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Der Idiot von [Dostojewski, Fjodor]
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Der Idiot Kindle Edition

4.4 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Kindle Edition, 22. April 2011
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EUR 14,90

Länge: 568 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

Der lange Kindle-Lesesommer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein impotenter Christus

Zur Neuübersetzung von Dostojewskis «Idiot»

«Nicht schlecht» – so lautet Dostojewskis eigenes Urteil über die Schlussszene seines zweiten Romans, die sich schon im Entwurf dramatisch genug ausnimmt: «Rogoschin und der Fürst beim Leichnam. Finale.» Anlass zu Zufriedenheit bot jedoch nicht nur die effektvolle Komposition des «Finales», das bei jedem anderen Autor vermutlich ins Melodramatische abgeglitten wäre, sondern auch der erfolgreiche Abschluss der Romanarbeit. Der «Idiot» entstand im Jahr 1868 unter erheblichem Zeitdruck: Dostojewski bezog schon seit Herbst 1867 von seinem Verleger Honorare für den ungeschriebenen Roman, die ersten Kapitel wurden in der Zeitschrift «Der russische Bote» veröffentlicht, noch bevor sich Dostojewski selbst über den endgültigen Handlungsverlauf seines Romans im klaren war.

Seine Absicht, die ebenso berühmt geworden ist wie der Roman selbst, hat Dostojewski in einem Brief formuliert: «Die Grundidee ist die Darstellung eines wahrhaft vollkommenen und schönen Menschen.» Herausgekommen ist dann allerdings etwas anderes, nämlich ein Gedankenexperiment zur Kybernetik des menschlichen Verhaltens. Dostojewski bietet all sein erzählerisches Können auf, um die Vorstellung einer ökonomischen Selbststeuerung des Menschen zu diskreditieren. Der Bankrott der Ökonomie als eines allgemeingültigen Denkmodells wird im «Idioten» auf allen Ebenen vorgeführt: Ein sterbenskranker Schwindsüchtiger will die ihm verbleibende Zeit noch durch Selbstmord abkürzen, eine bevorstehende Erbschaft entwertet einen Heiratsantrag, ein goldenes Kreuz wird gegen ein zinnernes eingetauscht, ein Paket mit 100 000 Rubeln landet im Feuer, zweimal bestraft eine Frau die Untreue des Geliebten durch Selbstkasteiung.

Masochistischer Geist

Mit einem Wort: Dostojewskis Romanfiguren treten ihr Glück mit Füssen. Ihre Handlungen erklären sich nicht als Resultat einer Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern als bewusste Verlängerung des eigenen Leidens. Daher rührt der eigenartige masochistische Geist, der durch Dostojewskis Roman weht. Allerdings kann man dieser Konzeption auch eine theologische Pointe abgewinnen: Als antiökonomisches Prinzip schlechthin darf nämlich die göttliche Gnade gelten. Der Mensch erlangt die Seligkeit nicht nach Massgabe seiner guten Taten, sondern als Geschenk. Hier liegt Dostojewskis zentrales christliches Credo, und an diesem Punkt lassen sich auch seine gehässigen Ausfälle gegen die katholische Kirche erklären, die ihm als Zerstörerin der orthodoxen Gnadentheologie gilt. Es ist gerade das katholische Regelwerk, das Dostojewskis Verdacht der Profanierung des Allerheiligsten auf sich zieht: die strikte Lenkung menschlicher Moralität, die Neutralisierung von verborgenem Tun durch heimliche Beichte oder das Aufwiegen von Schuld durch Busse. Die katholische Kirche wird hier zur Hochstaplerin: Sie wirft sich zur Buchhalterin menschlicher Sündhaftigkeit auf, führt ihre Konten ohne Ermächtigung und stellt ungedeckte Gnadenchecks aus.

