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Idylle der Hyänen: Roman Gebundene Ausgabe – 21. August 2006

4.1 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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In der Tiefgarage eines Wohnkomplexes wird eine strangulierte Frau gefunden. Hauptkommissar Polonius Fischer, zuständig für vorsätzliche Tötungs- und Todesfolgendelikte, stellt sich den üblichen Problemen, allerdings auf seine Weise. Idylle der Hyänen des Krimipreisträgers Friedrich Ani erzählt von menschlichen Tragödien und präsentiert den Lesern zugleich die spannendste Ermittlerfigur der letzten Jahre.

Polonius Fischer ist anders. Nicht nur, dass er seinen Mitarbeitern während des gemeinsam eingenommenen Mittagessens vorliest. Auch seine Ermittlungsarbeit gestaltet sich eher ungewöhnlich. Weder interessiert in die Interpretation eines Tatorts sonderlich, noch beschäftigt er sich mit der Entwicklung von Täterprofilen. Die beteiligten Menschen interessieren ihn, der direkte Zugang zu ihnen, die Konfrontation im unmittelbaren Gespräch. So löst er seine Fälle, häufig zur nicht geringen Verblüffung von Kollegen und Vorgesetzten. Fischer war bereits einmal Polizist, bevor er den Dienst quittierte, in ein Kloster eintrat und Mönch wurde. Einige Jahre ging das gut. Dann verlor er Gott, vielmehr ging ihm die Kommunikation mit Gott verloren. Fischer entschloss sich, den Orden zu verlassen und ging zur Kriminalpolizei. Die Menschen sind für ihn der Schlüssel zur Aufklärung von Verbrechen, der Blick in ihr Innerstes, das Erkunden von Beweggründen, und weniger die lückenlose Indizienkette. „Ich richte schon. Aber ich urteile nicht.“ sagt Fischer. Das Urteil fällen andere, und Fischer weiß, wie er sich als Polizist verhalten muss. Auch im Falle der toten Frau in der Tiefgarage stößt Fischer auf menschliche Tragödien, auf Vereinsamung und grenzenlose Verzweiflung. Und doch darf er keine Anteilnahme zeigen -- der Staatsanwalt erwartet eine eindeutige und geschlossene Akte von ihm. Er wird sie ihm liefern, obwohl er weiß, dass seine ganze Arbeit nichts als eine „Annäherung an den Radius der Wahrheit“ ist und sein wird.

“Kriminalromane handeln von Menschen in Not“, sagt Friedrich Ani. Seine Krimis tragen diesem Bekenntnis eindeutig Rechnung. Wie in den Tabor-Süden-Romanen steht auch hier nicht aktionsgeladene Spannung im Vordergrund, sondern die intensive Auseinandersetzung mit Menschen und ihren Notlagen. Freuen wir uns, dass Ani mit einem großartigen Roman wieder zurück ist im Krimigenre. Er, der eigentlich keine Kriminalromane mehr schreiben wollte. Und dessen ganz besondere Krimis wir doch so gerne lesen. --Ulrich Deurer

Pressestimmen

Seine Krimis, zumal die um Polonius Fischer, der hoffentlich noch ein paar Jährchen aktiv bleiben darf, gehören nicht in die Kategorie leichte Unterhaltungsware, mal eben schnell weg zu lesen. Dafür sind sie zu anspruchsvoll. Sind komplex, widerständig – und gerade für christliche Leser höchst anregend.

»Der Roman ›Idylle der Hyänen‹ ist spannend und ergreifend, wie ein Krimi sein muss. Er ist an mancher Stelle so detailliert brutal, dass er durchaus schockieren kann, und er ist in gewisser Weise sehr philosophisch. Von der ersten bis zur letzten Seite nämlich kreist er um die Fragen nach dem Sinn des eigenen Lebens, nach dem Ursprung des Bösen und nach den feinen, weichen Empfindungen, die eine zwischenmenschliche Beziehung erst wertvoll machen. Keinesfalls eine leichte Lektüre, also, aber ein Buch, das nachwirkt.«
Sibylle Haseke im ›WDR‹

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Friedrich Ani ist ein Geheimtipp unter den deutschen Kriminalschriftstellern und mit "Idylle der Hyänen" ist ihm ein wirklich grandioses, literarisch anspruchsvolles und sehr dicht erzähltes Buch gelungen.

Polonius Fischer ist ein sehr gläubiger Mensch. Eine Weile hat er als Mönch im Kloster gelebt, bis er schließlich doch in seinen alten Beruf als Kommissar zurückgekehrt ist. Sein Glaube trägt ihn, auch die lange Liebe zu einer Taxifahrerin. Im sommerlichen München muss er den Mord an einer jungen Frau aufklären, die in einem Schrank in einer Tiefgarage gefunden wird. Zusätzliche Brisanz erhält der Fall, weil die siebenjährige Tochter des Opfers ebenfalls verschwunden ist. Während der Ermittlungen wird schnell klar, dass Fischer und sein Team auf eine Wand von Gleichgültigkeit und Kälte stoßen. Bei einer Zeugenbefragung werden sie schließlich mit einem weiteren Verbrechen konfrontiert...

