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Illuminatus 02. Der goldene Apfel Taschenbuch – 1. Dezember 1997

4.3 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Es ist beeindruckend, wie Robert Shea und Robert A. Wilson es auch im zweiten Teil der Illuminatus-Trilogie schaffen, das hohe Handlungstempo des ersten Teils beizubehalten. Der Goldene Apfel steht seinem Vorgänger dabei an wahnwitzigen Ideen und absurden Handlungen in nichts nach.

Die Geschichte um die Illuminaten wird ohne Brüche im Anschluß an das Ende des ersten Buches fortgesetzt. Das klingt zwar selbstverständlich, ist aber angesichts der verworrenen und hin und wieder sinnlosen Ereignisse nicht unbedingt vorauszusetzen. Verwirrte Leser, die noch an einigen Fragen des ersten Teils rätseln, können sich auf eine ganze Reihe von Antworten freuen. Diese sind zwar nicht immer eindeutig, aber sie erleichtern es, den Überblick über die vielen Handlungsstränge zu behalten.

Gleich zu Beginn bringt George Dorn unter sexuellen Höchstleistungen den Deal mit dem Mafiaboss Drake zu einem für die Diskordier positiven Ende und wird von Hagbard Celine mit Hilfe von bewußtseinserweiternden Drogen an Bord der "Leif Erikson" illuminiert. Auch Saul Goodman hat Glück und entkommt in letzter Sekunde den Klauen der Illuminaten. Insgesamt erfährt man viel über die Hintergründe der einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander, doch sorgt jede Klarheit programmatisch für zwei neue Verwirrungen.

Im Laufe der Ereignisse deutet alles auf eine finale Auseinandersetzung zwischen den zwei Hauptmächten der Geschichte hin. Die aneristischen Kräfte, verkörpert durch die Illuminaten und das Eristische, das durch seine aktiven Flügel, die Legion des Dynamischen Diskordes und die erisische Befreiungsbewegung (ELF) vertreten ist, streben auf eine Entscheidung um die weltweite Kontrolle zu. Der Sieger dieser Auseinandersetzung wird das vorherrschende Lebensprinzip auf der Erde vertreten.

Ingolstadt scheint der Schlüssel zu dieser Entscheidung zu sein. Hier werden die Illuminaten mit Hilfe einer kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges im Totenkopfsee versenkten SS-Division versuchen, das Eschaton zu immanentisieren, um gemeinsam eine transzendentale Illumination zu erlangen.

Hagbard Celine und seine Diskordier machen sich bereit, die letzte Schlacht für die Freiheit der Menschheit zu schlagen. --Wolfgang Tress

Pressestimmen

Nach "Illuminatus! Das Auge in der Pyramide" der zweite Band der "Illuminatus!"-Trilogie. - "Eine Art Jules Verne für Ausgeflippte oder Karl May für die Rock-Generation ... Magie und Mystik, Drogen, Trips und Rock'n Roll, Sex und Satire, Flower Power und Psychoanalyse." (Süddeutsche Zeitung)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 13. Mai 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ANLEITUNG FÜR ERSTLESER: Wenn der erste Band Sie unvorbereitet in ein Wildwasser geschleudert hat, während gerade ein Erdbeben beginnt, seien Sie beruhigt - der zweite Band kommt vergleichsweise völlig entspannend an: mit einer Zusammenfassung des ersten Bandes.

Wer meinem Rat gefolgt war und diese Zusammenfassung VOR dem ersten Band gelesen hat, verfügt nun noch über ausreichend Kräfte, mit dem zweiten weiter zu machen; allen anderen sei empfohlen, die Zusammenfassung zwei, drei Mal zu studieren und die Lektüre von Band 1 zu wiederholen.

Das ist schade, denn in Band 2 kommen ausgesprochen aufregende Szenen auf Sie zu - und wenn ich "aufregend" sage, meine ich das, was wir wirklich aufregend finden, in den positivsten aller Sinne. Shea und Wilson sind nämlich nicht nur alles andere als reglementiert im Denken, man kann dies auch von ihrem Umgang mit den Sinnen getrost unterstellen.

Ansonsten verweise ich vollinhaltlich auf meine Ausführungen zu Band 1 ;).

jury 5* A0142 5.8.2010 4 A 9 F

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Warung! In der Folge werden keine wesentliche Teile des Inhaltes offengelegt!
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ANLEITUNG FÜR NICHTLESER: Neue Methoden der Roman-Resorption zur Vorbereitung des SmallTalk auf dem GolfCourt ohne wesentliche zeitliche Belastung durch ermüdende Lektüre. Besondere geistige Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Die Empfehlung anderer Rezensenten, doch einfach den ersten Band wegzulassen und sich mit der Zusammenfassung zu begnügen, weil der zweite Band ohnedies besser zu lesen sei, finde ich originell.
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Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 26. März 2008
Format: Taschenbuch
Nach "Das Auge in der Pyramide" wagt es "Der goldene Apfel" Band 1 der Kult-Verschwörungstrilogie fortzusetzen, dabei ist es dank des ausführlichen Vorworts sogar möglich ganz auf den ersten Band zu verzichten, da die gesamten Ereignisse noch einmal zusammengefasst und in chronologisch korrekter Reihenfolge wiedergegeben werden.