Die Titelfigur von Dostojewskis «Idiot», die «positiv schöne» Christusgestalt, muss deshalb als Gegenentwurf zum katholischen Heilsmanager, wie er später im Grossinquisitor (aus «Die Brüder Karamasow») Gestalt angenommen hat, verstanden werden. Fürst Myschkin ist ein äusserst inkompetenter und schüchterner Handlungsreisender in Sachen göttliche Gnade. Zwar gewinnt er überall, wo er auftaucht, durch seine Aufrichtigkeit sofort das Vertrauen der Menschen, gleichzeitig aber bleibt seine Anwesenheit ohne erlösende Wirkung. Im Gegenteil: Fürst Myschkin funktioniert im Personenensemble des Romans eher wie ein Katalysator, der das Geschehen nach einem Ausdruck von Walter Benjamin nur noch schneller auf die Katastrophe zu gravitieren lässt. Unaufhaltsam verschlingt sich das Handlungsgeflecht zu immer neuen Knoten, die nicht anders als in einer Reihe von Skandalszenen Gestalt annehmen können. Man muss es in aller Schärfe formulieren: Dieser «Fürst Christus» (so nennt Dostojewski den «Idioten» im Romanentwurf dreimal) hat zwar eine schöne Seele, aber er ist nicht nur inkompetent, sondern auch impotent.

Mehr noch: Die kindliche Unschuld des Fürsten Myschkin ist nicht denkbar ohne ihr Komplement, den impulsiven Charakter des Verbrechers Rogoschin. Dostojewskis erzähltechnischer Trick besteht hier in der Aufteilung einer einzelnen Persönlichkeit auf zwei Handlungsfiguren. Wie diese Persönlichkeit ursprünglich ausgesehen hat, lässt sich an den frühesten Plänen zum «Idioten» beobachten: Von der «stolzen Herrschsucht» und «wilden Selbstermächtigung» des Helden ist hier die Rede. Deutlich treten hinter diesen Begriffen die Konturen des Prototyps solch paradoxer Einheit von höchster Sittlichkeit und fehlgeleitetem Handeln hervor: Raskolnikow, dessen Name nichts anderes als «der Gespaltene» bedeutet. Im Laufe der Arbeit am Roman überträgt Dostojewski dann immer mehr negative Eigenschaften vom Idioten auf die Sündenbockfigur Rogoschin, gleichzeitig baut er aber auch deutliche Signale für ihr enges Zusammengehören in seinen Text ein. Beide sind gleich alt, beide sind ohne Geld (bei Dostojewski immer ein Zeichen von Charakterstärke), beide lieben dieselbe Frau.

Impotenz, reziprok

Dostojewski wird noch deutlicher: In einer Schlüsselszene des Romans tauschen Myschkin und Rogoschin ihre Kreuze; eine Kopie jenes Christusbildes, das Myschkin so erschüttert hat, hängt in Rogoschins Wohnung; Myschkin fühlt die Anwesenheit Rogoschins jeweils intuitiv. Die Handlungsführung des Romans (sein «Aufgehen») wird erst verständlich, wenn man diese Grundkonzeption nicht aus dem Blick verliert. Es ist die dunkle Seite der ganzen Persönlichkeit, die dem hellen Teil sein Glück nicht gönnt. In die Bildsprache von Dostojewskis Roman übersetzt: Der schwarzhaarige Rogoschin tötet die Geliebte des blonden Myschkin. Die Mordszene im «Idioten» muss jedes psychoanalytisch geschärfte Bewusstsein aufmerken lassen: Die Braut des Fürsten Myschkin wird in der Hochzeitsnacht erdolcht, sie blutet aber nicht! Rogoschins Messer dringt zwar hochsymbolisch in das Herz des Opfers vor, das Blut bleibt aber im Frauenkörper. Grob gesprochen bedeutet das: Myschkin und Rogoschin kastrieren sich gegenseitig, ihre Impotenz ist reziprok. Die Unschuld der Christusgestalt bleibt ebenso unfruchtbar wie die Schuld der Teufelsgestalt. Im Gegensatz zu Raskolnikow gelingt es Dostojewskis Idioten (im etymologischen Wortsinn: «dem Abgesonderten») nicht, seinen Schatten in die eigene Persönlichkeit zu integrieren. «Nicht schlecht», hat vermutlich auch C. G. Jung bei der Lektüre der Schlussszene des «Idioten» gemurmelt.

