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Ich bin, ich war, ich werde: Heilung durch Gespräche mit Seelen aus vergangenen Leben Gebundene Ausgabe – 15. März 2010

4.2 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die frühere Lehrerin ist seit dem Jahr 2000 als Trauer- und Sterbebegleiterin tätig. Sie hält Vorträge und Lesungen und hat es zu ihrem Lebensthema gemacht, Kontakte mit den Seelen Verstorbener herzustellen, wobei sie mit einem Trancemedium zusammenarbeitet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

... begonnen hat es mit dem Sterben meiner Mutter.
Auf meinen Hinweis, dass sie sich drei Tage nach einer Knieoperation (mit Vollnarkose) ziemlich verwirrt zeigte und nicht "normal" verhielte, beschwichtigten Ärzte und Krankenschwestern: "Das wird wieder."
Aber es wurde nicht; mehr und mehr verlor meine Mutter ihre Persönlichkeit. Dreieinhalb Jahre dauerte ihr allmähliches Abschiednehmen von der Welt, von ihrem Körper. Während dieser Zeit traf mich das gesamte Gefühlschaos, das Angehörige durchleben, die sich vorher mit dem Krankheitsbild von Alzheimer bzw. Altersdemenz nicht sonderlich beschäftigt haben ("Das trifft andere", denkt man, "aber doch nicht uns, nicht mich!") und nun plötzlich gezwungen sind, sich damit auseinanderzusetzen: Erschrockenheit, Unverständnis, Entsetzen, Mitleid, Trauer, Hilflosigkeit, auch Ungeduld und Wut wechseln sich ab und brachten auch mich damals ziemlich durcheinander.
Am 5. Januar 1997 ging Mutter dann, still und ohne Kampf. Ich habe die Worte noch im Ohr, mit denen ich sie tröstend bat, doch loszulassen, alles würde schön werden, versprach ich ihr, und Papa würde in der geistigen Welt schon auf sie warten, ebenso auch ihre Schwester
Anna. Dort im Himmel sei alles warm, hell und wunderschön: "Mutti, lass doch los und geh ins Licht!"
Ich war über die Worte, die mir in diesem Moment - von wem auch immer - eingegeben wurden und die ich so selbstverständlich aussprach, zunächst selbst überrascht, aber zugleich auch sehr bewegt. Und ich war mir ganz sicher, dass sie stimmten, und tatsächlich: Nachdem meine Mutter die Augen noch einmal weit geöffnet hatte, so, als sähe sie alles . als erblickte sie den Himmel, staunend und dann leicht lächelnd, ging sie.
Wir beerdigten Muttis Körper neben Vater, der bereits vier Jahre vor ihr gegangen war. Im Nachhinein stellte ich mir noch oft die Frage, wie ich beide Eltern in ihrer letzten Zeit besser hätte begleiten und aufs Sterben vorbereiten können.

Da las ich zufällig in der Zeitung von einem Lehrgang, den ein Hospizverein anbot. Um bei einem nächsten Sterbefall - und natürlich auch für mich selbst - besser "gewappnet" zu sein, ließ ich mich dort zur Trauer- und Sterbebegleiterin ausbilden. Es war eine sehr vielseitige Ausbildung, die beinahe zwei Jahre dauerte; während dieser Zeit stand uns Teilnehmern auch ein reichhaltiges Angebot an Literatur zum Thema "Tod und Sterben" zur Verfügung. Die Bücher der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross waren es, die mich am stärksten berührten; vor allem das kleine Büchlein Über den Tod und das Leben danach eroberte mein Herz auf Anhieb und erweiterte meinen Geist.
Der Gedanke an die Möglichkeit eines Lebens nach dem Leben, eines Weiterlebens unserer Seele nach dem körperlichen Tod, ließ mich nun nicht mehr los. Alles erschien mir (meiner Seele) vertraut und war doch für meinen Verstand völlig neu. Die Themen "Leben nach dem Tod" und "Wiedergeburt" waren mir in meinem bisherigen Leben nicht so wichtig erschienen, als dass ich mich näher mit ihnen beschäftigt hätte. Eher schob ich diese Thematik in den Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich östlicher Weisheitslehrer und westlicher Esoterik-freaks.
Nun aber war alles plötzlich ganz anders: Ich verschlang eine Menge Literatur über Nahtoderlebnisse, Reinkarnationstherapien, Seelenwanderung, Buddhismus, Geistwesen, Engel, Geistführer und vieles mehr. Ich las und las ... darunter Bücher von Elisabeth Kübler Ross, Raymond A. Moody, Robert A. Monroe, Sylvia Browne, Thorwald Dethlefsen, James Van Praagh, Edgar Cayce, Diana Cooper, Ronald Zürrer und Ian Stevenson. Vieles erschien mir auf einmal ganz selbstverständlich; ich spürte eine große Erleichterung in Bezug auf den Gedanken ans Sterben und begann daran zu arbeiten, meiner Seele Wachstum und Stärkung zu ermöglichen, stellte die Sinnfrage ganz neu und nahm zum ersten Mal - sehr vorsichtig - die Worte "spirituelle Entwicklung" in den Mund.