Es beginnt mit dem Ausbruch einer tödlichen Bedrohung in Las Vegas, durch einen massiv verbesserten Anthrax-Virus, von dem anfangs nur Hagbard und Supercomputer FUCKUP wissen. Schon bald fallen dem Virus allerdings die Prostituierte Sherri Brandi und Charlie Mocengio zu Opfer, jedoch nur durch zufällige Berührung, wobei Zuhälter Carmel zum neuen Virus-Träger wird...

Auch insgesamt wirkt das Buch weniger verwirrend als Teil 1, wozu man glücklicherweise dank des Vorworts vielleicht endlich erfährt was man da vorher überhaupt gelesen hat. Wer aber gleich mit "Der goldene Apfel" anfängt könnte sich noch am unvertrauten verwirrenden Style der Illuminatus-Trilogie stören. Der große Vorteil auch schon "Das Auge in der Pyramide" gelesen zu haben ist allerdings dass man diesen ungewöhnlichen Stil bereits gewöhnt ist und so auch schon eher in der Lage ist, sich in der Handlung zurechtzufinden. Natürlich wird auch in Illuminatus 2 wieder so ziemlich alles miteinander vermischt, was sich an pseudowissenschaftlichen Themen gerade so anbietet, wie jetzt etwa Atlantis und eine Reihe von zusätzlichen Regierungsverschwörungen, die immer mehr durch ein Element der sexuellen Erleuchtungssuche ergänzt werden.

Fazit:
Mit dem zweiten Band von Illuminatus haben Robert Shea und Robert A. Wilson erneut eine faszinierende Parodie geschaffen, die hoffentlich von niemandem für bare Münze genommen wird.
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Format: Taschenbuch
Der Wahnsinn geht weiter. Die Mischung von Krimi, Spionage und Science Fiction und natürlich Verschwörung wird fortgesetzt. Immer wenn eine Lösung angedeutet wird, wird auch schon eine neue Variante der Möglichen Ursachen und Entwicklungen aufgezeigt.
Die Autoren verweben diesmal geschickt Mythen und Legenden mit der Verschwörung der Illuminaten. Sie bauen Lovecraft, Machen und Poe in die Handlung ein. Und verknüpfen die Mythen von Atlantis, Agharti und Vril miteinander. Außerdem werden neue verwirrende Spuren gelegt.
Wer ist Hagbard Celine wirklich? Steht er und nicht die Illuminaten hinter den Verschwörungen. Um das vielleicht zu erfahren muss man nun auch noch den dritten Band der Illuminatus-Trilogie lesen.
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Format: Taschenbuch
... oder: Wer Band 1 der "Illuminatus"-Trilogie gelesen hat, wird sich von der non-linearen, anarchischen und widersprüchlichen Handlung nicht mehr verwirren lassen. Es wimmelt von skurrilen Verschwörungstheorien, verdrehten Mythen und umgekippten Legenden samt okkulten Zahlenspielen von 5 über 17 bis 23. Und Sex, explizit in Wort und Tat, fehlt auch nicht. Eine der Hauptfiguren fasst es treffend zusammen: "Befinde ich mich in einem Pornoroman, einem Science-Fiction-Film oder in der Wirklichkeit?" Gute Frage, nächste Frage!

Damit die Leserin, der Leser auch ohne bewusstseinserweiternde Substanzen den Geschehnissen aus Band eins folgen kann, lässt der Prolog die wichtigsten Geheimgesellschaften samt ihren Akteuren Revue passieren. Da gibt es die JAM (angeführt von John Dillinger), die seit Jahrtausenden im Krieg mit den Illuminaten liegt (an deren Spitze ein Quintett steht), die ELF (geleitet vom Dealy Lama) und natürlich die Legion des Dynamischen Diskord (LDD) des undurchsichtigen Antihelden Hagbard Celine. Wer mit wem oder gegen wen, das ist ständig im Fluss.

Band 2 hüpft wie ein Schamane in Verzückung wild zwischen gegenwärtigen Ereignissen (die Bio-Geheimwaffe Anthrax Leprosy Pi wird in den USA freigesetzt) und Rückblicken hin und her. Diese reichen zurück bis zum Untergang von Atlantis, herbeigeführt durch den Wissenschafter Gruad, dem ersten Illuminaten. War er das? Ein Illuminat? Gab es Atlantis überhaupt? Denn ein Kapitel später heißt es, dass Atlantis nur eine Erfindung sei, und Gruad in Wahrheit ein Diener des Kults des Gelben Zeichens in Carcosa, einer Zivilisation, die heute unter dem Sand der Wüste Gobi versunken liegt, war.
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