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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
26
4,3 von 5 Sternen
Ich mache mir Sorgen, Mama
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Juni 2004
So enttäuschend Wladimir Kaminers "Mein deutsches Dschungelbuch" nach so unterhaltsamen und guten Büchern wie "Russendisko", "Schönhauser Allee" und "Die Reise nach Trulala" war, so vielversprechend ist "Ich mache mir Sorgen, Mama" dafür schon nach wenigen Seiten. Hat Kaminer bei dem deutschen Dschungelbuch den Versuch unternommen, seine Eindrücke von seinen Vorlesereisen durch die verschiedensten Städte Deutschlands wiederzugeben und dabei auch eine gewitzte Charakteristik der diversen Orte zu präsentieren, wobei er damit nicht überzeugen konnte, hat er sich bei "Ich mache mir Sorgen, Mama" wieder auf seine eigentlichen Stärken besonnen, alltägliche Situationen ihm sehr gut bekannter Personen zu schildern, sie mit ihren Peinlichkeiten und Liebenswürdigkeiten zu präsentieren, und dem Leser so in einer äußerst amüsanten Art und Weise auch einen Spiegel vorzuhalten, denn er wird sich in der einen oder anderen Situation sicherlich auch wiedererkennen. Das Buch hat im Prinzip eine ganze Reihe von Hauptpersonen, neben Wladimir Kaminer und seiner Frau Olga sind hier insbesondere Kaminers Vater und seine beiden Kinder Nicole und Sebastian zu erwähnen. Die vielen Geschichten mit Nicole und Sebastian machen das Buch besonders für junge Eltern lesenswert, denn man kann wohl über und mit seinen eigenen Kindern wieder viel besser lachen, wenn man die Geschichten von Nicole und insbesondere Sebastian gelesen hat. Und sehr sympathisch ist hier auch Kaminers Vater in seiner Oparolle, der mit seinen unkonventionellen Erziehungsmethoden sehr zur Unterhaltung des Lesers beiträgt.
Und so kann man nach der Lektüre des ganzen Buches nur sagen, der Eindruck der ersten Seiten hat sich bestätigt, das neue Buch von Kaminer ist wieder ein echter Lichtblick.
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am 31. August 2015
kaminer wie er leibt und lebt einfach super ich liebe ihn weiter soooooo
hab alle seine bücher die kommen auch nicht fort
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am 29. April 2017
Das Cover von "Ich mache mir Sorgen, Mama" ist etwas speziell, es zeigt einen etwas rundlichen Mann mit Hanteln in Badehose - man sollte es satirisch sehen, einfach so lustig wie es im Buch auch zugehen wird.
Wladimier Kaminer zeigt in "Ich mache mir Sorgen, Mama", dass seine Familie immer wieder für eine Geschichte gut ist. In seinen kleinen Geschichten über das Leben in der Schönhauser Allee in Berlin zeigt er, dass er immer noch in seinen kleinen Geschichten lebt und diese ihm wohl nie ausgehen werden. Zudem glänzen wieder alle Geschichte durch einen Witz, der einfach unverwechselbar zu Wladimier Kaminer gehört, den man aber wirklich mögen muss.
Die Themen ziehen sich um seine Familie, das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen, dem Leben in alten Zeiten und einfach Alltagsaufnahmen, die man selber vielleicht gar nicht so beobachtet, aber Wladimier Kaminer nimmt das auf und schreibt darüber und das auf seine ganz spezielle Art.
Wladimier Kaminer schreibt sehr locker und flüssig, die Geschichten sind wie kleine Episoden geschrieben, wodurch sich das Buch wahnsinnig gut lesen lässt, Lachanfälle sind mit eingeplant.

Fazit:
Wladimir Kaminer beweist mal wieder, dass er mit seinen Geschichten unterhalten kann, er zeigt dabei, dass seine Familie nicht anders als andere Familien sind - vielleicht einfach nur etwas spezieller.
