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Kommentar: 8°, gebundene Ausgabe Frankfurt am Main : S. Fischer, 1998. 287 S. : Ill., graph. Darst. ; 22 cm Exemplar antiquarisch sehr gut erhalten, Mit Original Schutzumschlag, B5911 ISBN 9783100278074 Ein Rechnungsbeleg mit ausgewiesener MwSt. liegt der Sendung bei.
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Illusion Fortschritt. Die vielfältigen Wege der Evolution Gebundene Ausgabe – 1998

4.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Arme Menschheit! Kopernikus reißt sie aus dem Mittelpunkt der Welt, Freud raubt ihr den Glauben an den Verstand, und Darwin läßt sie daran zweifeln, ob sie von einem Schöpfer bereits fertig auf diesen Planeten gesetzt worden ist. Immerhin: Wenn es nach Darwin geht, sind wir doch immer noch die Krone der Schöpfung. Schließlich hat die Evolution lange gebraucht, bis sie den erfolgreichen Homo sapiens nach etlichen Vorversuchen und Beta-Releases wie Bakterien, Käfern, Dinosauriern und Affen endlich hervorgebracht hat.

Jedenfalls ist das der Punkt, den uns Stephen Jay Gould mit seinem Buch Illusion Fortschritt nahebringen möchte: Eine zielgerichtete Evolution hat es nicht gegeben. Die Arten auf diesem Planeten entwickeln sich durchaus nicht automatisch hin zu "höheren" Lebenwesen. Und überhaupt: Wie steht es mit den aberbilliarden Bakterien, die die Erde von den Eiskappen bis in die Tiefsee besiedeln?

Gould versucht, die Menschen von ihrem letzten Sockel zu holen. Und er tut dies mit einleuchtenden Argumenten: Weil die Triebkraft der Evolution die zufällige Variation der Arten ist, entstehen neben einfachen Wesen eben auch komplexere wie die Menschen. Aber eben nicht, weil die Natur dem Trend gehorcht, immer komplexere Wesen hervorzubringen, sondern einfach, weil das eben auch geht. Warum sollte die fruchtbare Natur eine ökologische Nische nicht auch mit Mehrzellern besetzen, wenn sie keinen stören?

So sind Pflanzen, Insekten, Säugetiere und Menschen nur eine zufällige Variation des Prinzips "Leben" -- und der Homo sapiens durchaus nicht die Krone der Schöpfung, sondern nur eine Spielart derselben. Wir können zwar zum Mond fliegen, aber zum Beispiel nicht in hundert Grad heißen Quellen überleben oder uns von Steinen und Hitze ernähren wie manche Bakterienarten, denen Gould flugs die Schöpfungskrone aufsetzt: Seit Jahrmilliarden überleben Bakterien -- das zeigt, daß das Konzept "Bakterium" das eigentliche Erfolgsrezept des Lebens ist.

Belegen kann der Geo- und Zoologe Gould seine Sicht der Dinge mit allerlei Beobachtungen seiner Forschungskollegen und nicht zuletzt mit vielen Baseball-Statistiken, die er geduldig -- zum Teil bis an die Grenze der Penetranz -- erklärt. Leider nur schwer verdaulich für Europäer, findet doch die begeisterte amerikanische Baseball-Kabbalistik hier nur wenig Echo.

Dennoch: Vielleicht ist Goulds Griff zum Baseball sogar einer der Pluspunkte dieses Buches. Denn wenn Gould die wesentlichen Ideen hinter der Evolution anhand des sinkenden Trefferdurchschnitts der "Batter" (die mit dem Baseballschläger) erklären kann, zeigt das, daß die Konzepte, die hinter der Entwicklung des Lebendigen stehen, auch anderswo greifen: Vermutlich sogar in der Entwicklung der Wissenschaft, der Musik und der bildenden Künste.

Illusion Fortschritt ist nicht nur Biologieinteressierten ans Herz zu legen, sondern auch Geisteswissenschaftlern und Feuilletonisten. Die dürften sich zwar daran stören, daß Gould das Auftreten von Intelligenz und Bewußtsein für einen grandiosen Zufall hält, doch keine Sorge: Hier schießt Gould über sein Ziel hinaus und man darf getrost anderer Meinung sein. --Stefan Albus


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am 13. Februar 2002
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am 7. Mai 2002
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
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