Facebook Twitter Pinterest
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Im Schreiben zu Haus: Wie Schriftsteller zu Werke gehen Gebundene Ausgabe – September 1998

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 24,19
10 gebraucht ab EUR 24,19

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Die Fotografin Herlinde Koelbl ist seit ihren Jüdische[n] Portraits dafür bekannt, daß sie nicht nur eine Meisterin mit der Kamera ist, sondern auch eine sensible und gut informierte Interviewerin.

In ihrem neuen Bildband Im Schreiben zu Haus, knöpft sie sich die nicht ganz einfach zu handhabende Gruppe der Autoren vor. Sie besucht sie zu Hause, schaut ihnen beim Schreiben auf die Feder oder in den Laptop und in den aufgezeichneten Gesprächen erfährt der Leser eine ganze Menge über die Eigenheiten seiner Favoriten.

Wie gehen sie zu Werke, wann küßt sie die Muse und mit welchen Hilfsmitteln notieren sie ihre Texte?

So arbeitet, das heißt schreibt, Peter Bichsel am liebsten in Eisenbahnzügen und H. C. Artmann braucht zur Inspiration das Hämmern der Tasten seiner uralten Schreibmaschine. Viele junge Autoren, wie Ingo Schulze beispielsweise, können sich ein Schreiben ohne Notebook gar nicht mehr vorstellen.

Und die Einrichtung der Arbeitszimmer spricht Bände. Da herrscht das pure Chaos bei Friederike Mayröcker, oder es gibt das gemütliche Durcheinander bei Bichsel. Die Tür öffnet sich für die Kamera bei Reiner Kunze und gibt den Blick frei auf eine asketische Klause. Hier ist auf dem Schreibtisch nicht ein einziges Blatt Papier zu finden.

Herlinde Koelbl hat aber auch schwierige Kunden wie Sten Nadolny, der sich weigert, Besuch in seinem Arbeitszimmer zu empfangen, da er danach nicht mehr in der Lage ist, dort ungestört zu schreiben und Hans Magnus Enzensberger zieht die Trennung zwischen privater Wohnung und Arbeitswohnung vor.

So unterschiedlich wie ihre Bücher sind die aufgesuchten Autoren und eine Spezialität von Herlinde Koelbl ist das individuelle Eingehen auf jeden von ihnen. Auch wenn nicht alle gleich auskunftsfreudig sind, so bieten sie wunderbare Einblicke in ihr Schaffen. Wer vermutet, daß Peter Handke seine Romane mit langen, feingliedrigen Dichterhänden verfaßt, den belehrt der unbestechliche Blick der Kamera eines anderen. Seine Hände tragen unübersehbar die Spuren intensiver Gartenarbeit. Erschreckend und anrührend zugleich ist das schmale, von der Krankheit zerfurchte und gezeichnete Gesicht Jurek Beckers, der in großer Gelassenheit über seinen heranrückenden Tod spricht.

Im Schreiben zu Haus ist ein Bildband zum Schauen, Schmökern, Blättern, der das Herz jedes Literaturfreundes höher schlagen läßt und wer es nicht verschenken möchte, der sollte sich selbst damit etwas Gutes tun.

Und die Aussage Enzensbergers bewahrheitet sich beim Lesen dieses außergewöhnlichen Buches überhaupt nicht: "Das Interessante an Schriftstellern sind ihre Bücher. Persönlich sind viele Autoren ausgemachte Langeweiler." Im Gegenteil: Die Menschen hinter ihren Texten sind so spannend wie ihre Bücher. --Manuela Haselberger

Pressestimmen

"exzellenter Bildband" (Welt am Sonntag)

"eine große, streckenweise hinreißende Werkstatt-Galerie" (Spiegel special)

"ein außergewöhnlicher Foto- und Gesprächsband" (Abendzeitung)

"eine einzigartige Galerie der deutschen Gegenwartsliteratur" (Applaus)