Swetlana Geier, die für den Zürcher Ammann-Verlag bereits Dostojewskis Raskolnikow-Roman unter dem neuen Titel «Verbrechen und Strafe» mustergültig übersetzt hat, beschreitet auch in ihrer Wiedergabe des «Idioten» ungewohnte Wege. Ebensowenig wie Dostojewski zeigt Swetlana Geier Berührungsängste vor der ungrammatikalischen Redeweise einzelner Figuren. Rogoschins Räsonieren etwa klingt bei ihr so: «Un' dann . . . machen wir 'nen Besuch bei Nastassja Filippowna. Kommste oder nich'?» Ebenfalls gut zur Geltung kommt die für Dostojewski so typische Durchmischung des Erzählerberichts mit «fremden Wörtern» (Bachtin) – Ausdrücken, die nicht zur Bewusstseinssphäre des Erzählers gehören, sondern dem Vokabular einer bestimmten Person entstammen. Vor allem bei Auftritten der temperamentvollen Generalin Jepantschina lässt sich dieser Kunstgriff immer wieder beobachten: «Entrüstet machte sie sich an ihrer Mantille zu schaffen und wartete, dass ‹die da› aufbrechen würden.»

Besonders verdienstvoll in der neuen Ausgabe des «Idioten» sind die ausführlichen Anmerkungen, die durch Reproduktionen wichtiger Bilder ergänzt werden («Dresdner Madonna», «Die Enthauptung des Johannes», «Der tote Christus im Grabe»). Damit erhält auch der Leser des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts nochmals einen Einblick in jene Bilderreihe, an der Dostojewskis Glauben irre geworden ist: die von Gott gespendete Geborgenheit, das von ebendiesem Gott tolerierte ungerechte Leiden und schliesslich das Sterben Gottes. Hier eröffnet sich der grösste Skandal, der im «Idioten» präsentiert wird – der Skandal des toten Christus.

Ulrich M. Schmid -- Neue Zürcher Zeitung

Kurzbeschreibung

"Der Idiot" gehört zu den fünf bekanntesten Romanen Fjodor Dostojewskis, die zur Weltliteratur gezählt werden. Er wurde von Dostojewski in Genf 1867 begonnen und in Mailand 1868 beendet und erschien von Januar 1868 bis Februar 1869 in der Zeitschrift Russki Westnik.

Der junge Fürst Myschkin, Titelheld des Romans, kehrt nach einem jahrelangen Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt nach Sankt Petersburg zurück. Er leidet an Epilepsie (wie auch Dostojewski selbst), ist zwar den Jahren nach erwachsen, gleicht aber in emotionaler Hinsicht einem unerfahrenen Kind. Vieles, was in der damaligen russischen Gesellschaft als „idiotisch“ angesehen wird, beruht schlicht auf Myschkins eigenwilliger Ehrlichkeit und Vertrauensseligkeit. Er zeigt sich großmütig und ist immer bereit gelassen zu verzeihen und das Beste in den Menschen zu sehen und zu fördern.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2369 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 568 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1482397838
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Numitor Comun Publishing (22. April 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004XQVMUY
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 41 Kundenrezensionen
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Format: Kindle Edition
Über die Größe des Buches muss ich hier keine Worte verlieren, möchte es aber zur Umsetzung tun:

Die 49 Cent ist das Ebook allemal wert, auch wenn ich schon zwei gedruckte Versionen bei mir stehen habe. Dennoch fällt die Fehlerdichte unangenehm auf: Der Text ist eingescannt (von einem guten Scanner und einem guten Formatierungsprogramm), doch nicht ein einziges Mal probegelesen. Falsche Absätze und fehlende Anführungszeichen sind die häufigsten Fehler, manchmal fehlen Buchstaben, aber auch typische Scan-Fehler, wie "sehen" statt "schon", sind zu finden.

Fazit: Großartiges Buch; ein lohnender Kauf; Menschen, denen Fehler nicht in die Augen springen, haben, wie in vielen Bereichen des Lebens, einen klaren Vorteil.
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Von margarita TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 23. Oktober 2012
Format: Kindle Edition
...und dabei die Fehler im E-Book ignorieren, sofern das geht! Dostojewski entführt den Leser von Anfang an in die russische Welt um die vorletzte Jahrhundertwende, wo nächtelang während der Petersburger "weißen Nächte" gefeiert, geredet, geliebt und philosophiert wird. Man findet in dem Buch einen literarischen Reichtum, der in einer Beschreibung schwer zu fassen ist.

Die Hauptperson in diesem Buch ist der gute, naive Fürst Myschkin. Früher epilepsiekrank, kehrt er endlich geheilt nach vielen Jahren in der Schweiz nach Russland zurück. Dort wird er neugierig und sehr schnell mit offenen Armen vom russischen Kleinadel empfangen und In deren Welt einbezogen. Er versinkt in die Welt der Intrigen, Gaunereien und Verstrickungen und bleibt sich dabei immer selbst treu. Naiv, nett und immer, immer der Wahrheit treu. Egal was passiert. Dafür wird er geliebt. Zunächst.