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am 24. November 2007
In der Schönhauser Allee lebt es sich wie überall sonst, auch wenn da Kaminer wohnt. Erneute Bekanntschaft mit Kaminers Familienmitglieder und einer breiten Variation an Flora und Fauna (zum Teil auf dem Balkon). So erheitert er uns diesmal mit Episoden aus der Entwicklung seines vierjährigen, etwas phlegmatischen Sohnes Sebastian, dessen Auseinadersetzung mit der Einwanderungsbehörde und der Vorstellung seiner gestressten Hauskatze Marfa und ihrem Tierarzt, der stets zur alternativen Heilmethode rät. Er nimmt uns mit auf eine Reise nach Teneriffa und führt uns beispielhaft die Vorteile des Club- und Massentourismus vor Augen, er verweist auf die Notwendigkeit von Werbung für die eigenen Eltern, überrascht mit Amok laufenden Teletubbies und wäscht für uns den neuen Teppich.

Abermals sehr klar und ungeschminkt, witzig, erheiternd, schelmisch und kritisch zu gleich. Kleine kurze Geschichten, die in ihrer Gesamtheit ebenso verführen, wie einzeln. Für meinen Geschmack ein Hauch zu wenig blühender Sarkasmus, aber nur ein Hauch.
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am 11. August 2006
"Ich mache mir Sorgen, Mama" war sozusagen mein Zufalls-Erstkontakt mit dem Kult-Exil-Russen Kaminer, den ich durch Hype und TV natürlich kannte, aber mir unter seinem Werk nichts genaueres vorstellen konnte. In Lesestoffnot in der Bahnhofsbuchhandlung abgegriffen, stellte sich das Büchlein als ideale Zuglektüre heraus, sofern es dem Leser nichts ausmacht, das Bahnabteil durch eventuelles öffentlichen Losprusten zu beleben bzw. zu irritieren. Denn viele der jeweils einige wenige Seiten umfassenden Episoden sind wirklich genial, z.B. jene über die Auswirkungen der Geologen-Verklärung in sowjetische Liedern auf das Weltbild der Kinder des Autors. Andere Passagen werden im gleichen durchgehenden lakonisch-skurillen Stil präsentiert, zünden nicht alle zuverlässig, bleiben aber immer lesenswert. Das Buch selbst ist sehr kurz und hält vielleicht 4 mittlere Bahnfahrten lang. Ich hatte mir persönlich zugegebenermaßen nach all der Publicity und den begeisterten Kritiken etwas mehr literarische Tiefe vorgestellt, und finde nun, nachdem ich auch "Militärmusik" (mit Vergnügen) gelesen habe, das Kaminer eben doch im Grunde limitiert ist auf leicht skurille bis total aberwitzige Anekdoten aus einem mehr oder weniger widrigen Alltag oder seine Ostblock-Erinnerungen, die in lakonisch-warmherzig-erduldendem Stil dargeboten werden, der mitunter auch etwas leicht Melancholisches, möglicherweise ja der der allgemein bekannte Schwermut der russische Seele, durchscheinen läßt. Gerade die Geschichten, die von der sozialistische Zeit des Ostblock-Lebens berichten, sind aber auch inhaltlich gehaltvoll und interessant. Kaminer also, charmanter Botschafter der Absurdität des Alltags mit heißem Draht zum Ostblock-Chaos und großem Unterhaltungspotenzial.
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am 3. September 2007
Wiedereinmal lässt uns Herr Kaminer an seinem Leben und dem seiner (äußerst sympathischen, jedoch leicht skurilen) Verwandtschaft teilnehmen und sorgt für viele herzhafte Lacher und Schmunzler bei seinen Lesern. Von den "sportlichen Aktivitäten" des Vaters und des Großvaters, über die ersten schulischen Erfahrungen seiner Kinder, bis hin zum Pauschaltourismus auf Teneriffa, ist es einfach herrlich, die Welt aus den Augen Kaminers zu sehen. Versehen mit seinen zynischen Kommentaren und den witzigen Dialogen (vor allem mit seinen Kindern :) ) ist es schwer, von diesem Buch abzulassen...ausser, wenn man vor lauter Lachen ab und zu mal den Faden verliert.
