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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 24. August 2015
...ist Eva Mozes Kor mit ICH HABE DEN TODESENGEL ÜBERLEBT gelungen. In chronologischer Abfolge schildert die heute in den USA lebende Autorin und Holocaust/Shoa-Referentin Erinnerungen an ihre Mädchenjahre. Sie beginnt mit ihrer Kindheit in Siebenbürgen, erzählt - trotz häufiger Dispute mit dem konservativen Vater, der sich so sehr einen Sohn gewünscht hätte - von einer eigentlich unbeschwerten Zeit. Tatsächlich dürfte es der Familie auch finanziell bzw. ernährungstechnisch nicht wirklich schlecht gegangen sein. Und was das nicht immer einfache Verhältnis zum Vater angeht - es sollte die junge Eva stärken...

In weiterer Folge beschreibt die Autorin die Veränderungen, die nach und nach spürbar (und auch offensichtlich) wurden, die steigende Feindseligkeit gegenüber Juden u.a. Besonders in der Schule widerfahrene Ungerechtigkeiten liegen ihr dabei noch besonders unangenehm in Erinnerung. Aber auch das gesellschaftliche Leben veränderte sich kontinuierlich und letztlich drastisch. Auf wen konnte man sich in dieser schwierigen Zeit wirklich verlassen? Immer wieder drängte der Vater die Familie, nach Palästina zu gehen - aber die Mutter weigerte sich bis zuletzt und konnte ihren Willen durchsetzen.
Erst als es zu spät ist, entschließt sich das Ehepaar (samt Töchtern) zur Flucht. Doch so weit kommt es gar nicht mehr...

Schließlich findet man sich in einem Viehwaggon, zusammengepfercht mit dutzenden anderen Leidensgenossen, wieder - ohne Wasser, ohne Toiletten und das alles in drückender Hitze! Auch diese Passage beschreibt Frau Kor sehr anschaulich, weshalb sie umso mehr unter die Haut geht!

Auf der KZ-Rampe angekommen, werden Eva und ihre Zwillingsschwester Miriam von Vater und Mutter getrennt. Sie sollten ihre Eltern nie wieder sehen...
Nun beginnt die unsägliche Tortur des KZ-Lebens für die beiden Zwillinge, die im Zuge grausamer pseudowissenschaftlicher Experimente auf den berühmt-berüchtigten "Todesengel", also Dr. Mengele, treffen. Mehr als dieser zum Mythos verklärten KZ-Arzt (was die Autorin logischerweise erst später, also im Nachhinein, wirklich verstanden hat) sind Eva und Miriam aber mit dem mühsamen KZ-Alltag beschäftigt, der trotz einer etwas "besseren" Versorgung, die Mengele-Versuchskaninchen zuteil wurde, zum Kampf gegen Hunger, Krankheit, unvorstellbare Hygienebedingungen und boshafte KZ-Aufseherinnen wird. Kurz: Es ist ein eiserner Kampf ums Überleben!

Frau Kor schildert all diese unfassbaren Eindrücke aus den Augen der 9-10jährigen, die sie damals war, d.h. sie verliert - trotz des durchlebten Wahnsinns - nie ihr Gefühl für scheinbar banale, alltägliche Eindrücke, die ihre Berichte gerade so authentisch und lesenswert machen. Natürlich stellt die Autorin auch immer wieder einen historischen Kontext her, d.h. sie beschreibt ihre kindlichen Wahrnehmungen bzw. Veränderungen, die sie wahrgenommen hat und geht dann jeweils schließlich kurz auf geschichtliche Gegebenheiten (wie Erlässe, Frontveränderungen etc.) ein. Dabei benötigt die begnadete Erzählerin gar keine hochtrabenden, schwer verständlichen Worte und bleibt stets klar in ihrer Ausdrucksweise. Wichtige Bezeichnungen bzw. Abkürzungen aus der Nazi- und Lagersprache kann man ggf. im sehr übersichtlich gestalteten Anhang nachschlagen (auch während des Lesens geht dabei der Fluss nicht verloren). Und gerade deshalb, denke ich, ist dieses Buch speziell für junge Menschen sehr empfehlenswert, die hier das wohl dunkelste Kapitel neuerer Geschichte sehr anschaulich und authentisch dargebracht bekommen.

Tatsächlich habe ich das Buch im heurigen Frühjahr (ich hab's natürlich schon vorher gelesen) erstmals auch als Klassenlektüre (für eine 8. Schulstufe) verwendet. Nachdem die Jugendlichen mit Basiswissen und den notwendigen Fakten über den Holocaust bzw. die Shoa ausgestattet waren, bot ich ihnen zunächst einige Auszüge aus diesem Werk, um festzustellen, ob es sie denn anspräche. Zu meiner Überraschung (auch, wenn ich insgeheim darauf gehofft habe) waren alle Mädchen und Burschen auf Anhieb von vorliegendem (zerstückelten) Lesestoff angetan, weshalb ich prompt das Buch in Klassenstärke via amazon bestellte. In weiterer Folge haben wir das Buch zusammen etappenweise gelesen. Aufgrund der übersichtlichen Einteilung und Gestaltung (gute Kapitelgliederung, tolle Einführung, super Nachschlagelexikon hinten) kann man zwischendurch auch immer wieder z.B. mit Karten arbeiten bzw. bestimmte Stellen genauer besprechen und erläutern.