Gleich zu Anfang verliebt er sich in die wunderschöne "gefallene" Nastasja, etwas später in die ebenso schöne, adelige Aglaja. Zwischen diesen Lieben wird er hin und her gerissen, kann sich nicht entscheiden, lügt niemals...und verliert am Schluss beide Frauen genauso wie die Zuneigung der Gesellschaft. Man verzeiht ihm seinen Vermeintlichen Betrug an Aglaja nicht.

Dostojewski versuchte vielleicht in Myschkin ein Gegenstück zu Raskolnikow (Schuld und Sühne) zu schaffen und musste dabei - vielleicht hilflos - mit ansehen, wie sein guter Mensch nicht viel Gutes schafft und am Ende scheitert.

Die menschliche Ebene ist jedoch nur eine Ebene der Geschichte. Dostojeski setzt sich außerdem kritisch mit dem alten Russland und dem westlichen Christentum auseinander und beschreibt eindringlich, wie hier Welten aufeinander treffen die keinerlei Verwandtschaft aufzeigen.

Was fehlt ist ein Glossar, welches kurz die einzelnen Personen beschreibt - denn da kann man schon mal durcheinander kommen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Da ich ungern inhaltliche Spoiler in den Berwertungen hinterlasse werde ich meine Rezension relativ allgemein halten.

Der Idiot ist zweifellos eines der größten Meisterwerke der Literaturgeschichte und Dostojewski einer der herausragendsten psychologischen Denker und Menschenkenner, die sich je als Autor betätigt haben.
Seine Beschreibungen der Personen sind unheimlich realistisch und clever, gleichzeitig aber auch unglaublich unterhaltsam und witzig!

Nachdem man die ca 1000 Seiten durchgelesen hat, denkt man nicht "Endlich geschafft!", sondern wünscht sich noch weitere 1000 Seiten hinterher. (Hier hilft es einfach die anderen Werke Dostojewskis zu lesen)

Dem Autor gelingt das Kunststück ein Buch mit tiefem Inhalt zu schreiben, dessen wundervoller Stil gleichzeitg leicht zu lesen ist! Schon nach wenigen Seiten kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen!

5 Sterne für perfekten Lesegenuss!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch ist schwer zu lesen, aber wie großartig ist doch es! Am Ende habe ich nur eins gedacht: Idiot! Er ist wirklich Idiot! Der russische Schriftsteller Dostojewski beschreibt eine unbegreifliche russische Seele und man kann nur immer raten: warum tut man so? Der Autor mag auch zahlreiche Überlegungen und Betrachtungen, die langweiligen sehr, aber trotzdem ist das Werk das Meisterstück der Weltliteratur!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Wer zu Dostojewskis Roman “Der Idiot“ greift, der hat doch Einiges zu erwarten. Einerseits freut sich der Leser auf ein einzigartiges, buntes, authentisches und kritisch-satirisches Sittengemälde der adligen und großbürgerlichen Kreise der russischen Zarenzeit. Zum anderen erwartet ihn ein spannender und dramatischer Roman um Liebe, Lügen, Intrigen und Leidenschaft, der in tragischer Form endet und in jedem Augenblick neu von menschlichen Schwächen lebt. Sprachgewaltig geschrieben, wegen der russischen Namen nicht leicht zu lesen und zu merken.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Einer schreibt den modernen Menschen, der sagen darf was er denkt, der Kind ist und Kind sein darf. Verstanden hat ihn niemand. Erst Die Brueder K dann Der Spieler und jetzt dieses grosse Werk. Ich werde alles von Dostojewski lesen, schoener wurde die persoenliche Reifung eines aussergewoehnlichen Menschen selten dokumentiert.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Wie alle Bücher Dostojewskis ist es spannend zu lesen! Neugierig geworden bin ich, als ein Pastor in seiner Predigt erwähnte, dass mit dem Idioten Jesus Christus gemeint sei und das wollte ich nun wissen. Kann ich nur empfehlen!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Dostojewski, der Name bürgt für Spannung durch Schilderung menschlicher Probleme. Der Idiot ist ein Meisterwerk. Ihr tickt nicht richtig, wenn ihr an dieser Stelle verlangt, ich soll noch fünf Worte schreiben. Ich sitze nicht in der Schule.
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