In der Öffentlichkeit sollte Kaminer in der Tat mit Vorsicht genossen werden, denn man zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit seiner Umwelt durch Gekicher im Minutentakt auf sich.

Nach Lektüre seiner Bücher wird man unwiederruflich von der Kamineritis angesteckt...auch bei "Ich mache mir Sorgen, Mama" ist das keinen Deut anders. Sie sollten also schonmal bedenken, dass ihr erster Kaminer nicht ihr letzter sein wird, denn Kaminer macht süchtig...!
Ich freue mich schon auf den neuen "Stoff" :)
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am 10. Juni 2008
Humorvoll, witzig, unterhaltsam geschrieben. Kaminer zeigt sich mal wieder von seiner besten Seite. So lieben wir ihn. Geschichten aus dem Alltag und von seiner Familie sind einfach seine Stärke. Dies ist eins seiner besten Bücher. Kurzweilige Begebenheiten und Erlebnisse aus dem Leben mit Kindern und den eigenen Eltern. Hoher Spaßfaktor!
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2010
Wieder einmal bringt Wladimir Kaminer die Methalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Russen einfach vortrefflich zu sprache. Er beschreibt in seiner wunderbar lakonischen Art, wie er für uns normale Situationen wahrnimmt. Aber mehr noch als diese Geschichten, mag die die ganz allgemeinen Begebenheiten, die sich in seiner Familie so zutragen. Die gestörte Katze Fyodor Dostoevsky, die eigentlich einen Exorzismus bräuchte, letztendlich aber von einer russischen Wunderheilungsmaschine geheilt wird, oder die Geschichte um Lisa das männliche/weibliche oder was auch immer Kaninchen. In so einer Familie wird es einem nie langweilig, herrlich.
Ich würde unglaublich gerne mal eine Lesung von Kaminer besuchern, aber derzeitig nehme ich mit den von ihm gelesenen Hörbüchern vorlieb.
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am 9. Mai 2013
Das Buch habe ich meinem Sohn geschenkt, als Lektüre zu einer Reise. Vorher habe ich es aber noch schnell gelesen. Aufmerksam wurde ich auf das Buch, durch eine Talkshow, in der Herr Kaminer über sein Wirken sprach und u.a anderem seine Bücher vorgestellt wurden. Dieses Buch ist sehr heiter und lustig geschrieben, leicht zu lesen. Lustig ist es, wenn Kaminer uns Deutsche beschreibt, zum Beispiel, wie es auf einem Amt zugeht. Was die Ausländerbehörde von kleinen Kindern möchte usw. Ich will da gar nicht so viel vorgreifen - man muss es lesen und sich drüber freuen. Ab und zu erkennt man sich selbst wieder. Also, leichte heitere Lektüre für Leute, die auch evtl. einen Partner aus den Ostblockländern haben - dann kann man gemeinsam drüber lachen! :))
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Juli 2004
Diesmal plaudert Kaminer „Familiengeheimnisse" aus: der ganz normale Wahnsinn einer russischen Familie mit zwei kleinen Kindern im Kampf mit deutschen Werten, deutschen Gewohnheiten und deutscher Gründlichkeit. Betont harmlos und doch voller Situationskomik kommen seine Erzählungen daher. Wer also mehr über Kaminer als Familienvater, seine Frau Olga, seine Kinder Nicole und Sebastian, den Opa, aber „kein Wort mehr über meine Tante" erfahren und dabei schmunzeln oder auch mal laut lachen will - der ist mit diesem Buch gut beraten.
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