Eines Tages lud mich eine liebe Freundin (die ich wiederum zufällig bei einer Bahnfahrt kennengelernt hatte) ein, sie zu einem Treffen von Heilern zu begleiten, bei dem unter anderem Rückführungen in vergangene Leben über ein Volltrance-Medium gezeigt werden sollten. Nein, das ging mir dann aber doch zu weit! Ich (mein Ego) reagierte sofort ablehnend: Auf solchen Hokuspokus wollte ich nun wirklich nicht hereinfallen! Vorsicht war geboten: Ich hatte Angst vor Manipulation, vor Spiritismus und Hexerei, vor - ja, wovor eigentlich wirklich? Ich glaube, ich traute mir selbst nicht so recht!
Meine Freundin indes schwärmte von den wunderbaren Erkenntnissen, die ihr durch eine solche Rückführung offenbart worden waren, und versuchte es bei mir immer wieder: "Schau es dir doch nur mal an! Du musst da nichts sagen, nichts machen, vor allem nichts mit dir machen lassen, und wenn du meinst, du möchtest lieber wieder gehen, dann kannst du das." Irgendwann war mein Inneres bereit, sodass ich mir zutraute, die Sache für mich ohne Risiko für Geist und Seele anzuschauen, ein bisschen tat ich es auch meiner Freundin zuliebe .
Wir trafen an einem Samstagnachmittag zum Kaffeetrinken ein. Man saß gemütlich am Tisch, plauderte ganz "normal" über Alltägliches, und nach einer Weile fragte mich die Leiterin des Teams, inwieweit ich mit dem Thema "Wiedergeburt und Rückführung" vertraut sei. Ich weiß noch, dass ich spontan etwas ängstlich mit den Händen abwehrte und sagte: "Überhaupt nicht, ich bin diesbezüglich völlig unbedarft und möchte heute auch nur mal zuschauen."
Mein Herz klopfte - aber ich hatte ja tief innen beschlossen, mich auf nichts einzulassen! Die Leiterin nickte freundlich und wünschte mir beim Zuschauen viel Freude, nichts sonst. Ich entspannte mich.
Alle gingen dann gemeinsam in einen kleinen Andachtsraum, der mit Kerzen, Blumen und vielen Heilsteinen geschmückt war, und beteten: "Vater und Mutter Gott, die ihr seid in allem und wir sein dürfen von euch ." Gedankenfetzen jagten mir durch den Kopf: "Also doch eine Sekte!", "Vielleicht ganz fanatisch?", "Heike, bleib bloß wachsam!", redete ich mir immer wieder selbst gut zu.
Aber nichts Spektakuläres passierte: Es wurde für die Arbeit mit dem Medium Erika gedankt (die hatte ich bisher nur vorsichtig aus den Augenwinkeln beobachtet), dann begaben sich alle in einen großen Meditationsraum. Dort erlebte ich also eine erste Rückführung, während der mir so viele skeptische Gedanken durch den Kopf gingen, dass ich sie gar nicht mehr alle benennen kann.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich hatte einen Termin zu einer Reinkarnationssitzung vor mir und war in einem freudig, erregenden Erwartungszustand.
Da fiel mir das kleine Büchlein in die Hände.
Es war eine schöne, einfach verständlich geschriebene Literatur zu diesem Thema, welche mir jetzt keine neuen Erkenntnisse vermittelte, aber sehr anschaulich geschrieben ist für Menschen, die sich auf den Weg machen auch hinter die offensichtlichen, materiellen Dinge und Ereignisse des Lebens zu blicken.
Es macht auch Mut die eigenen Probleme oder die Verhaftungen in immer wiederkehrenden Verhaltensmustern unter einem erweiterten Blickwinkel zu sehen und vielleicht zu ändern.
eligun
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch vermittelt Einblicke in die "andere" Welt, wie sie wohl ist - ohne zu übertreiben oder sich in gekünstelten Sphären aufzuhalten. Anschaulich durch Fallbeispiele - klar und einfach geschrieben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch mit viel Skepsis gelesen. Erst einmal ließ es sich leicht lesen, das war sehr angenehm. Es ist nicht eines dieser Bücher, in denen Texte geschrieben stehen, die uns von etwas überzeugen wollen. Ganz im Gegenteil! Es ist viel mehr ein Buch, das Erfahrungsberichte über ein sogenanntes "Medium" beinhaltet, Begriffe wie "Nahtoderfahrung" erklärt. An einigen Stellen klingt es wirklich ziemlich merkwürdig, aber ich finde, dass man auch nicht zu engstirnig sein sollte. Denn vieles, was im Buch geschrieben steht, hat irgendwo seine Wahrheit gefunden und es hängt von jedem einzelnen Menschen ab, wie sehr er bereit ist neue Denkanstöße auch zuzulassen. Es ist nicht so, dass ich jetzt vollends erfüllt bin, nachdem ich dieses Buch gelesen habe. Aber es war allemal interessant, sonst hätte ich das Buch schon schnell wieder beiseite gelegt. Vieles, was in dem Buch beschrieben wird, kannte ich schon von anderen Texten, die ich im Laufe meines Lebens las und wiederum andere Textstellen im Buch rührten mich - ganz egal, ob diese Berichte weit hergeholt sind oder nicht - man fängt an nachzudenken und damit hat das Buch auch schon seinen Zweck erfüllt. Ich bin gespannt, wie viel von dem Buch in mir hängen bleiben wird, dass ich eventuell doch über gewisse Situationen im Leben ganz anders denke. In dem Buch geht es auch viel um Religion. Nicht nur auf das Christentum beschränkt und genau genommen, muss man ja auch nicht so engstirnig bleiben und dabei den "lieben Gott" im christlichen Sinne beibehalten, sondern vielmehr als Parallele sehen zu seinen eigenen Glauben, sofern man einen hat. Glauben heißt immernoch zu hoffen, auch wenn man noch nicht genau "den einen Weg" gefunden hat, so wie ich.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ist ganz toll geschrieben und gut verständlich zu lesen.Viele schöne und vor allem nicht zu lange geschriebene Beispiele.Kann ich nur empfehlen.
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Von Agnes am 20. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Genau wie beschrieben, toller Inhalt. m l l l l l l l l l l l l l l
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