10. Mai 2006

3.8 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Mit seinem ersten Enthüllungsbuch über den Bundesnachrichtendienst (Bedingt dienstbereit), für den er selbst viele Jahre tätig gewesen war, hat sich Norbert Juretzko eine Menge Ärger eingehandelt. Doch davon hat sich der Mann, der immer wieder beteuert, zu Unrecht wegen der angeblichen Veruntreuung von Agentengeldern verurteilt worden zu sein, nicht beirren lassen. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen dem Autor und seinem ehemaligen Arbeitgeber sind im Mai 2006 noch nicht ausgestanden, da legt der Ex-Schlapphut schon einen zweiten Band nach, der zweifellos wieder Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen sein wird.

Wie bereits im ersten Buch wird uns der deutsche Geheimdienst als eine Behörde vorgeführt, in der eine mit bemerkenswerter Skrupellosigkeit gepaarte Inkompetenz vorherrscht, die das eine Mal groteske, das andere Mal beängstigende Züge annimmt. Auch Eitelkeit und Größenwahn sind, wenn man Juretzkos Schilderungen folgt, unter BND-Mitarbeitern offenbar sehr viel verbreiteter als in anderen gesellschaftlichen Gruppen. Wobei die Wahrscheinlichkeit auf einen BND-Agenten mit einer entsprechenden Störung zu treffen offenbar zunimmt, je höher er in der Hierarchie des Dienstes steht.

Viele Episoden, zumal solche über peinliche Pannen, könnten eigentlich Anlass zur Heiterkeit sein. Darüber etwa, dass hoch bezahlte Spezialisten, die ständig Leute nur zu dem Zweck um die Welt fliegen lassen, um immer über den aktuellen Stand der verschiedenen Grenzformalitäten (benutzte Stempel und Papiere etc.) auf dem Laufenden zu sein, letztendlich dann doch so blöd sind, eine ganze Gruppe von Agenten wegen eines Anfängerfehlers mit ihren gefälschten Pässen auffliegen zu lassen, darf man tatsächlich ruhig mal lachen. Und vielleicht darf man sich ja auch noch über die Geschichte des Abteilungsleiters amüsieren, der regelmäßig gezielt Blondinen anwarb, und sie auch schon mal zu Trainingszwecken mit der Bahn kreuz und quer durch die Slowakei fahren ließ, um die Seifenspender in den Zugtoiletten ab- und wieder anzuschrauben. Wenn man allerdings lesen muss, dass man beim BND scheinbar permanent geltendes Recht ignoriert, wenn es darum geht, die eigene Bevölkerung auszuspionieren, dann ist das schon nicht mehr ganz so lustig.

Zu seinem 50. Geburtstag hätte sich der Bundesnachrichtendienst gewiss eine bessere Publicity gewünscht. Darüber aber, ob er sie verdient hätte, sind wir uns nach der Lektüre von Im Visier nicht mehr so sicher. -- Andreas Vierecke

Klappentext

Presse zu "Bedingt dienstbereit": "Wie ein Thriller!"
Frankfurter Rundschau

"Haarsträubende Intrigen, Eitelkeiten, Pleiten, Pech und Pannen - der BND wird seziert."
n-tv

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
"Im Visier" stellt eine für den Laien unfassbare Beschreibung des BND dar. Das Buch liest sich wie ein surrealer Agententhriller, eine Lektüre, die man nach spätestens zwei Tagen durchgelesen hat bzw. haben muss.

Die Aktualität des Themas gebietet eigentlich die Lektüre dieses Werks, das zahlreiche Parallelen und auch Verbindungen zu aktuellen BND-Skandalen erahnen lässt. Als Geheimdienst-Laie und Bürger mit einem gewissen Maß an Vertrauen in den Rechtsstaat wird einem etwas mulmig, was dieser "Geheimdienst" alles zu "veranstalten" in der Lage ist.

Angesichts der Diskussion, die momentan im Gange ist, bekommt man ein sehr differenziertes Bild von einer Behörde, die immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Jedem, der dieses Buch lesen sollte, dürfte sich eine andere - auch nach "Bedingt dienstbereit" - weitere Perspektive in der Beurteilung des BND erschließen.