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 4 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 5. Oktober 2002
Format: Gebundene Ausgabe
"Im Schreiben zu Haus" kommen verschieden Autorinnen und Autoren zu Wort. In den von Herlinde Koelbl geführten Gespräche erfährt der Lesende wenig über das Ringen mit Inhalten oder dem Schreiben als Prozess an sich. Dafür erhält man mittels wunderschöner schwarz/weiss Bilder einen Einblick über das das Wie (mit Laptop, Bleistift, Füllfeder ...) und Wo (Zuhause, im Café, im Zug ...) des Schreibens. Auch die Gespräche sind spannend - vor allem wenn die Schreibenden über ihre Stellung in der Gesellschaft sinnieren.
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Sind wir nicht alle ein bisschen neugierig? Gönnen wir uns den Schlüssellochblick nicht mit gewissem Vergnügen?

In diesem Fall dürfen wir es: Herlinde Koelbl, eine der besten deutschen Fotografinnen, hat ein sehr privates Buch über moderne deutsche Dichter und ihre Arbeitszimmer veröffentlicht. Da ist Peter Handkes einsame Dichterklause, die Hand, die den Stift führt, die Handschrift, die der Graphologe ohne weiteres erkunden kann, die Auskunft vieler Autoren auf neugierige Fragen Koelbls. Es macht Spaß, in diesem Buch zu blättern, Sarah Kirsch über die Schulter zu blicken, ihren altertümlichen Sekretär und die sieben Füller zu sehen, mit denen sie schreibt, Raoul Schrotts Notizbuch zu sehen, das fast so aussieht, wie mein eigenes, Friederike Mayröckers unglaubliche Unordnung in einem sagenhaften Durcheinandertal - genannt Arbeitszimmer - zu entdecken.

Kurzum: Herlinde Koelbl ist der wohl schönste Bildbände über deutsche Dichter gelungen. Großes Kompliment!
Kommentar 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 4. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die berühmte Fotografin Herlinde Koelbl hat ein wunderbares Buch über Schriftsteller und ihre Schreibgewohnheiten herausgebracht. Nicht nur die Fotografie ist (wie bei ihr üblich) bemerkenswert, sondern herausragend gut sind ebenso ihre einfühlsamen Interviews mit den Literaten. Sie sind allesamt so angelegt, dass man am Ende die logische Kongruenz zwischen den fotografierten Arbeitsräumen und dem seelischen Innenleben der Schreibenden begreift. Den allervollgestopfesten, chaotischsten Arbeitsraum kann man auf Seite 139 sehen, er gehört Friederike Mayröcker, die von sich im Interview sagt (nach der Frage: "Ihr Zimmer wirkt ja ein bisschen wie ein Rückzugszimmer ..."): "Ja, und meine Haare sind wie eine Tarnkappe... Ich habe mich immer schon vor der Welt versteckt. Schon als Kind bin ich unter den Schreibtisch meines Vaters gekrochen ..." Durch großen Minimalismus fällt hingegen das Arbeitszimmer des Lyrikers Reiner Kunze auf (Seite 43). Natürlich klopft Herlinde Koelbl auf den entsprechenden Busch mit der Frage: "Ihr Arbeitszimmer ist sehr aufgeräumt und reduziert..." Kunze antwortet: "Vor einem Berg unerledigter Post kann ich mich nicht zum Schreiben hinsetzen ..." und etwas später: "Um zu überleben, brauchen Sie fast nur Brot und Wasser. Aber dann käme bei mir wohl das Schreiben..." - Das ist nun in der Tat minimalistisch nicht nur möbliert, sondern auch gelebt! Der Arbeitsraum des sympathischen Robert Gernhardt (Seite 176) birgt natürlich Staffelei und Zeichentisch, Schreibmaschinen-Eck und Sudelbücher-Ablage, perfekte Schubladenschränke für DIN A 0-Grafiken sowie eine Leiter nach oben (für Katzen?).Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Eines meiner liebsten Sachbücher: Nicht nur die Interviews sind immer lesenswert, auch die Photographien sind großartig. Das war das beste Buchgeschenk, dass ich je bekommen habe.
Kommentar 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden