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am 13. August 2003
Nach den ersten Santana-Alben - weltweiten Megaerfolgen - brach die Band auseinander. Carlos trat in eine spirituelle Phase ein und spielte vor allem in den Siebzigerjahren mehrere Alben mit namhaften Jazzmusikern ein. In dieser Zeit (1974) entstand "Illuminations", ein aus dem Rahmen fallendes Zeugnis für Carlos Santanas Vielseitigkeit.

Von der letzten Santana-Formation sind nur Tom Coster und Armando Peraza dabei. Entsprechend wenig erinnert die Musik an "Oye Como Va", "Black Magic Woman" oder "Samba Pa Ti". Rockmusik, schon gar Latin-Rock, sucht man hier vergebens. Aber das macht nichts. Es geht auch mal anders.

Dieser Ausflug in Jazzgefilde ist durchaus gelungen, sehr gefühlvoll und emotional. Neben Carlos' singender Gitarre hören wir den samtweichen Bass von Dave Holland, das spannungsgeladene, etwas aufgeregte Saxophon von Jules Broussard, die zuckersüße Harfe von Alice Coltrane und warme Streichersätze. Insbesondere bei "Angel of Sunlight" pluggert auch die Percussion munter vor sich hin, während das Titelstück einen meditativen Abschluss bildet (der von Bill Laswell auf dem Album "Divine Light" hörenswert zitiert und sphärisch verfremdet wird).

Vor über 20 Jahren fand ich dieses Album reichlich kitschig. Die Musik ist durchaus gewöhnungsbedürftig und zunächst schwer verdaulich. Inzwischen habe ich es jedoch schätzen und lieben gelernt. Es half mir, Zugang zum Jazz zu finden, und ist ein echtes Juwel in meiner Sammlung. Daher kann ich es nur wärmstens empfehlen. Fazit: Fünf Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Februar 2008
Dieser Höhepunkt im Werk von Santana ist in seiner Entspanntheit und Intensivität nahezu einzigartig. Auf den Alben Caravanserai und Oneness gibt es zwar ähnliche, gleichwohl fantastische Variationen davon, aber die hier vorherrschende Mystik und Entrücktheit ist schon einmalig. Es klingt fast wie Paradies-Musik, aber aus östlicher (indischer) Sicht. Ok, im Mittelteil wird auch noch einmal ordentlichst übersinnlich eine Freejazz-latinrock Fusion ausgeschüttet, da herrscht dann auch unbändige Power über einen Titel lang (John Coltrane hätte dabei Freudentränen in den Augen gehabt!). Ansonsten: Balsam für die Seele ist das und dennoch ohne den geringsten Anflug von Kitsch - eine große Leistung.
Wen es interessiert: Alice Coltrane ist die Gattin des legendären John Coltrane, dem größten Saxophongott aller Zeiten. Auch er war in seiner Spiritualität und Suche nach dem Absoluten unbestechlich. Unter diesem Geist atmet auch diese Produktion und das hört man deutlich.
Ganz viel Freude damit!
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am 9. Juni 2007
Erst nach dem Tod von Alice Coltrane am 12.01.2007 (einen Tag vor Michael Brecker - welch Verluste für die Jazzwelt innerhalb so kurzer Zeit!), habe ich mich mehr mit der Musik von ihr auseinandergesetzt. Dabei habe ich auch dieses 1974 entstandene Album in Zusammenarbeit mit Carlos Santana entdeckt. Die Zusammensetzung der Band ist recht illuster und für die 1970er Jahre beinahe typisch: Alice Coltrane (Harfe, Wurlitzer Orgel, Arrangement der Streicher), Carlos Santana (Gitarren), Tom Coster (Piano), Dave Holland (Bass), Jack De Jonnette (Percussion + Drums), Jules Broussard (Flöte + Sopransaxophon) und viele weitere mehr an Tambouras, Congas usw. Die Musik ist ein Klangerlebnis mit Ausflügen in asiatische Welten (wie in Guri Sri Chinmoy Aphorism), stark dominiert von Santanas schneller und wie ich finde in Angel Of Sunlight sehr rhythmisch-hektischer Gitarre (aber auch die restlichen Musiker toben sich in diesem Stück gut aus), dann wieder abgleitend in ruhige shärische Klänge (wie in Angel Of Air/Angel Of Water, Bliss und Illuminations). Meist mag ich keine Geiger bei Jazz- oder Rockmusik, hier sind sie jedoch hervorragend arrangiert und passen sich bestens in das Klanggemälde ein. Ohne Angel Of Sunlight mit seinem typisch hektischen Santana-Stil aus dieser Zeit könnte es eine entspannende Platte sein, so ist es eine musikalische Parabel mit eindeutigem Höhepunkt. Der Genuss ist sehr zu empfehlen.
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am 17. August 2016
Auch nach 40 Jahren weiß ich dieses Werk noch immer nicht richtig einzuordnen. Es enthält Anklänge an Meditationsmusik, an Klassik (bis in die Zwölfton-Musik hinein) und an Jazz (bisweilen sogar Free-Jazz).

Dies alles kann nicht auf dem Mist von Carlos gewachsen sein (der meistens "Slow-Motion-Soli" mit viel Sustain spielt), sondern muss wohl Alice Coltrane, der Witwe von John Coltrane, zugerechnet werden; denn "Illuminations" ist ihren anderen Solo-Produktionen viel näher als irgendeiner anderen Platte von Santana.

Fazit: Wohl die unkommerziellste, aber nicht schlechteste Scheibe von Carlos Santana.
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am 9. Januar 2003
Santana an sich steht für mich eigentlich schon immer für gute Musik, auch die etwas extravaganten Einspielungen, aber Illuminations ist echt abgedreht! Trotzdem, seine Guitarre ist unvergleichlich, deshalb 2 Sterne.
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