Ansonsten erzählt der Autor seine schier unfassbare Geschichte mit viel Humor, was dem Leser die Geschehnisse noch realistischer erscheinen lässt und sehr viel Spaß beim Lesen bereit, dass man teilweise einfach schmunzeln muss. Selbstverständlich handelt es sich um eine subjektive Betrachtung, aber letzten Endes ist es nur empfehlenswert sich eine Analyse des Zustandes des BND zu Gemüte zu führen, die bis zur Affäre um die Führung journalistischer Quellen in den Medien nur selten bis gar nicht vertreten wurde. Man lernt somit die andere Seite der sauberen Behörde kennen und kann sich so ein eigenes Bild von dem deutschen Auslandsgeheimdienst bilden.
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Von T.M. VINE-PRODUKTTESTER am 27. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Spätestens seit den Enthüllungen um die NSA, das Abhören von Telefonaten und die Speicherung persönlicher Daten, sind Dienste wie unser deutscher Bundesnachrichtendienst nicht nur in der Kritik, sondern werden auch stark kritisch beäugt. Dabei wissen viele von uns nichts von der eigentlichen Wahrheit und was sich hinter den Kulissen abspielt. Und erst recht nichts davon, was für Zustände herrschen. Wohl keiner würde meinen, der BND sei ein unorganisierter Sauhaufen, der nichts auf die Reihe bekomt, außer alles in den Sand zu setzen und mit Planungslosigkeit nur so prahlen zu können. Norbert Juretzko, ehemaliger Mitarbeiter beim BND, der über 25 Jahre seines Lebens in diesem Dienste stand, packte im Laufe der Zeit schon mit 3 Büchern aus, was eigentlich wirklich in diesem Sauhaufen abgeht, wie das Chaos sich rechtfertigt und was man eigentlich nicht zu erwarten hat: Organisation.

Anhand von vielen Beispielen wird die eigentlich nicht funktionierende Struktur des Bundesnachrichtendienstes aufgezeigt. Man lernt Methoden kennen, die willkürlich angewendet werden, während diese schon zu Beginn zum Scheitern verurteilt sind. Und noch schneller merkt man, wie unsicher man dort eigentlich ist und wie gefährlich es sein kann, diesem Dienste seine Dienste zu erweisen - was später mal in vielen Gerichtsverfahren enden kann, so wie es der Autor Juretzko selber erleben darf.
Im Buch erklärt Juretzko, welche verschiedenen Abteilungen es im BND gibt, dies jedoch nur kurz und knapp.
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Format: Gebundene Ausgabe
Laut Lexikon hat der Bundesnachrichtendienst die Aufgabe drohende Gefahren für die Bundesrepublik, wie Kriege oder internationalen Terrorismus, rechtzeitig zu erkennen.

Dass die Gefahrenabwehr des deutschen Geheimdienstes oft ineffizient ist, fernab nachrichtendienstlicher Logik stattfindet und von internen Machtproblemen beeinträchtigt wird, zeigt das bereits zweite und deutlich besser geschriebene Werk des Ex BND-Manns Norbert Juretzko.

Aus erster Hand berichtet der Autor hier über seine Dienst-Erfahrungen. Es werden interne Vorgänge offen gelegt, leider zu viele Rechtsvorschriften der Schlapphüte gezeigt und auch von Einsätzen aus der Ferne berichtet.

Da Juretzko selber Schwerpunkt einer Affäre gewesen ist, füllt diese Geschichte auch ein Hauptteil des Buches, wobei die versuchte Offenlegung der Wahrheit mit den ständigen dezenten Hinweisen auf seine Loyalität und Diensttreue nicht immer gelingt.

Neben dieser einseitigen Darlegung wird auch über Einsätze des Dienstes berichtet, bei denen nicht alles glatt lief. So wird gewahr, wie der deutsche Geheimdienst seine Schreibwahren beschafft, welche wichtige Rolle die Kantine in der Zentrale spielt oder wie rücksichtslos mit Mitarbeitern im Ausland umgegangen wird.

Auch wenn die ständige Darlegung Norbert Juretzkos seiner Sicht der Dinge wie eine offensichtlichen Rechtfertigung wirk, bietet dieses Buch interessante Einblicke hinter die Mauern des Pullacher Dienstes.
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