Fazit: ICH HABE DEN TODESENGEL ÜBERLEBT ist eine authentische, höchst lesenswerte Mahnung der Zeitgeschichte, die ich persönlich sogar als eine Art Pflichtlektüre für kommende Generationen sehe. Es ist sprachlich, als auch vom Aufbau her bestens für junge Menschen geeignet, aber auch Erwachsene werden von den ausführlichen, schockierenden und dennoch interessanten Schilderungen einer KZ-Überlebenden schnell in den Bann gezogen.

Wirklich sehr empfehlenswert - unbedingt lesen!
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am 15. April 2015
Einfach stark das Buch. Es hat mir besonders gefallen, dass die Autorin sich nicht selber auf die Schulter geklopft hat, sondern sachlich ihre Geschichte in Ausschwitz geschildert hat. Mengele wurde zwar für seine Taten in diesem Leben nicht zur Rechenschaft gezogen, aber vor Gott, dem höchsten Richter kann er sich nicht verstecken.
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am 3. Februar 2016
Ich habe den Todesengel überlebt.
Endlich mal ein Buch über die perversen Menschenversuche von Mengele. Diese Buch ist für Kinder geeignet, die wissen wollen was mit Zwillingskinder in den Nazijahren passiert ist. Für Erwachsene auch geeignet, doch die Zeit mit den Versuchen ist leider zu kurz geraden und könnte etwas ausführlicher beschrieben werden um mehr Hintergrundwissen zu bekommen
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am 1. November 2015
Sehr informatives und mitreißendes Buch, aus Informationen aus erster Hand ,detailliert beschrieben! Für geschichtsinterresierte Personen super geeignet! eine autobiografische geschichte
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am 5. Oktober 2013
Das Buch fesselt einen wirklich, am ersten Abend sofort die ersten 100 Seiten gelesen, sehr gut beschrieben und auf der anderen Seite auch sehr traurig und verachtent geschrieben.

Die Autorin hat es geschafft ihr erlebtes super in diesem Buch wieder zu geben.
Die Bilder in dem Buch sind ebenfalls sehr interessant auch wenn man vielleicht nicht alle super gut erkennen kann.

Für alle die sich für die Zeiten interessieren auf jeden Fall empfehlenswert!!!
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am 22. Juni 2017
Dieses Buch ist sehr interessantes und spannend wenn man sich für die Geschehnisse im 2. Weltkrieg interessiert. Es ist wichtig sich der Taten dieser Zeit bewusst zu sein bzw zu werden damit so etwas nie wieder passiert
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am 16. Mai 2012
Das Buch ist sehr anspruchsvoll und nichts für schwache Nerven! Ich hatte andauernd vor Augen, was diese armen Kinder damals alles erleiden mussten und musste es manchmal sogar weglegen. Da ich selber Kinder habe, finde ich die Geschehnisse von damals noch grausamer!
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am 23. April 2015
In einem Film über Auschwitz wurden diese Versuchsreihen von Zwillingen beschrieben und mich hat es interessiert, was dort genau geschah und wie es den Frauen und Kindern dort erging. Eva Mozes Kor berichtet über diese Zeit in diesem Versuchslager, das sie zusammen mit ihrer Zwillingsschwester überlebt hatte. Sie schildert sehr anschaulich, wie die Zustände dort waren, was mit ihnen geschah und auch wie es ihnen später, noch Jahrzehnte danach erging, über die Spätfolgen dieser Eingriffe. Ich habe jetzt eine Vorstellung von diesen katastrophalen hygienischen Zuständen, die dort herrschten, von dem bestialischen Vorgehen und Umgang mit den Frauen und Kindern durch diese sogenannten "Ärzte". Und ich bewundere den Überlebenswillen dieser beiden Kinder, die sich dadurch gegenseitig das Leben gerettet hatten. Überhaupt ist ein großes Wunder, dass diese Zwillinge unter diesen Umständen überlebt haben.
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am 26. Dezember 2016
Mehr als einmal haben mir beim Lesen die Tränen in den Augen gestanden. Wenn man das Glück hatte viele Jahre nach Kriegsende geboren zu werden, ist es einem einfach unvorstellbar was in den Konzentrationslagern passiert ist. Es nimmt einen mit, wenn man liest, wie Kinder es geschafft haben dort zu überleben und welche Qualen sie durchlebt haben. Wenn man dieses Buch gelesen hat macht sich sehr viel Zufriedenheit in einem breit. Man wird dankbar wie gut es uns heutzutage geht und auch ein Stück weit demütig. Sehr empfehlenswertes Buch.
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am 22. Mai 2015
Habe es innerhalb von nur einem Tag gelesen . Konnte es nicht aus der Hand legen .Es ist so spannend und leicht zu verstehen beschrieben/geschrieben ,dass ich die Zeit vergessen habe .
100% empfehlenswert wer sich mit diesen Thema auseinander setzen möchte !!
Mir fehlen die Worte was dort in Auschwitz geschah ...
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