Friedrich Ani erzählt unaufdringlich und doch sehr eindringlich von Gleichgültigkeit und mangelnden Gefühlen, zugleich von Vereinsamung und verwirrten Seelenzuständen. Sein Krimi ist voller scharfer Dialoge, bevölkert von ungewöhnlichen Protagonisten, aber kein bisschen überfrachtet. Der Plot ist ungewöhnlich und doch nachvollziehbar, gesellschaftskritisch aber ohne erhobenen Zeigefinger!

So möchte ich dieses Buch allen Krimilesern empfehlen, die Freude am Besonderen haben!
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Von H. P. Roentgen TOP 1000 REZENSENT am 15. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
In der Tiefgarage einer riesigen Münchener Wohnanlage finden Kinder zufällig eine Leiche im Schrank. Sie wurde erhängt und lag über dreißig Stunden dort. Von ihrer siebenjährigen Tochter fehlt jede Spur. Sieht es so aus, hätte Polonius Fischer und seine Mordkommission eine Menge Arbeit vor sich.

Früher war Fischer Mönch, doch seinen Orden hat er verlassen, jetzt liest er der zwölfköpfigen Mordkommission einmal die Woche aus einem der Bücher vor, die er in der Stadtbücherei ausleiht. „Die zwölf Apostel“ nennen Spötter diese Runde.

Dann erhärtet sich der Verdacht, dass die Tochter entführt wurde. Wird sie wieder auftauchen? Fischer ist nicht gut in der Vernehmung von Kindern, er fühlt sich da befangen und als eines ihn fragt: “Was für einen Beruf hat der liebe Gott“, braucht er lange, um zu antworten.

Friedrich Anis Kommissare haben alle ein Privatleben und doch folgt der Autor nicht dem Trend, der einsamen Single-Kommissare mit fast psychotischem Liebesleben, nicht dem Trend, den Leser durch immer aufwändiger zerlegten Leichen bei der Stange zu halten, ihn auf jeder zweiten Seite mit dem neuen Opfer eines Serienmörders zu erfreuen. Auch die Gerichtsmedizin, die wissenschaftlichen Tatortuntersuchung kommt zwar vor, spielt aber nur eine Nebenrolle.

Ist das überhaupt ein Krimi? Ja, denn wir haben einen Mord, der erst am Ende aufgeklärt wird. Nein, weil das Buch nicht massenkompatibel ist, wie die Henning Mankells. Weil es um viel mehr geht, als um Mord. Weil es viel, viel faszinierender ist, wenn auch bei weitem nicht so leicht lesbar.
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Format: Taschenbuch
In der Tiefgarage eines Hochhauses wird in einem Schrank eine unbekleidete weibliche Leiche gefunden. Die Frau ist schnell identifiziert, doch wo ist ihre kleine Tochter? Und aus welchem Grund wurde die Frau ermordet? Für Kommissar Polonius Fischer, der früher einmal Mönch war, gibt es keine Routine.
Im Verlauf gibt es Anhaltspunkte für ein weiteres Verbrechen.
Der Kriminalroman ist originell, sehr spannend und berührend. Getragen wird der Roman von der Ermittlerpersönlichkeit P.F. Dem ehemaligen Mönch helfen Glaube und theologische Schriften bei seiner Ermittlungsarbeit. Das theologische Moment wird mir allerdings in diesem Krimi teilweise zu dick aufgetragen. Insbesondere beim Versuch der Ermittler, die Täter zu verstehen, finde ich die dauernde Reflektion über religiöse Ansatzpunkte total unrealistisch. Meiner Meinung nach handelt es sich in beiden Fällen um abscheuliche Morde aus niederen Beweggründen und nicht etwa um unterlassene Hilfeleistung und Töten auf Verlangen. Hat man jemals davon gehört, dass eine Frau mit Selbstmordgedanken freiwillig einer Vergewaltigung mit Erwürgen zustimmt. Es gab einige solcher Schilderungen, die ich völlig abwegig einschätze.
Trotzdem handelt es sich für mich um einen erstklassigen deutschen Kriminalroman,
der es mit Leichtigkeit schafft auf einer Stufe mit Werken anderer Autoren wie Schwedens Mankell oder Englands Reginald Hill zu stehen.
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Von Liesdochmal! am 15. September 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Friedrich Ani hat mit den "Hyänen" seinen bislang reifsten und kompositorisch überzeugendsten Roman vorgelegt. Der gelernte Drehbuchautor wendet als Romancier sein Drama-Wissen noch klüger an als bisher. Anis Neuschöpfung, der Ex-Mönch und Kommissar Polonius Fischer, wirkt nach den vielen Süden-Krimis wie ein Befreiungsschlag. Dabei verbindet Ani den narrativen Zauber auch seiner grandiosen Jugendbücher ("Wie Licht schmeckt" u.a.) mit der Intensität seines umfangreichen lyrischen Schaffens. Entstanden ist - wie immer bei Ani - viel mehr als ein Kriminalroman. U.a. sind die "Hyänen" eine psychologisch tiefgreifende und emotional packende Studie über das fünfte Gebot und den Suizid. Den beschuldigten Badura lässt Ani am Ende den bibelfesten Polonius Fischer anschreien: "Sie laufen weg vor der Verantwortung, wie so viele, so viele über die Jahrhunderte. Und der erste, der weggelaufen ist, war Jesus!" Diese ganze Passage in einer Ani-Lesung gehört zu den unvergesslichen literarischen Begegnungen unserer Zeit.
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